DIHK-Impulspapier „Zukunftssichere Netzanschlüsse“
Mit dem DIHK-Papier „Zukunftssichere Netzanschlüsse: Impulse für eine moderne Infrastrukturnutzung“ legt die Taskforce Netzanschlüsse in Zusammenarbeit mit IHKs und Mitgliedsunternehmen konkrete Vorschläge vor, wie Netzanschlusskapazitäten effizienter, transparenter und zukunftsfähig vergeben und genutzt werden können.
Hintergrund sind zunehmende Engpässe, die Investitionen, Elektrifizierung und Klimaneutralität in der Wirtschaft bremsen.
Im Zentrum des Impulspapiers stehen drei Handlungsfelder:
- Reform der Vergabeverfahren von Netzanschlüssen: Statt des bisherigen „Windhundprinzips“ plädiert das Papier für eine bundesweit einheitliche Priorisierung nach Reifegrad und Verbindlichkeit von Projekten mit Raum für regionale Spezifika, um spekulative Anträge zu vermeiden.
- Bessere Auslastung der bestehenden Netzkapazitäten: etwa durch eine Standardisierung von flexiblen Netzanschlüssen, der Überbauung von Anschlusspunkten sowie eine Stärkung der Eigenerzeugung ohne Netzeinspeisung.
- Konsequente Digitalisierung von Netzen und Prozessen: Notwendig sind transparente und digitale Antragsverfahren, eine bundesweite Karte verfügbarer Netzanschlusskapazitäten sowie dynamische und regional differenzierte Netzentgelte, um Netzengpässe zukünftig besser zu adressieren.
Erste Forderungen finden sich auch im Netzpaket:
Zentrale Forderungen aus dem Impulspapier finden sich bereits in einem öffentlich gewordenen Referentenentwurf. Eine offizielle Aufforderung zur Verbändekonsultation hat bislang nicht stattgefunden.
(Quelle DIHK)
