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Von digitalen Zwillingen über Deepfakes bis hin zu autonomen KI-Agenten: Der AI Communication Award 2026 von Ziehl-Abegg aus Künzelsau zeigt, wie vielfältig Künstliche Intelligenz bereits heute Kommunikation verbessert, Prozesse beschleunigt und völlig neue Anwendungen ermöglicht.
Ausgezeichnet wurden Projekte in insgesamt fünf Kategorien. Der Preis im Bereich KI-gestützte Kampagnen und Storytelling ging an das Projekt „Michael Bommer macht sich unsterblich" von Eternos.Life und MSL Germany. Im Mittelpunkt steht der an Krebs erkrankte Michael Bommer, dessen Stimme, Erinnerungen und Lebenserfahrungen mithilfe Künstlicher Intelligenz in einem digitalen Zwilling bewahrt werden. Die Jury würdigte insbesondere den sensiblen Umgang mit den ethischen Fragen rund um Tod, Erinnerung und KI.
Der Nachwuchspreis ging an Johannes Störlein von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sein Projekt entwickelt eine vollständig lokale, datenschutzkonforme KI-Lösung zur Gesprächsdokumentation im familienpsychologischen Gutachtenwesen. Die Anwendung reduziert den Dokumentationsaufwand deutlich und ermöglicht zugleich eine transparente sowie DSGVO-konforme Verarbeitung sensibler Daten.
Der AI Communication Award wurde bereits zum dritten Mal verliehen. Die Schirmherrschaft übernahm erneut Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg. Über die Auszeichnungen entschied eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Künstlicher Intelligenz, Marketing und Kommunikation. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen der Social Media Days in Schwäbisch Hall verliehen.
Die Gewinner des AI Communication Award 2026 gemeinsam mit Mitgliedern der Jury sowie Vertretern des Veranstalters Ziehl-Abegg.
Kontakt
Claudia Lösler
Referentin Wirtschaftskommunikation