Nr. 4126
Außenwirtschaft aktuell

Veranstaltungen und Neuigkeiten

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Zoll- und Exportkontrollinformationen

Zoll

Ab dem 1. Juli 2026 werden Kleinsendungen unter 150 Euro aus Drittländern nicht mehr zollfrei sein. Der Rat der Europäischen Union hat am 12. Dezember 2025 beschlossen, dass der vorübergehende Zollsatz in Höhe von 3 Euro auf jeden einzelnen Artikel in einer Sendung, je nach der jeweiligen Tarifposition, erhoben wird.

Zoll

Ab 1. Juli 2026 treten Erleichterungen bei Versand- und Ausfuhranmeldungen in Kraft. Dazu zählen vereinfachte Angaben im Versandverfahren und neue Optionen für Ausfuhranmeldungen in eiligen Fällen.

Zoll

Die EU stellt ihre Stahl-Schutzmaßnahmen grundlegend neu auf: Das Europäische Parlament hat die neue Verordnung gegen globale Überkapazitäten am Stahlmarkt beschlossen (die Zustimmung des Rats gilt als Formsache). Die bisherigen, seit Februar 2019 geltenden Maßnahmen laufen am 30. Juni 2026 aus und werden durch ein deutlich strengeres Regime ersetzt.

Zoll

Mit Schreiben vom 26. Mai 2026 hat die Generalzolldirektion zahlreiche Verbände informiert, dass die verpflichtende Nutzung von ZELOS für den Einfuhrbereich zum 1. Juli 2027 in Kraft treten wird.

Präferenzen

Für die Ausfertigung von Lieferantenerklärungen ist laut deutscher Zollverwaltung die offiziell zulässige Abkürzung für die MERCOSUR-Staaten "MERCOSUR". Es ist zwingend die Nennung von "MERCOSUR" erforderlich. Einzelne Staaten alleine aufzuführen, ist nicht ausreichend.

Zoll

Ab 2027 gelten neue Regeln für Zollvergünstigungen: Vorteile hängen künftig stärker an Umwelt- und Menschenrechtsstandards und auch an der Kooperation in Migrationsfragen.

Zoll

Zum 1. Juni 2026 ist das volldigitale Carnet eingeführt worden. Seither erhalten Antragsteller das Carnet ATA sowohl als Papierdokument als auch in digitaler Form (dCarnet).

Zoll

Zollsenkungen für US-Produkte, angepasste Stahl-/Aluminiumderivatzölle und neue Zwangsarbeits-Bewertungen – alle Infos auf einen Blick.

Zoll

Nach jahrzehntelangem Ringen ist es soweit: Das Handelsabkommen steht, ein vorläufiger Text liegt vor. Jetzt erfahren, welche Details noch offenbleiben.

Exportkontrolle

Die EU bereitet laut Medien derzeit ihr mittlerweile 21. Sanktionspaket gegen Russland vor. Zu den diskutierten Maßnahmen zählt unter anderem ein Einreiseverbot für russische Kämpfer im Ukrainekrieg. Erstmals könnten die Sanktionen zudem auch die russische Fischereiwirtschaft betreffen.

Zoll

Am 28. Mai 2026 hat die britische Regierung Informationen für Unternehmen zum geplanten EU-UK SPS-Abkommen veröffentlicht, das den bilateralen Lebensmittelhandel erleichtern soll.

EU

Das EU-Mercosur-Abkommen ist seit dem 1. Mai vorläufig in Kraft. Das Abkommen sieht unter anderem die schrittweise Abschaffung der Einfuhrzölle auf über 91 Prozent der EU-Waren vor, die in den Mercosur exportiert werden. Weitere Informationen erhalten sie hier.

Zoll

Bei den US-Zöllen gibt es erneut diverse Änderungen zu berücksichtigen, unter anderem im Bereich Kfz und Lkw sowie im Bereich der Stahl- und Aluminiumzölle.

Zoll

Das "Handbuch Ausfuhrgenehmigungen, Genehmigungscodierungen, elektronische Abschreibung" der Zollverwaltung steht aktualisiert zum Download bereit.

Zoll

Die Europäische Kommission hat ein neues Guidance Dokument "AEO - Customs Cooperation to Detect, Report and React to Suspicious Activities" veröffentlicht, das die Zusammenarbeit zwischen Zollbehörden und Wirtschaftsbeteiligten im Kampf gegen illegalen Handel, Drogenschmuggel und organisierte Kriminalität stärken soll.

EU

Die EU hat das 20. Sanktionspaket (Verordnung (EU) 2026/506 vom 23. April 2026) beschlossen und verschärft damit gezielt den Druck auf Energieexporte, den militärisch‑industriellen Komplex sowie den Finanzsektor. Die Regelungen sind seit dem 24. April 2026 in Kraft, informieren sie sich hier.

EU

Ab 1. Mai 2026 gelten strengere Vorgaben für Pflanzenexporte nach Norwegen. Wer Ware aus anderen EU-Staaten über Deutschland ausführt, braucht zusätzliche Pflanzengesundheitszeugnisse. Was jetzt gilt und wen es betrifft – hier weiterlesen.

EU

Am 7. April 2026 hat die EU-Kommission den CBAM-Preis aktuell mit 75,36 Euro pro Tonne festgelegt. Ab 2027 wird der Preis wöchentlich statt vierteljährlich festgelegt. Weitere Informationen können sie hier lesen.

Zoll

Seit Februar 2026 gelten neue Zollregeln der Vereinigten Staaten für Waren aus der Europäischen Union. Was der Wegfall der IEEPA‑Notfallzölle, der neue Zehn‑Prozent‑Aufschlag und offene Rückerstattungsfragen für Unternehmen bedeuten – jetzt weiterlesen.

Zoll

Die Europäische Kommission bestätigt die vorläufige Anwendung des Interimshandelsabkommens ab Mai 2026. Wer profitiert vom Zollabbau, welche Übergangsfristen greifen und warum Lieferantenerklärungen jetzt relevant werden, erfahren Sie im Beitrag.

Zoll

Im März 2026 erzielten die Europäische Union und Australien eine Einigung über ein Freihandelsabkommen. Welche Branchen besonders profitieren, wann Zölle entfallen und was jetzt schon feststeht, lesen Sie hier.

Zoll

Die Europäische Union und Indien haben ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Welche Zollvorteile Exporteure erwarten können, für welche Branchen Entlastungen geplant sind und warum der Vertrag noch nicht gilt, erfahren Sie hier.

Zoll

Die künftige EU‑Zollbehörde (European Union Customs Authority – EUCA) wird ihren Sitz in der französischen Stadt Lille haben. Dies haben die EU‑Kommission, der Rat und das Europäische Parlament am 25. März 2026 entschieden.

Carnet ATA

Die EU, die Schweiz, Norwegen und das Vereinigte Königreich führen das volldigitale Carnet ATA gemeinsam zum 1. Juni 2026 ein.

Exportkontrolle

Deutschland hat die Vorgaben der EU‑Richtlinie 2024/1226 umgesetzt und die Regeln zu Sanktions­verstößen spürbar verschärft. Seit dem 6. Februar 2026 gelten neue Strafnormen im Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und in der Außenwirtschaftsverordnung. Was Unternehmen jetzt wissen sollten.

Zoll

Seit dem 17. März 2026 wird die Internet-Ausfuhranmeldung-Plus (IAA-Plus) ausschließlich über das Zoll-Portal zur Verfügung gestellt. Ein Zugriff auf die IAA-Plus über den bekannten und bisher genutzten Zugang ist nun nicht mehr möglich. Die Anwendung IAA-Plus selbst bleibt unverändert.

Zoll

Mit Blick auf den stark gestiegenen Zustrom unverzollter E-Commerce-Kleinsendungen aus Fernost hat der Rat der EU am 13. November 2025 beschlossen, bereits ab 2026 eine Übergangslösung einzuführen.

Zoll

Die US-Zölle werfen weiterhin viele Fragen auf – der FAQ-Beitrag der gtai liefert die wichtigsten Antworten und verweist auf die Originalquellen.

Zoll

Die Schweiz und die USA haben sich auf eine Absichtserklärung geeinigt. Die USA sagten einer Reduzierung der länderspezifischen Zusatzzölle auf 15 Prozent zu. Die Einigung umfasst eine rechtlich nicht bindende Absichtserklärung. Sie bildet die Grundlage für weitere Verhandlungen. Ziel ist es, die Verhandlungen Anfang 2026 abzuschließen.

Exportkontrolle

Die Liste der Güter mit doppeltem Verwendungszweck wird regelmäßig aktualisiert, um die Einhaltung internationaler Verpflichtungen sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht die Europäische Kommission mit der Delegierten Verordnung (EU) 2025/2003 eine Aktualisierung von Anhang I der Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821.

Exportkontrolle

Am 23. Oktober 2025 hat die Europäische Union ihr 19. Sanktionspaket verabschiedet. Dieses umfasst insbesondere zusätzliche Handelsbeschränkungen sowie neue Dienstleistungsverbote. Eine detaillierte Übersicht finden Sie auf der BAFA-Website.

Länder- und Marktinformationen

Arbeitnehmerentsendung

Ein lange überfälliger Schritt zur Entbürokratisierung grenzüberschreitender Arbeit in Europa steht kurz vor dem Abschluss: Rat und Europäisches Parlament haben sich auf zentrale Elemente einer Reform der Koordinierung der sozialen Sicherheitssysteme geeinigt.

Algerien

Am 14. Mai 2026 hat die algerische Zentralbank eine neue Vorgabe für Importabwicklung eingeführt. Diese besagt, dass künftig jede Einfuhr von Waren an eine vorherige Bankdomizilierung gebunden ist und somit der Versand erst nach Registrierung der Importtransaktion bei einer zugelassenen Bank möglich wird.

USA

Seit einigen Jahren werden deutsche Unternehmen regelmäßig im Rahmen ihrer US-Geschäftstätigkeit von ihren US-Geschäftspartnern aufgefordert, das Formular W-8BEN-E auszufüllen.

Deutschland

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 9. April 2026 die Regelungen zur umsatzsteuerlichen Steuerbefreiung für Lieferungen von Gegenständen vor der Einfuhr umfassend neu gefasst und den Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend angepasst.

Norwegen

Für Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, die über Deutschland nach Norwegen eingeführt werden, aber ihren Ursprung in einem anderen EU-Mitgliedstaat haben, gelten strengere Anforderungen.

PPWR

Mit der Anwendung der EU-Verpackungsverordnung zum 12. August 2026 verschiebt sich die erweiterte Herstellerverantwortung für Verpackungen von Eigenmarken und Importen ohne inländischen Zwischenhändler grundlegend.

EU

Immer mehr Staaten der Europäischen Union führen E‑Rechnungspflichten im Geschäftskundenbereich ein. Doch was gilt wo und ab wann? Eine neue Themenseite bringt Struktur in Formate, Systeme und Zeitpläne – kompakt und praxisnah.

Indien

Zum neuen indischen Finanzjahr tritt eine wichtige Änderung für Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen nach Indien in Kraft. Das bisher bekannte 10F-Dokument wird ersetzt durch das neue Formular 41 (Form 41 as per Income Tax Act 2025).

Welt

Homeoffice endet nicht immer an der Landesgrenze. Doch was bedeutet mobiles Arbeiten aus dem Ausland für Unternehmen? Der Beitrag zeigt, wann arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtliche Fragen kritisch werden können.

Tunesien

Die tunesische Zentralbank hat im März 2026 neue Vorgaben für die Finanzierung nicht prioritärer Importe erlassen. Laut Rundverfügung dürfen entsprechende Einfuhren nur noch finanziert werden, wenn die Importeure zuvor Einlagen in Höhe des gesamten Importwerts aus eigenen Mitteln leisten.

Argentinien

Die Landwirte in Argentinien nutzen die gute Ertragslage und investieren in neue Technik. Die Marktöffnung der jüngsten Jahre hilft deutschen Exporteuren, aber auch der Konkurrenz.

Algerien

Das algerische Ministerium für die Pharmaindustrie nimmt bis auf Weiteres keine neuen Anträge auf Einfuhrgenehmigungen für Arzneimitteln und Medizinprodukten an.

Gabun

Die gabunische Regierung hat den Vertrag mit SGS zur Durchführung der Vorabprüfung der Konformität im Rahmen des PROGEC‑Programms um weitere drei Jahre verlängert – bis April 2029. Damit können Exporteure weiterhin die Prüf‑ und Zertifizierungsprozesse von SGS in Anspruch nehmen.

Israel

Israel setzt im Krieg Importprioritäten. Das kann Liefertermine deutscher Exporteure beeinflussen. Wer frühzeitig koordiniert, kann Verzögerungen oft begrenzen.

EU

Ab dem 20. Januar 2027 ersetzt die neue EU-Maschinenverordnung die bisherige Maschinenrichtlinie. Betroffen sind insbesondere Hersteller von Maschinen und Anlagen, Importeure und Händler, Inverkehrbringer von Maschinen, Unternehmen, die Maschinen wesentlich verändern, zum Beispiel im Rahmen von Umbauten oder Modernisierungen.

Polen

Polen hat den Katalog meldepflichtiger Waren im elektronischen Überwachungssystem erweitert. Nun gelten zusätzliche Vorgaben auch für Kleidung und Schuhe. Wen die Pflichten betreffen, welche Schwellen greifen und welche Ausnahmen bestehen, erfahren Sie im Überblick.

Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)

Die neue europäische Verpackungsverordnung ist in Kraft und bringt ab August 2026 neue Pflichten. Wann sie gilt, welche Ziele verfolgt werden und warum bis dahin das deutsche Verpackungsgesetz maßgeblich bleibt, erfahren Sie hier.

EU

Für Unternehmen, die grenzüberschreitend im B2B‑Bereich tätig sind, stellt sich die Frage, welche Vorgaben im Ausland tatsächlich relevant sind und in welchen Konstellationen Handlungsbedarf entsteht. Die neue Themenseite im Außenwirtschaftsportal hilft Ihnen verständlich weiter.

Indien

Indien hat die Zertifizierungspflicht nach der "Machinery and Electrical Equipment Safety (Omnibus Technical Regulation) Order 2024" zum 14. Januar 2026 aufgehoben – auch Scheme X. Für den Maschinen- und Anlagenbau bedeutet dies eine spürbare Entlastung. Vorgaben für Ersatzteile und einzelne Produktgruppen sollten jedoch geprüft werden.

EUDR

Das Europäisches Parlament hatte am 26. November 2025 sein Verhandlungsmandat zur EUDR beschlossen. Es unterstützt die Verschiebung und Vereinfachungen, die der Rat vorgeschlagen hatte.

CBAM

Ab 2026 gelten die Erleichterungen der novellierten CBAM-Verordnung – mit geändertem Schwellenwert, späteren Fristen und vereinfachter Berichterstattung: Insgesamt 90 Prozent der bisher betroffenen Unternehmen unterliegen nicht mehr der CBAM-Verordnung und den damit verbundenen Pflichten.

Türkei

Wer Dienstleistungen in die Türkei exportiert, muss Personal dorthin entsenden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Auslandseinsatz rechtlich zu strukturieren.

China

Noch ein weiteres Jahr werden Staatsangehörige verschiedener Länder, darunter Deutschland, für kurze Aufenthalte ohne Visum in die Volksrepublik China einreisen dürfen.

Polen

Das Pfandsystem umfasst Einwegverpackungen für Kunststoffgetränke mit einem Fassungsvermögen von bis zu 3 Litern, Metalldosen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1 Liter und Mehrweg-Glasflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1,5 Litern.

Saudi-Arabien

Saudi-Arabien akzeptiert US-Sicherheitsstandards für Autos und will mit den USA den Abbau von Handelshemmnissen und die Verbesserung des Investitionsumfelds vorantreiben.

Kanada

Von Batteriemetallen bis Biomasse: Kanadas Kreislaufwirtschaft wächst rasant. Deutsche Anbieter können mit Technologie und Know-how punkten. Kanada investiert massiv in Recyclingzentren und innovative Verfahren.

Frankreich

Ab 1. Januar 2026 gilt in Frankreich eine erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) auch für gewerbliche und industrielle Verpackungen. Bisher waren Sammel- oder Transportverpackungen im B2B-Bereich nicht von einer EPR-Meldung umfasst. Diese Lücke soll nun geschlossen werden.