Wie lässt sich Tourismus zukunftsfähig gestalten? Die Oberschwaben Tourismus GmbH (OTG) und der Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. (SAT) gaben Einblick in aktuelle Projekte und strategische Planungen.
Impulse aus Oberschwaben-Allgäu
Beim Tourismusforum, einer jährlich stattfindenden Kooperationsveranstaltung der OTG mit den IHKs Bodensee-Oberschwaben und Ulm, diskutierten über 100 Vertreter aus Tourismuswirtschaft und Politik in Pfullendorf neue Wege im Destinationsmanagement. Thematisch rückte die OTG das barocke Erbe der Region in den Mittelpunkt und präsentierte Ideen, wie das Thema auch jenseits klassischer Bauwerke erlebbar gemacht werden kann. In Kooperation mit der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg wurden neue strategische Zielsetzungen für den Landestourismus vorgestellt. Ein Schwerpunkt lag auf der Entwicklung neuer Kennzahlen zur besseren Bewertung der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus. Das Kennzahlenset des Deutschen Tourismusverbands soll künftig in der Tourismusbranche die bisherigen Übernachtungszahlen ergänzen und eine fundiertere Grundlage für Entscheidungen schaffen.
Strategien und Markenentwicklung auf der Schwäbischen Alb
Beim Tourismus-Kongress in Hayingen-Wimsen präsentierte der SAT erste Inhalte der neuen Marketing- und Kommunikationsstrategie 2030, die sich auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Arbeitsmarkttransformation richtet. Parallel wird das Corporate Design weiterentwickelt, um den Markenkern der Schwäbischen Alb visuell klarer zu transportieren. SAT-Geschäftsführer Holger Bäuerle zog eine positive Bilanz: 2024 verzeichnete die Region fast 6 Millionen Übernachtungen und 65 Millionen Tagesreisen, mit einem Bruttoumsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Die AlbCard als zentrales Marketinginstrument wirkt sich nachweislich positiv auf die Aufenthaltsdauer aus.
WAB