Berufe von A-Z

Koch/Köchin

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Erfahrungsbericht
Christian Roenn entdeckt als Koch die Welt und erzählt im Interview was seinen Beruf ausmacht. Gelernt hat er im Jagdhaus Eiden und im Restaurant Apicius in Bad Zwischenahn. Danach ging es für ihn u.a. nach Sydney. Auch nach der Ausbildung hat er sich immer weitergebildet und mithilfe des Weiterbildungsstipendiums seinen Ausbilder absolviert und studiert.

Neuordnung der gastgewerblichen Ausbildungsberufe

Die Ausbildungsverordnungen der Gastgewerblichen Berufe wurden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Ausbildungsordnungen sind am 01.08.2022 in Kraft getreten.
Im Mittelprunkt des beruflichen Handelns stehen weiterhin die Gastorientierung und die Gastzufriedenheit. In den dreijährigen Berufen gehören zu den vorgenommenen Aktualisierungen auch neue Berufsbildpositionen für die „Anleitung und Führung von Mitarbeitern“, die „digitalisierte Arbeitswelt“ sowie „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“. In diesem Zusammenhang sind beim BiBB praktische Umsetzungshilfen zu den Hotel- und Gastronomieberufen erschienen. 

Küchenberufe

 Gastronomieberufe

Hotelberufe

Arbeitsgebiet

Köche verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören: Planung, Einkauf der Lebensmittel und Zutaten, Vorbereitung, Lagerhaltung.
Sie kennen die Rezepte für die Gerichte aller Art, für Suppen, Soßen, Gebäck oder Süßspeisen. Sie stellen die Speisekarte zusammen, kochen, braten und garnieren.
Bei der Herstellung berücksichtigen sie die Maßgaben einer gesunden Ernährung. Sie beachten die geltenden Hygienevorschriften, erarbeiten Menüvorschläge und kalkulieren diese. Darüber hinaus beraten Köche selbstverständlich auch die Gäste.

Branchen/Betriebe

Köche werden in Unternehmen der Gastronomie, wie z.B. Restaurants, Gasthöfe, Bistros, Hotels, im Partyservice, in Krankenhäusern, Kantinen und Großküchen eingesetzt.

Berufliche Fähigkeiten

  • beherrschen arbeits- und küchentechnische Verfahren und wenden Hygienevorschriften an,
  • berücksichtigen ernährungsphysiologische, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte,
  • stellen Suppen und Soßen her,
  • bereiten Fisch, Schalen- und Krustentiere zu,
  • verarbeiten Fleisch, Innereien, Wild und Geflügel,
  • bereiten pflanzliche Nahrungsmittel und Sättigungsbeilagen zu,
  • stellen Süßspeisen, Eierspeisen sowie Speisen aus Molkereiprodukten her,
  • bereiten Vorspeisen zu und richten kalte Platten an,
  • beherrschen Grundlagen der Kalkulation,
  • erarbeiten Menüvorschläge und beraten Gäste.

Ausbildungsschwerpunkte

Die Berufsausbildung gliedert sich in
  • berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie
  • integrativ zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.
Berufsbildpositionen der berufsprofilgebenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Umgang mit Gästen und Teammitgliedern,
  • Annahme und Einlagerung von Waren,
  • Vor- und Nachbereitung von Arbeiten für die Speisenzubereitung sowie Einsatz von
  • Geräten, Maschinen und Arbeitsmitteln,
  • Anwendung der grundlegenden Arbeitstechniken in der Küche,
  • Wahrnehmung der grundlegenden Aufgaben in Service und Wirtschaftsdienst,
  • Zubereitung von einfachen Speisen und Gerichten,
  • Zubereitung von pflanzlichen Nahrungsmitteln und von Pilzen,
  • Zubereitung von Suppen, Soßen und Eintöpfen,
  • Verarbeitung und Zubereitung von Fleisch,
  • Verarbeitung und Zubereitung von Fisch,
  • Herstellung und Verarbeitung von Teigen und Massen,
  • Herstellung von Süßspeisen und Desserts,
  • Planung und Umsetzung des nachhaltigen Einsatzes von Geräten, Maschinen, Arbeitsmitteln, Lebensmitteln und Ressourcen,
  • Anwendung der speziellen Hygienevorschriften in der Küche,
  • Zusammenstellung und Kennzeichnung von Speisen und Gerichten,
  • Sicherstellung von Warenflüssen sowie Kalkulation von Kosten und Preisen,
  • küchentechnische Verwaltungsprozesse,
  • Beratung von Gästen sowie Verkauf von Produkten und Dienstleistungen und
  • Anleitung und Führung von Mitarbeitenden.
Die Berufsbildpositionen der integrativ zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und
Fähigkeiten
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht,
  • Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit,
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit,
  • digitalisierte Arbeitswelt und
  • Durchführung von Hygienemaßnahmen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel drei Jahre.

Berufsschule

Berufsbildende Schulen 1, Wilhelmshaven
Heppenser Str. 16-18, 26384 Wilhelmshaven
www.bbs1-whv.de
Berufsbildende Schulen 3 Oldenburg
Maastrichter Str. 27, 26123 Oldenburg
http://bbs3-ol.de

Prüfungen

Die Abschlussprüfung erfolgt in zwei Teilen als “gestreckte Abschlussprüfung”. Die klassische Zwischenprüfung entfällt. Dabei werden die zur beruflichen Handlungsfähigkeit im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gehörenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, das heißt, die beruflichen Kompetenzen, welche am Ende der Berufsausbildung erwartet werden und zum Handeln als Fachkraft befähigen, in zwei zeitlich auseinander fallenden Teilen geprüft werden.
Teil 1 der Abschlussprüfung soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden. Teil 2 der Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt. 
Hinweis: Weitere Informationen zur  Abschlussprüfung finden Sie auf der Homepage der AKA.
Prüfungstermine
Die schriftliche Prüfung findet an bundeseinheitlichen Prüfungsterminen statt.
Den Termin der mündlichen Prüfung erhalten die Prüfungsteilnehmer ca. 4 Wochen vor dem jeweiligen Termin, schriftlich. Die mündlichen Abschlussprüfungen finden in der Sommerprüfung ca. 4 Wochen vor den Sommerferien und in der Winterprüfung im Januar statt.
Prüfungsvorbereitung
Damit Auszubildende mit einem guten Gefühl und einer großen Portion Sicherheit die Prüfungsanforderungen bewältigen können, haben wir eine Übersicht mit verschiedenen Hilfen und Tipps zusammengestellt.
* Für eine bessere Lesbarkeit verwenden wir meist die männliche Form. Entsprechende Textstellen gelten selbstverständlich gleichwertig für alle Geschlechter (m/w/d).