Was tun, wenn Gläubiger den „Hahn zudrehen“?

Die Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg lädt am 5. Juli 2022 in die Geschäftsstelle Gießen, Lonystr. 7, zu einer kostenfreien Sanierungssprechstunde ein.
Durch unterschiedliche Ursachen kann es zu wirtschaftlich schwierigen Phasen bei Unternehmen kommen, die zu ernsthaften Liquiditätsproblemen führen können. Lieferanten stellen auf Vorkasse um, Hausbanken lassen keine Überziehungen mehr zu, Krankenkassen und Finanzamt drohen mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen. Aus den Liquiditätsengpässen erwachsen starke wirtschaftliche Probleme, die sich existenzbedrohend auswirken können – vereinzelt bis zur Liefersperre, Kündigung der Kredite durch die Hausbank oder gar die Insolvenzanmeldung durch Dritte wie zum Beispiel den Krankenkassen.
In einem rund zweistündigen Gespräch werden umfangreiche Informationen aufgenommen, um die bisherigen Abläufe und möglichen Ursachen zu ermitteln. Von Vorteil ist es, hierzu aktuelle Unterlagen vorzulegen (Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Kredit- und Darlehensverträge, Schriftverkehr der verschiedenen Gläubiger).

Auf Basis dieser Unterlagen erfolgen eine umfangreiche Analyse sowie eine Strukturierung der Liquiditätssituation. Als Grundlage für eine Restrukturierung werden ein Sanierungskonzept und eine Fortführungsprognose – insbesondere für die Banken – erarbeitet. Es werden Gespräche mit den Geldhäusern, den Lieferanten, den Sozialversicherungsträgern, dem Finanzamt und sonstigen Gläubigern geführt. Ein geordnetes Kreditverhältnis, Kapitaldienstfähigkeit und Kreditwürdigkeit werden wieder hergestellt.

Ziel ist es, eine drohende Insolvenz abzuwenden und die Sicherstellung der selbstständigen Existenz zu gewährleisten. Mit anderen Worten: Eine erfolgreiche Sanierung umzusetzen.
Die Anzahl der Beratungen ist sehr begrenzt und setzt eine Terminvergabe voraus. Bitte vereinbaren Sie deshalb Ihren Termin telefonisch. Ihr Ansprechpartner ist Vitalis Kifel, Tel.: (06031) 609-2505.
Herausgegeben am 23. Juni 2022
Pressemeldung Nr. 40
Verantwortlich für den Inhalt: Vitalis Kifel, Tel. 06031/609-2505
Pressestelle: Doris Hülsbömer, Tel. 06031 / 609-1100

Stand: 23.06.2022