IHK zu Rostock bietet ukrainischen Geflüchteten Erstberatung zur Feststellung der beruflichen Qualifikation an


Rostock, 13. Mai 2022. Um ukrainische Geflüchtete bei Bedarf schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren, bietet die IHK zu Rostock nach vorheriger Terminabstimmung, eine Erstberatung an. In eigens entwickelten Checklisten werden die beruflichen Qualifikationen der Geflüchteten erfragt und, sofern möglich, durch die IHK-Beraterinnen und Berater ein Referenzberuf ausgestellt. Im Anschluss erhalten die Ratsuchenden die Checkliste. Unternehmen und auch Jobcentern gibt diese Checkliste einen ersten Überblick bei der Einordnung der vorhandenen Qualifikationen. Die Erstberatung dient dabei lediglich der Hilfestellung und ersetzt kein formales Anerkennungsverfahren.
„Die Beratungsleistung ist ein neues IHK-Serviceangebot, sie dient dabei den Geflüchteten, unterstützt aber auch Unternehmen im IHK-Bezirk Geflüchtete schnell in den Arbeitsalltag zu integrieren“, so Thorsten Ries, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Rostock.
„Bereits vor Ausbruch des Russland-Ukraine Konfliktes war bei Anerkennungsverfahren festzustellen, dass Ukrainerinnen und Ukrainer oft über ein sehr hohes Bildungsniveau verfügen und das Bildungssystem viele Parallelen zu unserem aufweist. Dies erleichtert eine rasche Integration“, ist Thorsten Ries zuversichtlich.
Ratsuchende können während der Geschäftszeiten der IHK zu Rostock unter Tel.: 0381 338 510 einen Termin zur Erstberatung vereinbaren.
Die neue Serviceleistung ist ein Zusatz zum Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung“ beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Dort erhalten die Unternehmen kompetente Beratung bei allen Fragen rund um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und die Beschäftigung internationaler Fachkräfte. Mit diesen Angeboten unterstützt das vom DIHK initiierte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt Unternehmen außerdem bei der Nachqualifizierung von Fachkräften im Prozess der Einwanderung.