BNetzA-Konsultation bis 28. September: Szenariorahmen für Strom und Gas/Wasserstoff

Die Bundesnetzagentur fordert die interessierte Öffentlichkeit in einer Konsultation dazu auf, bis zum 28. September 2026 Stellung zu den Szenariorahmen Strom sowie Gas/Wasserstoff 2027-2040 bzw. 2045 zu nehmen. Bei den Szenariorahmen geht es vor allem um die Einschätzung, wie sich bestimmte Technologien und Energieträger in den kommenden Jahren entwickeln. Darauf aufbauend werden die entsprechenden Netzentwicklungspläne durch die Netzbetreiber aufgestellt. Die DIHK wird im Verfahren eine Stellungnahme abgeben.
Beide Szenariorahmen beinhalten drei Entwicklungspfade, die die Jahre 2040 und 2045 darstellen. Sowohl im Bereich Strom als auch Gas und Wasserstoff erreichen alle Szenarien die Klimaneutralität im Jahr 2045. Das Szenario B (Strom) und das Szenario 2 (Methan/H2) wurden zwischen den Übertragungsnetzbetreibern und den Fernleitungs- bzw. Wasserstofftransportnetzbetreibern abgestimmt und als gemeinsames Szenario eingereicht.
Der Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas und Wasserstoff berücksichtigt Biomethan stärker als in früheren Entwürfen. Er stellt unter anderem auch die Ergebnisse der Markt- und Bedarfsabfragen für Wasserstoff, die Entwicklung der Elektrolyse- und Speicherkapazitäten, Kapazitäten an den Grenzübergabepunkten sowie Gebiete überwiegender Ein- und Ausspeisung in Karten dar.
Der Kreis Lippe spielt demnach weder bei der Ein- noch bei der Ausspeisung von Wasserstoff eine Rolle. Anders sieht das langfristig in Ostwestfalen aus.
(Quelle BNetzA)