Aktuelles: Energie
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IHK-Beratung vor Ort: Klimaschutz | Mobilität | Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeitsberichterstattung, CO2-Bilanz, Energie- und Ressourcen einsparen, Mobilitätsmanagement: Welche Maßnahmen und Fördermittel bieten sich für Ihr Unternehmen an? Wir kommen in Ihr Unternehmen! Interesse? Sprechen Sie uns an.
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Energie- und Stromsteuer: Ermäßigungen schnell berechnen
Die IHK Lippe hat das Excel-Tool zur Berechnung der Energie- und Stromsteuer für das produzierende Gewerbe aktualisiert. Es enthält die Tabellenblätter für das Jahr 2025 und 2026. Anträge auf Ermäßigung können für das Jahr 2025 noch bis Ende 2026 gestellt werden. Über die Möglichkeiten der Steuerbefreiung oder -ermäßigung für das produzierende Gewerbe informiert ein IHK-Merkblatt.
(IHK Lippe)
© Christopher Meder - Fotolia
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IHK-Rechner: CO2-Preis gemäß BEHG berechnen
CO2-Emissionen im Verkehr und von Gebäuden werden seit 1. Januar 2021 bepreist. Im Gegenzug ist die EEG-Umlage schrittweise abgesenkt ab 1. Juli 2022 gestrichen worden. Mit dem Excel-Tool der IHK Lippe können Unternehmen einfach und schnell berechnen, wie sich das finanziell auswirkt. Das Tool berücksichtigt auch die verschiedenen CO2-Preis-Veränderungen.
Kostenvergleich der IHK Lippe: Gasnetzentgelte in Lippe massiv gestiegen
Im Schnitt müssen Unternehmen und Bürger in Lippe im Jahr 2025 für die Nutzung des Gasnetzes meist deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gasnetzentgeltvergleichs der IHK Lippe für typische Verbrauchsklassen in Gewerbe und Industrie sowie für einen Musterhaushalt.
IHK-Vergleich: Stromnetzentgelte deutlich gesunken
Die Stromnetzentgelte sind 2026 bei allen sieben Netzbetreiber in Lippe deutlich gesunken, im Durchschnitt auf der Niederspannungsebene um 9,9 Prozent und auf der Mittelspannungsebene um 18,4 Prozent. Die Stromnetzentgelte und auch ihre Entwicklung gegenüber 2025 fallen aber je nach Netzbetreiber sehr unterschiedlich aus. Das zeigt ein aktueller Vergleich der Entgelte für verschiedene Abnahmefälle auf Niederspannungs- bzw. Mittelspannungsebene in Lippe und benachbarten Verteilnetzgebieten.
© iStock-173948837©Ramberg
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CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM): Pflichten beim Import bestimmter Waren
Mit der am 16. Mai 2023 veröffentlichten Verordnung (EU) 2023/956 (CBAM-Verordnung) führt die EU ein CO2-Grenzausgleichssystem für bestimmte Waren ein. Eine Durchführungsverordnung konkretisiert die EU-Kommission die Anforderungen an die Ermittlung von Emissionsdaten und die Berichtsinhalte. Betroffene Unternehmen müssen für jedes Quartal einen CBAM-Bericht jeweils bis zum Ende des auf das Quartal folgenden Monats abgeben. Nationale Behörde ist die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt).
(Quellen: GTAI, zoll.de, DIHK, IHK Stuttgart, wko.at, österr. BMF, DEHSt)
© Christopher Meder - Fotolia
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Strompreis-Umlagen steigen 2026 um weitere 11 Prozent
2,946 Cent/kWh müssen Unternehmen im Jahr 2026 für netzentgeltbasierte Umlagen (KWKG- und Offshore-Netzumlage) sowie den Aufschlag für besondere Netznutzung (bis Ende 2024 § 19 StromNEV-Umlage) auf den Strompreis zahlen (2025: 2,651 Cent/kWh, 2024: 1,574 Cent/kWh). Das haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW Ende Oktober bekannt gegeben. Unter dem Strich sind das 0,295 Cent/kWh oder 11 Prozent mehr als 2025.
(Quelle IHK Lippe, netztransparenz.de)
© CC0 Pixabay
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Referentenentwurf zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den Referentenentwurf des Gesetzes zur Überführung des Gebäudeenergiegesetzes ins neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) und zur Änderung weiterer Regelungen im Wärmebereich vorgelegt. Der Gesetzentwurf dient der Umsetzung der am 24. Februar 2026 vereinbarten Eckpunkte der Koalition zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. Zugleich setzt er die Anforderungen der novellierten EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (Richtlinie (EU) 2024/1275) in nationales Recht um. Das Gesetz soll noch vor dem 1. Juli 2026 in Kraft treten.
(Quelle DIHK)
dena Energy Award 2025: Bis 5. Juni bewerben
Bis zum 5. Juni 2026 können sich private und öffentliche Unternehmen für den „dena Energy Award – efficiency and climate action“ in drei verschiedenen Kategorien bewerben. Der zusätzliche Publikumspreis für kleine und mittlere Unternehmen ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Darüber hinaus werden fünf bis zehn weitere Projekte als Good Practice ausgezeichnet.
(Quelle dena)
Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz: Neue Runde
Die dritte Runde des Förderwettbewerbs Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) 2026 ist am 1. Mai 2026 gestartet und läuft maximal bis 30. Juni 2026. Die Förderung ist technologieoffen und richtet sich an alle gewerblich tätigen Unternehmen in Deutschland. Unabhängig von dieser Frist können kontinuierlich Vorhaben für mehr Energie- und Ressourceneffizienz eingereicht werden. Eingehende Anträge nach dem Stichtag werden bei der folgenden Wettbewerbsrunde berücksichtigt. In dieser Wettbewerbsrunde stehen 60 Millionen Euro Förderung zur Verfügung.
(Quelle DIHK, BMWK)
© Siemens AG Pressebilder
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Studie zur Förderung von Gaskraftwerken: Besser mit Absicherungspflicht
Um Versorgungssicherheit in Zukunft sicherzustellen, plant die Bundesregierung, den Bau von Gaskraftwerken mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe zu fördern. Voraussetzung für eine staatliche Kapazitätsförderung ist der Nachweis, dass diese erforderlich und geeignet sind, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Eine Studie von Connect Energy Economics im Auftrag von bne, DIHK, EEX und VEA zeigt jedoch, dass die europäischen Vorgaben damit nicht erfüllt werden. Effektiver und effizienter wäre eine Stärkung des Marktes mittels einer Absicherungspflicht anstelle staatlicher Planung.
(Quelle DIHK, Connect Energy Economics)
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Einfuhr von CBAM-Waren: Informationen zur Regelphase ab 2026
Seit 1. Januar 2026 gilt die CBAM-Regelphase. „Indirekte Zollvertreter“ oder Unternehmen, die CBAM-pflichtige Waren in Mengen von mindestens 50 Tonnen pro Jahr einführen, müssen als zugelassener CBAM-Anmelder im Sinne des Artikel 5 der CBAM-Verordnung (EU) 2023/956 registriert sein. Unternehmen, die noch keinen entsprechenden Antrag gestellt haben, fordert die Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) dringend dazu auf, die Zulassung als CBAM-Anmelder über das CBAM-Register kurzfristig zu beantragen.
(Quelle DEHSt)
Bundeskabinett: Umsetzung des EU-Gas und -Wasserstoffpakets beschlossen
Das Bundeskabinett hat Ende März den Entwurf zur Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verabschiedet. Mit diesem Gesetz soll das EU‑Gas- und Wasserstoffbinnenmarktpaket fristgerecht bis zum 1. August 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium plant eine erste Lesung im Bundestag am 23./24. April, den Beschluss in der zweiten Juniwoche sowie die Befassung des Bundesrats am 10. Juli. Die DIHK hat Stellung genommen.
(Quelle DIHK)
BNetzA: Ende für vermiedene Netznutzungsentgelte
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat endgültig beschlossen, die vermiedenen Netznutzungsentgelte (VNE) für dezentrale, steuerbare Kraftwerke (insbesondere KWK-Anlagen) ab 2029 vollständig abzuschaffen. Der Abbau erfolgt stufenweise: Ab Mitte 2026 werden die Entgelte um 50 Prozent reduziert, Anfang 2027 folgt eine weitere Reduktion um 50 Prozent. Anfang 2028 sinken die Entgelte um 75 Prozent, bevor sie 2029 vollständig entfallen.
(Quelle DIHK)
© Moebius / Fotolia
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DIHK-Impulspapier „Zukunftssichere Netzanschlüsse“
Mit dem DIHK-Papier „Zukunftssichere Netzanschlüsse: Impulse für eine moderne Infrastrukturnutzung“ legt die Taskforce Netzanschlüsse in Zusammenarbeit mit IHKs und Mitgliedsunternehmen konkrete Vorschläge vor, wie Netzanschlusskapazitäten effizienter, transparenter und zukunftsfähig vergeben und genutzt werden können.
(Quelle DIHK)
Industrial Accelerator Act vorgestellt: Auswertung und Kritik der DIHK
Anfang März 2026 hat die EU-Kommission den Entwurf eines Industrial Accelerator Acts (IAA) vorgestellt. Die neue Verordnung soll die Europäische Industrie stärken, u. a. durch Vorgaben zur Beschaffung in Europa. Ziel ist es, bis 2035 den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am europäischen Bruttoinlandsprodukt auf 20 Prozent zu steigern. Die DIHK äußert hat das Vorhaben ausgewertet und übt deutliche Kritik.
(Quelle DIHK)
Beihilfeleitlinien zur Strompreiskompensation aktualisiert
Die EU-Kommission hat am 5. Januar 2026 die Leitlinien zur Strompreiskompensation angepasst. Kernpunkte der Anpassung sind eine höhere Beihilfeintensität, eine erweiterte Sektorenliste, neue CO₂-Emissionsfaktoren und Investitionspflichten. Damit wurden die zentralen Forderungen der DIHK aufgegriffen. Die Mitgliedstaaten müssen bis zum 30. Juni 2026 die Neuerungen umsetzen.
(Quelle DIHK)
© roberto saporito / iStock
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Industriestrompreis: Entwurf Förderrichtlinie
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat Mitte November ein Konzeptpapier für den Industriestrompreis und Mitte Januar den Entwurf einer Förderrichtlinie vorgelegt. Für einige wenige stromintensive Industrieunternehmen könnte dies für die Verbrauchsjahre 2026 bis 2028 zu einer spürbaren Entlastung führen. Der Bund rechnet mit Ausgaben in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Die meisten Unternehmen werden davon nicht profitieren.
(Quelle BMWE, DIHK)
© IHK Lippe
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EEG-Konto 2025: 16,5 Milliarden Euro Bundeszuschuss
Mit dem Auslaufen der EEG-Umlage im Juli 2022 sind die Einnahmen auf dem EEG-Konto deutlich gesunken. Die Ausgaben gehen nicht in gleichem Maße zurück. Im Jahr 2025 standen Einnahmen von 3,904 Mrd. Euro Ausgaben von 19,564 Mrd. Euro gegenüber. Die Folge: Ohne dauerhafte Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt würde das Konto immer tiefer ins Minus sacken. Von Januar bis Dezember 2025 hat der Bund 16,5 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt beigesteuert. Die Zuschüsse seit Anfang 2024 summieren sich damit auf knapp 35,0 Milliarden Euro.
(Quelle IHK Lippe, netztransparenz.de)
Klimaanpassung.Unternehmen.NRW: Zuschüsse auch für kleinere Projekte
Im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 "Klimaanpassung.Unternehmen.NRW" bezuschusst das Land NRW nun auch Klimaanpassungsmaßnahmen kleiner und mittlerer Unternehmen an Gebäuden und auf Liegenschaften mit einem Invest unter 200.000 Euro. Die Maßnahmen müssen einen Beitrag zum Erhalt und/oder einer klimaresilienten Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Aktivitäten vor dem Hintergrund klimawandelbedingter Veränderungen leisten.
(Quelle IN.NRW)
Änderungen des Strom- und Energiesteuergesetzes
Das Dritte Gesetz zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes wurde am 22. Dezember im Bundesgesetzblatt verkündet. Damit wird die Stromsteuerermäßigung für produzierende Unternehmen nach § 9b StromStG verstetigt. Vorerst bleibt damit aber auch die generelle Senkung der Stromsteuer für alle Verbrauchergruppen auf das europäische Mindestmaß aus. Das Gesetz enthält darüber hinaus zahlreiche Klarstellungen und Vereinfachungen in den Bereichen Elektromobilität, Stromspeicher und dezentrale Stromerzeugung. Die DIHK hatte zum Referentenentwurf eine Stellungnahme abgegeben. Das Gesetz ist in großen Teilen zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten.
(Quelle DIHK)
Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK): Neue Ausschreibung
Anfang Januar 2026 sind die neuen Förderaufrufe zu Modul 1 (Teilmodule 1 und 3) sowie zu Modul 2 der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Damit können Investitions- bzw. Innovationsvorhaben zur Dekarbonisierung industrieller Produktionsprozesse sowie zur CO2-Abscheidung gefördert werden. Die Frist zur Einreichung von Projektskizzen endet am 28. Februar 2026.
(Quelle BMWE)
Konzessionsabgaben 2026: Grenzpreise für Strom und Gas sinken
Das Bundesamt für Statistik (destatis) hat Mitte November 2025 die vorläufigen Durchschnittserlöse bei Gas und Strom bekannt gegeben, die als Grenzpreise zur Berechnung der Konzessionsabgabe dienen. Beide Werte sind nach dem Höchststand des letzten Jahres wieder gesunken, liegen aber weiterhin über den Werten für 2023. Sondervertragskunden können von reduzierten Konzessionsabgaben profitieren.
(Quelle destatis)
Omnibus IV: DIHK fordert weitere Erleichterungen bei F-Gase-Verordnung
Die EU-Kommission will im Rahmen des Omnibus IV Pakets die Registrierungspflichten für den Im- und Export von Erzeugnissen und Anlagen, die fluorierte Treibhausgase enthalten, deutlich reduzieren. Unter anderem soll die Pflicht zur Registrierung im F-Gase-Portal gemäß F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 für viele Ein- und Ausfuhren entfallen. Die DIHK hat sich mit einer Stellungnahme an der Konsultation beteiligt. Bis zur Veröffentlichung der neuen Regelungen im EU-Amtsblatt ist das geltende Recht zu beachten.
(Quelle DIHK)
© Martin Schlecht - Fotolia.com
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Monitoringbericht zur Versorgungssicherheit Strom: DIHK kritisiert Annahmen der BNetz
Die Bundesregierung hat Anfang September den Bericht der Bundesnetzagentur (BNetzA) zum Stand und zur Entwicklung der Strom-Versorgungssicherheit beschlossen. Das Monitoring analysiert die Entwicklung im Stromsystem bis zum Jahr 2035. Laut BNetzA sei die Stromversorgung auch in Zukunft sicher. Dazu müssten aber zusätzliche steuerbare Kapazitäten von bis zu 22,4 Gigawatt (Zielszenario) aufgebaut werden. In einer Stellungnahme äußert die DIHK Kritik an den getroffenen Annahmen.
(Quelle BNetzA, DIHK)
Good News: Positive Markt- und Branchentrends zum Thema Energie
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen: Es gibt auch positive Entwicklungen in den Bereichen Energie, Umwelt und Innovation, die für Unternehmen relevant sind. Das zeigt das "Good News Monitoring" der DIHK. Ziel ist es, anhand aktueller Daten Fortschritte aufzuzeigen.
(Quellen: BWP, KfW, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
© Frontier Economics
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DIHK stellt Plan B-Studie für Energiewende vor: 5 Billionen Euro sind zu viel
Die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie „Neue Wege für die Energiewende (Plan B)“ von Frontier Economics zeigt, dass die bisher verfolgte Strategie der Energiewende absehbar in eine volkswirtschaftliche Sackgasse führt. Ein rasches Umsteuern auf marktwirtschaftliche Instrumente und Technologieoffenheit sei notwendig. Trotz der ermittelten Einsparpotenziale sei die Transformation hin zur Klimaneutralität eine volkswirtschaftliche Herausforderung, die aber angegangen werden müsse.
(DIHK, Frontier Economics)
Förderprogramm progres.nrw Emissionsarme Mobilität
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Umstieg auf die Elektromobilität. Aktuell werden im Rahmen des Förderprogramms "progres.NRW" Umsetzungskonzepte für Elektromobilität, Schnellladeinfrastruktur für gewerblich genutzte Nutzfahrzeuge sowie nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Beschäftigte unterstützt.
(Quelle NRW.Energy4Climate)
Expertenforum: Maßnahmen für klimafreundliche Mobilität und Infrastruktur
Der Abschlussbericht des Expertenforums klimafreundliche Mobilität und Infrastruktur (EKMI) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) ist Mitte Juli veröffentlicht worden. Er enthält 33 Maßnahmenpakete, die auf dem Koalitionsvertrag basieren.
(Quelle DIHK)
Neue TARIC-Codierungen für F-Gase
Für F-Gase (und für Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen) hat die EU-Kommission Maßnahmen im Rahmen des “Tarif Intégré des Communautés Européennes” (TARIC) getroffen. Die neue ATLAS-Info 0804/25 löst die bisher geltende ATLAS-Info 0742/25 ab. Sie enthält alle derzeit in den jeweiligen Maßnahmenarten möglichen Codierungen.
(Quelle Zoll)
Positionspapier „Industriestandort Lippe sichern“
Lippe ist ein starker, mittelständisch geprägter Industriestandort. So soll es auch bleiben. Vor dem Hintergrund der besonderen globalen und bundesdeutschen, aber auch der regionalen Herausforderungen, hat die Vollversammlung der IHK Lippe am 19. Mai 2025 das Positionspapier „Industriestandort Lippe sichern“ beschlossen. Es bedarf es aus Sicht der lippischen Wirtschaft gemeinsamer Anstrengungen aller relevanten Akteure in Verwaltungen, Politik, Bildung und Wirtschaft, um den Industriestandort Lippe nicht nur zu sichern, sondern auch zu stärken. Dafür setzt die Wirtschaft im Positionspapier ambitionierte Ziele.
© Rainer Sturm / pixelio.de
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Elektromobilität: Beschleunigte Abschreibung für Unternehmen
Der Bundestag hat Ende Juni 2025 das Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland beschlossen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden vielfältigen steuerlichen Fördermaßnahmen sollen mit der Einführung der beschleunigten Abschreibungsmöglichkeit für die Anschaffung von reinen Elektrofahrzeugen besondere steuerliche Anreize für die Elektromobilität im betrieblichen Bereich gesetzt werden. Die Befreiung von der Kfz-Steuer für reine Elektrofahrzeuge ist bis 31. Dezember 2035 verlängert worden.
(Quelle BAFA, BMF)
NRW.Bank.Invest Zukunft: Günstige Kredite mit Tilgungszuschuss
Unternehmen, die in Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation investieren, erhalten über das Darlehensprogramm NRW.Bank.Invest.Zukunft um bis zu zwei Prozent gegenüber dem Marktzins ermäßigte Kredite und Tilgungsnachlässe von bis zu 20 Prozent.
(Quelle NRW.Bank)
Ein- und Ausfuhr von Einrichtungen mit F-Gasen: Registrierungspflicht im F-Gase-Portal
Seit März 2024 gilt entsprechend der EU-Verordnung über fluorierte Treibhausgase für die Ein- und Ausfuhr bestimmter F-Gase (bspw. Kältemittel) eine Registrierungspflicht im "F-Gase-Portal" der EU. Da der Zoll verstärkt mit der Überprüfung dieser Anforderung begonnen hat, melden Unternehmen derzeit häufige Probleme bei der Registrierung oder der Zollabfertigung.
(Quelle DIHK)
IHK und Kreis: Leitlinien zum Ausbau erneuerbarer Energien in Lippe
IHK und Kreis Lippe haben mit einer Arbeitsgruppe aus Akteuren der Wertschöpfungskette Wind „Leitlinien für mehr regionale Wertschöpfung bei Wind- und Solarenergie in Lippe“ erarbeitet und Mitte November 2024 im Zweiten Forum „Gemeinschaftlicher Ausbau Erneuerbarer Energien: Was geht in Lippe?“ vorgestellt. Die Leitlinien enthalten Empfehlungen, wie Akzeptanz und Wertschöpfung vor Ort gesteigert und der Ausbau beschleunigt werden kann.
(IHK Lippe)
Kernenergie - DIHK veröffentlicht Faktenpapier
Das Faktenpapier der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) bietet einen umfassenden Überblick über die Kernenergie und soll helfen, die aktuelle Debatte einzuordnen. Es geht sowohl auf die etablierte Technologie der Kernspaltung als auch auf die noch in Entwicklung befindliche Kernfusion ein. Besonderes Augenmerk liegt auf dem aktuellen Stand der Technik, den wirtschaftlichen Aspekten und der potenziellen Realisierbarkeit der verschiedenen Konzepte für Deutschland.
(Quelle DIHK)
NELEV und EAAV: Erleichterungen für PV-Anlagen anwendbar
In Folge der regulatorischen Anpassungen aus dem Solarpaket I sind am 16. Mai 2024 die erste und zweite Verordnung zur Änderung der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (NELEV) sowie die Energieanlagen-Anforderungen-Verordnung (EAAV) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Aus den Verordnungen ergeben sich insbesondere bürokratische Erleichterungen für PV-Anlagenbetreiber sowie ein neues Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate für Hersteller.
(Quelle DIHK, BMWK)
© Stefan Rajewski - Fotolia
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EDLG und EnEfG: Überarbeitung erwartet
Die alte Bundesregierung hatte mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Effizienzmaßnahmen, zur Änderung des Energieeffizienzgesetzes und zur Änderung des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes“ insbesondere praktische Probleme bei der Umsetzung der Vorgaben für die Abwärmenutzung beseitigen wollen. Das Gesetz konnte vor der Bundestagswahl nicht mehr verabschiedet werden. EDLG und EnEfG sollen von der neuen Bundesregierung in 2026 novelliert werden.
(Quelle DIHK)
Seit 2024: Stromsteuer gesenkt, kein Spitzenausgleich mehr
Die Stromsteuer für das produzierende Gewerbe nach § 9b StromStG ist seit 2024 auf den Europäischen Mindeststeuersatz von 0,50 Euro/MWh abgesenkt und der Spitzenausgleich nach § 10 StromStG abgeschafft worden. Viele Unternehmen des produzierenden Gewerbes nutzen diese Rückerstattungsmöglichkeit nicht. Dabei lohnt sich das für fast jedes Unternehmen!
(Quelle BMF)
© Tim Reckmann / pixelio.de
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CO2-Abgabe: Mieter und Vermieter teilen sich die Kosten
Mieterinnen und Mieter müssen die CO2-Abgabe für das Heizen mit Öl oder Erdgas seit 1. Januar 2023 nicht mehr allein tragen. Das Gesetz zur Aufteilung der Kohlendioxidkosten (CO2KostAufG) sieht ein Stufenmodell zur Aufteilung der Kosten zwischen Vermieter- und Mieterseite vor.
(Quelle Bundesrat)
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EU-Taxonomie - Sustainable Finance
Die EU will mit Hilfe der EU-Taxonomie die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft befördern. Durch die Regulierung des Finanzsektors sollen Investitionen in Umweltschutz, Emissions- und Abfallreduzierung und eine höhere Ressourceneffizienz angereizt werden. Der Finanz- und Immobiliensektor muss seine Investitionen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bewerten. Auf alle Nicht-KMU der Realwirtschaft kommen direkte Berichtspflichten im Rahmen der EU-Taxonomie zu. KMU müssen sich mit der Taxonomie als Zulieferer und Kreditnehmer auseinandersetzen. In einem "Omnibus-Verfahren" zur Nachhaltigkeitsberichterstattung sind auch die Regelungen zur EU-Taxonomie entschlackt und überarbeitet worden.
