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Aktuelles

Neue Gutachten, statistische Entwicklungen oder aktuelle Veranstaltungen: Unter "Aktuelles" erhalten Sie Informationen zu den Entwicklungen unseres Industriestandortes.
spaetschicht industrie packners emsbueren © IHK / Udo Wohlrab

Mit dem Neubau eines der modernsten Wellpappe-Werke Europas setzt die Packners GmbH am Standort Emsbüren ein starkes Zeichen für Unternehmertum, Mut und Risiko in Zeiten der De-Industrialisierung.

"Zusammen gestalten" vom Team der Georg Utz GmbH © Georg Utz GmbH

Du bist eine Auszubildende/ein Auszubildender in der Region Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim? - Spitze! Dann haben wir etwas für Dich. Wir verleihen jährlich einen Preis für Fotos und Videos an Auszubildende aus der Industrie.

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„Für 74 Prozent der Industrieunternehmen in unserer Region ist die Energiewende mit negativen Folgen für ihre Wettbewerbsfähigkeit verbunden, 24 Prozent haben bereits Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert oder planen es“, stellte Anke Schweda, Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Energie und Innovation, die Kernergebnisse der aktuellen Energieumfrage der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim im Rahmen des Online-Formats „Energie-Espresso“ vor.

Industrieausschuss © IHK

„Die Belastungen der Industrie durch hohe Energiepreise haben sich in den letzten Jahren immer weiter erhöht. Hinzu kommen geringe Planungssicherheit durch lange Genehmigungsverfahren für notwendige Investitionen. Darunter leidet unser Wirtschaftsstandort.“ Mit diesen Worten forderte Dietmar Hemsath verlässliche Anreizstrukturen für Investitionen, Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise für die Industrie.

Chancen und Herausforderungen der Industrie © UWE LEWANDOWSKI NEELMEYERSTRASSE2649082 OSNABRUECK

„Für Industrieunternehmen ist die Verfügbarkeit von Fachkräften der wichtigste Standortfaktor – gefolgt von guter Verkehrsinfrastruktur und Flächenverfügbarkeit. Für diese Betriebe ist zudem eine verlässliche Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen wichtig.“ Dies erklärte Thilo Schaefer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seinem Impulsvortrag beim zehnten Industrie-Dialog des Industriellen Arbeitgeberverbands (IAV) und der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Dort diskutierten rund 90 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Verwaltung bei den AMAZONEN-WERKEN über die Zukunft der Industrie in Deutschland.

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42 % der Industriebetriebe in der Wirtschaftsregion Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim beurteilen die aktuelle Lage als schlecht. Das zeigt die Konjunkturumfrage zum Ende des zweiten Quartals.

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Über die Hälfte (53 %) der Unternehmen aus der Region ­berichten in der IHK-Energie-Umfrage, dass die Energiepreise ihrer ­Wettbewerbsfähigkeit schaden. Wir haben bei Unternehmen ­nachgefragt, wie sie die Energieversorgung bewerten.

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Die Industrie in Deutschland und in der EU steht unter Druck: Neben der Bewältigung der grünen sowie der digitalen Transformation haben geopolitische Konflikte zu höheren Energiepreisen geführt und die Umgestaltung von Lieferketten erfordert. Hinzu kommt ein Übermaß an Regulierung und Bürokratie, welches die Situation für viele Industrieunternehmen verschärft.

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„Unsere ersten drei Führungsebenen kommen alle aus dem Sport“, sagte Dieter Barlage, Geschäftsführer der Barlage GmbH in Haselünne-Flechum. Ehrenamt, Breiten- und Leistungssport spielen bei dem Hersteller von Sonderapparaten für die Personalauswahl eine besondere Rolle: Das Unternehmen unterstützt regionale Sportvereine, fördert damit seine Bekanntheit, aber schafft auch Vertrauen bei Jugendlichen und Eltern.

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Der Rat "Wettbewerbsfähigkeit" der EU befasste sich in seiner Sitzung am 24. Mai unter anderem mit dem Thema Industriepolitik. Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), nahm dies zum Anlass, auf eine rasche Konkretisierung des "New European Competitiveness Deal" zu drängen.

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Für knapp 60 Prozent der Unternehmen in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hat die Energiewende negative Auswirkungen auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unter den Industrieunternehmen geben sogar 77 Prozent an, die Energiewende schade ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

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Die Bundesregierung plant die massive Förderung klimaneutraler Produktionsprozesse in der Grundstoffindustrie und setzt dabei auf zwei neue Instrumente: Klimaschutzverträge und grüne Leitmärkte. Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 8. Februar 2023 ein Gutachten zum Thema „Transformation zu einer klimaneutralen Industrie: Grüne Leitmärkte und Klimaschutzverträge erstellt.

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Am 1. Februar 2023 hat die EU-Kommission den Green Deal Industrial Plan vorgestellt. Er soll die Wettbewerbsfähigkeit von sogenannten „Net-Zero“ Industries in der EU fördern und den Weg zur Klimaneutralität in Europa unterstützen. 

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Störungen in den internationalen Lieferketten stehen seit der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine besonders im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Diese gab es allerdings schon vorher. Denn unabhängig von den Krisen hat der Arbeitskräftemangel immer wieder zu Produktions- und Lieferengpässen geführt.

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Die Industrie in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim erwirtschaftete im Jahr 2021 erstmals über 30 Milliarden Euro Umsatz. Mit einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 15,7 % fiel die Entwicklung in der Region dabei besser aus als im landes- sowie bundesweiten Durchschnitt.

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Hohe Energie- und Rohstoffpreise sind laut aktueller IHK-Konjunkturumfrage das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Eine sichere Rohstoffversorgung und bezahlbare Energiepreise sind wesentliche Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen, insbesondere in der Industrie.

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Beim siebten Industrie-Dialog des Industriellen Arbeitgeberverbands (IAV) und der Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim (IHK) richteten rund 60 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik ihren Blick auf die Klimaneutralität und deren Auswirkung auf die deutsche Industrie.

Hölscher © IAV

Gastgeber der zweiten digitalen „Spätschicht: Industrie!“ am 13. Juli 2021 war dieses Mal die Hölscher Wasserbau GmbH.

Lies_SD_GMHuette © Georgsmarienhütte GmbH

Die Georgsmarienhütte GmbH wurde von der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit mit der Kennzeichnung „Wir sind dabei.“ ausgezeichnet. Das Unternehmen zählt damit zu den Betrieben, die sich vorbildlich für ökologische, soziale, sowie ökonomische Nachhaltigkeit einsetzen.

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Die Rofa Bekleidungswerk GmbH & Co. KG aus Schüttof hat die Kennzeichnung „Wir sind dabei.“ der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit erhalten. Gewürdigt wird das besondere Engagement in der betrieblichen Nachhaltigkeit.

fachdental stuttgart 2018 © Reitel Feinwerktechnik GmbH

Gegründet im Jahr 1985 und ansässig in Bad Essen, ist die Reitel Feinwerktechnik GmbH, die Geräte u. a. für Dentallabore, Zahnmedizinische Praxen und Kliniken entwickelt und produziert. Geführt wird das Unternehmen von Daniel Reitel, der 2012 nach Stationen in der Automobilindustrie in den elterlichen Betrieb eintrat.

Dr. Anne-Marie Großmann © info@lewandowski-foto.de

Dr. Anne-Marie Großmann ist seit Januar 2021 in der Geschäftsführung der Georgsmarienhütte Holding GmbH und verantwortet die Beteiligungen sowie den Real Estate Bereich der GMH Gruppe. Wir sprachen mit ihr über aktuelle Herausforderungen.

Spätschicht_Industrie_Spiess © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

„Die Energiepreise belasten deutsche Industrieunternehmen schon heute. Durch den europäischen ‚Green Deal‘ sind noch weitere erhebliche Belastungen zu erwarten. Wenn Deutschland Industriestandort bleiben soll, darf dabei der energieintensive Mittelstand nicht aus dem Blickfeld geraten“, forderte Christof Spies, geschäftsführender Gesellschafter der Spies Kunststoffe GmbH in Melle, jetzt in der ersten digitalen „Spätschicht: Industrie!“.

IMG_1548 © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Vor über 80 Jahren legte Eduard Schmidt den Grundstein für die ERFO Bekleidungswerk GmbH & Co. KG in Nordhorn, deren Namen er übrigens damals vom Wort Erfolg ableitete. Heute führt Hauke Schmidt, Enkel des Gründers, das Unternehmen in dritter Generation. Ehrenamtlich ist der 51-Jährige Mitglied im IHK- Regionalausschuss Landkreis Grafschaft Bentheim.

Deppe-Uelsen_2020 © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

„Steigende Energiepreise belasten unsere Industrieunternehmen schon heute ganz erheblich. Mit dem ‚Green Deal‘ plant die Europäische Union jetzt einen weltweiten Alleingang beim Klima- und Umweltschutz durch noch ambitioniertere Ziele und Maßnahmen. Damit sind weitere Belastungen für Unternehmen zu erwarten. Um den Industriestandort zu erhalten, darf hierbei der energieintensive Mittelstand nicht aus dem Blickfeld geraten.“ Dies erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf zu Beginn des Betriebsbesuchs der IHK-Geschäftsführung bei der Deppe Backstein-Keramik GmbH in Uelsen.

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Mit dem „Green Deal“ plane die Europäische Union jetzt einen weltweiten Alleingang beim Klima- und Umweltschutz durch noch ambitionierte Ziele und Maßnahmen. Um den Industriestandort zu erhalten, dürfen hierbei energieintensive Unternehmen nicht aus dem Blickfeld geraten, erklärte Marco Graf, IHK-Hauptgeschäftsführer, beim Betriebsbesuch bei der bp Raffinerie in Lingen.

IHK-Bereisung_Meyer_Meyer © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

„Osnabrück wurde 2020 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Großstadt ausgezeichnet. Hierzu leisten Unternehmen wie Meyer & Meyer durch die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Logistik- und Mobilitätskonzepte einen engagierten Beitrag.“ Dies erklärte Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, im Anschluss an den Betriebsbesuch der IHK-Geschäftsführung bei der Meyer & Meyer-Gruppe in Osnabrück.

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Im Fokus des Gespräches mit der IHK-Spitze stand das Energieeffizienz-Engagement der AGRO Holding GmbH in Bad Essen. „Konkrete Maßnahmen sind beispielsweise Investitionen in den Maschinen- und Fuhrpark zur Erhöhung der Energieeffizienz, die Entwicklung eines auf Maschinenabwärme basierenden Heizsystems und die Nutzung eines hauseigenen Gleisanschlusses,“ erläuterte Wolfgang Grothaus, Geschäftsführer und Inhaber der AGRO Holding GmbH.

Foto ROFA_2020 © ROFA Bekleidungswerk GmbH & Co. KG

Mundschutzmasken, die größtenteils in Asien gefertigt werden, sind durch akute Lieferengpässe kaum bis gar nicht verfügbar. Vor diesem Hintergrund stellt jetzt auch das ROFA Bekleidungswerk GmbH & Co. KG in Schüttorf das dringend benötigte Schutzmaterial her. Die ersten Mund-Nasen-Masken wurden bereits Mitte März produziert und u.a. an regionale Krankenhäuser, das Deutsche Rote Kreuz und die Feuerwehr gespendet.

Anke Schweda
Standortentwicklung, Innovation und Energie
Geschäftsbereichsleiterin, Mitglied der Geschäftsführung