Lucas Witoslawski, stellvertretender Geschäftsführer der AHK Japan, übernimmt die Funktion des Wirtschaftsrepräsentanten. Unterstützt wird er von Victor Arnhold als Innovationsscout.
Türöffner für den Mittelstand
Die neue Besetzung der Wirtschaftsrepräsentanz in Japan bei der AHK in Tokio werde insbesondere mittelständische Unternehmen und Startups aus Baden Württemberg auf dem japanischen Markt unterstützen und neue wirtschaftliche Kooperation und innovative Technologien ausloten, so Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Japan ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt 2024/2025 die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. 2024 lag das Land im Export-Ranking Baden-Württemberg auf Platz 14, innerhalb Asiens nur hinter China (5. Platz). Die Ausfuhren stiegen um 6,8 Prozent auf rund 4,4 Milliarden Euro. Inhaltlich setzt die Repräsentanz Schwerpunkte in Mobilität und Automotive, Robotik, KI, Gesundheitswesen, Erneuerbare Energien und ClimateTech, ebenso wie in Defence und Sicherheitstechnologien. Als Anlaufstelle mit „Türöffnerfunktion“ unterstützt sie Unternehmen und Startups beim Markteintritt, identifiziert Kooperationspotenziale und stärkt die Diversifizierung im Asien-Pazifik-Raum.