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Der heute auf der Cyber Security Conference (CSC) in Heilbronn veröffentlichte „Cyber Security Report 2026“ von Schwarz Digits offenbart ein alarmierendes Bild der deutschen Wirtschaft, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Trotz geschätzter Wirtschaftsschäden von über 202 Milliarden Euro jährlich durch Cyberangriffe zeigt die repräsentative Erhebung unter 1.001 deutschen Unternehmen eine tiefe Diskrepanz zwischen wahrgenommener Vorbereitung und struktureller Resilienz. Zwar stiegen Cybersicherheitsbudgets auf 17 Prozent des IT-Budgets. Sie blieben jedoch reaktiv und regulatorisch getrieben. Fast jedes zweite Unternehmen unterschätzt seine regulatorische Betroffenheit unter NIS-2 (NIS2-Richtlinie: Sicherung von Netz- und Informationssystemen | Gestaltung der digitalen Zukunft Europas) massiv. So belegt der Report, dass während Angreifer sich mithilfe von KI professionalisieren, viele Unternehmen sich einer gefährlichen Sicherheits-Illusion hingeben. Außerdem wird laut Schwarz Digits durch den Report ein kritisches Informationsdefizit aufgedeckt: Womöglich 48 Prozent der befragten Unternehmen gehen fälschlicherweise davon aus, nicht von der NIS-2-Richtlinie betroffen zu sein. Besonders gefährlich ist die Lage für umsatzstarke Kleinunternehmen. Obwohl sie mit 10 bis 49 Mitarbeitern eine geringe Personalstärke aufweisen, überschreiten sie die Umsatzgrenze von 10 Millionen Euro und werden damit regulierungspflichtig. In diesem Segment wiegen sich bis zu 92 Prozent in trügerischer Sicherheit und schließen eine Betroffenheit fälschlicherweise aus.
Den ausführlichen Report gibt es hier: Cyber Security Report 2026 | Schwarz Digits.
Schwarz Digits Cyber Security Conference findet am 4. und 5. März in Heilbronn statt.
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Claudia Lösler
Referentin Wirtschaftskommunikation