Mit Sensorpower zum besseren Schwung
Was zunächst als Experiment mit externen Sensorsystemen begann, nutzt heute die Technologie, die viele Sportlerinnen und Sportler ohnehin tragen: die Apple Watch. Trägt man sie beim Golfen am Handgelenk, erfasst sie die Bewegungsmuster und gibt sofortiges Feedback, was verbessert werden kann. Anders als bei vielen vergleichbaren Anwendungen hat Jonas Dunkel die Software vollständig selbst entwickelt.
Die Daten werden automatisch analysiert und typische Muster erkannt. Künstliche Intelligenz hilft uns dabei, zu unterscheiden, was tatsächliche Bewegungen sind und was nur Störgeräusche.Jonas Dunkel
Seinen wissenschaftlichen Hintergrund bringt Jonas Dunkel dabei unmittelbar ein. Bereits in seiner Masterarbeit an der TU München beschäftigte er sich intensiv mit sensorbasierter Bewegungsanalyse, zunächst im Bereich Qigong, später dann im Golf. Beide Sportarten, so der Gründer, eigneten sich aufgrund ihrer statischen und klar definierten Bewegungsabläufe hervorragend für automatisierte Auswertungen.
Potenzial weit über den Golfsport hinaus
Für den weiteren Aufbau seines Unternehmens hat Jonas Dunkel kürzlich wichtige Unterstützung bekommen. Nach einer Gründungsförderung der Campus Founders, erhielt er nun das erste exist-Gründungsstipendium über die TU München am Campus Heilbronn.
Das macht mich stolz und zeigt mir, dass ich mit meiner Idee auf dem richtigen Weg bin.Jonas Dunkel
Trotz aller Herausforderungen würde er sich jederzeit wieder für die Selbstständigkeit entscheiden. Sein wichtigster Rat an andere Gründerinnen und Gründer: nicht zu lange warten.
Lieber öfter launchen, statt mit einem vermeintlich fertigen Produkt zu den Nutzerinnen und Nutzern zu gehen und am Ende festzustellen, dass es gar nicht ankommt.Jonas Dunkel