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Aktuelles aus dem Steuerrecht

Informationen aus dem Steuerrecht

Steuerrecht

Mehrere Personen halten gemeinsam ein Grundstück, eine Photovoltaikanlage oder ein anderes Wirtschaftsgut und erzielen daraus Einnahmen. In solchen Fällen stellt sich die Frage, wer umsatzsteuerlich als Unternehmer gilt – die Gemeinschaft selbst oder die einzelnen Beteiligten.

Steuerrecht

Das Bundesfinanzministerium hat einen neuen Nachweis für Wiederverkäufer von Telekommunikationsleistungen eingeführt, mit dem Unternehmen ihre Wiederverkäufereigenschaft für die Anwendung des Reverse‑Charge‑Verfahrens nach § 13b Umsatzsteuergesetz belegen können.

Steuerrecht

Der Europäische Gerichtshof hat sich mit der Frage befasst, ob für einzelne Bestandteile einer Beherbergungsleistung unterschiedliche Umsatzsteuersätze angewendet werden dürfen.

Steuerrecht

Der Bundesfinanzhof hat mit einem aktuellen Urteil zur innergemeinschaftlichen Lieferung die bisher strenge formale Nachweispraxis relativiert.

Steuerrecht

Das Bundesministerium der Finanzen hat einen neuen FAQ-Katalog zum Aktivrentengesetz veröffentlicht und beantwortet darin zentrale Praxisfragen zur steuerlichen Behandlung und Umsetzung der Aktivrente.

Steuerrecht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist aktuell auf betrügerische Schreiben hin, die den Anschein offizieller Post des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) oder der britischen Finanzaufsicht FCA erwecken.

Steuerrecht

Bis Ende 2025 ermöglichte die Umsatzsteuerlagerregelung nach § 4 Nr. 4a UStG eine Steuerbefreiung für bestimmte Waren, die in einem bewilligten Umsatzsteuerlager eingelagert wurden, sowie für damit verbundene Dienstleistungen. Ziel war es, insbesondere im internationalen Warenverkehr Liquiditätsbelastungen durch vorzeitige Umsatzsteuerzahlungen zu vermeiden. Diese Möglichkeit entfällt jedoch ab dem 1. Januar 2026 vollständig

Steuerrecht

Mit Schreiben vom 29. Dezember 2025 hat das Bundesministerium der Finanzen die Sachbezugswerte für unentgeltliche oder verbilligte Mahlzeiten ab dem Kalenderjahr 2026 angepasst. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass Mahlzeiten ab dem 1. Januar 2026 mit 2,37 Euro für ein Frühstück, 4,57 Euro für ein Mittag- oder Abendessen und 11,50 Euro bei Vollverpflegung anzusetzen sind.

Steuerrecht

Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hat entschieden, dass Unternehmen den Vorsteuerabzug bereits dem ursprünglichen Leistungszeitraum zuordnen dürfen, auch wenn die Rechnung erst später eingeht. Voraussetzung ist lediglich, dass die ordnungsgemäße Rechnung spätestens bis zur Abgabe der Umsatzsteuererklärung für diesen Zeitraum vorliegt.

Steuerrecht

Der Bundesrat hat am 19. Dezember 2025 insgesamt elf steuerrechtlichen Gesetzes- und Verordnungsvorhaben zugestimmt und damit mehrere Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen.

Steuerrecht

Mit Schreiben vom 20. Januar 2026 hat das Bundesfinanzministerium klargestellt, wann Einrichtungen trotz dauerhafter Verluste zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Entscheidend ist, ob eine wirtschaftliche Tätigkeit im Sinne des Umsatzsteuerrechts vorliegt. Dafür muss eine Organisation nachhaltig Leistungen gegen Entgelt erbringen.

Steuerrecht

Mit der Neufassung des § 122a Abgabenordnung können Finanzbehörden künftig Verwaltungsakte durch die Bereitstellung zum Datenabruf bekannt geben. Steuerbescheide, die Finanzbehörden auf Grundlage elektronisch eingereichter Steuererklärung erlassen, sollen grundsätzlich elektronisch zum Abruf bereitgestellt werden. Im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage ist hierfür keine Einwilligung mehr erforderlich. Wer nicht widerspricht, erhält zukünftig den Bescheid automatisch digital. Die Neuregelung umfasst u. a. Einkommensteuerbescheide, Messbescheide, Freistellungsbescheide und weitere Verwaltungsakte.

Steuerrecht

Wer Waren in andere EU-Staaten liefert, kennt die strengen Nachweispflichten: Fehlen bestimmte Standarddokumente, droht die Versagung der Umsatzsteuerbefreiung. Der Europäische Gerichtshof hat nun klargestellt, dass die Umsatzsteuerbefreiung nicht allein wegen fehlender standardisierter „Quick-Fix“-Belege versagt werden darf.

Steuerrecht

Der Bundestag hat am 4. Dezember 2025 das Steueränderungsgesetz 2025 beschlossen, das jedoch noch der Zustimmung des Bundesrats bedarf; eine Entscheidung könnte bereits am 19. Dezember fallen.

Steuerrecht

Das Bundeszentralamt für Steuern hat in seiner Pressemitteilung vom 07. Februar 2024 informiert, dass das Zuwendungsempfängerregister online ist.