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Mott Mobile Systeme aus Tauberbischofsheim hat seine Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1 und 2 seit 2019 um rund 53,7 Prozent reduziert.
Nach Unternehmensangaben sanken die Emissionen von 606,55 auf 280,31 Tonnen CO2e bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025. Gleichzeitig konnte das mittelständische Unternehmen seinen Umsatz steigern.
Zu den Maßnahmen zählen die Umstellung des Hauptenergieträgers von Öl auf Gas, die energetische Optimierung der Pulverbeschichtungsanlage, der Einsatz eines Blockheizkraftwerks, eine Hackschnitzelheizung mit Holzresten aus der eigenen Produktion sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Rund 50 Prozent des Strombedarfs deckt das Unternehmen über ein eigenes wärmegeführtes Blockheizkraftwerk. Durch den Umbau der Pulverbeschichtungsanlage konnten Energie- und Materialbedarf in diesem Produktionsbereich um etwa 25 bis 30 Prozent gesenkt werden.
Mit der Emissionsreduzierung hat Mott das in der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg formulierte Ziel einer Verringerung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um rund 51 Prozent bis 2033 bereits deutlich vorzeitig erreicht. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Tauberbischofsheim rund 40 Mitarbeitende. Unter der Marke Mott Industry bietet es unter anderem Pulverbeschichtung, Rohrlaserbearbeitung sowie Schweiß- und Baugruppenfertigung an.
Das Blockheizkraftwerk mit Wärmerückgewinnung.
Kontakt
Claudia Lösler
Referentin Wirtschaftskommunikation