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Die Max Dörr GmbH feiert 2026 doppeltes Jubiläum: 60 Jahre Max Dörr Förderanlagen und 25 Jahre Thomas Dörr Küchensysteme.
Das Familienunternehmen beschäftigt über 60 Mitarbeitende am Standort Gemmingen und wird seit 2024 in dritter Generation von Patrik Dörr geführt – gemeinsam mit seinem Vater Thomas Dörr.
Am 1. Januar 1966 gründete Max Dörr seine Firma für Förderanlagen – unterstützt von seiner Ehefrau Ria als Finanzchefin. Die ersten Förderbänder entstanden nach Kreidezeichnungen auf dem Boden eines gemieteten Bahnhofsschuppens. Ab 1968 entwickelte sich das Unternehmen in Gemmingen zum Partner für Förderlösungen von Großunternehmen wie Mercedes-Benz und Volkswagen.
1992 übernahm Thomas Dörr die Geschäftsführung mitten in einer schwierigen Phase der Automobilindustrie. 2001 gründete er mit Thomas Dörr Küchensysteme ein zweites Standbein. Aus der ersten Besteckeinwickelmaschine wurde ein komplettes Portfolio für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Parallel wandelte sich die Fördertechnik von der Automobilindustrie hin zu neuen Branchen und Kunden.
Heute fertigt das Unternehmen in Gemmingen auf knapp 2.500 Quadratmetern Fläche und exportiert weltweit in über 50 Länder. Max Dörr Förderanlagen entwickelt Fördertechnik mit besonderer Expertise bei Gurtkurven und Kurvengurtförderern. Thomas Dörr Küchensysteme bietet Lösungen von Besteck- und Gläserpoliermaschinen bis zu automatisierten Bestecksortier- und Besteckeinwickelsystemen.
2023 wurde Max Dörrs ehemaliges Wohnhaus zum neuen Verwaltungsgebäude umgebaut – ein Zeichen der Verwurzelung am Standort. Für die Langlebigkeit der Produkte steht ein Beispiel aus Freiburg: 1988 baute Dörr einen Etagenförderer für die Schwarzwaldmilch. Die Anlage läuft seit 38 Jahren zuverlässig.
Firmensitz in Gemmingen.
Kontakt
Claudia Lösler
Referentin Wirtschaftskommunikation