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Der Weltmarktführer fertigt künftig auch am Stammsitz Lauda-Königshofen und damit "Made in Germany".
i.safe Mobile produziert ab sofort ausgewählte Mobilgeräte in Deutschland. Produkte der Smartphone- und Tablet-Serie zur sicheren Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen und für die kritische Infrastruktur werden von der Entwicklung über die Endmontage bis zur abschließenden Qualitätsprüfung in Deutschland gefertigt.
Hinter der Entscheidung steht kein einzelner Auslöser, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen. In immer mehr Ländern und Branchen – von Behörden über den Verteidigungsbereich bis hin zur kritischen Infrastruktur – werden explizit Geräte mit nachweislich europäischer oder deutscher Fertigung gefordert. Cybersicherheit, Datensouveränität und geopolitische Unabhängigkeit rücken in den Vordergrund. Hinzu kommen internationale Zolldiskussionen, die zuletzt etablierte Lieferketten unter Druck gesetzt haben. Schon vor einigen Jahren brachte eine Begegnung mit einer europäischen Ministeriumsdelegation die Sache auf den Punkt: Die Geräte überzeugten technisch vollständig, doch die Antwort lautete: "Wir brauchen Made-in-Germany-Geräte." Dieser Satz hat sich eingebrannt, und er stand am Anfang eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Das Qualitätssiegel „Made in Germany" steht für konkrete Anforderungen. Wesentliche, qualitätsbestimmende Leistungen eines Produkts müssen nachweislich in Deutschland erbracht werden. Dazu zählen die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung. All diese Kriterien erfüllt i.safe MOBILE. Einzelne Komponenten wie Chipsets oder Batteriezellen stammen – wie in der gesamten Elektronikindustrie üblich – aus globalen Lieferketten.
Das Bekenntnis zu "Made in Germany" öffnet i.safe MOBILE Zugang zu neuen Märkten: allen voran die USA, Japan und Indien sowie den wachsenden Bereich der kritischen Infrastruktur weltweit. Das Ziel ist, die Fertigungstiefe am deutschen Standort konsequent auszubauen und weitere Wertschöpfungsketten in Europa zu etablieren. Aktive Gespräche mit Partnern, etwa Batterieherstellern, Verpackungsunternehmen und Spritzgießern aus der Region, laufen bereits.
Ab sofort produziert i-safe MOBILE auch am Standort Lauda-Königshofen.
Kontakt
Claudia Lösler
Referentin Wirtschaftskommunikation