Grünes Licht für die A 39
Die Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg begrüßen die Entscheidung Die Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg begrüßen die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum 7. Bauabschnitt der A 39 zwischen Wolfsburg und Ehra. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft ist das Urteil ein starker Impuls für den Wirtschaftsstandort und für eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Osten Niedersachsens.
„In der aktuell wirtschaftlich schwierigen Lage ist die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ein wichtiges und richtiges Signal für unsere Region!“, sagt Dr. Florian Löbermann, Hauptgeschäftsführer der IHK Braunschweig. „Die Region 38 als industrieller Kern Niedersachsens braucht eine leistungsfähige Verkehrsanbindung. Transporte aus unserer Region enden nicht in Wolfsburg, sondern gehen weit darüber hinaus. Die A 7 ist bereits heute stark belastet. Deshalb ist dieses Urteil richtungsweisend.“
Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg, betont: „Die A 39 ist das wichtigste Infrastrukturprojekt im Osten Niedersachsens. Sie wird die Erreichbarkeit für Unternehmen und Beschäftigte maßgeblich verbessern. Mit dem nun bestandskräftigen Baurecht für den ersten Teilabschnitt ist ein entscheidender Schritt getan. Jetzt müssen die Bauarbeiten zügig beginnen.“
Am heutigen Mittwoch, 8. Juli, hat das Bundesverwaltungsgericht den Planfeststellungsänderungs- und ergänzungsbeschluss für den siebten Bauabschnitt bestätigt. Damit besteht Baurecht für den Abschnitt zwischen Wolfsburg (B 188) und Ehra. Aus Sicht der beiden IHKs müssen nun die nächsten Schritte hin zu einem schnellstmöglichen Baustart gegangen werden. Dazu gehört insbesondere die Sicherung der Finanzierung. Für die regionale Wirtschaft gilt: Was baureif ist, muss auch gebaut werden.
Zeinert richtet den Blick zugleich auf die Bedeutung für die gesamte Region: „Das Urteil ist ein starkes Signal für die weiteren Abschnitte der A39. Jetzt kann das historische Infrastrukturdefizit unserer Region Schritt für Schritt beseitigt werden.“
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Lüneburg, 8. Juli 2026
