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CORPORATE RESPONSIBILITY

Verantwortungsvoll handeln, dauerhaft erfolgreich wirtschaften

Wirtschaftliche Aktivitäten haben unweigerlich Auswirkungen für Mensch und Natur. Unternehmen kommt daher eine besondere Rolle bei der Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung zu. Was zu dieser Verantwortung gehört und wie die Wirtschaft ihre Rolle bestmöglich ausfüllen kann, muss in einer dynamischen, immer komplexer werdenden Welt stets aufs Neue diskutiert werden. Die IHK Darmstadt befördert diesen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Und sie unterstützt kleine und mittlere Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Ehrbare Kaufleute
Zwei Personen schütteln Hände © insta_photos

Bis heute haben die Industrie- und Handelskammern den Auftrag, sich – wie es im Gesetz heißt – „für Wahrung von Anstand und Sitte“ im Wirtschaftsleben einzusetzen. Der Begriff „Ehrbarer Kaufmann“ mag mittlerweile etwas angestaubt sein, die Ideen dahinter sind es nicht. Unternehmerinnen und Unternehmer der IHK Darmstadt haben im Jahr 2020 ein modernes Leitbild formuliert, das die klassischen Grundsätze des „Ehrbaren Kaufmanns“ in die heutige Zeit übersetzt und um zentrale Aspekte erweitert.

Nachhaltige Entwicklung
SDG-Teaser © 17Ziele.de

Künftig dürften sich vor allem die Produkte und Dienstleistungen am Markt durchsetzen, die soziale und ökologische Aspekte in besonderem Maße berücksichtigen. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl.: Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) bieten Unternehmen eine Orientierungshilfe, wie sie ihre Aktivitäten nachhaltiger und zugleich eine lebenswerte Zukunft für alle gestalten können.

Leitfaden für KMU
© BGStock72 / IHK Darmstadt

Unternehmen bewegen sich in einer immer stärker vernetzten Welt, in der sich Marktbedingungen immer schneller ändern und der Wettbewerbsdruck stetig steigt. Gleichzeitig wird auf gesellschaftlicher und politischer Ebene mehr denn je darüber diskutiert, was verantwortungsvolles Wirtschaften bedeutet. Ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement schafft Vertrauen, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und die Krisenfestigkeit – und lässt sich auch ohne großes Budget aufbauen.

GOOD-PRACTICES

Zukunftsmut: Ideen für mehr Nachhaltigkeit

Von der Chancengleichheit am Arbeitsplatz über ressourcenschonende, umweltfreundliche Produktion, neue Geschäftsideen, die Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen präsentieren, bis hin zu Sponsoring von Sportvereinen, Kultureinrichtungen und mehr: Unternehmerische Verantwortung hat viele Facetten. In dieser Artikelserie stellen wir Ihnen Good-Practices in Sachen ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit aus der Region Rhein-Main-Neckar und darüber hinaus vor, die beweisen, warum wir auch in Zeiten multipler Krisen mehr Optimismus wagen sollten.

DAUERHAFT GUT LEBEN
IHK-Vizepräsident Jöst im Austausch © Markus Schmidt / IHK Darmstadt

Mit wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen werden die soziale Marktwirtschaft, wirtschaftliches Wachstum sowie die Funktion von Unternehmertum innerhalb der Gesellschaft wieder stärker diskutiert. Was macht den gesellschaftlichen Wert von Unternehmertum aus und unter welchen Rahmenbedingungen können Unternehmen verantwortungsbewusst wirtschaften und kreative Lösungen entwickeln? Die Vollversammlung der IHK Darmstadt bezieht dazu klare Position.

Green Deal
Windrad Reparatur © PROKON Regenerative Energien eG

Europa soll bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Dazu definiert der European Green Deal neue Leitplanken und Spielregeln für die Wirtschaft: Sie muss ihre CO2-Emissionen reduzieren und ressourcenschonender produzieren. Gleichzeitig soll die Digitalisierung den Transformationsprozess unterstützen. Der Green Deal bietet auch Chancen für neue Geschäftsfelder. Die IHK Darmstadt unterstützt Unternehmen bei diesen Veränderungen mit Informationen, Fördermöglichkeiten, Beratungs- und Qualifizierungsangeboten.

Zertifizierung und Audits
Person mit Klemmbrett und Stift © Nattawit

Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten, Ihr Engagement im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes, der Energieeffizienz sowie im Klimaschutz zu systematisieren und zertifizieren. Der nachfolgende Überblick greift sechs der am häufigsten verwendeten Managementinstrumente auf und stellt die zugrundeliegende Methode dar.

Transparenz
Person sitzt am Tisch mit vielen Papieren und einem Laptop, stützt den Kopf auf und liest ein Papier © Alliance

Um die Transparenz zu steigern, inwieweit Unternehmen ihre ökologische und soziale Verantwortung wahrnehmen, sind Betriebe mit mehr als 500 Mitarbeitenden dazu verpflichtet, Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, der Achtung der Menschenrechte sowie der Bekämpfung von Korruption und Bestechung offenzulegen.

LIFE LONG LEARNING
Eine Gruppe von Personen an einem Tisch, im Hintergrund ein Screening Bildschirm © Halfpoint

Vom CSR-Management über betriebliches Mobilitäts- und Gesundheitsmanagement bis hin zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement Die IHK Darmstadt legt regelmäßig neue Weiterbildungsseminare und Zertifikatslehrgänge auf, die Unternehmen und ihre Fachkräfte dazu befähigen sollen, sich in einem stetig wandelnden Umfeld gut aufzustellen.