Konsultation zu Europäischen Partnerschaften (Verbundforschung) im künftigen Horizon Europe Programm

Europäische Partnerschaften zählen zu den wichtigsten Förderinstrumenten für gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte in Bereichen wie Gesundheit, Digitalisierung, Energie und Mobilität. Forschungs- und innovationsaktive Unternehmen mit Interesse an Horizon Europe sind eingeladen, ihre Anregungen einzubringen und die Ausgestaltung der Partnerschaften im künftigen Horizon Europe Programm (FP10) mitzugestalten.
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur künftigen Ausgestaltung der Europäischen Partnerschaften im nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm FP10 (2028–2034), auch Horizon Europe genannt, gestartet. Im Fokus stehen der Rechtsrahmen für Gemeinsame Unternehmen (Joint Undertakings) und andere institutionalisierte Partnerschaften sowie die thematischen Prioritäten des künftigen Partnerschaftsportfolios. Bei Partnerschaften handelt es sich um öffentlich-private Verbundforschungsprojekte, die häufig entlang politischer Schwerpunktthemen gestaltet werden.

Gesichtspunkte der Konsultation

Die Konsultation ermöglicht interessierten Unternehmen nun, zu folgenden Gesichtspunkten Stellung zu nehmen:
  • zukünftige Ausgestaltung vertragsbasierter Partnerschaften (Joint Undertakings) in FP10
  • zukünftiges Themenportfolio der Europäischen Partnerschaften in FP10
  • Beteiligung der Befragten an bestehenden Europäischen Partnerschaften (Erfahrungswerte).
Geklärt werden soll u.a. auch die Frage, ob Unternehmen, die im Konsortium an einem EU-Verbundforschungsprojekt teilnehmen lieber mit Cash-Beiträgen oder via Sachleistungen (Personal, eigene Technologieinfrastruktur etc.) teilnehmen sollen.

Jetzt teilnehmen!

Beiträge können von den Unternehmen direkt bis zum 16. Oktober 2026 über das Portal „Have Your Say“ der Europäischen Kommission eingereicht werden. Für den Zugriff auf den Fragebogen ist ein EU-Login erforderlich, den man selbst einrichten kann.

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