DIHK-Position zur Transatlantischen Handelspolitik
Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Europa und Nordamerika spielen eine zentrale Rolle für Beschäftigung und wirtschaftliche Dynamik in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Das bilaterale Handelsvolumen liegt bei etwa 250 Milliarden Euro, wobei rund ein Zehntel der deutschen Ausfuhren auf den US-Markt entfällt. Gleichzeitig sind in den USA etwa 6.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung aktiv, die zusammen fast eine Million Arbeitsplätze sichern. Ihr Investitionsvolumen beläuft sich auf ungefähr 530 Milliarden Euro.
Belastend wirken allerdings die deutlich erhöhten US-Zölle, weitere Handelsbarrieren sowie zunehmende rechtliche Unsicherheiten. Zwar hat das Abkommen zwischen der EU und den USA vom August 2025 eine weitere Zuspitzung der Lage vorerst verhindert, bietet Unternehmen jedoch nur eingeschränkte Planungssicherheit. Vor diesem Hintergrund sehen viele deutsche Firmen die aktuelle US-Handelspolitik als größtes Risiko für ihre Geschäfte in den Vereinigten Staaten. Die von der DIHK vorgeschlagenen Maßnahmen könnten zu mehr Rechtssicherheit und stabileren Abläufen beitragen und so langfristig Investitionen auf beiden Seiten des Atlantiks fördern.
Den “10-Punkte-Maßnahmenplan” der DIHK und weitergehende Informationen finden Sie auf der Website der DIHK.