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Nr. 2312548
Aus- und Weiterbildung

Industriekaufmann/-frau (VO ab 01.08.2024)

Novellierung Industriekaufleute: Update für das Flaggschiff der industriellen Ausbildung

Die inhaltliche Modernisierung des Ausbildungsberufes „Industriekaufmann/-frau“ ist abgeschlossen: Die Novellierung des Berufes tritt zum 1. August 2024 in Kraft. Einer der vertragsstärksten und wichtigsten kaufmännischen Berufe der Industrie erfährt damit sein ‚Update‘. Eine Namensänderung wird es nicht geben. Die Marke „Industriekaufmann/-frau“ bleibt erhalten. Besonderes Augenmerk lag bei der Novellierung auf der Aufnahme von künftigen Kompetenzanforderungen der Wirtschaft und aktuellen Standards der beruflichen Erstausbildung. Ganz nach dem Motto: Bewährtes fortführen, Neues integrieren.

Industriekaufleute: Generalisten der Vielfalt

Die bewährte Grundausrichtung der Ausbildung wird mit der Neuordnung fortgeführt. Generalistisch formulierte Lernziele entlang der industriellen Wertschöpfungskette prägen daher auch künftig den Beruf. Die breit aufgestellten Kernkompetenzen werden u. a. in folgenden Berufsbildpositionen erworben:
  • Leistungserstellung planen und koordinieren,
  • Logistik und Lagerprozesse planen und steuern,
  • Beschaffung planen und steuern,
  • Marketingmaßnahmen planen und umsetzen,
  • Vertriebsprozesse umsetzen,
  • Personalprozesse umsetzen,
  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle
Im Rahmen der technikoffenen und generalistisch formulierten Lernziele, finden die verschiedensten Branchen- und Unternehmensrealitäten die Möglichkeit diesen Ausbildungsberuf in Ihrem Ausbildungsrepertoire abbilden zu können.

Neue Standardberufsbildpositionen

Wie alle modernisierten Ausbildungsordnungen werden auch die Industriekaufleute um neue, verbindliche Mindestanforderungen ergänzt. Diese sind wie nachfolgend aufgeführt während der gesamten Ausbildungszeit integrativ zu vermitteln:
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
Über die bereits gesetzten Standardberufsbildpositionen hinaus formuliert der Beruf spezifische Inhalte zu den Themen:
  • digitale Geschäftsprozesse
  • Kommunikation und Zusammenarbeit
  • projektorientiertes Arbeiten
  • internationale Handlungskompetenz

Gestreckte Abschlussprüfung

Wichtig!: Neu eingeführt wird die „gestreckte Abschlussprüfung“. Das bedeutet zwei Prüfzeitpunkte:
  • Der erste Teil der Abschlussprüfung findet etwa nach der Hälfte der Ausbildungszeit statt. Das Ergebnis wird prozentual in die Abschlussnote eingerechnet; die bisherige Zwischenprüfung entfällt ersatzlos.
  • Der zweite Teil der Abschlussprüfung wird am Ende der Ausbildung durchgeführt. Das Endergebnis wird nach absolvieren der letzten Prüfungsleistung aus Teil 1 und Teil 2 gebildet.
Da das in Teil 1 erzielte Ergebnis bereits für die Abschlussnote zählt, müssen die Auszubildenden bereits frühzeitig in der ersten Ausbildungshälfte (betrieblich und schulisch) fit gemacht werden. Teil 1 ist zudem nicht separat wiederholbar: Die erzielte Note bleibt stehen. Auf das Bestehen der Prüfung ist erst zu schauen, nachdem die letzte Prüfungsleistung aus Teil 2 abgelegt wurde.

Überarbeiter Rahmenlehrplan für die Berufsschulen

Grundlage der Lehre an den Berufsschulen ist der KMK-Rahmenlehrplan. Dieser wurde ebenfalls komplett überarbeitet und umfasst 13 Lernfelder für den berufsbezogenen Unterricht. Aufgrund der Bildungshoheit kann es zu landesspezifischen Anpassungen kommen. Dabei gilt der KMK-Rahmenlehrplan jedoch als fachlicher und zeitlicher Mindestmaßstab.
Ein gutes Zusammenspiel der beiden Lernorte Betrieb und Schule trägt wesentlich zu einem erfolgreichen Gelingen der Ausbildung bei.
Neues Prüfungsinstrument
Eine Neuerung gibt es auch bei den Prüfungsinstrumenten: Die Erstellung einer Dokumentation, die auch in die Bewertung mit einfließt. Die berufsschulischen Lernfelder im Rahmenlehrplan wurden entsprechend der neuen Ausbildungsinhalte aktualisiert. Sie unterstützen den Erwerb fundierten kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Fachwissens und fördern vernetztes, analytisches und problemlösendes Denken. Elemente des Projektmanagements werden ebenso aufgegriffen wie auch berufs-, fach- und fremdsprachliche Kompetenzen. Die ganzheitliche und lösungsorientierte Sichtweise auf komplexe Problemstellungen, auch im Kontext der digitalen Arbeits- und Geschäftswelt, ist integrativer Bestandteil aller Lernfelder.
Bei Fragen rund um den modernisierten Beruf, zu den Ausbildungsvoraussetzungen und der neuen gestreckten Abschlussprüfung stehen Ihnen die Ausbildungsberater / Ausbildungsberaterinnen gerne zur Verfügung.
Aus- und Weiterbildung

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerinnen arbeiten bei Fahrzeugherstellern und in Servicebetrieben in der Planung, Wartung, Prüfung, Diagnose, Instandsetzung, Aus- und Umrüstung von Kraftfahrzeugen in den Schwerpunkten Personenkraftwagen-, Nutzfahrzeug-, System- und Hochvolttechnik oder Karosserietechnik.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Diagnostizieren von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen
  • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Demontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Durchführen von Untersuchungen an Fahrzeugen nach rechtlichen Vorgaben
  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen
  • Außer- und Inbetriebnehmen von fahrzeugtechnischen Systemen
  • Messen und Prüfen an Systemen
  • Aus-, Um- und Nachrüsten von Fahrzeugen
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen
  • Betriebliche und technische Kommunikation, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

Schwerpunkte

  • Personenkraftwagentechnik
  • Nutzfahrzeugtechnik
  • Motorradtechnik
  • System- und Hochwolttechnik
  • Karosserietechnik

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier.
Aus- und Weiterbildung

Zweiradmechatroniker/-in

Zweiradmechatroniker und Zweiradmechatronikerinnen arbeiten bei Fahrzeugherstellern, Handels- und Servicebetrieben in der Planung, Wartung, Prüfung, Diagnose, Instandsetzung, Aus- und Umrüstung und dem Verkauf von Fahrzeugen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen
  • Außerbetriebnehmen und Inbetriebnehmen von fahrzeugtechnischen Systemen
  • Messen und Prüfen an Systemen
  • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Diagnostizieren von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen und Systemen
  • Demontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • betriebliche und technische Kommunikation
  • Herstellen und Anpassen von Fahrrädern
  • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Durchführen von Um- und Nachrüstarbeiten
  • Diagnostizieren von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen und Systemen
  • Demontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Durchführen von logistischen Maßnahmen
  • Verkauf von Waren und Dienstleistungen
  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Kühhornshofweg 27
60320 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Aus- und Weiterbildung

Verfahrensmechaniker/-in in der Steine und Erdenindustrie

Ihren Arbeitsplatz haben Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie vor allem in Zement-, Kalk- oder Gipswerken und in Betonwerken. Darüber hinaus sind sie in Unternehmen des Beton- und Stahlbetonbaus tätig oder arbeiten in Wiederaufbereitungsanlagen von Restbeton.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Überwachen, Steuern und Regeln von Fertigungsanlagen
  • Durchführen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Instandhalten von Betriebseinrichtungen
  • Bedienen und Überwachen von Steinbruchaggregaten und Förderanlagen in Steinbrüchen
  • Entnehmen von Materialproben bzw. Überwachen von automatischen Probenahmeeinrichtungen und Weiterleiten der Proben an das Materiallabor
  • Überwachen und Steuern der Brennaggregate und Mahlanlagen für die Herstellung hydraulischer Bindemittel (Zement, Kalk, Dolomit, Gips)
  • Auswerten von Messdaten und korrigierendes Eingreifen in den Produktionsprozess anhand von Messdaten und Analyseergebnissen
  • Durchführen von betrieblichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten auf Kontrollgängen
  • Durchführen von Instandhaltungsmaßnahmen bei Bedarf bzw. Weitergeben von Fehlermeldungen an die Instandhaltung
  • Bedienen von Abfüll- und Palettieranlagen für Sackware bzw. Wäge- und Beladeeinrichtungen für die Befüllung von Silofahrzeugen mit Loseware
  • Überwachen der Feststoffverwiegung, der Zugabe von Wasser und den Mischvorgang zur Herstellung der Kalksandstein- oder Porenbetonmischungen
  • Bedienen und Warten von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Bewehrungen einschließlich des Auftrags von Korrosionsschutz
  • Überwachen von Einfüll- sowie Abbinde- und Treibvorgängen
  • Überwachen des Schneidvorgangs von Platten und Profilen
  • Durchführen von Kontrolle und Kennzeichnung der geschnittenen Artikel
  • Überwachen des Pressvorgangs für die Erzeugung von Kalksandsteinen bei der Formgebung von Kalksandsteinen
  • Einrichten und Überwachen von Nachbearbeitungs- und Weiterbearbeitungsmaschinen und Verkleben und Teilmontieren des Porenbetons zu großformatigen Elementen
  • bedarfsgemäßes Disponieren der Ausgangsstoffe Zement/Kalk, Sand, Kies sowie der Zusatzstoffe, Zusatzmittel und Wasser
  • Überwachen der Beladung der Fahrmischer mit Frischbeton oder Frischmörtel und der Erstellung der Lieferscheine per EDV
  • regelmäßiges Kontrollieren der Förder-, Wäge- und Mischeinrichtungen und Auswechseln von verschlissenen Anlagenteile
  • Inbetriebnehmen von Recyclinganlagen für die Wiederaufbereitung von Restbeton und Restmörtel und Ausführen von Wartungsarbeiten
  • Überwachen und Steuern der maschinellen Formgebung und Verdichtung von Frischbeton zu vorgefertigten Betonerzeugnissen
  • Sichern der Qualität durch Beurteilung der Formlinge nach Augenschein und Prüfung auf Maßhaltigkeit und Festigkeit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Hans-Schwier-Berufskolleg
Heegestraße 14
45897 Gelsenkirchen

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Aus- und Weiterbildung

Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik überwiegend in Industriebetrieben.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Anwenden von mechanischen, chemischen und elektrolytischen Verfahren der Vor- und Nachbehandlung von unbeschichteten und beschichteten Oberflächen
  • Beherrschen des Lagerns und Förderns der zu beschichtenden Werkstoffe und Güter sowie des Lagerns, Förderns, Dosierens und Mischens von festen und flüssigen Applikationsstoffen
  • Beherrschen verschiedener Applikationsverfahren wie Sprüh- und Auftragsverfahren sowie elektrostatische Beschichtungen
  • Bedienen, Überwachen und Warten der technischen Einrichtungen und Anlagen insbesondere durch die Eingabe von Prozessparametern
  • Eingriffe in Steuerprogramme, die Dokumentation des Funktions- und Prozessablaufs einschließlich der peripheren Einrichtungen
  • Beherrschen des Fertigungsprozesses
  • Selbständiges Ausführen der im Arbeitsbereich übertragenen Aufgabe
  • Planen und Koordinieren des Arbeitsablaufs mit den vor- und nachgelagerten Fertigungsprozessen
  • Beherrschen der Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren
  • Berücksichtigen von ökologischen Aspekten in allen Phasen des Fertigungsprozesses
  • Sichern der Qualität der Erzeugnisse im Rahmen von Qualitätsmanagement durch den Einsatz von Prüfmitteln sowie der systematischen Fehlersuche und -analyse

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Neckarstraße 22
71065 Sindelfingen

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Aus- und Weiterbildung

Prüftechnologe Keramik/Prüftechnologin Keramik

Prüftechnologen Keramik und Prüftechnologinnen Keramik arbeiten hauptsächlich in Unternehmen und Instituten der Keramik-, Glas-, Emaille-, Zement- und Bindemittelindustrie, sowie in Unternehmen und Instituten, die anorganische Rohstoffe, Industrieminerale und nicht-metallische Werkstoffe herstellen und untersuchen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Ermitteln von physikalischen und keramischen Eigenschaften wie Dichte, Porosität, Feuchte, Korngröße Brennfarbe, Härte, Elastizität, Viskosität und Wärmeausdehnung,
  • Ermitteln von chemischen und mineralogischen Zusammensetzungen von Roh- und Werkstoffen mit gravimetrischen Verfahren, spektroskopischen Verfahren oder Titrationsverfahren,
  • Durchführung anwendungstechnischer Prüfungen und Versuche an nichtmetallisch anorganischen Roh- und Werkstoffen,
  • Entnehmen und Vorbereiten von Proben,
  • Bereitstellen der Betriebsbereitschaft von Prüfplätzen,
  • Vorbereiten und Ausführen von Prüfaufträgen,
  • Auswählen von Prüfverfahren,
  • Bewerten und Dokumentieren von Prüfprozessen,
  • Umsetzen von Qualitätsmanagementvorgaben,
  • Arbeiten im Team,
  • Einhalten von Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Außenstelle Keramik
Am Scheidberg 6
56203 Höhr-Grenzhausen

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Aus- und Weiterbildung

Pharmakant/-in

Hauptsächlich arbeiten Pharmakanten/-innen in der pharmazeutischen Industrie, z.B. bei Herstellern von Arzneimittelwirkstoffen und Arzneiwaren. Darüber hinaus sind sie in Chemieunternehmen tätig, die z.B. Zusatzstoffe für die Arzneimittelherstellung produzieren. Pharmakanten/-innen arbeiten in der pharmazeutischen Industrie. Aus Wirk- und Hilfsstoffen stellen sie an automatisierten Maschinen und Anlagen Arzneimittel her und verpacken diese.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • fertigen und verpacken Arzneimittel, wobei sie die Arbeitsschritte planen, durchführen, kontrollieren und dokumentieren;
  • bedienen und überwachen pharmazeutisch-technische Einrichtungen und Verpackungslinien;
  • gewährleisten einen störungsfreien Fertigungsablauf durch Maßnahmen zur Wartung, vorbeugenden Instandhaltung sowie durch Fehlererkennung und -beseitigung an den eingesetzten Geräten, Maschinen und Anlagen;
  • sichern die Qualität der Produkte durch konsequente Anwendung der Regeln der Guten Herstellungspraxis für Arzneimittel;
  • führen im Rahmen der Inprozesskontrolle Bestimmungen von Stoffeigenschaften und Stoffkonstanten sowie Kontrollen von Verfahrensparametern durch;
  • setzen Computer und Prozessleittechnik zur Geräte- und Anlagensteuerung, zur Datenerfassung und -verarbeitung sowie zur Dokumentation, Informationsbeschaffung und für logistische und organisatorische Zwecke ein;
  • berücksichtigen im Rahmen von "responsible care" beim Umgang mit Arbeitsstoffen und Geräten die gültigen Vorschriften zum Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz;
    führen Abfälle einer umweltgerechten Verwertung und Beseitigung zu.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Brüningstraße 2
65929 Frankfurt am Main

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Aus- und Weiterbildung

Naturwerksteinmechaniker/-in

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Naturwerksteinmechaniker/innen der Fachrichtung Maschinenbearbeitungstechnik vor allem in Naturwerkstein- und Steinmetzbetrieben.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Selbständiges und kundenorientiertes Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein, im Team und in Kooperation mit anderen Gewerken
  • Planen und Koordinieren der Arbeit
  • Einrichten von Arbeitsplätzen und Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz
  • Prüfen der Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung
  • Dokumentieren der Arbeiten
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Bedienen und Instandhalten von Geräten, Maschinen und Anlagen
  • Fertigen von Skizzen und Zeichnungen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Auswählen von Naturwerksteinen nach fertigungstechnischen und gestalterischen Gesichtspunkten
  • Transportieren und Lagern von Naturwerksteinen und Hilfsstoffen
  • Vorbereiten von Naturwerksteinen und Hilfsstoffen
  • manuelles und maschinelles Bearbeiten von Naturwerksteinen
  • Auswählen von Werkzeugen und Maschinen
  • Rüsten, Bedienen und Warten von Maschinen, Maschinenwerkzeugen und Anlagen für die Steinbearbeitung
  • Bedienen von Meß-, Regel- und Steuerungseinrichtungen
  • Erkennen und Beheben von Produktionsstörungen
  • Zusammenfügen von Werkstücken
  • Bearbeiten und Behandeln von Oberflächen in verschiedenen Techniken
  • Ausbessern von Werkstücken
  • Kontrollieren der Produkte und Vorbereiten zum Versand
  • Bearbeiten von Naturwerksteinen mit programmierbaren Steinbearbeitungsmaschinen
  • Ausführen von Sonderbearbeitungstechniken
  • Montieren von Bauteilen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Berufsbildende Schule
Gerberstraße 1
56727 Mayen

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Aus- und Weiterbildung

Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen

Kaufleute im Gesundheitswesen arbeiten überwiegend in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, bei Krankenkassen und medizinischen Diensten, ärztlichen Organisationen und Verbänden sowie in Arztpraxen, bei Rettungsdiensten und Verbänden der freien Wohlfahrtspflege.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Anwenden von sozial- und gesundheitsrechtlichen Regelungen
  • Gestalten von Organisationsabläufen und Verwaltungsprozessen
  • Nutzen von Informations- und Kommunikationssystemen
  • Mitwirken bei der Entwicklung und Erarbeitung von Konzepten über Dienstleistungsangebote
  • Beobachten des Marktgeschehens und Erarbeiten von Marketingkonzepten
  • team- und kundenorientiert Arbeiten
  • Informieren und Betreuen von Kunden
  • Einsetzen von Methoden der Arbeitsplanung und -kontrolle
  • Bearbeiten von Geschäftsvorgängen des Rechnungswesens und Durchführen von Kalkulationen
  • Mitwirken bei der Aufstellung des Haushaltes auf der Basis unterschiedlicher Finanzierungsquellen
  • Abrechnen von Leistungen mit Krankenkassen und sonstigen Kostenträgern, dabei Nutzen von Dokumentationssystemen
  • Erarbeiten und Evaluieren von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Bearbeiten von Vorgängen des betrieblichen Berichtswesens
  • Erstellen, Auswerten und Präsentieren von Statistiken
  • Bearbeiten von personalwirtschaftlichen Vorgängen
  • Ermitteln des Bedarfs an benötigten Materialien
  • Produkten und Dienstleistungen
  • Beschaffen und Verwalten der Materialien

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Leopold-Lucas-Straße 20
35037 Marburg

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Aus- und Weiterbildung

IT-System Elektroniker/-in

IT-System-Elektroniker und IT-System-Elektronikerinnen arbeiten in der IT-Branche, in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche sowie in Organisationen und im Öffentlichen Dienst. Sie finden insbesondere Beschäftigung bei Herstellern und Betreibern von IT-Infrastrukturen und IT-Systemen sowie bei Installationsbetrieben für Sicherheitstechnik. Ihre Tätigkeit umfasst auch elektrotechnische Arbeiten im IT-Bereich.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Installieren und Konfigurieren von IT-Geräten und IT-Systemen
  • Installieren von Netzwerkinfrastrukturen und Übertragungssystemen
  • Planen und Vorbereiten von Service- und Instandsetzungsmaßnahmen an IT-Geräten und IT-Systemen der Informationstechnik und an deren Infrastruktur
  • Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten an IT-Geräten und IT-Systemen der Informationstechnik und an deren Infrastruktur
  • Auftragsabschluss und Unterstützung von Nutzern und Nutzerinnen im Umgang mit IT-Geräten und IT-Systemen der Informationstechnik und mit deren Infrastruktur
  • IT-Sicherheit und Datenschutz in IT-Systemen
  • Netzwerkinfrastrukturen und Übertragungssystemen
  • Installieren von IT-Systemen, Geräten und Betriebsmitteln sowie deren Anbindung an die Stromversorgung
  • Prüfen der elektrischen Sicherheit von IT-Geräten und Betriebsmitteln
  • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
  • Informieren und Beraten von Kunden und Kundinnen
  • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
  • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
  • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Gutleutstraße 333-335
60327 Frankfurt am Main

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Aus- und Weiterbildung

Hotelkaufmann/-frau

Hotelkaufleute arbeiten in Hotels.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Erstellen von Rechnungen und Durchführen des Zahlungsverkehrs
  • Auswerten von betrieblichen Kennzahlen
  • Führen von Betriebsstatistiken
  • Errechnen von Kosten und Erträgen
  • Kalkulieren der Verkaufspreise
  • Bearbeiten von Beschaffungsvorgängen
  • Durchführen von Personalplanungen
  • Bearbeiten von Personalvorgängen
  • Führen von Korrespondenz
  • Beraten der Gäste und Führen von Gastgesprächen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Frankensteiner Platz 1-5
60594 Frankfurt am Main

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik arbeiten in Betrieben sämtlicher Branchen der Lebensmittelindustrie, zum Beispiel der Getränke-, Fleisch-, Süßwaren-, Nährmittel- sowie der Obst und Gemüse verarbeitenden Industrie.

Tätigkeitsschwerpunkt

  • Herstellung von Lebensmitteln nach vorgegebenen Rezepturen in industriell geprägten verfahrenstechnischen Prozessen
  • Steuern, Bedienen und Kontrollieren von Produktionsanlagen und Verpackungseinrichtungen unter Berücksichtigung von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, des Umweltschutzes sowie des Qualitätsmanagements
  • Erkennen von Störungen in den Prozessabläufen
  • Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherung der Prozessabläufe
  • Produktgerechtes Lagern von Stoffen
  • Reinigen, Pflegen und Warten der Einrichtungen und Anlagen
  • Dokumentieren von prozess- und qualitätsrelevanten Daten
  • Einsetzen von Mitteln der Kommunikation
  • Auftragsbezogenes Planen und Organisieren der Arbeitsabläufe

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Mornewegstraße 18
64293 Darmstadt

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft arbeiten in Entsorgungsunternehmen, Verwertungs- und Beseitigungsanlagen, wie z.B. Glas- und Papierrecycling, Deponien, Kompostierungsanlagen, chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Annehmen von Abfällen
  • Identifizieren, Untersuchen und Deklarieren von Abfällen
  • Zuordnen von Abfällen zu Entsorgungssystemen
  • Disponieren von Behältern und Fahrzeugen unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheitsvorschriften
  • Steuern und Kontrollieren technischer Abläufe, Bedienen, Überwachen, Inspizieren, Warten und Reparieren von Anlagen der Abfallverwertung, Abfallbehandlung und Abfallbeseitigung
  • Durchführen verschiedener Abfallbehandlungsverfahren
  • Nachhalten von Stoffströmen hinsichtlich Menge, Qualität und Güte im Anlagensystem
  • Durchführen von Messungen für die Steuerung der Anlagen und für die Immissionsbetrachtungen
  • Dokumentieren und Auswerten der Arbeits- und Betriebsabläufe Erkennen von Betriebsstörungen und eigenständiges Reagieren
  • kundenorientiertes Handeln und Anwenden von entsprechenden Informations- und Kommunikationstechniken
  • kosten-, umwelt- und hygienebewusstes Arbeiten
  • Anwenden von fachbezogenen Rechtsvorschriften, technischen Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements
  • selbständiges Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Regeln sowie Rechtsgrundlagen
  • Beschaffen von Informationen
  • Planen und Koordinieren der Arbeit
  • Dokumentieren der Leistungen
  • Ergreifen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und zum Umweltschutz bei der Arbeit

Schwerpunkte

  • Abfallverwertung und -behandlung
  • Abfallbeseitigung und -behandlung
  • Logistik, Sammlung und Vertrieb

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Marburger Straße 23
35066 Frankenberg/Eder

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Fruchtsafttechnik

Fachkräfte für Fruchtsafttechnik arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Fruchtsaftindustrie oder der Obstweinherstellung.
Bei ihrer Tätigkeit halten sie sich meist in Werk- und Produktionshallen zwischen großen Metallbehältern und Tanks auf. Sie haben außerdem in Abfüllhallen sowie in Lager- und Kühlräumen zu tun. Bei der Rohstoffannahme sind sie auch im Freien tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Verwendung von Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Kenntnisse über produktbezogene Rechtsvorschriften vorweisen können
  • Ausführen von Hygienemaßnahmen
  • Auswählen, Annehmen, Lagern und Verarbeiten von Früchten und Gemüsen zu Saft und Mark
  • Haltbarmachen, Lagern und überwachen von Saft und Mark
  • Auswählen, Prüfen und Verarbeiten der Halbware
  • Aufbereiten von Trinkwasser und Herstellen von entmineralisiertem Wasser
  • Herstellen von Fruchtwein und Fruchtschaumwein
  • Abfüllen, Ausstatten, Lagern, Versandfertig-machen und Transportieren der Fertigware

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Berufliche Schulen Rheingau
Winkeler Straße 99-101
65366 Geisenheim

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Aus- und Weiterbildung

Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe

Fachangestellte für Bäderbetriebe arbeiten in öffentlichen und privaten Frei-, Hallen- und Freizeitbädern. Ihr Arbeitsgebiet umfasst hauptsächlich die Organisation und Beaufsichtigung des Badebetriebes, die Besucherbetreuung, das Erteilen von Schwimmunterricht, die Steuerung und Kontrolle technischer Abläufe sowie Verwaltungsarbeiten im Bad.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • beaufsichtigen Badegäste, insbesondere unmittelbar im Badebereich
  • betreuen und beraten Badegäste
  • erteilen theoretischen und praktischen Schwimmunterricht
  • erkennen Notfälle und retten Menschen aus dem Wasser
  • leiten Wasserrettungsmaßnahmen ein
  • sichern Lebensfunktionen verunglückter Personen (Wiederbelebung)
  • führen Maßnahmen zur Ersten Hilfe durch
  • bieten Sport- und Spielarrangements an
  • sichern Betriebsabläufe bädertechnischer Anlagen
  • steuern die Prozeßabläufe zur Wasseraufbereitung
  • wenden bei Betriebsstörungen Notfallpläne an
  • leiten Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ein
  • pflegen und warten Anlagen bäder- und freizeittechnischer Einrichtungen
  • wenden einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschriften an
  • führen Verwaltungsarbeiten im Badebetrieb aus

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Johann-Philipp-Reis-Schule
Friedensstraße 18
61169 Friedberg

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Metalltechnik - Fachrichtung Montagetechnik

Fachkräfte für Metalltechnik in der Fachrichtung Montagetechnik sind überwiegend in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie tätig.

Berufliche Fähigkeiten

  • Montieren von Bauteilen zu Baugruppen sowie Baugruppen zu Maschinen oder Gesamtprodukten
  • Herstellen von Bauteilen und Baugruppen mit verschiedenen Verbindungstechniken
  • Prüfen und Einstellen von Funktionen an Baugruppen oder Gesamtprodukten
  • Überwachen und Optimieren von Montage- und Demontageprozessen
  • manuelles und maschinelles Herstellen von Bauteilen
  • Demontieren von Baugruppen
  • Montieren von Leitungen, elektrischen und elektronischen Baugruppen
  • Anwenden von Schalt- und Funktionsplänen verschiedener Systeme
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Zusammenarbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen
Eine Fortsetzung der Ausbildung mit einem 3. Lehrjahr ist möglich zu Fertigungsmechaniker/-in sowie Industriemechaniker/-in.
weitere Fachrichtungen
  • Umform- und Drahttechnik
  • Zerspanungstechnik
  • Konstruktionstechnik

Ausbildungszeit

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Metalltechnik - Fachrichtung Zerspanungstechnik

Fachkräfte für Metalltechnik in der Fachrichtung Zerspanungstechnik sind überwiegend in Betrieben der metallverarbeitenden Industrie tätig.

Berufliche Fähigkeiten

  • Fertigen von Werkstücken aus verschiedenen Werkstoffen mit spanabhebenden Fertigungsverfahren
  • Beschaffen und Prüfen von auftragsbezogenen Unterlagen
  • Auswählen von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen, Hilfs- und Betriebsmitteln
  • Festlegen und Einstellen von Fertigungsparametern
  • Erstellen und Optimieren von CNC-Programmen mit Standardwegbefehlen
  • Vorbereiten, Montieren und Ausrichten von Werkstück- und Werkzeugspannmitteln
  • Ausrichten und Spannen von Werkstücken
  • Durchführen und Beurteilen von Testläufen
  • Überprüfen und Optimieren von Fertigungsschritten
  • Ermitteln, Beheben und Dokumentieren von Fehlern in Fertigungsabläufen
  • Beheben von maschinenbedingten Störungen
  • Dokumentieren von Ergebnissen
  • Optimieren von auftragsbezogenen Unterlagen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Zusammenarbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen
Eine Fortsetzung der Ausbildung mit einem 3. Lehrjahr ist möglich zu Zerspanungsmechaniker/-in sowie Feinwerkmechaniker/-in im Schwerpunkt Zerspanungstechnik.

weitere Fachrichtungen

  • Montagetechnik
  • Umform- und Drahttechnik
  • Konstruktionstechnik

Ausbildungszeit

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier.

Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Metalltechnik - Fachrichtung Konstruktionstechnik

Fachkräfte für Metalltechnik in der Fachrichtung Konstruktionstechnik sind überwiegend in Betrieben, die metallische Bauteile oder Konstruktionen herstellen, tätig.

Berufliche Fähigkeiten

  • Herstellen, Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen
  • Vorrichten von Blechen sowie Rohren oder Profilen nach Zeichnungen und Schablonen
  • Fügen von Bauteilen mit thermischen und mechanischen Verfahren
  • thermische Vor- und Nachbehandlung von metallischen Werkstücken
  • Sichtprüfen von Schweiß- und Lötverbindungen
  • Aufbereiten und Schützen von Oberflächen
  • handgeführtes, maschinelles und thermisches Umformen und Trennen von Blechen sowie Rohren oder Profilen
  • Werkzeuge und Maschinen unter Berücksichtigung des Werkstoffes auswählen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Zusammenarbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen
Eine Fortsetzung der Ausbildung mit einem 3. Lehrjahr ist möglich zu Anlagenmechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in sowie Metallbauer/-in in der Fachrichtung Konstruktionstechnik.
weitere Fachrichtungen
  • Montagetechnik
  • Umform- und Drahttechnik
  • Zerspanungstechnik

Ausbildungszeit

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Für die Fachrichtung Konstruktionstechnik:
Frankfurter Straße 39
35781 Weilburg

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier.

Aus- und Weiterbildung

Werkstoffprüfer/ -in

Werkstoffprüfer/ -innen sind qualifiziert, selbständig Werkstoffe und Werkstücke zu untersuchen und ihre Eigenschaften durch technologische Prozesse zu verändern. Genaue Kenntnisse der vorangegangenen Produktions- und Bearbeitungsschritte ermöglichen es ihnen, die Ursachen von ermittelten Fehlern zu analysieren, um damit Hinweise zur Vermeidung von Fehlerquellen zu gewinnen.

Berufliche Fähigkeiten

  • Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Werkstoffen
  • Verarbeitungs- und Veredlungsverfahren für metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten
  • Verarbeitungs- und Veredlungsverfahren für nicht metallische Werkstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten
  • Grundlagen der Prüfverfahren
  • Planen und Vorbereiten von Prüfaufträgen, Auswählen und Überprüfen von Prüfmitteln
  • Einrichten von Prüfarbeitsplätzen
  • Durchführen von Prüfungen
  • Bewerten von Prüfergebnissen
  • Dokumentieren von Prüfungsverlauf und Messwerten und Prüfergebnissen

Fachrichtungen

Metalltechnik
  • Ändern und Beurteilen von Werkstoffeigenschaften
  • Ermitteln mechanisch-technologischer Werkstoffeigenschaften
  • Durchführen metallgrafischer Untersuchungen
  • Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
  • Ermitteln sonstiger Werkstoff- und Produkteigenschaften
  • Analysieren von Fehlerursachen
Kunststofftechnik
  • Einordnen von Aufbau und Struktur von Kunststoffen
  • Beurteilen der Eigenschaften von Kunststoffen
  • Unterscheiden und Anwenden von Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe
  • Ermitteln mechanisch-technologischer Eigenschaften von Kunststoffen
  • Ermitteln thermischer, physikalisch-chemischer und morphologischer Eigenschaften von Kunststoffen
  • Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
  • Analysieren von Fehlerursachen
Wärmebehandlungstechnik
  • Beurteilen von Änderungen der Werkstoffeigenschaften
  • Planen und Festlegen betrieblicher Arbeits- und Prüfabläufe
  • Auswählen von Wärmebehandlungsverfahren
  • Vorbereiten und Bedienen von Wärmebehandlungsanlagen
  • Nachbehandeln und Freigeben wärmebehandelter Teile
  • Prüfen und Bestimmen von Werkstoffeigenschaften
  • Anwenden zerstörungsfreier Werkstoffprüfverfahren
  • Analysieren von Fehlerursachen
Systemtechnik
  • Unterscheiden von Beanspruchungen und Fehlerarten in technischen Systemen
  • Vorbereiten von Prüfeinsätzen in technischen Systemen
  • Vorbereiten von Prüfarbeitsplätzen in technischen Systemen
  • Durchführen von Prüfverfahren und –prozessen im Einsatzgebiet und Umsetzen von Anforderungen des Qualitätsmanagements
  • Analysieren von Prüfergebnissen
  • Durchführen von Maßnahmen nach Prüfungen
  • Dokumentieren des technischen Systemzustandes
  • Analysieren von Fehlerursachen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Dammstraße 62
65428 Wetzlar

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier.
Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Automobilkaufmann/-frau

Automobilkaufleute arbeiten in Betrieben der Kraftfahrzeugbranche vorwiegend in Autohäusern, bei Fahrzeugimporteuren sowie Automobilherstellern

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Ein- und Verkaufen von Teilen und Zubehör
  • Dokumentieren und Kontrollieren von Warenlieferungen
  • Anwenden von Lagerwirtschaftskonzepten
  • Kalkulieren von Verkaufspreisen
  • Führen von Beratungs-, Verkaufs- und Reklamationsgesprächen unter Berücksichtigung der Werkstattprozesse im Rahmen des Kundendienstes
  • Bearbeiten von Gewährleistungs-, Garantie- und Kulanzanträgen Planen
  • Durchführen und Bewerten von Marketingmaßnahmen
  • Einkaufen von Fahrzeugen über verschiedene Vertriebswege für den Fahrzeughandel
  • Bereitstellen von Fahrzeugen für den Fahrzeughandel
  • Vorbereiten und Vermitteln von Finanzierungs-, Leasing-, Versicherungs- und Garantieverträgen
  • Mitwirken bei der Personalbedarfsermittlung und der Personalbeschaffung
  • Planen des Personaleinsatzes
  • Ermitteln von Prämien und Provisionen
  • Vorbereiten von Entgeltabrechnungen
  • Unterstützen der kaufmännischen Planung
  • Steuerung und Kontrolle in den Geschäftsfeldern
  • Ermitteln und Beurteilen betrieblicher Kennzahlen sowie Aufbereiten für unternehmerische Entscheidungen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre

Berufsschule

Georg-Schlosser-Straße 18
35390 Gießen

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier
Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Bankkaufmann/-frau

Bankkaufleute unterstützen Kunden in Geldangelegenheiten. Sie informieren z. B. über Kapitalanlagen, Kontoführung und wickeln den in- oder ausländischen Zahlungsverkehr für Kunden ab. Sie beraten zu Privat- und Firmenkrediten, Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder anderen Verträgen, bahnen Vertragsabschlüsse an und bearbeiten diese. Im internen Bereich eines Kreditinstitutes planen und steuern sie Arbeitsabläufe. Darüber hinaus führen sie Kontrollen im Rechnungswesen durch und überwachen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Bankkaufleute sind in den wesentlichen Geschäftsbereichen von Kreditinstituten tätig. Auch bei Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften, Kreditkartengesellschaften, Kapitalanlagegesellschaften, Wirtschaftsberatungsfirmen, Unternehmen für Vermögens- und Anlageberatung sowie Unternehmen der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten.

Neuordnung 2020

Nach über 20 Jahren wurde die Verordnung des Ausbildungsberufes “Bankkaufmann/-frau” nun grundlegend überarbeitet und modernisiert. Angesichts der fast vollständig digital gewordenen Geschäftsprozesse in der Bankbranche erscheint es selbsterklärend, dass sich neue Erfordernisse auch für die Erstausbildung ergeben. Die Verordnung trat am 1. August 2020 in Kraft.

Mit der Neuordnung stellt der aktualisierte Beruf die Ausrichtung an der Kundenbeziehung konsequent in den Mittelpunkt – auch unter verstärkter Nutzung digitaler Kanäle. Neben einer ganzheitlichen Kundenberatung präzisiert die neue Verordnung zudem die zu vermittelnde Tiefe der Finanzprodukte. Sie ergänzt methodische Kompetenzen, die im Zusammenhang mit projektorientierten Arbeitsweisen sowie der Optimierung und Weiterentwicklung von standardisierten Prozessen relevant sind.
Neu eingeführt wird im Beruf Bankkaufmann/-frau ferner die gestreckte Abschlussprüfung – damit entfällt die bisherige Zwischenprüfung. Die sogenannte gestreckte Abschlussprüfung besteht aus Teil 1 und Teil 2. Beide Teile bilden als Abschlussprüfung eine Einheit – auch wenn die Prüfungsleistungen an unterschiedlichen Terminen erbracht werden. Teil 1 findet bereits zur Mitte der Ausbildung statt – die an dieser Stelle bisher übliche Zwischenprüfung entfällt. Teil 2 wird zum Ende der Ausbildung geprüft.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Zeppelinstraße 39
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier
Aus- und Weiterbildung

Baugeräteführer/-in

Baugeräteführer/innen sind vor allem bei Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus sowie Straßen- und Spezialtiefbaus beschäftigt.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Einrichten und Sichern von Baustellen, Auf- und Abbauen von Arbeits- und Schutzgerüsten,
  • Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen,
  • Arbeiten in der Bautechnik,
  • Selbständiges Durchführen der Arbeit in dem jeweiligen Tätigkeitgebiet anhand von technischen Unterlagen und aufgrund von Anweisungen,
  • Berücksichtigen von wirtschaftlichen und ökologischen Belangen und Bewerten des Arbeitsergebnisses auf der Grundlage der Qualitätssicherung,
  • Planen der Arbeit,
  • Handhaben von Vermessungsgeräten,
  • Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen,
  • Handhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten,
  • Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen von Baugeräten,
  • Warten von Baugeräten nach Betriebsvorschriften,
  • Feststellen von Störungen und Einleiten von Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung an Baugeräten,
  • Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen an Baugeräten,
  • Beachten der Arbeitssicherheits-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutzbestimmungen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Auestraße 30
36179 Bebra

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Baustoffprüfer/-in

Baustoffprüfer und Baustoffprüferinnen arbeiten in Betrieben der Bauwirtschaft sowie in Instituten, Überwachungs- oder Forschungseinrichtungen, die Prüfungen und Untersuchungen durchführen. Sie sind meist in Laboren, aber auch auf Baustellen und im Gelände tätig. Ihre Arbeitsgebiete umfassen die Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik sowie Asphalttechnik.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • prüfen und kontrollieren die Qualität von Baustoffen, deren Rohstoffe, Bauprodukte, Gebrauchseigenschaften von Böden und Recyclingmaterialien
  • führen Messungen und Prüfungen durch,
  • bereiten Proben vor, stellen Proben her und führen Probenahmen durch,
  • führen qualitätssichernde Maßnahmen durch,
  • planen ihre Arbeit und dokumentieren sie, erfassen Mengen- und Zeitaufwand, berechnen die erbrachten Leistungen und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz,
  • kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
  • erläutern erbrachte Prüfleistungen und Prüfergebnisse im Kundengespräch,
  • wenden Arbeitsstoffe, Baurohstoffe, Bindemittel, Mischungen und Recyclingmaterialien an,
  • wenden Regelwerke für Bauprodukte, Baurohstoffe, Böden, Altlasten und Recyclingmaterialien an,
  • wenden Labortechnik an,
  • verarbeiten Daten, werten sie aus, bereiten sie auf und dokumentieren diese,
  • richten Arbeitsplätze ein, sichern und räumen diese,
  • handhaben Laborgeräte und -einrichtungen und halten diese in Stand
  • führen ihre Arbeiten selbstständig, kunden- und betriebswirtschaftlich orientiert auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen oder Plänen allein und im Team durch und koordinieren sie mit anderen Gewerken.

Schwerpunkte

  • Geotechnik
  • Mörtel- und Betontechnik
  • Asphalttechnik

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Weißenbacher Straße 60
95100 Selb

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Bauzeichner/-in

Bauzeichner und Bauzeichnerinnen sind im Bereich der Planung und Ausführung von Architektur- und Ingenieurbauwerken sowie Tief-, Straßen- und Landschaftsbau tätig. Sie finden Ihren Einsatz in Planungsbüros, in Unternehmen und Verwaltung.

Berufliche Fähigkeiten

Bauzeichner/ innen führen zeichnerische, rechnerische und organisatorische Tätigkeiten selbständig und in Kooperation mit anderen kundenorientiert aus. Dabei arbeiten sie überwiegend mit rechnergestützen Informations- und Kommunikationssystemen.

Schwerpunkt

  • Ingenieurbau
  • Architektur
  • Tief-, Straßen- und Landschaftsbau

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Kundenorientiertes Ausführen von zeichnerischen, rechnerischen und organisatorischen Tätigkeiten selbständig und in Kooperation mit anderen
  • Umsetzen von Entwurfsskizzen und Erstellen von Bau- und Ausführungszeichnungen
  • Zeichnen von Grundrissen, Schnitten, Ansichten und Details, Erstellen von Plänen und Zeichnungen, Durchführen von fachspezifischen Berechnungen unter Beachtung der anerkannten Regeln der Technik
  • Erstellen von Dokumentationen und Zeichnungen für Präsentationen
  • Erstellen von Aufmaßen und Bestandsplänen
  • Verwalten, Editieren und Plotten von Zeichnungen und Unterlagen
  • Übernehmen von technischen Vorgaben in Bauunterlagen
  • Unterscheiden von Baustoffen, Bauelementen und Bauweisen nach ihren Eigenschaften und Übernehmen der Ergebnisse in Bauunterlagen
  • Mitwirken bei der Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung
  • Mitwirken bei Bauprozessen
  • Planen und Koordinieren von Arbeitsabläufen
  • Anwenden qualitätssichernder Maßnahmen
  • Beachten der Grundsätze des Umweltschutzes, der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

in der Fachrichtung “Tief-, Straßen- und Landschaftsbau” (ab dem zweiten Lehrjahr)
Ringallee 62
35390 Gießen

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Berufskraftfahrer/-in

Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerinnen führen ihre Arbeiten selbstständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen durch. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, stimmen sie mit anderen, insbesondere mit ihren Kunden und den vor- und nachgelagerten Bereichen in der Transport und Logistikkette ab, ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz. Weiterhin ergreifenden sie qualitätssichernde Maßnahmen, dokumentieren ihre Leistungen und führen Abrechnungen durch.

Berufliche Fähigkeiten

  • führen Fahrten des Gütertransports bzw. Fahrten zur Beförderung von Personen im Reise- oder Personennahverkehr sicher und unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen und umweltschonenden Aspekten durch,
  • wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs an,
  • Kontrollieren, Warten und Pflegen die Fahrzeuge,
  • bereiten die Fahrzeuge für den Transport von Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen das Transportgut oder das Gepäck an, sichern die Ladung und prüfen die mitzuführenden Papiere,
  • ergreifen Maßnahmen zur Beseitigung von Störungen an Fahrzeugen,
  • verhalten sich bei Unfällen und Zwischenfällen situationsgerecht, insbesondere sichern sie Unfall- und Gefahrenstellen ab und leisten Erste Hilfe,
  • beschaffen Informationen, werten diese aus, stimmen Termine ab und organisieren die Fahrten unter Beachtung wirtschaftlicher Aspekte.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Dammstraße 62
35576 Wetzlar

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Bestattungsfachkraft

Bestattungsfachkräfte arbeiten in Bestattungsunternehmen sowie in Friedhofsverwaltungen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Entgegennehmen und Bearbeiten von Bestattungsaufträgen
  • Beachten von Verfügungen zur Bestattung und Betreuung und Beratung von Angehörigen unter Berücksichtigung der jeweiligen Trauersituation sowie Anwendung (trauerpsychologischer Maßnahmen) und Informieren über Möglichkeiten der organisatorischen und psychologischen Betreuung
  • Durchführen von friedhofstechnischen Arbeiten
  • Versorgen von Verstorbenen nach hygienischen und thanatopraktischen Grundsätzen
  • Sorgen für Verstobene durch Überführen, Aufbewahren und Aufbahren
  • Mitwirken bei der Durchführung der Bestattung
  • Informieren über Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge
  • Unterbreiten von Angeboten hierüber und Erläutern von Finanzierungsmöglichkeiten
  • Beachten von einschlägigen Rechtsvorschriften, Normen und Sicherheitsbestimmungen sowie Riten und Gebräuchen
  • Selbstständiges Arbeiten und Arbeiten im Team
  • Abstimmen der Arbeiten mit den übrigen betrieblichen und außerbetrieblichen Beteiligten
  • Kundenorientiertes Arbeiten und Nutzen von modernen Informations- und Kommunikationstechniken
  • Planen von Arbeitsabläufen
  • Kontrollieren und Beurteilen von Arbeitsergebnissen
  • Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
  • Bearbeiten von Verwaltungsvorgängen
  • Mitwirken bei der Kostenermittlung und Anwenden von qualitätssichernden Maßnahmen sowie Maßnahmen des Gesundheitsschutzes
  • Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Seestraße 11
97688 Bad Kissingen

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Beton- und Stahlbetonbauer/-in

Sie arbeiten überwiegend in Baubetrieben im Hochbau oder Fertigteilbau, z.B. für den Wohnungs-, Büro-, Verwaltungs- und Gewerbebau. Außer im Baugewerbe können Beton- und Stahlbetonbauer/innen auch in der Beton- und Fertigteilherstellung beschäftigt sein.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • stellen Rahmen-, Großflächen- und Sonderschalungen für Fundamente, rechteckige Stützen und Balken, für gegliederte Bauteile sowie für ebene und gebogene Wände und Decken her, bauen sie auf, versteifen sie und spannen sie ab,
  • stellen Schalungen für konische Formen, Stützenköpfe, Podeste, gerade und gewendelte Treppenläufe her,
  • stellen Schalungen für sichtbaren Beton her,
  • stellen Bewehrungen her und bauen sie ein und fertigen Bewehrungseinheiten vor,
  • bauen Spannstähle mit Verankerungselementen ein,
  • prüfen Frisch- und Festbeton,
  • fördern Beton, bringen ihn ein, verdichten ihn und bearbeiten die Oberfläche von Hand und mit Hilfe von Maschinen,
  • behandeln Beton nach,
  • bearbeiten Betonoberflächen nach gestalterischen Gesichtspunkten,
  • unterfangen Gebäudeteile,
  • stellen Stahlbetonfertigteile her, lagern und transportieren sie und bauen sie ein,
  • dichten Bauwerke aus Beton und Stahlbeton gegen nichtdrückendes Wasser ab,
  • stellen Außen- und Innenwände mit unterschiedlichen Steinen und Platten in unterschiedlichen Verbandsarten her,
  • bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz ein und
  • prüfen Betonoberflächen auf Schäden und führen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Beton- und Stahlbetonbauteilen durch.
  • Darüber hinaus führen Beton- und Stahlbetonbauer und Beton- und Stahlbetonbauerinnen angrenzende Arbeiten in den Gewerben des Ausbaus und des Tiefbaus durch.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Buchhändler/ -in

Buchhändler/Buchhändlerinnen sind in Buchhandlungen, Buchverlagen, Antiquariaten und im Zwischenbuchhandel sowie im Versandbuchhandel und in Online-Shops tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Anwenden fachbezogener Bibliographien und Nachschlagesysteme
  • Nutzen gewonnener Informationen im Kundenservice
  • Zusammenstellen und Präsentieren eines marktorientierten Sortiments
  • Beraten von Kunden über Literatur und Fachliteratur
  • Verkaufen von Büchern, Zeitschriften sowie sonstigen Medien in gedruckter und digitaler Form
  • Umsetzen des kulturpolitischen Auftrags
  • Anwenden von Warenwirtschaftssystemen und Umsetzen von Konzepten der Lagerlogistik
  • Bestellen und Einkaufen unter betriebswirtschaftlichen Aspekten
  • Auswerten von Kennziffern und Statistiken für die Erfolgskontrolle und Aufbereiten der Ergebnisse
  • Steuerung und Kontrolle buchhändlerischer Prozesse
  • Nutzen verschiedener Vertriebswege
  • Beobachten des Marktes, Entwickeln und Umsetzen von Marketingkonzepten
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Anwenden von branchenspezifischen Informations- und Kommunikationstechniken in der Geschäftsabwicklung
  • team-, erfolgs- und kundenorientiertes Arbeiten und Nutzen von sozialen und kommunikativen Kompetenzen
  • Kooperieren mit Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Branchenorganisationen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Arnsburger Straße 44
60385 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Drogist/-in

Drogistinnen und Drogisten sind in Handelsunternehmen mit einschlägigem Warensortiment in unterschiedlichen Größen, Betriebsformen oder als selbstständige Kaufleute tätig. Die fachkundige Beratungs- u. Verkaufstätigkeit ist einer der Schwerpunkte ihres Aufgabenfeldes.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Anbieten und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen
  • Informieren und beraten über Inhalt und Anwendung u.a. von Kosmetika, bestimmten Lebensmitteln, Körperpflege- oder Waschmitteln und freiverkäuflichen Arzneimitteln
  • Informieren zu Eigenschaften und Anwendung von Chemikalien, Pflanzenschutz- u. Schädlingsbekämpfungsmitteln und über mögliche Gefahren aufklären
  • Kennen der entspr. Rechtsvorschriften zu Lagerung, Umgang und Verkauf des Warensortiments
  • Informieren über Fotoprodukte, Fotozubehör, Kameras und Wiedergabegeräte
  • Bedienen und Abrechnen der Kasse sowie Abwickeln des Zahlungsverkehrs
  • Mitwirken bei der Sortimentsgestaltung
  • Ermitteln des Warenbedarfs und Beschaffen von Waren
  • Auszeichnen und Lagern von Waren
  • Kontrollieren und Pflegen von Warenbeständen
  • Mitwirken bei der Warenannahme und -kontrolle
  • Mitwirken bei Marketing und Verkaufsförderung
  • Mitwirken bei logistischen Prozessen im Unternehmen
  • Planen des Personaleinsatzes im eigenen Arbeitsbereich

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Carl-Franz-Straße 14
35392 Gießen

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik

Elektroniker/Elektronikerinnen für Automatisierungstechnik arbeiten bei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen. Ebenso sind sie in Betrieben der Elektroinstallation tätig, z.B. bei technischen Gebäudeausrüstern. Darüber hinaus können sie in Wasser- und Klärwerken bzw. Recyclinganlagen der Abfallwirtschaft beschäftigt sein. Weiterhin arbeiten sie in Unternehmen, die Automatisierungslösungen entwickeln, herstellen oder einsetzen. Vor allem Unternehmen der Elektroindustrie oder des Maschinenbaus kommen in Betracht. Arbeitsplätze gibt es darüber hinaus auch z.B. in der Automobilindustrie, der chemischen Industrie, in Kunststoff verarbeitenden Betrieben und zahlreichen anderen Anwenderbranchen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Betreuen von Automatisierungssystemen
  • Analysieren von Funktionszusammenhängen und Prozessabläufen
  • Entwerfen von Änderungen und Erweiterungen von Automatisierungssystemen
  • Programmieren von Automatisierungssystemen
  • Installieren, Konfigurieren und Parametrieren der Komponenten und Geräte, Betriebssysteme, Bussysteme und Netzwerke
  • Nutzen von Anwendungsprogrammen zur Messdatenerfassung, -übertragung und -verarbeitung sowie zur Fertigungs-, Maschinen- oder Prozesssteuerung
  • Verbinden der Komponenten zu komplexen Automatisierungseinrichtungen und Integrieren in übergeordnete Systeme
  • Übergeben der Systeme an Nutzer und Einweisen in die Bedienung
  • Überwachen, Warten und Betreiben von Anlagen
  • Regelmäßige Durchführung von Prüfungen
  • Optimieren von Regelkreisen
  • Analysieren von Störungen
  • Einsetzen von Testsoftware und Diagnosesystemen
  • Ergreifen von Sofortmaßnahmen und Instandsetzen von Anlagen
  • Arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und Kommunizieren auch in englischer Sprache
  • Zuordnung zu Elektrofachkräften im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften
  • Anwenden von Vorschriften

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Gutleutstraße 333-335
60327 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Elektroniker/ -innen für Betriebstechnik montieren Systeme/Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, der Meldetechnik, Antriebstechnik sowie der Beleuchtungstechnik, nehmen sie in Betrieb und halten sie in Stand. Weitere Aufgaben sind das Betreiben dieser Anlagen.

Tätigkeitsschwerpunkt

  • übernehmen elektrische Anlagen
  • entwerfen Anlagenänderungen und -erweiterungen
  • richten Arbeitsplätze/Baustellen ein und räumen sie ab
  • organisieren die Anlagenerrichtung; überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken
  • montieren und installieren Leitungsführungssysteme, Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich allgemeiner Versorgungsleitungen
  • installieren und richten Maschinen und Antriebssysteme einschließlich pneumatischer/ hydrau-lischer Komponenten ein
  • bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme zusammen und verdrahten sie
  • programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen die Funktion und die Sicherheitseinrichtungen der Systeme
  • überwachen und warten Anlagen, führen regelmäßige Prüfungen durch, analysieren Störungen, ergreifen Sofortmaßnahmen und setzen Anlagen in Stand
  • übergeben Anlagen, weisen Nutzer in die Bedienung ein und erbringen Serviceleistungen
  • arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache

Einsatzgebiete

  • Energieverteilungsanlagen/-netze
  • Gebäudeinstallationen/-netze
  • Betriebsanlagen, Betriebsausrüstung
  • Produktions-/ verfahrenstechnische Anlagen
  • Schalt- und Steueranlagen
  • Elektronische Ausrüstung

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

Elektroniker/Elektronikerinnen für Geräte und Systeme arbeiten vorwiegend in mittleren und größeren Industriebetrieben, die elektronische Systeme, Geräte oder Komponenten herstellen, montieren und warten. Entsprechende Unternehmen gibt es z.B. in den Bereichen Fahrzeugelektronik, Medizintechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Mess- und Regeltechnik.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Unterstützen der Entwickler bei der Realisierung von Aufträgen, der Analyse geforderter Funktionalitäten und technischer Umgebungsbedingungen sowie der Konzipierung von Schaltungen
  • Montieren von Geräten und Systemen
  • Installieren und Konfigurieren von Programmen
  • Prüfen von Geräten und Systemen
  • Erstellen von Geräte- und Systemdokumentationen
  • Erstellen von Layouts und Fertigungsunterlagen
  • Vergeben und Koordinieren von Aufträgen zur Beschaffung von Bauteilen, Hilfsstoffen und Betriebsmitteln für die Realisierung von internen und externen Kundenaufträgen
  • Planen und Steuern der Produktionsabläufe
  • Organisieren von Gruppenarbeit
  • Einrichten, Programmieren, Optimieren und Warten von Fertigungs- und Prüfmaschinen
  • Mitwirken bei der Analyse und Optimierung von Fertigungsprozessen
  • Prüfen und Instandsetzen von Komponenten und Geräten
  • Arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und Kommunizieren auch in englischer Sprache

Einsatzgebiete

  • Informations- und kommunikationstechnische Geräte
  • Systemkomponenten, Sensoren, Aktoren, Mikrosysteme
  • EMS (Elektroniker Manufacturing Services)
  • Mess- und Prüftechnik

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung

Als Einsatzbereich kommen Marktforschungsinstitute, Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit eigener Marktforschung, Unternehmensberatungen, Werbeagenturen, Forschungseinrichtungen der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung in Betracht.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • planen, organisieren und steuern die Durchführung von Forschungsprojekten im Rahmen von Projektvorgaben
  • wenden Methoden, Erhebungstechniken und Untersuchungstypen an
  • recherchieren, beschaffen Daten und werten sie aus
  • wirken an der Konzeption von Fragebögen und Gesprächsleitfäden mit
  • wirken bei Auswahl, Schulung und Einsatz von Interviewern mit
  • bereiten Daten auf, codieren und führen Plausibilitätsprüfungen durch
  • wenden Auswertungsverfahren an und führen Basisauswertungen durch
  • bereiten Untersuchungsberichte und Präsentationen vor
  • erteilen Auskünfte auch in einer Fremdsprache
  • führen qualitätssichernde Maßnahmen durch
  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme an

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Arnsburger Straße 44
60385 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachinformatiker/-in (alte VO)

Neuordnung 2020

Informationen dazu finden Sie hier.

Änderungsverordnung 2018

Am 1. August 2018 trat die Änderungsverordnung über die Berufsausbildung der IT-Berufe in Kraft.
Die Struktur der Berufe einschließlich der Prüfungsanforderungen bleibt dabei unverändert. Die wesentliche Neuerung besteht in einer inhaltlichen Nachschärfung in den Bereichen IT-Sicherheit und personaler Kompetenzen.
Die Änderungen im Einzelnen:
In allen vier Ausbildungsberufen wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 3.1 „Informieren und Kommunizieren“ mit Bezug auf digitale Medien erweitert.
• In allen vier Ausbildungsberufen wird die Berufsbildposition 5.4 um das Thema „IT-Sicherheit“ ergänzt; die dahinterliegenden Richtlernziele erweitert.
• In allen vier Ausbildungsberufen werden die Prüfungsanforderungen in der GH II zur IT-Sicherheit ergänzt.
• Beim Fachinformatiker wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 6.2 „Programmerstellung und -dokumentation“ um das Thema IT-Sicherheit ergänzt.
• Beim Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration wird die Berufsbildposition 8.2 „Netzwerke“ um zwei Richtlernziele erweitert (Angriffsszenarien sowie Implementation von Systemen zur IT-Sicherheit).


Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung

  • konzipieren und realisieren kundenspezifische Softwareanwendungen,
  • testen und dokumentieren Anwendungen
  • modifizieren bestehende Anwendungen
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein,
  • wenden Software-Entwicklungswerkzeuge an
  • entwickeln anwendungsgerechte und ergonomische Bedienoberflächen
  • beheben Fehler durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen
  • präsentieren Anwendungen
  • beraten und schulen Benutzer

Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration

  • konzipieren und realisieren komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten
  • installieren und konfigurieren vernetzte informations- und telekommunikationstechnische Systeme
  • nehmen Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieb
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein
  • beheben Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen
  • administrieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme
  • präsentieren Systemlösungen
  • beraten und schulen Benutzer
Aus- und Weiterbildung

Fachinformatiker/-in (VO 2020)

Fachinformatiker können mit der Neuordnung der Ausbildung ab 2020 in vier statt wie bislang zwei verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet werden.

Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Anwendungsentwickler sind überwiegend in der Realisation – also Konzeption, Entwicklung, Programmierung und Tests – von spezifischen Softwarelösungen tätig. Hierzu gehörgen die Beratung der Kunden und die Aufnahme von kundenindividuellen und systemtechnischen Anforderungen ebenso wie die Umsetzung softwaretechnischer Sicherheitsanforderungen und die Schulung der Answender.
Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung modifizizieren bestehende Softwarelösungen aufgrund von Kundenwünschen oder gesetzlichen Anforderungen. Sie berücksichtigen dabei auch ergonomische Gesichtspunkte, sie testen Softwarelösungen, analysieren Fehler in den Systemen und beheben sie. Darüber hinaus steuern sie Softwareentwicklungsprojekte mithilfe von Projektmanagement- und Entwicklungsmethoden und erstellen System-, Entwicklungs- und Anwenderdokumentationen.
Typische Einsatzgebiete der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung finden sich in den Bereichen kaufmännische und technische Systeme, Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftliche Systeme (etwa im finanz- oder versicherungsmathematischen Bereich) sowie Multimedia-Systeme einschl. Spieleentwicklung.

Fachrichtung Systemintegration

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration planen und konfigurieren IT-Systeme. Sie sind Dienstleister im eigenen Haus oder extern für Kunden, richten IT-Infrastrukturen entsprechend den jeweiligen Anforderungen ein, betreiben und verwalten diese. Hierzu gehören auch die systematische Fehleranlayse und Diagnose sowie die Behebung von Störungen. Fachinformaitker für Systemintegration planen und realisieren komplexe kundenspezifische IT-Lösungen durch die Integration von IT-Infrastrukturkomponenten in vernetzen und nicht vernetzten Systemen. Sie planen komplexe Netzwerke und sind zuständig für den Betrieb und die Verwaltung von IT-Systemen und IT-Netzwerken. Sie steuern Projekte zu Konzeption, Installation, Erweiterung und Betreuung von IT-Systemen oder -Netzen. Schließlich erstellen sie Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch.
Fachinformatiker für Systemintegration finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche. Hierzu zählen etwa die öffentliche Verwaltung, die Versicherungswirtschaft, Rechenzentrumsbetreiber, Industrie-, Telekommunikations- Handels- und Handwerksunternehmen. Typische Einsatzbereiche sind der Datacenter- Betrieb, Netzwerkinfrastrukturen (WLAN, LAN, Fest- und Funknetze). Client-Server-Architekturen, Cloud-Computing-Infrastrukturen und das IT-Sicherheitsumfeld.

Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse

Dies ist eine der beiden neugeschaffenen Fachrichtungen in der Fachinformatiker-Ausbildung. Fachinformatiker der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse entwickeln IT-technische Lösungen für zunehmend datengetriebene digitale Produktions- und Geschäftsprozesse – immer auf Basis der Verfügbarkeit sowie der Qualität und Quantität von Daten.
Dazu analysieren sie Arbeits- und Geschäftsprozesse in Bezug auf die Nutzung und Weiterverarbeitung digital vorliegender oder erzeugter Daten ebenso wie die Datenquellen. Sie stellen Daten bereit, nutzen sie zur Optimierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen oder ganzer digitaler Geschäftsmodelle. Arbeitsaufträge planen sie abgestimmt auf die kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozesse und führen sie durch. Weiterhin betreiben sie IT-Systeme und nehmen Speicherlösungen in Betrieb. Dabei ist mitentscheidend, dass Datenschutz und Datensicherheit immer gewährleistet sind. Außerdem müssen qualitätssicherende Maßnahmen durchgeführt und dokumentiert werden.
Typische Einsatzgebiete für die Fachinformatiker in der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse sind beispielsweise die Prozessanalyse-, optimierung und -modellierung, Qualitätssicherung, Medienanalyse oder die Entwicklung und der Betrieb von Suchdiensten.

Fachrichtung Digitale Vernetzung

“Digitale Vernetzung” ist die zweite neue Fachrichtung in de Fachinformatiker-Ausbildung, die mit der Neugestaltung der IT-Berufe entstanden ist. Fachinformatiker dieser Fachrichtung arbeiten mit der Netzwerkinfrastruktur sowie den Schnittstellen zwischen Netzwerkkomponenten und cyber-physischen Systemen (CPS). Sie vernetzen und optimieren Systeme und Anwendungen auf IT-Ebene, sichern Daten gegen unerlaubte Zugriffe und vermeiden oder beheben Systemausfälle.
Fachinformatiker für digitale Vernetzung analysieren und planen dazu Systeme zur Vernetzung von Prozessen und Produkten, errichten, ändern, prüfen und betreiben vernetzte Systeme und stellen die Systemverfügbarkeit sicher. Sie nehmen speicher-, produktions- und prozesstechnische Systeme und Lösungen in Betrieb und sichern den kontinuierlichen Betrieb aller genannten Systeme. Sie beraten interne und externe Kunden, führen qualitätssichernde Maßnahmen duch und dokumentieren diese.
Fachinformatiker der Fachrichtung Digitale Vernetzung sind brachenübergreifend in nahezu allen Wirtschaftsbereichen, Organisationen und im öffentlichen Dienst tätig. Einsatzfelder sind produktions- und prozesstechnische Systeme, autonome Assistenzsysteme und Logistiksysteme.

Ausbildungsdauer

Die Berufsausbildung dauert 3 Jahre.

Berufsschule

Fachrichtung Anwendungsentwicklung und Systemintegration:
Friedrich-Dessauer-Schule
Blumenröder Str. 49
65549 Limburg

Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse und Digitale Vernetzung:
Herwigstr. 32
35683 Dillenburg
(Blockunterricht)

Informationen zur Prüfung

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Abwassertechnik

Fachkräfte für Abwassertechnik arbeiten im Bereich von Entwässerungsnetzen sowie der Abwasser- und Klärschlammbehandlung in kommunalen und industriellen Kläranlagen.
Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Abwassertechnik gehört mit den Ausbildungsberufen Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice zu den sogenannten `Umweltechnischen Berufen`

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Inspizieren, Warten und Instandhalten von Maschinen, Geräten, Rohrleitungssystemen und baulichen Anlagen,
  • Bedienen von Anlagen und Geräten,
  • Erfassen und Auswerten von Daten, Nutzen der Prozessoptimierung,
  • Durchführen von Messungen und analytischen Bestimmungen zur Prozess- und Qualitätskontrolle, Elektrotechnische Befähigung;
  • Kennen der Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom,
  • Beurteilen von Störungen und Ausführen von elektrotechnischen Arbeiten,
  • Planen, Überwachen, Steuern und Dokumentieren der Prozessabläufe,
  • Erkennen von Störungen im Prozessablauf und
  • Einleiten von Maßnahmen zur Störungsbeseitigung,
  • Erkennen von Gefährdungen im Arbeitsablauf und Durchführen von Schutzmaßnahmen,
  • kosten-, umwelt- und hygienebewusstes Arbeiten,
  • Überwachen und Dokumentieren die Einhaltung rechtlicher Anforderungen,
  • Beschaffen von Informationen,
  • Planen und Koordinieren der Arbeit,
  • Selbständiges Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Regeln sowie Rechtsgrundlagen,
  • Dokumentieren der Leistungen und Ergreifen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und zum Umweltschutz bei der Arbeit.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Marburger Straße 23
35066 Frankenberg/Eder

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen

Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen sind in Unternehmen tätig, die den Transport kleinteiliger und zeitkritischer Sendungen und sonstige logistische Dienstleistungen planen, organisieren, steuern, überwachen und abwickeln.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Planen und Organisieren der Beförderung und des Umschlags von Sendungen sowie ergänzenden logistischen Leistungen unter Beachtung von Rechtsvorschriften, Wirtschaftlichkeit und Belangen des Umweltschutzes
  • Planen, Steuern und Überwachen des Zusammenwirkens der an der Leistungserstellung Beteiligten und Sicherstellen des Informationsflusses
  • Erarbeiten von Angeboten
  • Verkaufen von Dienstleistungen und Abschließen von Verträgen
  • Bearbeiten personalwirtschaftlicher Fragen
  • Ermitteln der Kundenwünsche
  • Beraten der Kunden und Erteilen von Auskünften auch in einer Fremdsprache
  • Beobachten des Marktes und Mitwirken bei der Entwicklung des Dienstleistungsangebotes
  • Umsetzen der Qualitätsziele
  • Ergreifen von Maßnahmen bei Leistungsstörungen und Bearbeiten von Kundenreklamationen
  • Durchführen von Kalkulationen und Mitwirken bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle
  • Nutzen von Informations- und Kommunikationssystemen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Georg-Schlosser-Straße 18
35390 Gießen

Fortsetzung der Ausbildung

Die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen kann in dem Ausbildungsberuf Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen/Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen nach den Vorschriften für das dritte Ausbildungsjahr fortgesetzt werden

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachkraft für Lagerlogistik

Fachkräfte für Lagerlogistik sind in Industrie- Handels- und Speditionsbetrieben sowie bei weiteren logistischen Dienstleistern tätig. Ihre Arbeitsaufgaben umfassen alle Tätigkeiten der Lagerlogistik

Berufliche Fähigkeiten

Fachkräfte für Lagerlogistik
  • führen Güterkontrollen und Kontrollen der Begleitpapiere bei der Güterannahme durch
  • lagern Güter ein
  • kontrollieren das Lagergut und die Lagerbedingungen
  • leiten Qualitäts- und Werterhaltungsmaßnahmen ein
  • nehmen Bestandskontrollen vor
  • verladen und verstauen Güter mit Begleitpapieren
  • ermitteln den Frachtraum und erstellen den Beladeplan für die Versandabwicklung
  • erfassen Güterdaten und schreiben sie fort
  • entladen Güter unter Verwendung von Entlade- und Umschlaggeräten
  • kommissionieren und verpacken Güter
  • stellen Ladeeinheiten zusammen
  • wählen die Verpackung und die Umfüllmaterialien aus und beschriften die Güter

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Mitwirken bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen
  • Annehmen der Güter und Prüfen der Lieferung anhand der Begleitpapiere
  • Transportieren und Zuleiten der Güter zum betrieblichen Bestimmungsort
  • Auspacken, Sortieren und Lagern der Güter anforderungsgerecht und nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Beachtung der Lagerordnung
  • Durchführen von Bestandskontrollen und Maßnahmen der Bestandspflege
  • Kommissionieren und Verpacken der Güter für Sendungen und Zusammenstellen zu Ladeeinheiten
  • Kennzeichnen, Beschriften und Sichern von Sendungen nach gesetzlichen Vorgaben
  • Erstellen von Ladelisten/ Beladeplänen unter Beachtung von Ladevorschriften
  • Verladen und Verstauen der Sendungen anhand der Begleitpapiere in Transportmittel und Anwenden der Verschlussvorschriften
  • Bearbeiten der Versand- und Begleitpapiere und Erstellen von Versandaufzeichnungen
  • Mitwirken bei der Erstellung der Tourenpläne
  • Planen, Organisieren und Überwachen des Einsatzes von Arbeits- und Fördermitteln
  • Anwenden betrieblicher Informations- und Kommunikationssysteme, Standardsoftware und arbeitsplatzbezogener Software
  • Kommunizieren und Kooperieren mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen
  • Anwenden fachspezifischer Fremdsprachenkenntniss
  • Mitwirken bei qualitätssichernden Maßnahmen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.
Hinweis:
Die ersten beiden Ausbildungsjahre des Berufes Fachkraft für Lagerlogistik sind gleich mit den Inhalten des 2jährigen Ausbildungsberufes Fachlagerist/-in. Das dritte Ausbildungsjahr kann auch aufbauend darauf im Anschluss erfolgen.

Berufsschule

Zeppelinstraße 39
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachkraft für Metalltechnik - Fachrichtung Umform- und Drahttecnik

Fachkräfte für Metalltechnik in der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik sind überwiegend in Betrieben der Umform- und Drahtindustrie tätig.

Berufliche Fähigkeiten

  • Herstellen von Produkten der Draht- und Umformindustrie
  • manuelles und maschinelles Bearbeiten von Umformwerkzeugen
  • Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Einrichten und Rüsten von Drahtzieh-, Trenn- oder Umformmaschinen
  • sicheres Transportieren von Drahtcoils und -ringen sowie Umformteilen
  • Beurteilen der Oberflächen- und Wärmebehandlungszustände von Drähten und Umformteilen
  • Durchführen von Einstell-, Pflege- und Wartungsarbeiten an Einrichtungen, Maschinen und Werkzeugen
  • Warten von Betriebsmitteln
  • Ermitteln der mechanischen Kennwerte von Drähten und Umformteilen
  • Beurteilen von Umformwerkzeugen und Durchführen von Maßkorrekturen
  • Überwachen und Optimieren von Produktionsprozessen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Zusammenarbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen
Eine Fortsetzung der Ausbildung mit einem 3. Lehrjahr ist möglich zu Stanz- und Umformmechaniker/in.

weitere Fachrichtungen:

  • Montagetechnik
  • Konstruktionstechnik
  • Zerspanungstechnik

Ausbildungszeit

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten in Unternehmen der Sicherheitsbranche sowie in verschiedenen Bereichen der Unternehmenssicherheit, des öffentlichen Dienstes und der Verkehrswirtschaft.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Planen und Durchführen von Maßnahmen der Sicherung und präventiven Gefahrenabwehr
  • Analysieren der Gefährdungspotenziale, Entwickeln und Einleiten von Sicherungsmaßnahmen
  • Überprüfen und Überwachen der Einhaltung objektbezogener Schutz- und Sicherheitsvorschriften, insbesondere von Arbeitsschutz, Brandschutz, Umweltschutz und Datenschutz
  • Beobachten der Branchenentwicklung und Bewerten der Auswirkungen auf das betriebliche Leistungsangebot
  • Mitwirken bei der Angebotserstellung und Auftragsbearbeitung
  • Aufklären und Dokumentieren von sicherheitsrelevanten Sachverhalten
  • Überprüfen der ordnungsgemäßen Funktion von Schutz- und Sicherheitseinrichtungen und Einleiten von Maßnahmen bei Mängeln
  • Identifizieren der Wirkungsweise und Gefährdungspotenziale von Waffen, gefährlichen Gegenständen und Stoffen
  • Situations- und personenbezogenes Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen
  • selbstständiges und team- und kundenorientiertes Arbeiten in Kooperation mit anderen Dienstleistungsbereichen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Werner-Heisenberg-Schule
Königstädter Straße 72
65428 Rüsselsheim

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik arbeiten überwiegend bei Dienstleistern für Veranstaltungstechnik, Betreibern von Veranstaltungsstätten, Theatern, Messebauunternehmen, Medienproduktionen, Produktionsbetrieben für Hörfunk, Film und Fernsehen.

Tätigkeitsschwerpunkt

  • wenden technische Regelwerke und Normen, Regelungen der Versammlungsstättenverordnung sowie Vorschriften des Datenschutzes, Urheber- und Persönlichkeitsschutzes an
  • beurteilen die Sicherheit und Infrastruktur von Veranstaltungsstätten
  • analysieren Kundenanforderungen, gestalten, konzipieren und kalkulieren Veranstaltungen, stimmen die Konzeption mit dem Kunden ab und beraten Kunden
  • planen und organisieren veranstaltungstechnische Abläufe
  • arbeiten und kommunizieren im Team
  • sichern, transportieren und lagern Geräte und Anlagen der Veranstaltungstechnik
  • prüfen die örtlichen Gegebenheiten, wählen die erforderlichen Geräte und Anlagen aus und stellen diese bereit
  • organisieren und prüfen die Energieversorgung
  • bauen Podeste, Gerüste und Traversen auf (Rigging) und montieren Ausstattungsteile
  • bedienen bühnen- und szenentechnische Einrichtungen
  • bauen Beleuchtungs- und Projektionseinrichtungen auf, richten sie ein und bedienen sie
  • bauen Beschallungseinrichtungen auf, richten sie ein und bedienen sie
  • bauen Aufnahme- und Übertragungseinrichtungen für Bild, Ton und Daten auf, richten sie ein und bedienen sie
  • bewerten Spezialeffekten und führen sie im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften durch
  • fahren Veranstaltungen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Balthasar-Neumann-Straße 1
65189 Wiesbaden

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Aus- und Weiterbildung

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik arbeitet in kommunalen und industriellen Betrieben der Wasserversorgung.
Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik gehört mit den Ausbildungsberufen Fachkraft für Abwassertechnik und Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice zu den sogenannten `Umweltechnischen Berufen`

Tätigkeitsschwerpunkt

  • Bedienen, Überwachen, Inspizieren, Warten und Reparieren der Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung, - förderung, -speicherung und -verteilung
  • Legen von Rohrleitungen
  • Montieren und Demontieren der entsprechenden Anlagen
  • Elektrotechnische Befähigung
  • Durchführen von Schaltvorgängen und Reparaturen an den elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem Umfang
  • Nehmen von Proben zur Eigenüberwachung des Lebensmittels Trinkwasser
  • Bestimmen und Bewerten von Qualitätsparametern in begrenztem Maße
  • Steuern und Kontrollieren von technischen Abläufen
  • Überprüfen von Kundenanlagen
  • Dokumentieren und Auswerten der Arbeits- und Betriebsabläufe
  • Erkennen von Betriebsstörungen und eigenständiges Reagieren
  • Kosten-, umwelt- und hygienebewusstes Arbeiten
  • Anwenden von fachbezogenen Rechtsvorschriften
  • Technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements
  • Kundenorientiertes Handeln und Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • Beschaffen von Informationen
  • Planen und Koordinieren der Arbeit
  • Dokumentieren der Leistungen und Ergreifen von Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und zum Umweltschutz bei der Arbeit
  • Selbständiges Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Regeln sowie Rechtsgrundlagen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Marburger Straße 23
35066 Frankenberg/Eder

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachkraft im Gastgewerbe

Die Fachkraft im Gastgewerbe ist insbesondere in den Bereichen Restaurant, Buffet, Wirtschaftsdienst (Etage) und Küche tätig.

Berufliche Fähigkeiten

Fachkräfte im Gastgewerbe betreuen, bedienen und beraten Gäste. Sie nehmen z.B. im Restaurant Bestellungen entgegen und servieren Speisen oder schenken an der Bar Getränke aus. Auch dekorieren sie Tische und bauen Büfetts auf. In der Küche bereiten sie einfache Gerichte zu, garnieren kalte Platten oder richten das Frühstücksbüfett an.
Mit einem zusätzlichen dritten Ausbildungsjahr können Fachkräfte im Gastgewerbe die Berufsabschlüsse Restaurantfachmann (frau) oder Hotelfachmann (frau) erreichen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen und Anrichten von einfachen Speisen
  • Servieren von Speisen und Getränken
  • Ausschenken von Getränken
  • Herstellen von Aufguss- und Heißgetränken
  • Herrichten von Gästeräumen
  • Lagern von Waren und Überwachen der Bestände
  • Durchführen von Verwaltungsarbeiten
  • Mitwirken bei Verkaufsaktionen
  • Entgegennehmen von Reservierungen
  • Empfangen und Betreuen der Gäste

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Heinrich-von-Kleist-Straße 14
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachlagerist/-in

Fachlageristen / -innen sind in Industrie-, Handels- und Speditionsbetrieben sowie bei weiteren logistischen Dienstleistern tätig. Ihre Arbeitsaufgaben umfassen Tätigkeiten im Rahmen des Güterumschlags und der Güterlagerung.

Berufliche Fähigkeiten

Fachlageristen
  • zählen, messen und wiegen die angelieferte Ware
  • entladen die Transportmittel
  • führen Qualitätskontrollen und Bestandskontrollen durch
  • stellen ausgehende Waren zusammen
  • verpacken und versenden sie
  • nehmen eingehende Waren entgegen
  • packen sie aus
  • kontrollieren und lagern sie
  • ordnen die Waren nach der vorgegebenen Lageordnung
  • erfassen die Daten für die Lagerdatei
  • pflegen und warten die Fördermittel

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Annehmen der Güter
  • Prüfen der Lieferung anhand der Begleitpapiere
  • Transportieren und Zuleiten der Güter zum betrieblichen Bestimmungsort
  • Auspacken und Sortieren der Güter
  • Anforderungsgerechtes Lagern der Güter nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Beachtung der Lagerordnung
  • Durchführen von Kontrollen
  • Kommissionieren und Bestandspflege
  • Verpacken von Gütern und Sendungen
  • Zusammenstellen von Gütern zu Ladeeinheiten
  • Kennzeichnen, Beschriften und Sichern von Sendungen nach gesetzlichen Vorgaben
  • Verladen und Verstauen von Sendungen im Transportmittel anhand der Begleitpapiere
  • Anwenden der Verschlussvorschriften
  • Nutzen und Pflegen von Arbeits- und Fördermitteln
  • Anwendung betrieblicher Informations- und Kommunikationssysteme sowie arbeitsplatzbezogener Software
  • Kundenorientiertes Arbeiten und Abstimmen im Team
  • Beachtung der Grundsätze der Arbeitssicherheit des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, des Umweltschutzes und der rationellen Energieverwendung
  • Mitwirken bei qualitätssichernden Maßnahmen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträg 2 Jahre.
Hinweis:
Die Ausbildung im Beruf Fachlagerist/-in kann auf die Ausbildung im Beruf Fachkraft für Lagerwirtschaft angerechnet werden und das dritte Ausbildungsjahr im Anschluss erfolgen.

Berufsschule

Zeppelinstraße 39
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachmann/-frau für Systemgastronomie

Fachleute für Systemgastronomie arbeiten in Betrieben mit einem standardisierten Gastronomiekonzept, das zentral gesteuert wird. Hierunter fallen z.B. Catering-Unternehmen und Gastronomieketten.

Berufliche Fähigkeiten

Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept und sorgen für die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf, in der Lagerhaltung, der Küche, im Service, in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen auch die Personalplanung. Außerdem überwachen sie die Qualität der Produkte, kontrollieren die Kostenentwicklung, planen und realisieren Marketingmaßnahmen. Sie betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen und achten auf die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.
Fachmann/ -frau für Systemgastronomie
  • betreuen und beraten Gäste
  • präsentieren und verkaufen Produkte
  • stellen die Einhaltung von Qualitätsstandards sicher
  • organisieren Arbeitsabläufe
  • planen den Personaleinsatz und bearbeiten Personalvorgänge
  • führen Kostenkontrollen durch
  • werten betriebliche Kennzahlen aus
  • führen Marketingmaßnahmen durch

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Koordination der Arbeitsabläufe im Restaurant
  • Personalmanagement
  • Produkt- und Qualitätskontrolle
  • Kontrolle der Hygiene- und Sicherheitsstandards
  • Einkaufsmanagement
  • Lagerhaltung
  • Marketing
  • Büromanagement
  • Warenwirtschaft
  • Gästebetreuung
  • Umgang mit Reklamationen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

1. Ausbildungsjahr
Heinrich-von-Kleist-Straße 14
65549 Limburg an der Lahn

ab dem 2. Ausbildungsjahr
Frankensteiner Platz 1
60594 Frankfurt am Main

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachpraktiker/in Hauswirtschaft

Fachpraktiker Hauswirtschaft/Fachpraktikerin Hauswirtschaft erbringen hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Sie sind vorwiegend in hauswirtschaftlichen Betrieben, Dienstleistungsunternehmen, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und Privathaushalten tätig. Die Ausbildungsinhalte wurden unter Berücksichtigung von Lage und Entwicklung des allgemeinen Arbeitsmarktes aus den Inhalten des anerkannten Ausbildungsberufs Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin entwickelt (gemäß BBiG § 66 BBiG/ § 42m HwO Abs.1).

Fachpraktiker Hauswirtschaft/Fachpraktikerin Hauswirtschaft

  • handeln dienstleistungs- und kundenorientiert,
  • bereiten die Herstellung von Speisen vor,
  • stellen einfache Speisen, Getränke und Gebäcke her,
  • richten Speisen an, portionieren sie und geben sie aus,
  • decken Tische ein, räumen sie ab und reinigen Geschirr,
  • lagern Waren und machen Lebensmittel und Speisen haltbar,
  • reinigen und pflegen Räume und Betriebseinrichtungen,
  • reinigen und pflegen Textilien,
  • erbringen kundenorientierte Serviceleistungen,
  • informieren Kunden über Dienstleistungen und Produkte,
  • führen Maßnahmen zur Qualitätssicherung durch,
  • arbeiten im Team und kooperieren mit anderen Berufsgruppen undDienstleistungserbringern,
  • wenden Vorschriften und Richtlinien des Gesundheits- und des Umweltschutzes und führen Hygienemaßnahmen durch.
Diese Ausbildungsregelung der IHK Limburg tritt am 1.7.2014 in Kraft.
Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Fachpraktiker/-in Küche

Einsatz in Betrieben der Gemeinschaftsverpflegung sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe.

Berufliche Fähigkeiten

  • Anwenden einfacher arbeits- und küchentechnischer Verfahren unter Beachtung von Hygienevorschriften
  • Verarbeiten pflanzlicher Nahrungsmittel
  • Durchführen von Vor- und Zubereitungsarbeiten in der kalten Küche
  • Herstellen von Grundsuppen und Grundsoßen
  • Verarbeiten von Fleisch, Geflügel und Fisch
  • Zubereiten einfacher Speisen aus Molkereiprodukten und Eiern
  • Herstellen und Anrichten einfacher Frucht- und Süßspeisen
  • Verarbeiten und Anrichten von Halbfertig- und Fertigprodukten
  • Einsetzen von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern
  • Planen von Arbeiten unter Beachtung der betrieblichen Rahmenbedingungen, der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes
  • Mitwirken bei der Warenwirtschaft
Diese Ausbildungsregelung der IHK Limburg tritt am 1.8.2014 in Kraft.
Aus- und Weiterbildung

Florist

Floristinnen und Floristen sind aufgrund ihrer breitgefächerten Ausbildung qualifiziert im Umgang mit Blumen, Pflanzen und Pflanzenteilen. Sie ordnen sich in das botanische System ein und versorgen und pflegen diese fachgerecht.
Sträuße, Gestecke und Pflanzungen fertgigen sie nach Wünschen der Kunden unter Berücksichtigung der Grundlagen, der Gestaltung und unter Beachtung von Umwelt-, Natur- und Artenschutz. Ein wichtiger Teil ihrer Berufstätigkeit ist die fachgerechte Kundenberatung und die Wahrnehmung kaufmännischer Funktionen. Floristen und Floristinnen sind vorwiegend im Floristen Fachhandel angestellt; zunehmend auch freiberuflich tätig.

Berufliche Fähigkeiten

Floristen
  • bestimmen, pflegen und versorgen Pflanzen und Blumen
  • beraten und bedienen Kunden
  • planen und gestalten Pflanzen- und Blumenschmuck und gehen dabei auf Kundenwünsche ein, insbesondere bei Sträußen, Gestecken, Kränzen, Girlanden, Pflanzungen sowie bei Trauer-, Hochzeits-, Tisch- und Raumschmuck
  • beschaffen und lagern Waren und überwachen Bestände
  • beherrschen Grundlagen der betrieblichen Kalkulation und des kaufmännischen Rechnens

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Gestalten von Pflanzen- und Blumenschmuck
  • Beraten und Bedienen von Kunden/Verkaufsförderung
  • Bestimmen, Einordnen, Versorgen und Pflegen von Pflanzen und Pflanzenteilen
  • Planen von Arbeitsabläufen
  • Bedienen und Pflegen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
  • Anwenden berufsbezogener rechtlicher Vorschriften
  • Abgabe von Pflanzenschutzmitteln im Fachhandel
  • Beschaffen und Lagern von Waren (Einkauf
  • Warenannahme
  • Lagerung
  • Bestandsüberwachung
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrollle
  • Umweltschutz und rationelle Energieverwendung

Ausbildungdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Heinrich-von-Kleist-Straße 14
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Hauswirtschafter/-in

Hauswirtschafter/innen sind neben Einrichtungen wie Alten-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Wohngruppen, Schulen und Kindergärtenauch in Kureinrichtungen und Krankenhäusern, Privathaushalten und landwirtschaftlichen Unternehmen, Beherbergungsbetrieben, Tagungshäusern, gastronomischen Einrichtungen, Dienstleistungszentren und Quartieren tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Organisation, Umsetzung und Steuerung von hauswirtschaftlichen Versorgungsleistungen wie Speisenzubereitung und Service
  • Reinigen und Pflegen von Räumen
  • Gestalten von Räumen und des Wohnumfeldes
  • Reinigen und Pflegen von Textilien
  • Organisation, Umsetzung und Steuerung hauswirtschaftlicher Arbeitsbereiche unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte
  • Organisation, Umsetzung und Steuerung hauswirtschaftlicher Betreuungsleistungen wie Motivation und Beschäftigung von Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten und Situationen sowie Hilfe bei Alltagsverrichtungen
  • Erzeugung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen
  • Selbständiges und kundenorientiertes Arbeiten unter Berücksichtigung von Arbeitsorganisation und -schutz, Hygienestandards, Ökonomie und Ökologie sowie Qualitätssicherung

Schwerpunkte

  • Pesonenbetreuende Dienstleistungen
  • Serviceorienteriete Dienstleistungen
  • Ländlich-argrarische Dienstleistungen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Heinrich-von-Kleist-Straße 14
65549 Limburg an der Lahn

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Aus- und Weiterbildung

Hochbaufacharbeiter/-in

Hochbaufacharbeiter/innen sind vor allem in Betrieben der Baubranche tätig, je nach Ausbildungsschwerpunkt zum Beispiel in Hochbau-Unternehmen, im Betonbau oder im Schornstein- und Industrieofenbau.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen von Schalungen für Fundamente,
  • rechteckige Stützen und Balken sowie für ebene Wände und Decken,
  • Aufbauen, Versteifen und Abspannen von Schalungen,
  • Herstellen von Schalungen für konische Formen, Stützenköpfe, Podeste und gerade Treppenläufe,
  • Herstellen von Schalungen für sichtbaren Beton,
  • Herstellen und Einbauen von Bewehrungen und Vorfertigen von Bewehrungseinheiten,
  • Prüfen von Frisch- und Festbeton,
  • Fördern, Einbringen und Verdichten von Beton und Bearbeiten der Oberfläche von Hand und mit Hilfe von Maschinen,
  • Nachbehandeln von Beton,
  • Herstellen Lagern,
  • Transportieren und Einbauen von Stahlbetonfertigteilen,
  • Abdichten von Bauwerken aus Beton und Stahlbeton gegen nichtdrückendes Wasser,
  • Herstellen von Außen- und Innenwänden mit unterschiedlichen Steinen und Platten in unterschiedlichen Verbandsarten,
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz,
  • Durchführen von angrenzenden Arbeiten in den Gewerben des Ausbaus und des Tiefbaus,
  • Selbständiges Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen,
  • Planen und Koordinieren der Arbeit,
  • Einrichten von Baustellen,
  • Festlegen der Arbeitsschritte und Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustellen,
  • Prüfen der Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung,
  • Dokumentieren der Arbeiten und räumen des Arbeitsplatzes,
  • Einsetzen von Geräten und Maschinen,
  • Auf- und Abbauen von Arbeits-, Schutz- und Traggerüsten und
  • Einmessen von Bauwerken und Bauteilen.

Schwerpunkte

  • Maurerarbeiten
  • Beton- und Stahlbetonarbeiten
  • Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten

Fortsetzung der Ausbildung

eine Fortsetzung der Ausbildung mit einem 3. Ausbildungsjahr ist möglich zu:
  • Maurer
  • Beton- und Stahlbetonbauer
  • Feuerungs- und Schornsteinbauer
  • Bauwerksmechaniker

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Aus- und Weiterbildung

Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Holzbearbeitungsmechaniker und Holzbearbeitungsmechanikerinnen stellen industriell Schnittholz, Hobelware, Holzleimbauelemente, Holzwerkstoffe und andere Holzfertigerzeugnisse her. Ihre Einsatzbereiche sind Unternehmen/Betriebe der Säge-, Hobel-, Holzleimbau- sowie Holzwerkstoffindustrie.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen von Holz- Halb- und Fertigerzeugnissen auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen allein und im Team,
  • Planen und Koordinieren der Arbeit,
  • Festlegen der Arbeitsschritte,
  • Auswählen der erforderlichen Werkstoffe,
  • Steuern, Überwachen und Optimieren der Fertigungsprozesse,
  • Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz am Arbeitsplatz,
  • Prüfen der Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung,
  • Dokumentieren ihrer Arbeiten,
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und
  • Erfassen der Mengen und des Zeitaufwands zur Berechnung der erbrachten Leistungen,
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
  • Einrichten und Sichern von Arbeitsplätzen,
  • Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen,
  • Durchführen von Messungen,
  • Sortieren, Vermessen, Kontrollieren und Lagern von Holz und Rohmaterialien,
  • Einrichten und Instandhalten von Maschinenwerkzeugen,
  • Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Geräten, Maschinen und Anlagen,
  • Überwachen der Produktionsprozesse,
  • Trocknen und Dämpfen von Holz,
  • Durchführen von Holzschutzmaßnahmen,
  • Transportieren, Lagern und Pflegen von Halb- und Fertigerzeugnissen,
  • Vorbereiten des Versands der Erzeugnisse.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Hotelfachmann/-frau

Hotelfachleute arbeiten vorwiegend in Hotels, Gasthöfen oder Pensionen.

Tätigkeitsschwerpunkte

Hotelfachleute planen Arbeitsabläufe im Hotel, betreuen und beraten Hotelgäste und sorgen für deren Wohlergehen. Dabei legen Hotelfachleute in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an. Beispielsweise richten sie die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant und arbeiten in der Küche mit. Sie organisieren Veranstaltungen und vergeben die Zimmer. Hotelfachleute stellen Rechnungen aus, planen den Personaleinsatz und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und die Lagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveranstaltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.
  • empfangen und beraten Gäste
  • führen Gästekorrespondenz
  • kalkulieren und erstellen Angebote
  • erstellen Gastrechnungen
  • führen die Hotelkasse
  • entwickeln und führen Marketingmaßnahmen durch
  • kontrollieren Ergebnisse von Marketingmaßnahmen
  • kontrollieren Gasträume und richten diese her
  • erstellen bereichsbezogene Personaleinsatzpläne
  • servieren Speisen und Getränke

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre

Berufsschule

Adolf-Reichwein-Schule
Heinrich-von-Kleist-Straße 14
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Immobilienkaufmann/-frau

Immobilienkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen der Immobilienwirtschaft tätig. Sie arbeiten in Wohnungsunternehmen, bei Bauträgern, Immobilien- und Projektentwicklern, bei Grundstücks-, Vermögens- und Wohnungseigentumsverwaltungen, bei Immobilienmaklern oder in Immobilienabteilungen von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Industrie- und Handelsunternehmen.

Tätigkeitsschwerpukte

  • vermieten und bewirtschaften Immobilien
  • erwerben, veräußern und vermitteln Immobilien
  • begründen und verwalten Wohnungs- und Teileigentum
  • entwickeln immobilienbezogene Dienstleistungen
  • betreuen Neubau, Modernisierung und Sanierung von Immobilien
  • entwickeln unternehmens- und kundenbezogene Finanzierungskonzepte
  • beraten Kunden
  • analysieren den Immobilienmarkt und setzen Marketingkonzepte um
  • organisieren und steuern das technische Gebäudemanagement

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Rohrbachstraße 38
60389 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Industrieelektriker/-in - Fachrichtung Betriebstechnik

Industrieelektriker/ Industrieelektrikerinnen - Fachrichtung Betriebstechnik, arbeiten in unterschiedlichen Produktionsbereichen der Wirtschaft, insbesondere in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, der Automobilindustrie, dem Anlagenbau und in Energieversorgungsunternehmen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Installieren von elektrischen Systemen und Anlagen
  • Inbetriebnahme und Betrieb von elektrischen Systemen und Anlagen
  • Durchführen von Wartungsarbeiten an elektrischen Systemen und Anlagen
  • Bearbeiten, Montieren und Verbinden mechanischer Komponenten und elektrischer Betriebsmittel
  • Prüfen und Analysieren elektrischer Funktionen und Systeme
  • Durchführen von Funktions- und Sicherheitsprüfungen
  • Beurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Berücksichtigung der Vorgaben des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und der Wirtschaftlichkeit
  • Dokumentieren der Produktionsdaten und Abstimmen mit vor- und nachgelagerten Bereichen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Industrieelektriker/-in - Fachrichtung Geräte und Systeme

Industrieelektriker/Industrieelektrikerinnen - Fachrichtung Geräte und Systeme, arbeiten insbesondere in der Produktion der Elektroindustrie und IT-Branche.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen und Inbetriebnehmen von elektronischen Komponenten, Geräten und Systemen nach Kundenanforderungen
  • Bearbeiten, Montieren und Verbinden von mechanischen Komponenten und elektrischen Betriebsmitteln
  • Prüfen und Analysieren elektrischer Funktionen und Systeme
  • Durchführen von Funktions- und Sicherheitsprüfungen an elektrischen Systemen, Komponenten und Geräten
  • Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen und Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Berücksichtigung der Vorgaben des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und der Wirtschaftlichkeit
  • Dokumentieren der Produktionsdaten
  • Abstimmen mit vor- und nachgelagerten Bereichen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Industriekaufmann/-frau (alte VO bis 30.07.2024)

Industriekaufleute arbeiten in verschiedenen industriellen Wirtschaftszweigen, Branchen und Betrieben und Einsatzgebieten, z.B. in den Bereichen der Material-, Produktions- und Absatzwirtschaft oder im Bereich Personal- und Rechnungswesen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • verkaufen die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens
  • betreiben Marketingaktivitäten von der Analyse der Marktpotenziale bis zum Kundenservice
  • beraten und betreuen Kunden
  • ermitteln den Bedarf an Produkten und Dienstleistungen, kaufen Materialien, Produktionsmittel und Dienstleistungen ein und disponieren diese für die Leistungserstellung oder den Vertrieb
  • unterstützen den Prozess der Auftragserledigung, z.B. in der Leistungserstellung und der Logistik
  • bearbeiten betriebswirtschaftliche Themen in allen Funktionen des Betriebes (Finanzierung, Investitionen, Rentabilität, Kostenplanung, -analyse und -verfolgung usw.)
  • bearbeiten Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens
  • werten Kennzahlen und Statistiken für die Erfolgskontrolle und zur Steuerung betrieblicher Prozesse aus
  • wenden Instrumente zur Personalbeschaffung und zur Personalauswahl an, planen den Personaleinsatz und bearbeiten Aufgaben der Personalverwaltung
  • planen und organisieren Arbeitsprozesse
  • nutzen fremdsprachliche Unterlagen; korrespondieren und kommunizieren in typischen Situationen mit Kunden in einer Fremdsprache
  • arbeiten team-, prozeß- und projektorientiert unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken
  • verfügen über Fähigkeiten zur Kommunikation, Kooperation, Moderation, Präsentation, Problemlösung und Entscheidung

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Peter-Paul-Cahensly-Schule
Zeppelinstraße 39
65549 Limburg an der Lahn

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Aus- und Weiterbildung

Industriemechaniker/-in

Industriemechaniker / Industriemechanikerinnen sind in der Herstellung, Instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen eingesetzt. Sie sind tätig in der Einrichtung, Umrüstung und Inbestriebnahme von Produktionsanlagen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Organisieren und Kontrollieren von Fertigungs- oder Herstellungsabläufen
  • Herstellen von Bauteilen und Baugruppen und Montieren zu technischen Systemen
  • Feststellen und Dokumentieren von Fehlern und deren Ursachen in technischen Systemen
  • Instandsetzen von technischen Systemen
  • Umrüsten von Maschinen und Systemen
  • Durchführen von Wartungen und Inspektionen
  • Auswählen von Prüfverfahren und Prüfmitteln
  • Übergeben von technischen Systemen und Produkten an die Kunden und Einweisen in die Anlage
  • Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen
  • Überprüfen und Erweitern von elektrotechnischen Komponenten der Steuerungstechnik
  • Berücksichtigen von Geschäftsprozessen und Anwenden von Qualitätsmanagement
  • Selbständiges Ausüben der Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen
  • Abstimmen der Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen
  • Einrichten von Arbeitsplätzen
  • situationsgerechtes Kommunizieren mit internen und externen Kunden
  • Arbeiten im Team
  • Kontrollieren und Dokumentieren von Instandhaltungs- und Montagearbeiten unter Berücksichtigung der betrieblichen Qualitätsmanagementsysteme
  • Nutzen von IT-Systemen auch in digitalisierten Prozessen
  • Anwenden von Vorschriften zu Datenschutz und Informationssicherheit

Einsatzgebiete

  • Feingerätebau
  • Instandhaltung
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Produktionstechnik

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule:

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Informatikkaufmann/-frau

Neuordnung 2020

Seit dem 01. August 2020 heißt der Beruf “Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement”. Weitere Informationen zur Neuordnung finden Sie hier.

Neuordnung 2018

Am 1. August 2018 trat die Änderungsverordnung über die Berufsausbildung der IT-Berufe in Kraft.
Die Struktur der Berufe einschließlich der Prüfungsanforderungen bleibt dabei unverändert. Die wesentliche Neuerung besteht in einer inhaltlichen Nachschärfung in den Bereichen IT-Sicherheit und personaler Kompetenzen.
Die Änderungen im Einzelnen:
In allen vier Ausbildungsberufen wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 3.1 „Informieren und Kommunizieren“ mit Bezug auf digitale Medien erweitert.
• In allen vier Ausbildungsberufen wird die Berufsbildposition 5.4 um das Thema „IT-Sicherheit“ ergänzt; die dahinterliegenden Richtlernziele erweitert.
• In allen vier Ausbildungsberufen werden die Prüfungsanforderungen in der GH II zur IT-Sicherheit ergänzt.Beim IT-System-Kaufmann und Informatikkaufmann (INFK) wird die Berufsbildposition 8.2 „Konzeption“ erweitert (Entwicklung von Lösungsvarianten auch unter sicherheitsrelevanten Aspekten).
Beim IT-System-Kaufmann und Informatikkaufmann (INFK) wird die Berufsbildposition 8.2 „Konzeption“ erweitert (Entwicklung von Lösungsvarianten auch unter sicherheitsrelevanten Aspekten).

Ausbildungsprofil

Informatikkaufleute sind in den kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Funktionen ihrer Branche, zum Beispiel in Industrie, Handel, Banken, Versicherungen und Krankenhäusern, tätig. Sie arbeiten in Projekten zur Planung, Anpassung und Einführung von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik. Dabei sind sie Mittler und Verbindungsglied zwischen den Anforderungen der Fachabteilungen und der Realisierung von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen. Informatikkaufleute beraten und unterstützen die Mitarbeiter beim Einsatz der Systeme zur Abwicklung betrieblicher Fachaufgaben und sind für die Systemverwaltung zuständig.

Informatikkaufleute

  • analysieren Geschäftsprozesse im Hinblick auf den Einsatz von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik
  • erarbeiten Anforderungsprofile und Pflichtenhefte
  • ermitteln den Bedarf an informations- und telekommunikationstechnischen Systemen
  • erteilen Aufträge und beschaffen informations- und telekommunikationstechnische Systeme
  • führen informations- und telekommunikationstechnische Systeme ein
  • erstellen und implementieren Anwendungslösungen unter Beachtung fachlicher und wirtschaftlicher Aspekte
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein
  • administrieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme
  • beraten über die Einsatzmöglichkeiten von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen
  • betreuen und schulen Benutzer
Aus- und Weiterbildung

IT-Systemkaufmann/-frau

Neuordnung 2020

Seit dem 01.August 2020 heißt der Beruf “Kaufmann/-frau für IT-System-Management”. Weitere Informationen zur Neuordnung finden Sie hier.

Neuordnung 2018

Am 1. August 2018 trat die Änderungsverordnung über die Berufsausbildung der IT-Berufe in Kraft.
Die Struktur der Berufe einschließlich der Prüfungsanforderungen bleibt dabei unverändert. Die wesentliche Neuerung besteht in einer inhaltlichen Nachschärfung in den Bereichen IT-Sicherheit und personaler Kompetenzen.
Die Änderungen im Einzelnen:
In allen vier Ausbildungsberufen wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 3.1 „Informieren und Kommunizieren“ mit Bezug auf digitale Medien erweitert.
• In allen vier Ausbildungsberufen wird die Berufsbildposition 5.4 um das Thema „IT-Sicherheit“ ergänzt; die dahinterliegenden Richtlernziele erweitert.
• In allen vier Ausbildungsberufen werden die Prüfungsanforderungen in der GH II zur IT-Sicherheit ergänzt.
• Beim Fachinformatiker wird ein Richtlernziel der Berufsbildposition 6.2 „Programmerstellung und -dokumentation“ um das Thema IT-Sicherheit ergänzt.
• Beim Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration wird die Berufsbildposition 8.2 „Netzwerke“ um zwei Richtlernziele erweitert (Angriffsszenarien sowie Implementation von Systemen zur IT-Sicherheit).

Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

  • Analysieren von informations- und telekommunikationstechnischen Kundenanforderungen, Konzipieren von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen,
  • Erstellen von Angeboten, Informieren über Finanzierungsmöglichkeiten und Abschließen von Verträgen,
  • Beschaffen von Geräten, Hard- und Software sowie Dienstleistungen,
  • Einsatz von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle,
  • Installieren von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen,
  • Inbetriebnehmen von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen und
  • die Übergabe an den Kunden,
  • Vereinbaren und Ausführen von Serviceleistungen,
  • Beraten und Schulen von Kunden und Benutzern,
  • Abrechnen von Auftragsleistungen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Informations- und Telekommunikationssystemkaufleute arbeiten in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik anbieten: z.B. in der Softwareberatung und Softwareentwicklung, bei Anbietern von Multimedia-Diensten, in Software- oder Systemhäusern. Auch bei Mobilfunkanbietern, Herstellern von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik oder in der EDV-Beratung finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten.
Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Kaufleute für Büromanagement sind in Unternehmen und Betrieben unterschiedlicher Größe in der privaten Wirtschaft und im Öffentlichen Dienst tätig. Sie unterstützen betriebliche Prozesse und bearbeiten daraus entstehende Fachaufgaben.

Berufliche Fähigkeiten

Kaufleute für Büromanagement organisieren und bearbeiten bürowirtschaftliche Aufgaben.
Sie erledigen den internen und externen Schriftverkehr, entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial, planen und überwachen Termine, bereiten Sitzungen vor und organisieren Dienstreisen. Sie unterstützen die Personaleinsatzplanung, bestellen Material und kaufen externe Dienstleistungen ein. Sie betreuen Kunden, wirken an der Auftragsabwicklung mit, schreiben Rechnungen und überwachen den Zahlungseingang. Kaufleute im Büromanagement übernehmen gegebenenfalls ebenfalls Aufgaben in Marketing und Vertrieb, in der Öffentlichkeitsarbeit und im Veranstaltungsmanagement sowie in der Personal- und Lagerwirtschaft.
Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürger/innen im Umgang mit der Verwaltung, z.B. bei der Antragstellung, klären Anliegen und Zuständigkeiten und wirken an der Aufstellung des Haushalts- und Wirtschaftsplanes mit.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Organisieren, Koordinieren, Durchführen und Reflektieren bürowirtschaftlicher sowie projekt- und auftragsbezogener Abläufe
  • Kooperieren und Kommunizieren mit internen und externen Partnern
  • Recherchieren, Aufbereiten und Präsentieren von Daten sowie Informationen
  • Erstellen schriftlicher Dokumente
  • Gestalten und Dokumentieren von Kundenbeziehungen
  • Bearbeiten von Beschaffungsvorgängen
  • Unterstützen und Dokumentieren personalbezogener Aufgaben
  • Anwenden von Buchungssystemen und Instrumenten des Rechnungswesens
  • Einhalten von Datenschutz und Datensicherheit
  • Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen
  • Berücksichtigen von rechtlichen Vorgaben
  • Anwenden einer Fremdsprache.

Wahlqualifikationen

In den Ausbildungsbetrieben sind mindestens zwei vertiefte Qualifikationen aus den folgenden Bereichen möglich:
  1. Auftragssteuerung und -koordination
  2. kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  3. kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
  4. Einkauf und Logistik
  5. Marketing und Vertrieb
  6. Personalwirtschaft
  7. Assistenz und Sekretariat
  8. Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement
  9. Verwaltung und Recht (nur öffentlicher Dienst)
  10. öffentliche Finanzwirtschaft (nur öffentlicher Dienst)

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Zeppelinstraße 39
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Dialogmarketing

Kaufleute für Dialogmarketing sind in Call Centern, in Servicecentern von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen und in anderen dialogorientierten Organisationseinheiten tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • kommunizieren und korrespondieren sicher und kompetent mit Auftraggebern und Kunden und wenden dabei auch Fremdsprachenkenntnisse an
  • planen, organisieren, kontrollieren und dokumentieren Kampagnen und Projekte
  • planen und führen Maßnahmen zu Personalbeschaffung, -einführung, -einsatz und
  • -entwicklung durch
  • steuern und kontrollieren die Projektabwicklung unter betriebswirtschaftlicher Sicht, insbesondere mit Hilfe Call Center-spezifischer Kennzahlen und Steuergrößen
  • bearbeiten Aufgaben mit Unterstützung von Informations- und Kommunikationssystemen
  • wirken bei Angebotsgestaltung, Vertragsanbahnung und Vertragsabschlüssen mit, kalkulieren Angebote
  • präsentieren und verkaufen kundenorientiert Produkte oder Dienstleistungen für Auftraggeber
  • bearbeiten Anfragen, Aufträge und Reklamationen von Auftraggebern und Kunden
  • prüfen die Auftragsdurchführung mit Hilfe von Qualitätssicherungsinstrumenten
  • beobachten Markt und Wettbewerber und wirken bei der Gestaltung des Dienstleistungsangebotes mit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Legienstraße 5
65929 Frankfurt am Main

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Aus- und Weiterbildung

Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement

Die früheren Informatikkaufleute – so der Name des Ausbildungsberufs bis 2020 – sind in kaufmännisch-wirtschaftlichen Bereichen tätig. Sie arbeiten in Teams zur Planung, Anpassung und Einführung von Systemen der Informationstechnologie. Dabei sind sie Vermittler zwischen Fachabteilungen und internen oder externen Anbietern informationstechnischer Systeme, Plattformen und Dienstleistungen. Sie sind Experten im Umgang mit Daten und Prozessen aus einem ökonomisch-betriebswirtschaftlichen Blickwinkel. Um aus der Digitalisierung wirtschaftlichen Nutzen ziehen zu können, machen sie Informationen und Wissen verfügbar.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement steuern die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf der operativen Ebene. Dazu erstellen sie Anforderungsprofile, beraten bei Einsatzmöglichkeiten digitaler Geschäftsmodelle und entwickeln diese weiter. Sie analysieren Daten und optimieren betriebswirtschaftliche Prozesse innerhalb ihrer Branche. Zu dem stellen sie die Wirtschaftlichkeit und die kunden- oder nutzerorientierte Organisation von Projekten sicher. Sie führen Anforderungsanalysen durch, entwickeln Konzepte zur Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle und formulieren diese als Lastenheft für interne oder externe Anbieter von IT-Systemen. Die Fachabteilungen beraten sie in Fragen zur Einsetzbarkeit von IT-Infrastrukturen sowie zur Ausschreibung, Beschaffung und Bereitstellung von Systemen. Mitarbeiter beraten sie ebenfalls beim Einsatz von IT-Systemen und erstellen Schulungskonzepte. Zudem organisieren sie Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes.
Kaufleute für Digitalisierungsmanagement werden häufig in Industrie- und großen Handelsunternehmen, in Banken, Versicherungen und Krankenhäusern sowie in Telekommunikations- und großen IT-Unternehmen eingesetzt.

Ausbildungsdauer

Die Berufsausbildung dauert 3 Jahre.

Berufsschule

Friedrich-Dessauer-Schule
Blumenröder Str. 49
65549 Limburg

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Aus- und Weiterbildung

Kaufmann/-frau für IT-System-Management

Kaufleute für IT-System-Management (bis zur Neuordnung der Ausbildung 2020 “IT-System-Kaufleute”) analysieren, konzipieren und realisieren kundenspezifische Systemlösungen im IT-Umfeld. Dabei bilden sie die Schnittstellezwischen Kunden, Lieferanten und der betriebswirtschaftlichen Sicht des eigenen Unternehmens. Sie beraten Kunden, erarbeiten Marketingstragien, bearbeiten den gesamten kaufmännischen Geschäftsprozess vom Angebot an den Kunden bis zur Abrechnung und auch den gesamten dazugehörigen Beschaffungsprozess.
Kaufleute für IT-System-Management beraten und betreuen Kunden bei der Entscheidung zwischen Standard- oder Branchensystemen, über technische oder kaufmännische Anwendungen und Lernsysteme sowie bei der Bereitstellung derartiger Lösungen. Sie übernehmen die kaufmännische, technische und organisatorische Steuerung von IT-Projekten, richten IT-Infrastrukturen ein oder erweitern diese. Dabei analysieren sie die kundenspezifischen Anforderungen an einfache und vernetzte IT-Systeme und entwickeln Lösungsvorschläge. Kaufleute für IT-System-Management kalkulieren die zu erwartenden Kosten, ermitteln die Preise, führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Nachkalkulationen durch. Anschließend wirken sie an der Installation und Inbetriebnahme von IT-Systemen mit und steuern den Abnahmeprozess.Sie vereinbaren und überwachen die Support- und Serviceleistungen für die Kunden, die sie auch schulen und betreuen, und fungieren als zentrale Ansprechpartner für die Anwender von IT-Systemen.
Kaufleute für IT-System-Management beobachten fortlaufend den Markt für IT-Technologien und -Systeme. Das macht sie für viele Bereiche interessant, insbesondere für Unternehmen der IT-, Beratungs- und Telekommunikationsbranche, im technischen IT-Service, in der IT-System-Betreuung sowie im Vertrieb, dem Marketing, der Produkt- und der Programmentwicklung.

Ausbildungsdauer

Die Berufsausbildung dauert 3 Jahre.

Berufsschule

Friedrich-Dessauer-Schule
Blumenröder Str. 49
65549 Limburg

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Kurier-, Express- und Postdienstleitungen

Kaufleute für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen

  • planen und organisieren Beförderung und Umschlag von Sendungen sowie ergänzende logistische Leistungen unter Beachtung von Rechtsvorschriften, Wirtschaftlichkeit und Belangen des Umweltschutzes
  • planen, steuern und überwachen das Zusammenwirken der an der Leistungserstellung Beteiligten und stellen den Informationsfluss sicher
  • erarbeiten Angebote, verkaufen Dienstleistungen und schließen Verträge ab
  • bearbeiten personalwirtschaftliche Fragen
  • ermitteln Kundenwünsche, beraten Kunden und erteilen Auskünfte auch in einer Fremdsprache
  • beobachten den Markt und wirken bei der Entwicklung des Dienstleistungsangebotes mit,
  • setzen Qualitätsziele um
  • ergreifen Maßnahmen bei Leistungsstörungen und bearbeiten Kundenreklamationen
  • führen Kalkulationen durch und wirken bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle mit
  • nutzen Informations- und Kommunikationssysteme
Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation

Kaufleute für Marketingkommunikation sind bei Agenturen, Beratungsunternehmen, Dienstleistern sowie in Marketing- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und öffentlichen Institutionen tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • beraten Kunden in Fragen der Marketingkommunikation
  • beobachten und analysieren Märkte und bestimmen Zielgruppen
  • entwickeln integrierte Kommunikationskonzepte für Kampagnen und Einzelmaßnahmen
  • koordinieren den Kommunikationsmix und bewerten dessen Wirksamkeit
  • steuern die kreative Umsetzung
  • organisieren und kontrollieren Herstellungsprozesse von Kommunikationsmitteln
  • planen und kontrollieren den Einsatz von Medien und Maßnahmen
  • sichern die Qualität der arbeitsteilig erbrachten Leistungen
  • entwickeln vertragliche Grundlagen für die Zusammenarbeit und für den Erwerb von Rechten und Lizenzen
  • planen, kalkulieren und kontrollieren Projektbudgets und wenden betriebliche Controllinginstrumente an

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Arnsburger Straße 44
60385 Frankfurt am Main

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind in Unternehmen tätig, die den Transport von Gütern und sonstige logistische Dienstleistungen planen, organisieren, steuern, überwachen und abwickeln.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag und die Lagerung und weitere logistische Leistungen unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und der Belange des Umweltschutzes
  • steuern und überwachen das Zusammenwirken der an Logistikketten beteiligten Personen und Einrichtungen
  • nutzen Möglichkeiten der Zusammenfassung von Sendungen zu größeren Ladeeinheiten
  • besorgen den Versicherungsschutz
  • berücksichtigen Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen
  • nutzen Informations- und Kommunikationstechnologien
  • beschaffen Informationen und stellen sie zur Verfügung
  • korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und bearbeiten englischsprachige Dokumente
  • ermitteln Kundenwünsche, beraten und betreuen Kunden
  • ermitteln und bewerten Leistungsangebote auf dem Transport- und Logistikmarkt
  • kalkulieren Preise
  • erarbeiten Angebote und bereiten Verträge vor
  • bearbeiten Kundenreklamationen und Schadenmeldungen und veranlassen Schadenregulierungen
  • führen Zahlungsvorgänge und Vorgänge des Mahnwesens durch
  • wirken bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der kaufmännischen Steuerung mit
  • beobachten den Markt und wirken an der Weiterentwicklung des Leistungsangebots ihres Unternehmens mit, wirken beim Aufbau von Netzwerken zur Zusammenfassung, Beförderung und Auslieferung von Ladungen mit
  • arbeiten bei der Entwicklung von Logistikkonzepten mit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Herwigstraße 34
35683 Dillenburg

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche tätig. Dazu gehören regionale und nationale Tourismus- und Freizeitorganisationen, lokale und regionale Tourismusstellen unterschiedlicher Rechtsform, touristische Branchenverbände, Freizeitbäder, Freizeit- und Ferienparks, Campingplätze, Marinas, Incoming-Unternehmen, touristisch orientierte Verkehrsunternehmen, weitere Einrichtungen und Unternehmen zur Vermarktung touristischer Attraktionen sowie Unternehmen und Organisationen des Gesundheits- und Wellnesstourismus.

Tätigkeitsschwerpunkt

  • entwickeln, vermitteln und verkaufen touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen
  • koordinieren regionale und lokale touristische Angebote nach Kundenwünschen
  • informieren zielgruppenspezifisch über touristische Leistungen und Attraktionen, auch in einer Fremdsprache
  • beraten und betreuen Kunden, bieten Serviceleistungen an
  • inszenieren Aktionen und führen Veranstaltungen durch
  • wirken bei der Entwicklung von Marketingmaßnahmen mit und setzen diese um
  • arbeiten mit lokalen und regionalen Partnern zusammen
  • wirken bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle mit
  • gewährleisten Servicequalität und beachten Umweltstandards
  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme an
  • wirken bei der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von technischen Anlagen und Einrichtungen mit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Seilerstraße 32
60313 Frankfurt am Main

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen (VO 2022)

Durch die Modernisierung der Ausbildungsordnung ist es möglich, den Ausbildungsberuf an die aktuellen und absehbaren Anforderungen in der beruflichen Praxis anzupassen. Das Kompetenzprofil des Berufsbildes der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen wird deshalb neu beschrieben und auch der Rahmenlehrplan neu gefasst.
In der Arbeitswelt der Versicherungsbranche kam es in den letzten Jahren zu umfassenden Weiterentwicklungen und Umstrukturierungen, die unter anderem durch digitale Technologien neuerer Generation angetrieben werden. Die Tätigkeiten der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen sind zwar schon länger digital geprägt, jedoch gewinnt die Digitalisierung im Versicherungsgewerbe weiter an Dynamik und führt somit zu Veränderungen der Geschäftsprozesse und Arbeitsformen. Deshalb sollen vor allem digitale Kompetenzen für die Auszubildenden intensiver verankert sein, um eine breite Kernqualifikation entwickeln zu können.
Unter anderem wurde eine gestreckte Abschlussprüfung mit Teil 1 und Teil 2 statt einer Zwischenprüfung und gesonderten Abschlussprüfung eingeführt.


Arbeitsgebiet

Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen sind in allen Bereichen des Versicherungs- und des Finanzdienstleistungsgewerbes tätig. Sie akquirieren, beraten und betreuen Privat- und Geschäftskunden.
Sie schätzen, überprüfen und analysieren die zu versichernden Risiken für ihr Kundenklientel ein und bearbeiten Versicherungsanträge, -verträge und -leistungen, Immobilienfinanzierungen, Altersvorsorgeprodukte und nehmen Vermögensverwaltungen vor. Korrespondieren mit Kunden und Anwälten.
Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen kennen sich in den Bereichen der Altersvorsorge ebenso wie in den Segmenten der allgemeinen Finanzwirtschaft aus. Sie erledigen kaufmännische Verwaltungsaufgaben und sind im Innen- wie im Außendienst im Einsatz.


Branchen/Betrieb

Versicherungsgesellschaften, -agenturen, -makler, Größere Verkehrs-, Transport-, Logistik- und Handelsunternehmen, Banken Berufliche Qualifikationen Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen sind in der Lage alle Aufgaben ihres Betätigungsfeldes selbständig auszuführen.
Sie haben im Innendienst sowohl fachspezifische, als auch allgemeine Kaufmännische Funktionen und Tätigkeiten zu übernehmen. Im Außendienst haben sie vorrangig die Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens, bzw. die der von ihnen vertretenen Gesellschaften mit und ohne modernen Informations- und Kommunikationsmitteln anzubieten, zu präsentieren und zu verkaufen.
Sie beraten Privat- und Geschäftskunden vorrangig in den Sparten wie Kranken-, Lebens- und Unfall-, Sach-, Haftpflicht-, Rechtsschutz-, sowie Kraftfahrtversicherungen und Finanzprodukte erfolgreich.
Sie stehen ihrem Klientel darüber hinaus jederzeit beratend zur Seite und pflegen ihre Geschäftskontakte. Beratungs-, Verkaufs-, Vertriebs- und Servicekompetenz sowie ein spartenübergreifendes Produktwissen sind hierfür erforderlich.


Berufliche Fähigkeiten

Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen...
  • beraten und betreuen Kunden bedarfs- und situationsgerecht
  • analysieren den individuellen Bedarf des Kunden an Versicherungsschutz und Vermögensanlage
  • unterbreiten Angebote und schließen Verträge ab
  • nehmen Vertragsänderungen vor und führen Maßnahmen zur Bestandspflege und Vertragserhaltung durch
  • prüfen Leistungsfälle und informieren über den Umfang der Leistungen nutzen die Instrumente des Rechnungswesens und Ergebnisse des Controllings für ihr Handeln
  • arbeiten team-, prozess- und projektorientiert
Der Prüfungsbereich „Kommunikation und Handeln im Kundenkontakt“ wird mit einer Gesprächssimulation durchgeführt. Für die Gesprächssimulation stellt der Prüfungsausschuss dem Prüfling zwei praxisbezogene Aufgaben aus dem nach § 12 Absatz 2 zugrunde gelegten Gebiet zur Auswahl. Der Prüfling hat eine der Aufgaben auszuwählen. Für die Auswahl der Aufgabe und die Vorbereitung auf die Gesprächssimulation stehen ihm insgesamt 15 Minuten zur Verfügung.
Der Prüfungsbereich „Projektbezogene Prozesse in der Versicherungswirtschaft“ erfolgt in einem fallbezogenen Fachgespräch. Die zu prüfende Person hat zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch zu der nach § 4 Absatz 3 ausgewählten Wahlqualifikation eigenständig im Ausbildungsbetrieb eine praxisbezogene Aufgabe durchzuführen. Die eigenständige Durchführung ist von dem oder der Ausbildenden zu bestätigen.
Der Report soll zwei bis vier Seiten umfassen und ist im Online-Portal der IHK zu erfassen. Er muss spätestens am ersten Tag des Teiles 2 der Abschlussprüfung vorliegen.


Wahlqualifikationen

Es ist einer der folgenden Wahlqualifikationen auszuwählen und im Ausbildungsvertrag festzulegen:
  1. Versicherungsfälle managen,
  2. Risikomanagement durchführen,
  3. Risiken für Nicht-Privatkunden absichern,
  4. im Vertrieb betriebswirtschaftlich arbeiten oder
  5. Digitalisierungsprozesse in der Versicherungswirtschaft initiieren und begleiten.
Der zeitliche Richtwert in der betrieblichen Ausbildung beträgt sechs Monate.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Georg-Schlosser-Straße 18
35390 Gießen

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Kaufmann/-frau im E-Commerce

Der Beruf Kaufmann/-frau im E-Commerce wird schwerpunktmäßig im Handel (Einzel-, Groß- und Außenhandel) ausgebildet werden. Er kann aber auch für andere Branchen wie touristische Unternehmen, Dienstleistungsanbieter oder Hersteller, die ihre Angebote online vertreiben, infrage kommen

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Konzipieren und Weiterentwickeln von Waren- und Dienstleistungssortimenten
  • Beurteilen, Einsetzen und Weiterentwickeln von Vertriebskanälen des E-Commerce
  • Bewirtschaften von Onlineportalen und Onlineshops und Unterstützen der Beschaffung
  • Einsetzen von Instrumenten der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle im E-Commerce
  • Gestalten der Schnittstellen mit anderen Vertriebskanälen
  • Beurteilen und Auswählen von Kommunikationskanälen
  • Gestalten der internen und externen Kommunikation
  • Vorbereiten und Durchführen von Maßnahmen des Onlinemarketings
  • Anbahnen und Abwickeln von Online-Waren- und Dienstleistungsverträgen
  • Beurteilen und Einsetzen verschiedener Bezahlsysteme
  • Einhalten von rechtlichen Bestimmungen im E-Commerce
  • Anwenden projektorientierter Arbeitsweisen im E-Commerce.
Die Berufsbildpositionen der berufsprofilgebenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind:
  1. Online-Vertriebskanal auswählen und einsetzen
  2. Waren- oder Dienstleistungssortiment mitgestalten und online bewirtschaften
  3. Beschaffung unterstützen
  4. Vertragsanbahnung im Online-Vertrieb gestalten
  5. Verträge aus dem Online-Vertrieb abwickeln
  6. Kundenkommunikation gestalten
  7. Online-Marketing entwickeln und umsetzen
  8. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle nutzen
Die Berufsbildpositionen der integrativ zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind:
  1. Berufsbildung sowie arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften
  2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  4. Umweltschutz
  5. Bedeutung und Struktur des E-Commerce
  6. Kommunikation und Kooperation
  7. Projektorientierte Arbeitsweisen im E-Commerce

Ausbildungsdauer

Die Berufsausbildung dauert 3 Jahre.

Berufsschule

Modellschule Obersberg
Am Obersberg 25
36251 Bad Hersfeld

Karl Kübel Schule
Berliner Ring 34-38
64625 Bensheim

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Kaufleute im Einzelhandel sind in Handelsunternehmen mit unterschiedlichen Größen, Betriebsformen und Sortimenten oder als selbstständige Kaufleute tätig. Die Verkaufstätigkeit ist einer der Schwerpunkte ihres kaufmännischen Aufgabenfeldes. Darüber hinaus steuern sie den Waren- und Datenfluss in beratungs- und selbstbedienungsorientierten Betrieben.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • verkaufen Waren und Dienstleistungen
  • informieren und beraten Kunden und bieten Service an
  • setzen Warenkenntnisse ein
  • wirken bei der Sortimentsgestaltung mit
  • platzieren und präsentieren Waren im Verkaufsraum
  • wirken bei Maßnahmen der Verkaufsförderung mit
  • kontrollieren und pflegen Warenbestände
  • bedienen die Kasse und rechnen die Kasse ab
  • wirken bei der Warenannahme und -kontrolle mit
  • zeichnen Waren aus und lagern sie
  • ermitteln den Warenbedarf
  • beschaffen Waren
  • wirken bei logistischen Prozessen im Unternehmen mit
  • werten Kennziffern und Statistiken für die Erfolgskontrolle aus und leiten Maßnahmen daraus ab
  • wirken bei der Planung und Organisation von Arbeitsprozessen mit
  • planen den Personaleinsatz im eigenen Arbeitsbereich
  • arbeiten team-, kunden- und prozessorientiert und setzen dabei ihre Service- und Dienstleistungskompetenz ein
  • wenden Informations- und Kommunikationstechniken an

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Frankfurter Straße 39
35781 Weilburg

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement sind in allen Branchen der Wirtschaft bei Unternehmen des Handels oder der Industrie tätig. Einsatzfelder sind: Beschaffung von Waren, Marketing und Vertrieb an Handel, Industrie und Dienstleistungssektoren im In- und Ausland sowie das Anbieten von waren- und kundenbezogenen Dienstleistungen. In der Fachrichtung Außenhandel wickeln Sie insbesondere Außenhandelsgeschäfte ab und bedienen Auslandsmärkte.

Fachrichtungen

  • Großhandel
  • Außenhandel

Tätigkeitsschwerpunkte

in der Fachrichtung Großhandel
  • wenden ihre umfangreichen Warenkenntnisse bei ihrer Tätigkeit an
  • schätzen die Absatzchancen ein und beobachten das Verhalten von Kunden und Konkurrenten am Markt
  • werten Informationsquellen für die Warenbeschaffung aus
  • ermitteln Bezugsquellen und den Bedarf an Waren
  • holen Angebote ein, vergleichen die Konditionen und kaufen Waren
  • kontrollieren den Wareneingang und prüfen Rechnungen und Lieferpapiere
  • bearbeiten Reklamationen
  • planen Marketingmaßnahmen
  • bieten Service- und Kundendienstleistungen an
  • lagern Ware ein und überwachen die Lagerbestände
  • erstellen Tourenplanungen für die Warenauslieferung
  • führen Maßnahmen zur Steuerung von Warenfluß und Lagerbestand durch
  • kommissionieren Waren und machen sie versandfertig
  • kalkulieren Verkaufspreise
  • planen und führen Einkaufs-, Beratungs- und Verkaufsgespräche
  • bearbeiten Verkaufsaufträge und erstellen Rechnungen
  • bearbeiten Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgänge
  • schätzen Risiken im Transport- und Kreditbereich ein und sichern sie ab
  • werten fremdsprachiges Informationsmaterial bei der Warenbeschaffung aus
in der Fachrichtung Außenhandel
  • schätzen die Absatzchancen ein und beobachten das Verhalten von Kunden und Konkurrenten am Markt
  • werten Informationsquellen für die Warenbeschaffung aus
  • ermitteln Bezugsquellen und den Bedarf an Waren
  • holen Angebote ein, vergleichen die Konditionen und kaufen Waren
  • prüfen Rechnungen und Lieferpapiere
  • bearbeiten Reklamationen
  • planen Marketingmaßnahmen
  • bieten Service- und Kundendienstleistungen an
  • kalkulieren Verkaufspreise
  • planen und führen Einkaufs-, Beratungs- und Verkaufsgespräche auch in einer Fremdsprache
  • bearbeiten Verkaufsaufträge und erstellen Rechnungen
  • bearbeiten Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgänge
  • schätzen Risiken im Transport- und Kreditbereich ein und sichern sie ab
  • führen Devisenkalkulationen durch, auch unter Einbeziehung von Devisentermingeschäften
  • wenden Außenwirtschafts- und Zollrechtsbestimmungen an
  • schließen internationale Transportverträge ab
  • wenden außenhandelsspezifische Zahlungsbedingungen an
  • wickeln Dokumentengeschäfte ab
  • wenden internationale Handelsklauseln an
  • korrespondieren und kommunizieren auch in einer Fremdsprache
  • erstellen und verwenden fremdsprachige Unterlagen und Dokumente

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Zeppelinstraße 39
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

finden Sie hier.
Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Koch/Köchin

Ihren Tätigkeitsbereich haben Köche/Köchinnen innerhalb des Hotel- und Gaststättengewerbes z.B. in Hotels, Pensionen, Restaurants, im sozialen Bereich zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altersheimen, und im industriellen Bereich in Kantinen.

Berufliche Fähigkeiten

Köche verrichten alle Arbeiten, die mit der Herstellung von Speisen zu tun haben. Wenn Sie einen Speiseplan aufgestellt haben, kaufen sie Lebensmittel und Zutaten ein, bereiten sie vor oder lagern sie ein. Sie organisieren Arbeitsabläufe in der Küche und sorgen dafür, dass die Speisen rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden.
In kleineren Küchen kochen, braten, backen und garnieren Köche und Köchinnen alle Gerichte selbst. In Großküchen sind sie meist auf die Zubereitung bestimmter Speisen spezialisiert, etwa auf Beilagen, Salate oder Fisch- und Fleischgerichte. Zu Ihren Aufgaben gehört es auch, die Preise zu kalkulieren und Gäste zu beraten.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen von Suppen und Soßen
  • Zubereiten von Fisch, Schalen- und Krustentieren
  • Verarbeiten von Fleisch und Innereien, Wild und Geflügel
  • Zubereiten von pflanzlichen Nahrungsmitteln und Sättigungsbeilagen
  • Herstellen von Süßspeisen, Eierspeisen sowie Speisen aus Molkereiprodukten
  • Herstellen von Vorspeisen und Anrichten von kalten und warmen Platten
  • Beherrschen der Grundlagen der Kalkulation
  • Erarbeiten von Menüvorschlägen und Beraten der Gäste
  • Beherrschen von arbeits- und küchentechnischen Verfahren und Anwenden von Hygienevorschriften
  • Berücksichtigen von ernährungsphysiologischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Heinrich-von-Kleist-Straße 14
65549 Limburg an der Lahn

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Aus- und Weiterbildung

Konstruktionsmechaniker/-in

Konstruktionsmechaniker/ -innen bearbeiten Bleche, Rohre oder Profile durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren. Im Einzelnen umfasst dies das Fertigen, Montieren und Demontieren von Stahlbauteilen, Aufzügen, Transport- und Verladeanlagen, Verkleidungen, Treppen, Türen, Abdeckungen, Behälötern, Schutzeinrichtungen, Blechrohren und -kanälen, Aggregaten und Karosserien.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Planen der Aufgaben anhand von technischen Unterlagen
  • Herstellen von Bauteilen, Baugruppen und Metallkonstruktionen aus Blechen, Rohren oder Profilen durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren
  • Durchführen von Schweißverfahren unter Beachtung der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes
  • Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen und Anwenden unterschiedlicher Fügetechniken
  • Erstellen von Hilfskonstruktionen, Vorrichtungen, Schablonen und Abwicklungen
  • Auswählen von Prüfgeräten und Prüfverfahren und Anwenden des betrieblichen Qualitätssicherungssystems
  • Durchführen der notwendigen Wartungsarbeiten an Anlagen, Maschinen und Werkzeugen
  • Abstimmen der Arbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen
  • Bearbeiten von komplexen Aufträgen im Team
  • Selbständiges Durchführen von Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen
  • Nutzen von IT-Systemen auch in digitalisierten Prozessen
  • Anwenden von Vorschriften zu Datenschutz und Informationssicherheit

Einsatzgebiete

  • Ausrüstungstechnik
  • Feinblechbau
  • Schiffbau
  • Schweißtechnik
  • Stahl- und Metallbau
  • Karosserietechnik

Aufgabenfelder

  • Herstellen von Bauteilen, Baugruppen und Metallkonstruktionen aus Blechen, Rohren und Profilen unter Einbeziehung vin technischen Unterlagen
  • Anwendung von manuellen und maschinellenn Fertigungsverfahren
  • Montieren, Schweißen und Demontieren von Metallkonstruktionen
  • Erstellen von Hilfskonstruktionen, Vorrichten und Schablonen
  • Warung, Inspektion und Sicherung von Anlagen, Maschinen und Wekzeugen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Frankfurter Straße 39
35781 Weilburg

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Lacklaborant/-in

Das Arbeitsgebiet der Lacklaboranten und Lacklaborantinnen liegt in der Entwicklung und Herstellung von Farben und Lacken. Sie untersuchen die Bestandteile, stellen neue Mischungen her, prüfen neuartige Rostoffe auf Ihre Verwendbarkeit und überwachen durch chemische und physikalische Untersuchungen die Rohstoffe, die zur Produktion verwendet werden. Sie sind in der Entwicklung neuer Behanldungs- und Auftragsverfahren tätig, stellen Experimente über Haftung auf dem Untergrund und über Haltbarkeit an. Daneben befassen Sie sich mit Abbeiz- und Bindemittel, mit Grundierungsvorbereitung und der Schlagfestigkeit der Lacke.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Prüfen von Rohstoffen und Halbfabrikaten mit Hilfe physikalischer und chemischer Methoden
  • Ermitteln von Eigenschaften von Beschichtungsstoffen und Ableiten von deren Einsatzgebieten
  • Formulieren von Rezepturen für Beschichtungsstoffe und Beschichtungssystemen nach speziellen Anforderungsprofilen und nach Aufträgen von Kunden
  • Herstellen von Beschichtungsstoffen, dabei selbständiges Auswählen der einzusetzenden Arbeitstechniken und Geräte
  • Ermitteln von beschichtungstechnologischen Kennzahlen und Prüfen der Beständigkeit der Beschichtungen gegenüber physikalischen und chemischen Beanspruchungen
  • Beurteilen der Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Beschichtungen
  • Auswerten von Mess- und Untersuchungsdaten, insbesondere unter Einsatz elektronischer Datenverarbeitung und Dokumentieren der Ergebnisse
  • Applizieren von Beschichtungsstoffen manuell und unter Zuhilfenahme automatisierter Verfahren
  • Berücksichtigen der einschlägigen Sicherheits- und Umweltvorschriften beim Umgang mit Arbeitsstoffen, Geräten und Apparaturen
  • Beraten von Kunden
  • Anwenden von Maßnahmen des Qualitätsmanagements bei der Arbeit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Dammstraße 62
35576 Wetzlar

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Land- und Baumaschinenmechatroniker im Servicebereich und bei Herstellerbetrieben land- und baumaschinentechnischer Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Warten, Prüfen, Installieren und Instandsetzen von Fahrzeugen, Maschinen, Anlagen und Geräten,
  • Feststellen und Beheben von Fehlern und Störungen in mechanischen, elektronischen, mechatronischen sowie pneumatischen und hydraulischen Systemen,
  • Bedienen und Inbetriebnahme von Fahrzeugen und deren Systemen,
  • Diagnostizieren von Fehlern und Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen,
  • Bearbeiten und Fügen von Werkstücken und Bauteilen manuell und maschinell, Prüfen von Abgasen und Einrichtungen zur Emissionsminderung,
  • Beschaffen von Informationen über Einsatz, Ausrüstung, Reparatur und Instandhaltung der Maschinen,
  • Planen, Auswerten und Dokumentieren der Arbeit,
  • Planen und Kontrollieren von Arbeitsabläufen und Bewerten von Arbeitsergebnissen,
  • sitationsgerechtes Kommunizieren mit internen und externen Kunden,
  • Anwenden von qualitätssichernden Maßnahmen,
  • Herstellen und Prüfen von elektrischen Stromanschlüssen,
  • Kundenorientiertes Ausführen der Arbeit selbstständig und im Team unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Qualitätssicherung.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Max-Eyth-Schule
In der Krebsbach 8
36304 Alsfeld

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Maschinen- und Anlageführer/-in

Maschinen- und Anlagenführer/ innen arbeiten in unterschiedlichen Produktionsbereichen insbesondere in Unternehmen der Metall-, Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Textil- und Druckindustrie und papierverarbeitenden Industrie.

Berufliche Fährigkeiten

  • Einrichten und Bedienen von Maschinen und Anlagen in der Produktion
  • Steuern und Überwachen des Materialflusses
  • Auswählen und Anwenden von Prüfverfahren und Prüfmittel
  • Auswählen und Bearbeiten von Werkstoffe nach technischen Unterlagen
  • Auswählen und Anwenden von manuellen und maschinellen Fertigungstechniken
  • Nutzen von Steuerungs- und Regelungseinrichtungen
  • Warten und Inspizieren von Maschinen und Anlagen und Beheben von Störungen
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Berücksichtigen der Vorgaben des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit und der Wirtschaftlichkeit
  • Dokumentieren von Produktionsdaten
  • Abstimmen mit vor- und nachgelagerten Bereichen
  • Vorbereiten der Arbeitsabläufe

Schwerpunkte

  • Metall- & Kunststofftechnik
  • Textiltechnik
  • Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papierverarbeitung

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Fortsetzung der Ausbildung

mit einem 3. Lehrjahr ist möglich
Schwerpunkt Metalltechnik/Kunststofftechnik:
  • Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik/Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik
  • Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin
  • Fertigungsmechaniker/Fertigungsmechanikerin
  • Industriemechaniker/Industriemechanikerin
  • Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerin
  • Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechanikerin
Schwerpunkt Textiltechnik:
  • Produktionsmechaniker - Textil/Produktionsmechanikerin - Textil
Schwerpunkt Textilveredelung:
  • Produktveredler - Textil/Produktveredlerin - Textil
Schwerpunkt Lebensmitteltechnik:
  • Fachkraft für Lebensmitteltechnik
  • Fachkraft für Fruchtsafttechnik
  • Brauer und Mälzer/Brauerin und Mälzerin
Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung:
  • Buchbinder/Buchbinderin, Fachrichtung Buchfertigung (Serie) und Druckweiterverarbeitung (Serie)
  • Verpackungsmittelmechaniker/Verpackungsmittelmechanikerin

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Mechatroniker/-in

Der Einsatz von Mechatroniker und Mechatronikerin ist relativ breit und branchenübergreifend möglich. Sie arbeiten in der Montage und Instandhaltung von komplexen Maschinen, Anlagen und Systemen, z.B. im Anlagen- und Maschinenbau bzw. bei den Abnehmern und Betreibern mechanischer Systeme.
Mechatroniker/ Mechatronikerinnen arbeiten häufig im Team. Sie stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. An unterschiedlichen Einsatzorten, vornehmlich auf Montagebaustellen, in Werkstätten oder im Servicebereich, üben sie ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen aus. Mechatroniker/Mechatronikerinnen sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • planen und steuern Arbeitsabläufe, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse und wenden Qualitätsmanagementsysteme an
  • bearbeiten mechanische Teile und bauen Baugruppen und Komponenten zu mechatronischen Systemen zusammen
  • installieren elektrische Baugruppen und Komponenten
  • messen und prüfen elektrische Größen
  • installieren und testen Hard- und Softwarekomponenten
  • bauen elektrische, pneumatische und hydraulische Steuerungen auf und prüfen sie
  • programmieren mechatronische Systeme
  • montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen, transportieren und sichern sie
  • prüfen die Funktionen an mechatronischen Systemen und stellen sie ein
  • nehmen mechatronische Systeme inbetrieb und bedienen sie
  • übergeben mechatronische Systeme und weisen Kunden ein
  • führen die Instandhaltung mechatronischer Systeme durch
  • sie arbeiten mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Dammstraße 62
35576 Wetzlar

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Mediengestalter/-in Bild und Ton

Mediengestalter und Mediengestalterinnen Bild und Ton arbeiten überwiegend bei Dienstleistern für Medienproduktionen, bei Rundfunkunternehmen, Produktionsbetrieben für Hörfunk, Film, Fernsehen und Online, Industriefilmproduktionen, Theatern, Messe- und Veranstaltungsagenturen, Agenturen für Marketing-, Unternehmens- und Onlinekommunikation, in der Öffentlichkeitsarbeit und bei Reiseveranstaltern.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Planen von Bild- und Tonproduktionen nach inhaltlichen und gestalterischen Gesichtspunkten
  • Ausarbeiten und Umsetzen von redaktionellen Inhalten
  • Auswählen von Produktionsmitteln
  • Organisieren von Produktionsteams
  • Vorbereiten und in Betrieb nehmen von medienspezifischen Produktionssystemen
  • Herstellen von audiovisuellen Medienprodukten mit und ohne Regieeinrichtungen
  • Einsetzen von Licht unter Berücksichtigung der technischen und gestalterischen Anforderungen
  • Aufnehmen und Nachbearbeiten von Bild- und Tonmaterial
  • Herstellen und Bearbeiten von Tonaufnahmen
  • Vermeiden von Gefährdungen bei Produktionen
  • Einhalten von rechtlichen Grundlagen der Medienproduktion

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Gutleutstraße 333-335
60327 Frankfurt am Main

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Mediengestalter/-in Digital und Print

Mediengestalter/-innen Digital und Print sind in Industrie und Handwerk tätig. Sie arbeiten bei Marketingkommunikationsagenturen und -studios, Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft, Mediendienstleistern, Verlagen sowie Marketing- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Fachrichtungen

  • Beratung und Planung
  • Konzeption und Visualisierung
  • Gestaltung und Technik

Tätigkeitsschwerpunkte

Mediengestalter/ -in Digital und Print in der Fachrichtung Beratung und Planung
  • führen Projektplanungen für Medienprodukte selbstständig und im Team durch
  • betreuen und beraten Kunden und erstellen Angebote
  • bearbeiten Teilaufgaben des Projektmanagements
  • visualisieren und präsentieren Projekte
  • führen projektbezogene Datenbearbeitung durch
Mediengestalter/ -in Digital und Print in der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung
  • analysieren Kundenaufträge, recherchieren die Umfeldbedingungen und Zielgruppen
  • nutzen Kreativitätstechniken zur Erstellung von Konzeptionen
  • visualisieren und präsentieren Ideen und Entwürfe
  • arbeiten Entwürfe für die mediengerechte Weiterverarbeitung aus
  • setzen mediengerechte Kontrollverfahren zur Qualitätssicherung ein
Mediengestalter/ -in Digital und Print in der Fachrichtung Gestaltung und Technik
  • planen Produktionsabläufe selbstständig und im Team
  • gestalten Elemente für Medienprodukte
  • übernehmen, erstellen, transferieren und konvertieren Daten für die Mehrfachnutzung,
  • kombinieren Medienelemente, stellen sie für unterschiedliche Medien bereit und geben sie auf unterschiedlichen Medien aus
  • stimmen Arbeitsergebnisse mit den Kunden ab

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Carl-Franz-Straße 14
35392 Gießen

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Medienkaufmann/-frau Digital und Print

Medienkaufleute Digital und Print sind in Verlagen und Medienhäusern tätig, die gedruckte und digitale Medien herausgeben sowie Dienstleistungen anbieten.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • beobachten die unterschiedlichen Medienmärkte und die für sie relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen
  • wirken an der Produkt- und Programmplanung mit
  • wenden presse- und urheberrechtliche Bestimmungen an und berücksichtigen branchenspezifische Rahmenbedingungen
  • arbeiten an der Entwicklung von Marketingkonzepten mit und setzen diese um
  • beraten Kunden über Medienprodukte und Dienstleistungen
  • verkaufen Digital- und Printprodukte und bieten Media- und Dienstleistungen an
  • wirken bei der Gestaltung und Herstellung von Medienprodukten mit
  • bearbeiten Aufgaben in Vertrieb und Marketing
  • berechnen Produktions- und Vertriebskosten, führen Kalkulationen durch und wenden betriebliche Controllinginstrumente an
  • wirken bei Kauf und Verkauf von Rechten und Lizenzen mit
  • kaufen Arbeits- und Produktionsmittel sowie Dienstleistungen ein

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Arnsburger Straße 44
60385 Frankfurt am Main

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Medientechnologe/ Medientechnologin Druck

Medientechnologen Druck und Medientechnologinnen Druck arbeiten in handwerklichen oder industriellen Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft, insbesondere in den Bereichen Digitaldruck, Bogenoffsetdruck, Rollenoffsetdruck, Zeitungsdruck, Verpackungsdruck, Formulardruck, Etikettendruck, Tapetendruck, Flexodruck, Illustrationstiefdruck, Dekortiefdruck und künstlerischer Druck.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen verschiedenartiger Druckprodukte
  • Selbstständiges Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen zur Herstellung von Druckprodukten
  • Kontrollieren und Optimieren des Produktionsprozesses entsprechend den Qualitätsstandards und den Vorgaben unter Beachtung ökonomischer und ökologischer Aspekte
  • Durchführen von Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung
  • Übernehmen, Transferieren und Konvertieren von Daten unter Verwendung spezifischer Hard- und Software
  • Erstellen von Druckformen oder Druckdateien für die Herstellung unterschiedlicher Druckprodukte
  • Berücksichtigen material- und produktspezifischer Druckweiterverarbeitungstechniken
  • Warten und Pflegen von Produktionsanlagen
  • Analysieren, Planen und Dokumentieren konkreter Arbeitsaufgaben und Produktionsabläufe
  • Kommunizieren mit vor- und nachgelagerten Bereichen zur Optimierung des Produktionsprozesses

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Carl-Franz-Straße 14
35392 Gießen

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Aus- und Weiterbildung

Medientechnologe / Medientechnologin Druckverarbeitung

Medientechnologen Druckverarbeitung und Medientechnologinnen Druckverarbeitung arbeiten in industriellen Betrieben der Zeitungs-, Akzidenz- und Buchproduktion.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Industrielles Finishing von Druckprodukten, insbesondere von Büchern, Akzidenzen, Broschuren, Zeitungen und Zeitschriften
  • Rüsten und Konfigurieren von Aggregaten, Maschinen und Anlagen
  • Steuern und Überwachen von Verarbeitungsanlagen
  • Kontrollieren und Optimieren von Produktionsprozessen
  • Durchführen von Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung
  • Herstellen von Kunden- und Fertigungsmustern
  • Auswählen von Produktionsprozessen und produktspezifischen Materialien
  • Analysieren, Planen und Dokumentieren von Arbeitsaufgaben und Produktionsprozessen
  • Kommunizieren mit vor- und nachgelagerten Bereichen zur Optimierung des Produktionsprozesses
  • Kundenorientiertes und termingerechtes Arbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung ökonomischer und ökologischer Aspekte
  • Aggregatbezogenes Unterweisen von Personal
  • Instandhalten von Aggregaten, Maschinen und Anlagen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Hamburger Allee 23
60486 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Packmitteltechnologe/ Packmitteltechnologin

Packmitteltechnologen und Packmitteltechnologinnen arbeiten in industriellen Unternehmen der Papier- und Kunststoffverarbeitung sowie in Betrieben der Zulieferindustrie, insbesondere in den Bereichen flexible und biegesteife Packmittel, Briefumschläge und Versandtaschen, Haft- und Selbstklebeetiketten, Hartpapierwaren und Kombidosen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Herstellen verschiedenartiger Packmittelprodukte aus Papier, Karton, Pappe und Kunststoff
  • Entwickeln von Packmitteln und Herstellen von Handmustern
  • Planen von Produktionsabläufen
  • Auswählen produktspezifischer Materialien und Fertigungswege
  • Bedienen der Produktionsanlagen zur Herstellung von Packmitteln
  • Kontrollieren und Optimieren des Fertigungsprozesses entsprechend den Qualitätsstandards und Hygienevorschriften
  • Durchführen von Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung
  • Bedienen von Steuerungen, Regel- und Messeinrichtungen sowie Prozessleitsystemen
  • Durchführen von Inspektionen
  • Wartungen und Instandsetzungen an Produktionsanlagen
  • Übernehmen, Transferieren und Konvertieren von Daten unter Nutzung arbeitsplatzbezogener Hard- und Software
  • kundenorientiertes Arbeiten, selbstständig und im Team
  • Beachten von ökonomischen und ökologischen Aspekten
  • Kommunizieren mit vor- und nachgelagerten sowie Service-Bereichen zur Optimierung des Produktionsprozesses

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Lindenstraße 115
36341 Lauterbach

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Personaldienstleistungskaufmann/-frau

Personaldienstleistungskaufleute sind tätig in Personaldienstleistungsunternehmen oder in Personalabteilungen von Unternehmen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Planen und Durchführen der Personalbeschaffung
  • Organisieren des Personaleinsatzes und Planen der Personalentwicklung
  • Akquirieren und Betreuen der Kunden
  • Analysieren der Arbeitsplätze und Ermitteln des Personalbedarfs
  • Sorgen für Arbeitssicherheit und Sicherstellen von Gesundheitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Kalkulieren und Erstellen von Angeboten und Abschließen von Verträgen
  • Steuern und Kontrollieren der Projekt- und Auftragsabwicklung
  • Anwenden der einschlägigen Rechtsvorschriften
  • Beschaffen von Informationen über Berufe und Tätigkeiten
  • teamorientiertes Arbeiten
  • adressatengerechtes Beraten und Kommunizieren und Nutzen von Konfliktbewältigungsstrategien
  • Schaffen und Pflegen von Netzwerken mit Organisationen, Institutionen und Unternehmen
  • Analysieren des Marktes und Dokumentieren von Veränderungen
  • Anwenden von qualitätssichernden Maßnahmen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Schladenweg 41
34560 Fritzlar

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Produktionsfachkraft Chemie

Produktionsfachkräfte Chemie verfügen über Qualifikationen auf dem Gebiet der Verfahrens-, Produktions- und Anlagentechnik, die sie zum Einsatz entlang der Prozesskette in der chemischen Produktion und Verarbeitung befähigen.

Berufliche Fähigkeiten

  • bedienen Anlagen für Produktions- und Verarbeitungsprozesse nach Arbeitsplänen,
  • wirken mit bei der Wartung und Instandhaltung von Produktionsanlagen,
  • kontrollieren und dokumentieren Arbeitsschritte zur Herstellung und Verarbeitung verschiedener Produkte,
  • bestimmen prozessbegleitend Stoffkonstanten und Stoffeigenschaften,
  • nutzen Computer zur Datenerfassung sowie zur Dokumentation,
  • berücksichtigen bei ihren Arbeiten im Rahmen von "responsible care" die Regelungen des Gesundheits- und Umweltschutzes, des Arbeitsschutzes, der Anlagensicherheit sowie der Qualitätssicherung,
  • führen Abfälle einer umweltgerechten Verwertung und Beseitigung zu,
  • arbeiten im Team.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Brüningstraße 2
65929 Frankfurt am Main

Hinweise zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Restaurantfachmann/-frau

Restaurantfachleute arbeiten im Service, führen selbstständig eine Station und wirken bei der Ausrichtung von Veranstaltungen und Festlichkeiten mit. Sie planen professionell, organisieren den Ablauf minutiös und kümmern sich selbst ums kleinste Detail. Gefragt sind Freude am Umgang mit Menschen, Organisationstalent, gute Umgangsformen und Fremdsprachenkenntnisse.

Berufliche Qualifikationen

Restaurantfachleute bedienen und betreuen die Gäste, sie arbeiten im Restaurant, am Buffet, in der Bar und sorgen dort für das entsprechende Ambiente, sprechen Empfehlungen aus, servieren Speisen und Getränke, erstellen die Rechnungen und kassieren. Als Repräsentanten des Hauses sind sie für das Wohl der Gäste verantwortlich. Restaurantfachleute beraten die Kunden, planen, kalkulieren und organisieren Veranstaltungen, führen diese auch durch.
  • empfangen und betreuen Gäste
  • beraten Gäste über das Speisenangebot und korrespondierende Getränke
  • verkaufen Speisen und Getränke
  • präsentieren und servieren unter Berücksichtigung verschiedener Servierarten
  • bereiten Speisen und Getränke am Tisch des Gastes zu
  • planen Veranstaltungen und Festlichkeiten und wirken bei der Durchführung mit
  • organisieren Serviceabläufe
  • erstellen Abrechnungen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Adolf-Reichwein-Schule
Heinrich-von-Kleist-Str.1
65549 Limburg

Informationen zur Prüfung

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Aus- und Weiterbildung

Rohrleitungsbauer

Rohrleitungsbauer/Rohrleitungsbauerin sind vor allem in Tiefbauindustrieunternehmen aber auch bei Unternehmen der Energiegewinnung und -verteilung (Erdöl, Erdgas) bzw. der Energieversorgung (Gas, Wasser, Fernwärme) tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Berechnen der erbrachten Leistung und Übergeben der geräumten Baustelle
  • Einsetzen von Geräten und Maschinen
  • Auf- und Abbauen von Arbeits-, Schutz- und Traggerüsten und Einmessen von Bauwerken und Bauteilen
  • Durchführen von Aushubarbeiten, Verbauen von Baugruben und Gräben, Verfüllen und Verdichten der Bodenmassen und Anlegen von Böschungen
  • Durchführen der offenen und geschlossenen Wasserhaltung für Schichten- und Grundwasser
  • Bearbeiten der Druckrohre aus metallischen Werkstoffen und aus Kunststoffen
  • Einbauen und Ausrichten von Druckrohrleitungen sowie Armaturen und Formstücken aus unterschiedlichen Materialien für den Transport von flüssigen und gasförmigen Medien
  • Arbeiten an in Betrieb befindlichen Druckrohrleitungen für Gas, Wasser und Fernwärme
  • Herstellen von Hausanschlüssen
  • Schützen von Druckrohrleitungen vor Korrosion und chemischen Einflüssen
  • Prüfen und Desinfizieren von Rohrleitungen
  • Herstellen von Rohrleitungen in grabenloser Bauweise
  • Sanieren und Instandsetzen von Druckrohrleitungen
  • Herstellen von Kabelschächten und Auslegen von Kabeln sowie Kabelschutzrohren
  • Bauen von Schachtbauwerken aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk
  • Durchführen von angrenzenden Arbeiten zum Wiederherstellen des Straßenoberbaus
  • Durchführen von angrenzenden Arbeiten im Hochbau
  • Selbständiges Durchführen der Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen
  • Planen und Koordinieren der Arbeit
  • Abstimmen mit den am Bau Beteiligten
  • Einrichten von Baustellen
  • Ergreifen von Maßnahmen zur Sicherstellung des Arbeitsablaufes, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle
  • Prüfen der Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, Dokumentieren der Arbeiten
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Siolistraße 41
60323 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Servicefachkraft für Dialogmarketing

Servicefachkräfte für Dialogmarketing sind in Call Centern, Servicecentern von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen und in anderen dialogorientierten Organisationseinheiten tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Kommunizieren und Korrespondieren mit Kunden, bei gleichzeitiger Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen
  • Bearbeiten von Kundenanfragen, Aufträgen und Reklamationen
  • Analysieren des Bedarfs
  • Beraten von Kunden und Anbieten von kundenspezifischen Problemlösungen
  • situationsangepasstes Einsetzen rhetorischer Mittel und Gesprächsführungstechniken
  • kundenorientiertes Präsentieren und Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen
  • aktive Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden und Interessenten
  • Mitwirken bei der Vorbereitung von Projekten
  • Durchführen von Projekten im Team und Dokumentieren der Projektergebnisse
  • Berücksichtigen spezifischer Kennzahlen und Steuerungsgrößen für das Projektcontrolling
  • Nutzen von Datenbanken, Pflegen und Sichern von Daten
  • Anwenden einschlägiger Rechts-, Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Legienstraße 5
65929 Frankfurt am Main

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Servicefahrer/-in

Servicefahrer/-innen arbeiten in Unternehmen, die Serviceleistungen beim Kunden erbringen wie Warten oder Pflegen von Geräten, Ergänzen von Warenbeständen, Austauschen von Produkten oder Verkaufen von Waren. Sie sind insbesondere in den Bereichen Textilmietservice, Berufsbekleidungsservice, Hygienedienstleistung, Lebensmittelversorgung, Technikservice, Automatenbetrieb sowie Kurier-, Express- und Postdienstleistungen tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • erbringen vor Ort produktbezogene Serviceleistungen
  • informieren und beraten Kunden, bieten Waren und Dienstleistungen an
  • stellen die Waren für Auslieferungen nach Aufträgen zusammen, liefern Waren aus und holen Waren ab, stellen Schäden fest und leiten Maßnahmen ein
  • nehmen Kundenwünsche, Beschwerden und Reklamationen entgegen und führen Gespräche situationsgerecht
  • führen Fahrten auf öffentlichen Straßen sicher, wirtschaftlich und umweltschonend durch
  • planen ihre Touren nach verkehrsgeografischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie zeitlichen Vorgaben
  • stellen die Funktionsfähigkeit von Fahrzeug und Arbeitsmitteln sicher
  • beladen ihr Fahrzeug nach Anfahrfolge und Warenbeschaffenheit, prüfen die mitzuführenden Papiere und sichern die Ladung
  • nehmen Zahlungen an, bereiten Touren nach und rechnen ab
  • berücksichtigen rechtliche Rahmenbedingungen
  • nutzen Informations- und Kommunikationssysteme

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Frankfurter Straße 160-166
63303 Dreieich

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Sport- und Fitnesskaufleute finden Beschäftigung in erster Linie in Sport- und Fitnessstudio, Sportverbänden und -vereine, bei Betreibern von Sportanlagen, in Wellness- und Gesundheitszentren, bei Sportveranstaltern und in Sportschulen.Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Sport- und Bäderämtern, Tourismuszentralen und Ferienzentren

Tätigkeitsschwerpunkte

  • informieren, beraten und betreuen der Mitglieder und Kunden über Sportangebote sowie gesundheitliche Aspekte von Bewegung und Ernährung
  • entwickeln und erarbeiten von Konzepten für Sport- und sonstige Dienstleistungsangebote
  • den organisatorischen Ablauf des täglichen Betriebs sicherstellen
  • planen, koordinieren und organisieren von Marketing- und gesundheitsbezogene Veranstaltungen
  • Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung von Trainings- und Betreuungstätigkeiten, die dem „Lizenzierten Fitnesstrainer Deutscher Sportstudio-Verband DSSV” und der Übungsleiter/Übungsleiterin-C-Linzenz des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB)” entsprechen
  • Sportgeräte beschaffen
  • Waren und Dienstleistungen bearbeiten
  • Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens, Kalkulationen, Steuern, Gebühren und Beiträge Bestands- und Erfolgskonten berechnen und führen
  • bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle mitwirken
  • das Marktgeschehen beobachten und erarbeiten
  • Marketingkonzepte erstellen
  • Statistiken präsentieren und auswerten
  • personalwirtschaftliche Vorgänge bearbeiten
  • im team- und kundenorientiert arbeiten
  • und dabei ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen nutzen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Georg-Schlosser-Straße 18
35390 Gießen

Informationen zur Prüfung

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Straßenbauer/-in

Ihre Tätigkeit üben Straßenbauer/innen vor allem in Betrieben der Baubranche, z.B. bei Bau- und Straßenbauunternehmen, aus. Neben dem Neubau und der Erhaltung von Wegen und Straßen sind Straßenbauer / Straßenbauerinnen auch für Randbefestigungen, Böschungen oder Entwässerungsgräben zuständig. Außerdem verlegen sie Platten, zum Beispiel Beton-, Naturstein- oder Mosaikpflaster, und setzen Randsteine.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • lösen, laden, transportieren und verdichten Erdmassen
  • stellen den Straßenuntergrund her bzw. die Pflasterbettung
  • bauen Frostschutzmaterial sowie bituminöses Mischgut ein und verdichten es
  • verteilen, verdichten und glätten Beton ab
  • bauen Randbefestigungen und Straßenabschlüsse
  • versetzen Begrenzungssteine/ Bordsteine
  • stellen bituminöse Straßendecken sowie Zementbetondecken her
  • verlegen Groß-, Klein- und Mosaikpflaster sowie Platten
  • führen Pflasterarbeiten aus
  • legen Bordsteinrinnen, Straßengräben und Sickerleitungen an
  • setzen Straßenschäden wieder in Stand

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Technische/r Produktdesigner/-in

Technische Produktdesigner und Technische Produktdesignerinnen in der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion arbeiten in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen, Konstruktionsbüros und Ingenieurdienstleistern, insbesondere des Maschinen- und Anlagenbaues, des Apparatebaus, des Schiff-, Fahrzeug- und Flugzeugbaus sowie der Verpackungsindustrie.

Berufliche Fähigkeiten

Technische Produktdesigner
  • planen und erstellen visuelle Darstellungen unter Anwendung von 3D/CAD-Softwareprogrammen
  • nutzen Konstruktions-, Design-, Gestaltungs- und Kundenvorgaben und erstellen daraus 3D/CAD-Datensätze und technische Dokumentationen
  • beurteilen Fertigungs-, Montage- und Fügeverfahren und binden diese Ergebnisse in den Formgebungs-, Design- und Konstruktionsprozess ein
  • fertigen technische Begleitunterlagen an und führen fachspezifische Berechnungen
  • unterscheiden Werk- und Hilfsstoffe und wenden branchenspezifische Werkstoffnormen an
  • wenden die betriebsspezifischen Simulationsverfahren an und untersuchen dabei das Verhalten von Bauteilen und Baugruppen
  • erstellen und präsentieren technische Dokumentationen, Produkte, Waren und Dienstleistungen unter Anwendung und Berücksichtigung von 3D/CAD-Softwareprogrammen und nutzen dabei aktuelle Kommunikations-, Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen
  • recherchieren in Datenbanken und Datennetzen unter Berücksichtigung der Vorschriften des Datenschutzes, strukturieren, erfassen Daten und Fakten, und verwalten, sichern und pflegen Dateien
  • unterstützen bei der Information, Beratung und Betreuung von Kunden,
  • planen, organisieren und koordinieren Arbeitsabläufe sowie Konstruktions- und Designprozesse
  • wenden qualitätssichernde Maßnahmen an, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse
  • arbeiten team-, prozess- und projektorientiert und setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein
  • wenden Grundlagen der Kostenrechnung und Prozesskalkulationen an, rechnen Arbeitsaufträge ab und führen Erfolgskontrollen durch
  • nutzen englischsprachliche Unterlagen, korrespondieren und kommunizieren mit Kunden auch in englischer Sprache

Fachrichtungen

  • Produktgestaltung und -konstruktion
  • Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Für die Fachrichtung “Produktionsgestaltung und Produktkonstruktion”
Auf der Kreuzwiese 12
35216 Biedenkopf

Für die Fachrichtung “Maschinen- und Anlagenkonstruktion”
Herwigstraße 32
35683 Dillenburg

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Aus- und Weiterbildung

Technischer Sytemplaner / Technische Systemplanerin

Technische Systemplaner und Technische Systemplanerinnen in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme arbeiten in Ingenieur- und Planungsbüros. In der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik arbeiten Sie in Konstruktions- und Planungsbüros von Betrieben des Stahl-, Fassaden- und Metallbaus. In der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik arbeiten Sie in Konstruktions- und Planungsbüros von Betrieben der Gebäude- und Anlagentechnik sowie in Ingenieurbüros.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Anfertigen von Unterlagen für die Herstellung und Montage von Anlagen der Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
  • Planen, Erstellen und Anwenden technischer Dokumente
  • Anwenden branchenspezifischer Normen und Richtlinien
  • Beurteilen der Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken, insbesondere bei der technischen Ausrüstung von Gebäuden und Anlagen
  • Durchführen fachspezifischer Berechnungen
  • konstruktives Arbeiten mit Hilfe von CAD-Programmen
  • Berücksichtigen nachhaltiger Energie- und Ressourcenplanung in ihren Konstruktionen
  • Planen des Montageablaufs und Festlegen der Montageschritte
  • Koordinieren von Arbeitsabläufen im Konstruktionsprozess unter wirtschaftlichen und qualitätssichernden Aspekten
  • Unterstützen bei der Information, Beratung und Betreuung von Kunden
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken unter Beachtung des Datenschutzes
  • team-, prozess- und projektorientiertes Arbeiten, dabei Einsetzen von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle.

Fachrichtungen

  • Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
  • Stahl- und Metallbautechnik
  • Elektrotechnische Systeme

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Ringallee 62
35390 Gießen

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Tiefbaufacharbeiter/-in

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Tiefbaufacharbeiter/innen vor allem in handwerklichen und industriellen Betrieben der Baubranche. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Tiefbaugewerbes bzw. im Brunnenbau und Spezialtiefbau tätig.

Tätigkeitsschwerpunkte

in der Fachrichtung “Straßenbauarbeiten”
  • führen Aushubarbeiten durch, verbauen Baugruben und Gräben, verfüllen und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen an
  • führen die offene Wasserhaltung für Oberflächen-, Schichten- und Grundwasser durch
  • stellen die Unterlage für Decken und Beläge her und bauen Tragschichten ein
  • stellen Pflasterdecken und Plattenbeläge mit künstlichen und natürlichen Steinen her
  • stellen Decken aus Asphalt her und
  • stellen Sonderbauteile mit Steinen, Fertigteilen und aus Beton her, beispielsweise Schachtbauwerke, Einfassungen und Ausfachungen
Tätigkeitsschwerpunkt “Rohrleitungsbauarbeiten”
  • führen Aushubarbeiten durch, verbauen Baugruben und Gräben, verfüllen und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen an
  • führen die offene Wasserhaltung für Schichten- und Grundwasser durch
  • bearbeiten Druckrohre aus metallischen Werkstoffen und aus Kunststoffen
  • bauen Druckrohrleitungen ein sowie Armaturen und Formstücke aus unterschiedlichen Materialien für den Transport von flüssigen und gasförmigen Medien
  • stellen Kabelschächte her und legen Kabel sowie Kabelschutzrohre aus
  • bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk und
  • führen angrenzende Arbeiten zum Wiederherstellen des Straßenoberbaus durch
in der Fachrichtung “Kanalbauarbeiten”
  • führen Aushubarbeiten durch, verbauen Baugruben und Gräben, verfüllen und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen an
  • führen die offene Wasserhaltung für Schichten- und Grundwasser durch
  • bauen Abwasserleitungen als Freispiegelleitung ein
  • stellen Kabelschächte her und legen Kabel sowie Kabelschutzrohre aus
  • bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Stahlbeton und Mauerwerk und
  • führen angrenzende Arbeiten zum Wiederherstellen des Straßenoberbaus durch.
in der Fachrichtung “Brunnenbau- und Spezialtiefbauarbeiten”
  • führen Aushubarbeiten durch, verbauen Baugruben und Gräben, verfüllen und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen an
  • führen Wasserhaltungsmaßnahmen durch
  • untersuchen den Baugrund, entnehmen Bodenproben, prüfen und bezeichnen sie und führen Schichtenverzeichnisse
  • stellen Bohrungen her, beispielsweise zur Untersuchung des Baugrundes, zur Wassergewinnung und Wassereinleitung und zur Grundwasserabsenkung
  • setzen Bohrgeräte ein und wenden unterschiedliche Bohrverfahren an
  • bauen Bohrungen zu Brunnen aus
  • verlegen Rohrleitungen und bauen zugehörige Armaturen ein
  • bauen Fertigteile im Brunnen- und Rohrleitungsbau ein
  • installieren Wasserförderungsanlagen und
  • stellen Abschlussbauwerke für Grundwassermessstellen her.
in der Fachrichtung “Gleisbauarbeiten”
  • führen Aushubarbeiten durch, verfüllen und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen an
  • stellen die Entwässerung von Bahnkörpern her
  • führen gleisbauspezifische Messungen durch
  • führen Oberbauarbeiten durch und verlegen dabei insbesondere Schwellen, verlegen und befestigen Schienen, schottern ein, heben, richten und stopfen Gleise und stellen Laschenverbindungen her und
  • führen angrenzende Arbeiten durch zum Herstellen von Pflasterdecken, Plattenbelägen und Asphaltdecken

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Fortsetzung der Ausbildung

Eine Fortsetzung der Ausbildung mit einem 3. Lehrjahr ist möglich zu
  • Straßenbauer/in
  • Rohrleitungsbauer/-in
  • Kanalbauer/-in
  • Spezialtiefbauer/-in
  • Gleisbauer/-in
  • Brunnenbauer/-in

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Tierpfleger/-in

Tierpfleger/-innen versorgen, betreuen und pflegen Tiere. Sie arbeiten in Zoos, Tierparks und Tiergärten, Aquarien und Terrarien, Forschungs- und Untersuch-ungseinrichtungen, Tierkliniken und Tierarztpraxen, Tierheimen, Tierpensionen, Tierschulen und weiteren Einrichtungen, die sich mit der Pflege, Haltung, Zucht und Erziehung von Tieren befassen.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • pflegen und versorgen Tiere,
  • erkennen und berücksichtigen die Systematik, Anatomie, Physiologie und das Verhalten von Tieren,
  • richten Tierunterkünfte ein, reinigen, desinfizieren sie und halten diese instand,
  • erkennen Krankheiten und beugen ihnen vor,
  • wirken bei der Behandlung von Tieren mit.
In der Fachrichtung Forschung und Klinik:
  • züchten, halten und pflegen u.a. hygienisch und genetisch definierte Tiere
  • wählen geeignete Arbeitstechniken aus und wenden diese an
  • führen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Hygienestatus durch
  • wirken bei Experimenten mit
  • wenden die Regeln Guter Laborpraxis an
In der Fachrichtung Zoo:
  • bestimmen, füttern, tränken und pflegen Tiere
  • züchten und ziehen Wildtiere und Tiere gefährdeter Haustierrassen auf
  • wirken bei der Planung zoospezifischer Anlagen mit und richten diese ein
  • beschäftigen Tiere nach Gesichtspunkten des "Behavioral Enrichement"
  • betreuen Besuchergruppen, informieren über im Betrieb lebende Tiere
In der Fachrichtung Tierheim und Tierpension:
  • tränken, füttern und pflegen Tiere
  • erziehen Tiere und bilden sie aus
  • betreuen Besucher und Besuchergruppen
  • beraten Besucher und Kunden über Erwerb und Halten von Tieren
  • führen kaufmännische und verwaltende Arbeiten aus

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Brüningstraße 2
65929 Frankfurt am Main

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Tourismuskaufmann/-frau (für Privat- und Geschäftsreisen)

Tourismuskaufleute sind insbesondere in Unternehmen der Tourismusbranche wie in Reisebüros, bei Reiseveranstaltern und im Geschäftsreise-Management tätig. Weiterhin werden Reiseverkehrskaufleute bei Leistungsträgern der Tourismusbranche beschäftigt.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Beratung und Vermittlung oder Verkauf von Veranstalterreisen, individuellen Reisen und Gruppenreisen unter Anwendung der Kenntnisse über Zielgebiete und Leistungsträger im Tourismus
  • Planen und Durchführen von Veranstalterreisen, individuellen Reisen und Gruppenreisen oder Organisation und Management von Geschäftsreisen
  • Ermittlung und Kalkulation von Preisen
  • Bearbeitung von Zahlungs- und Abrechnungsvorgängen
  • Vermarktung und Verkauf von Produkten, Dienstleistungen und Zusatzleistungen
  • Kooperation mit internen und externen Partnern
  • Kommunikation auch in einer Fremdsprache
  • Koordination der Zusammenarbeit innerhalb der touristischen Wertschöpfungskette
  • Entwicklung, Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen
  • Ermittlung, Auswertung und Nutzung von Kennzahlen
  • Nutzung von Informations-, Kommunikations- und Buchungssystemen
  • Berücksichtigung von rechtlichen Rahmenbedingungen und Umweltgesichtspunkten.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Georg-Schlosser-Straße 18
35390 Gießen

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Aus- und Weiterbildung

Veranstaltungskaufmann

Einsatzgebiete für Veranstaltungskaufleute sind Veranstaltungsbetriebe wie Konzertveranstalter, Künstleragenturen, Eventagenturen oder Veranstalter von Kongressen, Tagungen und Konferenzen. Sie können jedoch auch in Messe- und Ausstellungsgesellschaften oder in Bereichen der kommunalen Verwaltung tätig werden, z.B. in Stadt- und Mehrzweckhallen, Stadtmarketing-, Kultur- und Jugendämtern, die Veranstaltungen unterschiedlicher Art anbieten.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Konzipieren, Organisieren, Durchführen und Nachbereiten von Veranstaltungen
  • kunden- und projektorientiertes Arbeiten im Team und Treffen von kaufmännischen Entscheidungen
  • Dienstleistungsbereitschaft, Kreativität und Improvisationstalent
  • Beobachten des Marktgeschehens
  • Erarbeiten und Durchführen von Marketingkonzepten
  • Informieren, Beraten und Betreuen von Kunden
  • Anwenden von sozialer und kommunikativer Kompetenz
  • Mitentwickeln von zielgruppengerechten Veranstaltungskonzepten
  • Präsentieren von Konzepten und Ergebnissen
  • Kalkulieren und Bewerten von Veranstaltungsrisiken
  • Erstellen und Umsetzen von Ablauf- und Regieplänen
  • Zusammenarbeiten z.B. mit Künstlern, Architekten, Designern, Technikern, Produzenten und Agenten
  • Berücksichtigen von veranstaltungstechnischen Anforderungen und Gegebenheiten
  • Beachten von veranstaltungs-, steuer- und abgabenrechtlichen Vorschriften
  • Gestalten und Prüfen von Veranstaltungsverträgen
  • Nutzen von Informations- und Kommunikationssystemen
  • Gestalten und Koordinieren der Organisationsabläufe und Verwaltungsprozesse
  • Bearbeiten von kaufmännischen Geschäftsvorgängen und Durchführen von Kalkulationen
  • Mitwirken an der Kosten- und Erlösplanung
  • Einsetzen von Methoden der Arbeitsplanung und -kontrolle
  • Bearbeiten von personalwirtschaftlichen Vorgängen
  • Arbeiten im internationalen Umfeld unter Anwendung von Fremdsprachen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Brunhildenstraße 142
65189 Wiesbaden

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Aus- und Weiterbildung

Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Verfahrensmechaniker/ -in für Kunststoff und Kautschuktechnik stellen auteile und Baugruppen aus polymeren Werkstoffen her. Sie wählen Fertigungsverfahren und Materialien aus, richten Maschinen und Anlagen für die Herstellung ein, überwachen den Produktionsprozess und prüfen die Qualität der Erzeugnisse.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • unterscheiden die spezifischen Eigenschaften polymerer Werkstoffe, spezifischer Zuschlag- und Hilfsstoffe und wählen werkstoffspezifische Be- und Verarbeitungsverfahren aus
  • bereiten Anlagen zur Be- und Verarbeitung von polymeren Werkstoffen vor, fahren diese an, steuern und regeln den Prozessablauf
  • fertigen Bauelemente aus Kunststoff, Kautschuk und Metall unter Anwendung werkstoffspezifischer Füge-, Bearbeitungs- und Verarbeitungsverfahren
  • prüfen steuerungstechnische Anlagen und führen Maßnahmen zur Instandhaltung durch
  • planen und steuern Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung der Fertigungsplanung
  • erstellen technische Unterlagen, wenden diese an und beachten Vorschirften zum Datenschutz
  • beachten Regeln zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz
  • überwachen und dokumentieren die Prozess- und Produkqualität im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems

Fachrichtungen

  • Bauteile
  • Formteile
  • Halbzeuge
  • Mehrschichtkautschukteile
  • Compound- und Masterbatchherstellung
  • Faserverbundtechnologie
  • Kunststofffenster

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Berufsschule

Dammstraße 62
35576 Wetzlar

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Berufe und Abschlüsse von A bis Z

Verkäufer/-in

Verkäufer und Verkäuferinnen sind in Handelsunternehmen mit unterschiedlichen Größen, Betriebsformen und Sortimenten tätig. Die Verkaufstätigkeit ist der Mittelpunkt ihres kaufmännischen Aufgabenfeldes.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Anbieten und Verkaufen von Waren und Dienstleistungen
  • Informieren und Beraten der Kunden, auch in einer Fremdsprache
  • Einsetzen von Warenkenntnissen
  • Platzieren und Präsentieren der Waren im Verkaufsraum
  • Mitwirken bei Werbemaßnahmen
  • Bedienen und Abrechnen der Kasse sowie Abwickeln des Zahlungsverkehrs
  • Kontrollieren und Pflegen von Warenbeständen
  • Mitwirken bei der Warenannahme und -kontrolle
  • Auszeichnen und Lagern der Waren
  • Nutzen warenwirtschaftlicher Kennziffer
  • team-, kunden- und prozessorientiertes Arbeiten
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken
  • Berücksichtigen von Aspekten der Nachhaltigkeit

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 2 Jahre.

Berufsschule

Wilhelm-Knapp-Schule
Frankfurter Straße 39
35781 Weilburg

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Aus- und Weiterbildung

Werkzeugmechaniker/-in

Werkzeugmechaniker/ -innen arbeiten vorwiegend in Industriebetrieben in den Einsatzgebieten Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik oder Vorrichtungstechnik. Sie sind insbesondere in der industriellen Serienfertigung von Produkten aus Kunststoffen und Metallen tätig, sowie in der Herstellung von Instrumenten für die operative Medizintechnik.

Berufliche Fähigkeiten

  • Fertigen von Einzelteilen aus unterschiedlichen Werkstoffen mit Werkzeugen und Maschinen
  • Programmieren und Bedienen von Maschinen mit numerischer Steuerung
  • Stellen insbesondere von Spritzguss-, Press- und Prägeformen sowie Stanz- und Umformwerkzeugen
  • Erstellen von Vorrichtungen und Betriebsmitteln zur Unterstützung bzw. zum Aufbau von industriellen Fertigungseinrichtungen
  • Fügen von Bauteilen und Baugruppen zu Werkzeugen, Instrumenten, Vorrichtungen oder Formen
  • Herstellen von Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren
  • Durchführen von Instandhaltungsmaßnahmen
  • Prüfen und Optimieren der Funktionen und Abläufe hinsichtlich Quantität und Qualität
  • Anwenden von technischen Unterlagen und Nutzen der Informations- und Kommunikationssysteme auch in englischer Sprache
  • Planen und Steuern der Arbeitsabläufe
  • Arbeiten im Team, Kontrollieren
  • Beurteilen und Dokumentieren der Arbeitsergebnisse und Anwenden von Qualitätssicherungsmethoden
  • Nutzen von IT-Systemen auch in digitalisierten Prozessen
  • Anwenden von Vorschriften zu Datenschutz und Informationssicherheit

Einsatzgebiete

  • Fromentechnik
  • Instrumententechnik
  • Stanztechnik
  • Vorrichtungstechnik
  • Instandhaltung
  • Schneidwerkzeuge

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Blumenröderstraße 49
65549 Limburg an der Lahn

Informationen zur Prüfung

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Aus- und Weiterbildung

Zerspanungsmechaniker/-in

Zerspanungsmechaniker/ -innen arbeiten in Bereichen der Industrie und des Handwerks, in denen durch spanende Verfahren Bauteile gefertigt werden. Typische Einsatzgebiete sind Drehmaschinensysteme, Fräsmaschinensysteme, Drehautomatensysteme und Schleifmaschinensysteme der Einzel- und Serienfertigung.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Beurteilen und Analysieren von Fertigungsaufträgen auf technische Umsetzbarkeit
  • Auswählen von Informationsquellen und technischen Unterlagen zur Durchführung der Fertigung
  • Auftragsbezogenes Auswählen von Fertigungssystemen
  • Planen von Fertigungsprozessen
  • Erstellen, Optimieren und Einrichten der Programme für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme
  • Nutzen von Datenblättern, Beschreibungen, Betriebsanleitungen und anderen berufstypischen Informationen auch in englischer Sprache
  • Einrichten des Arbeitsplatzes und Organisieren der Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und wirtschaftlicher Vorgaben
  • Herstellen von Bauteilen nach qualitativen Vorgaben durch maschinelle spanabhebende Fertigungsverfahren und Überwachen des Fertigungsprozesses
  • Anwenden von Qualitätsmanagementsystemen
  • Dokumentieren und Bewerten der Arbeits- und Prüfergebnisse und Ableiten von Maßnahmen zur Fertigungs- und Produktoptimierung
  • Überwachen und Prüfen der Sicherheitseinrichtungen
  • Warten und Inspizieren von Fertigungssystemen
  • Arbeiten im Team
  • Einweisen in die Bedienung von Fertigungssystemen
  • Abstimmen der Tätigkeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen
  • Beachten der Kundenforderungen
  • Nutzen von IT-Systemen auch in digitalisierten Prozessen
  • Anwenden von Vorschriften zu Datenschutz und Informationssicherheit

Einsatzgebiete

  • Drehautomatensysteme
  • Drehmaschinensysteme
  • Fräsmaschinensysteme
  • Schleifmaschinensysteme

Aufgabenfelder

  • Beurteilendnalyse von Fertiggungsaufträgen
  • Einrichten von Fertigungssystemen, Planung und Überwachung von Fertigungsprozessen
  • Erstellung und Optimierung von Programmen für numerisch gestaltete Fertigungssysteme
  • Ausarbeitung, Dokumentation und Bewertung von Maßnahmen zur Fertigungs- und Produktoptimierung
  • Überwachung, Inspektion und Sicherung von Fertigungssystemen
  • Bauteile nach qualitativen Vorgaben durch maschinell spanabhebende Fertigungsverfahren herstellen

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 ½ Jahre.

Berufsschule

Blumenröder Straße 49
65549 Limburg an der Lahn

Infomationen zur Prüfung

finden Sie hier.