3G-Regelung am Arbeitsplatz

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung ab 20. März

Das Bundeskabinett hat am 16. März 2022 die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung beschlossen, welche die Basisschutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz ab dem 20. März bis 25. Mai  2022 festlegt.
Die wichtigsten Änderungen sind:
Es besteht keine Homeofficepflicht und keine 3G-Zugangsregelung am Arbeitsplatz mehr.
Einige Regelungen aus bisherigen Fassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bleiben unverändert erhalten:
  • Auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung sind in einem Hygienekonzept die weiterhin noch erforderlichen Schutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen.
  • Das betriebliche Hygienekonzept ist den Beschäftigten in geeigneter Weise in der Arbeitsstätte zugänglich zu machen.
  • Den Mitarbeitenden ist es zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen.
Andere Regelungen sind nicht mehr zwingend, sondern im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens sowie tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren auf ihre Erforderlichkeit hin vom Arbeitgeber zu prüfen:
  • Zu prüfen ist, ob den Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, einmal pro Kalenderwoche kostenfrei ein Corona-Test angeboten werden soll.
  • Um die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen zu reduzieren, ist zu prüfen, welche geeigneten Maßnahmen getroffen werden können. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten diese in ihrer Wohnung ausführen können.
  • Geprüft werden soll im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung auch, ob das Tragen medizinischer Gesichtsmasken durch die Beschäftigten erforderlich ist. Falls ja, muss der Arbeitgeber diese bereitstellen.
Wichtig:
Der Impfstatus darf beim Hygienekonzept nicht mehr berücksichtigt werden!

Weitere aktuelle Informationen zum betrieblichen Infektionsschutz stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Webseite zur Verfügung.