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Das Industrieunternehmen Ziehl-Abegg aus Künzelsau hat jetzt vorläufige Geschäftszahlen für 2025 bekannt gegeben: Erstmals in der 116-jährigen Firmengeschichte hat der Umsatz mehr als eine Milliarde Euro betragen.
Im Vorjahr lag der Umsatz bei 893 Millionen Euro. Mit dem Umsatzzuwachs von mehr als 12 Prozent erreicht der weltweit tätige Hersteller von Ventilatoren und Antriebsmotoren einen bedeutenden Meilenstein. Die globale Mitarbeiterzahl ist von 5.300 auf 5.800 gestiegen.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber war das starke Auslandsgeschäft: Die USA sind mit deutlich mehr als 20 Prozent Anteil am Gesamtumsatz inzwischen der wichtigste Auslandsmarkt für Ziehl-Abegg. Die im Jahr 2024 gestartete Investition von 100 Millionen Euro in ein neues Werk kam zur richtigen Zeit und stärkt die lokale Präsenz sowie die Lieferfähigkeit im nordamerikanischen Markt.
China bleibt der zweitgrößte Auslandsmarkt. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs setzt Ziehl-Abegg dort gezielt auf eine regionale Entwicklung, um Produkte anzubieten, die sowohl technisch als auch preislich optimal auf die Marktanforderungen abgestimmt sind.
Ziehl-Abegg ist weltweit das erste Unternehmen, dem es 2025 gelungen ist, eine elektrische Aufzugssynchronmaschine ohne Magnete aus Seltenen Erden zu entwickeln – und das bei gleichbleibend hoher Leistung und identischer Baugröße. Durch den Einsatz eines innovativen Motordesigns wird die technologische Unabhängigkeit gestärkt und eine dauerhaft stabile Produktion gewährleistet – unabhängig von geopolitischen Risiken oder Exportbeschränkungen.
Artan Shahini, Mitarbeiter von Ziehl-Abegg
Kontakt
Claudia Lösler
Referentin Wirtschaftskommunikation