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Standortumfrage Landkreise

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz hat im Sommer 2024 zum 7. Mal eine Umfrage zum Wirtschaftsstandort Pfalz durchgeführt – erstmals ausschließlich in den Landkreisen. Die Ergebnisse sind am 29. November 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.
Befragt wurden insgesamt etwa 43.000 Unternehmen aus allen Landkreisen der Pfalz: Kreis Bad Dürkheim, Donnersbergkreis, Kreis Germersheim, Kreis Kaiserslautern, Kreis Kusel, Kreis Südliche Weinstraße, Kreis Südwestpfalz und Rhein-Pfalz-Kreis. Dabei wurden die Unternehmen unter anderem darum gebeten, ihre Zufriedenheit mit zahlreichen Standortfaktoren in Punkten von 1 (sehr unzufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) zu bewerten. Die Ergebnisse sowohl im Gesamten als auch für die einzelnen Landkreise finden Sie unter den untenstehenden Links.
Sie haben Interesse an einer PDF und den Quelldaten zu einem bestimmten Landkreis? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail und wir senden Ihnen die Unterlagen zu.
goldener Herbst in den Weinbergen in der Pfalz © Schwitzke / stock.adobe.com

Etwa 60 Prozent der pfälzischen Unternehmen haben ihren Sitz in einem der acht Landkreise in der Pfalz. Unter ihnen befinden sich viele Hidden Champions und Startups mit großem Protenzial. Umso wichtiger ist es, dass die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der pfälzischen Unternehmen stimmen.

In Bad Dürkheim © Dirk / AdobeStock.com

Der Kreis Bad Dürkheim liegt am Rande der Metropolregion Rhein-Neckar und ist strukturell sehr heterogen aufgestellt. Dennoch findet sich der Kreis Bad Dürkheim in den Top 3 der pfälzischen Landkreise wieder.

Rheinaue in der Pfalz © Norbert Grasnek / AdobeStock.com

Der Rhein-Pfalz-Kreis profitiert von seiner zentralen Lage innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar und grenzt an den Ballungsraum Ludwigshafen-Mannheim. Mit seiner im pfälzischen Vergleich hohen Bevölkerungsdichte lässt sich bereits von einem städtischen Kreis sprechen.

Blick von der Burgruine Neu-Bolanden © Stephan F. F. Dinges / AdobeStock.com

Der Donnersbergkreis liegt zu einem großen Teil im Nordpfälzer Bergland und gehört mit seiner niedrigen Bevölkerungsdichte und seinen kleinen Ortsgemeinden zu den ländlichsten Räumen der Pfalz. Diese strukturellen Rahmenbedingungen spiegeln sich auch in den Branchen wider: Fast die Hälfte der Antworten stammt von Unternehmen, die sich dem Handel oder sonstigen Dienstleistungen zuordnen.

Panoramaansicht Stadt Kaiserslautern © Otto Durst / AdobeStock.com

Der Kreis Kaiserslautern unterscheidet sich in Teilen von den übrigen Landkreisen in der West- und Südwestpfalz. Nicht zuletzt profitiert der Kreis Kaiserslautern von den Stadt-Umland-Beziehungen mit der Stadt Kaiserslautern.

Ruine im Pfälzer Wald © SanGero / Adobestock.

Der Landkreis Kusel liegt im Nordpfälzer Bergland und ist mit seiner niedrigen Bevölkerungsdichte und der Vielzahl an kleinen Dörfern sehr ländlich geprägt. Dies spiegelt sich auch in der Größe der ansässigen Unternehmen wider: Fast 90 Prozent der Antworten stammen von Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten.

Weißenburger Tor in Germersheim © mabreart / AdobeStock.com

Der Kreis Germersheim erstreckt sich entlang der Rheinschiene und grenzt dadurch unmittelbar an den Ballungsraum der TechnologieRegion Karlsruhe. Zugleich ist der Kreis nicht weit entfernt vom Ballungsraum der Metropolregion Rhein-Neckar, was erhebliche Standortvorteile mit sich bringt.

Maikammer in der Pfalz © Conny Pokorny / Adobestock.com

Der Landkreis Südliche Weinstraße liegt innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar und der Technologie- Region Karlsruhe. Mit seinen vielen Weindörfern ist der Kreis geprägt von Weinbau und Tourismus, was sich auch in der Branchenstruktur des Kreises widerspiegelt.

Luftbild von der Burg Berwartsein © Familie Eisenlohr.de / AdobeStock.com

Der Kreis Südwestpfalz ist nicht nur der flächenmäßig größte Kreis innerhalb der Pfalz, sondern weist auch die niedrigste Bevölkerungsdichte auf. Mit seinen weiten Waldflächen und seiner Vielfalt an kleinen Dörfern ist der Kreis Südwestpfalz daher sehr ländlich geprägt. Dies stellt den Kreis vor große infrastrukturelle Herausforderungen, um nicht wirtschaftlich abgehängt zu werden.

Quick Facts

2589 An der Standortumfrage Landkreise 2024 haben sich 2.589 Unternehmen beteiligt.

6.3 Die Unternehmen geben ihrem Standort im Schnitt 6,3 Punkte.

58.3 Für ihren jetzigen Standort würden sich 58,3 Prozent der Unternehmen erneut entscheiden.