2. Sicherheitsforum Nordostniedersachsen

Krisen, hybride Bedrohungen, Cyberangriffe oder Extremwetterlagen stellen Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zunehmend vor gemeinsame Herausforderungen. Wie sich Unternehmen, Verwaltungen und Sicherheitsinstitutionen besser auf Krisen vorbereiten und im Ernstfall wirksam zusammenarbeiten können, steht im Mittelpunkt des 2. Sicherheitsforums Nordostniedersachsen, zu dem die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) gemeinsam mit dem Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e. V. (BSKI) am 1. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in das Kurhaus Bad Bevensen einlädt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter www.ihklw-events.de/sicherheitsforumnordostniedersachsen2026.
Nach der Premiere im vergangenen Jahr setzt die Veranstaltung den begonnenen Dialog zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Bundeswehr und weiteren Sicherheitsakteuren fort. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen, Behörden, Organisationen der Gefahrenabwehr und Sicherheitsinstitutionen. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu vertiefen und Impulse für eine widerstandsfähige Region zu setzen. Das erste Sicherheitsforum hat gezeigt: Sicherheit und Resilienz gelingen nur im Schulterschluss – und müssen sich in belastbaren Strukturen und eingeübten Abläufen bewähren.
„Die aktuelle Sicherheitslage zeigt, dass Krisenvorsorge längst kein abstraktes Randthema mehr ist. Unternehmen, Politik und Gesellschaft müssen aktiv Krisenvorsorge betreiben. Dafür braucht es belastbare Netzwerke, verlässliche Kommunikationswege und ein gemeinsames Verständnis darüber, wie wir im Ernstfall handeln, denn die Zeit drängt“, erklärt IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann.
Das Sicherheitsforum greift diese Einschätzungen in diversen Fachvorträgen und Diskussionsrunden auf. Zum einen tauschen sich die Panellisten über den Schutz der Kritischen Infrastruktur sowie die An- und Herausforderungen für Unternehmen im Ernstfall aus. Weitere Aspekte wie der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz werden in verschiedenen Vorträgen beleuchtet. Eine Einordnung der sicherheitspolitischen Lage Deutschlands erfolgt durch den Wehrbeauftragten Henning Otte. Im Fokus steht die Frage, wie ein wirksames Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft und Sicherheitsakteuren in Nordostniedersachsen gelingen kann.
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Lüneburg, 23. September 2026