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IHK begrüßt Emder Innenstadtumgestaltung

Mehrheit der Unternehmen mit bisheriger Verkehrsführung unzufrieden
Anlässlich der dritten Testphase für die Umgestaltung der Neutorstraße äußert sich die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) positiv über die in Gang gesetzte Neugestaltung der Emder Innenstadt. „Wir begrüßen die eingesetzte Dynamik der Innenstadtumgestaltung insgesamt, wozu auch die Neugestaltung des Neuen Marktes und Planungen zur sogenannten Waage sowie die Sanierung der Straße Zwischen beiden Sielen als Haupteinkaufsstraße gehören. Ziel muss eine noch bessere Verzahnung von Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie, Kunst und Kultur sein, um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt für Einwohner und Gäste zu stärken“, so IHK-Präsident Dr. Bernhard Brons. Verkehrsräume stünden dabei immer im Spannungsfeld zwischen guter Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität.
Bereits 2019 hatte die IHK gemeinsam mit der Stadt Emden, der Zukunft Emden GmbH und dem Einzelhandelsverband Ostfriesland e.V. eine Unternehmensbefragung in der Emder Innenstadt durchgeführt. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen war mit der damaligen Verkehrsführung der Neutorstraße unzufrieden. Die Meisten sprachen sich schon damals für eine Umgestaltung (zur Fußgängerzone) aus.
„Das zeigt, dass die Stadt mit ihren Verkehrsversuchen auf dem richtigen Weg ist. Allerdings kann die verkehrliche Beruhigung der Innenstadt nur funktionieren, wenn die Trogstrecke als Südumfahrung fertig ist und der Verkehr darüber abgeleitet werden kann,“ so IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard. Mit großem Interesse sieht die IHK auch den weiteren Test zur Umgestaltung der Straße Am Delft entgegen. Großen Wert legt die Kammer allerdings darauf, dass deutlich mehr Parkmöglichkeiten in direkter Innenstadtnähe geschaffen werden.