Rader Hochbrücke

IHK: Neubau der Rader Hochbrücke zügig vorantreiben

Die IHK Flensburg begrüßt den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rader Hochbrücke. “Das Projekt liegt im geplanten Zeitrahmen. Die Deges behält damit das zügige Tempo beim A7-Ausbau bei”, sagt IHK-Verkehrsreferent Jerome Stuck. Nun müsse zügig vollziehbares Baurecht geschaffen werden und das Projekt ohne Zeitverlust fristgerecht umgesetzt werden.
“Nur so können chaotische Zustände wie 2013 verhindert und Schäden für den Investitionsstandort nördlich des Kanals abgewendet werden”, betont Stuck. Aufgrund sorgfältiger Planung und der Intensität, mit der von den zuständigen Stellen Gespräche geführt wurden, sei mit substanziellen Klagen, die das Projekt noch ausbremsen und den Zeitplan gefährden könnten, jedoch nicht zu rechnen. Jerome Stuck: “Wir sind sehr zuversichtlich, dass es wie vorgesehen klappt.”
Laut Plan wird östlich der jetzigen Brücke von 2023 bis 2026 zunächst ein neues Brückenbauwerk mit zwei Richtungsfahrbahnen über den Nord-Ostsee-Kanal errichtet. Anschließend wird die alte Brücke komplett abgerissen und an derselben Stelle ein weiteres, neues Brückenbauwerk mit zwei Richtungsfahrbahnen gebaut. So entsteht eine Zwillingsbrücke, bestehend aus zwei Teilbauwerken. Während die zweite Hälfte gebaut wird, rollt der Verkehr knapp vier Jahre lang in beiden Richtungen über den ersten Brückenteil.
Nach erfolgtem Ausbau der A7 nördlich von Hamburg ist nun die Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal das zentrale Nadelöhr im nördlichen und mittleren Schleswig-Holstein. Die bestehende Brücke ist abgängig und steht unter regelmäßiger Begutachtung durch den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig- Holstein (LBV.SH). Sie hat eine Betriebserlaubnis bis 2026. Die A7 ist die wichtigste Verbindung im Norden Schleswig-Holsteins sowie nach Dänemark und somit von zentraler Bedeutung für die zunehmenden Nord-Süd-Verkehre und die Attraktivität des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsraumes.
Veröffentlicht am 3. Februar 2022