die WIRTSCHAFT | Das Magazin
Nr. 6649768
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Leitartikel

Verwaltung –digital?

Das 2017 von der Bundesregierung verabschiedete Onlinezugangsgesetz (OZG) sollte die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Von Anfang an war klar, dass dieser Zeitrahmen nicht ausreichen würde. Mit dem am 24. Mai 2023 von Bundesministerin Nancy Faeser vorgelegten Nachfolgepaket zum OZG 2.0 wurde der Rahmen für weitere Digitalisierungsmaßnahmen geschaffen. In den Standortumfragen der IHKs Bodensee-Oberschwaben und Ulm rangiert das Thema unter den Top 5 beziehungsweise Top 10 der Handlungsfelder. Kritik gibt es an der steigenden Bearbeitungsdauer von Verwaltungsverfahren: Sie lähmen Innovationen und verursachen Mehraufwand und höhere Kosten. Ein wichtiger Baustein zur Lösung ist die Digitalisierung der Verwaltungen. Wir haben nachgefragt: Wie ist der Stand bei der Umsetzung der digitalen Verwaltung? Welche Erfolge wurden erzielt, wo gibt es noch Baustellen? Und was wünschen sich die Unternehmen, Städte und Kommunen?
“Man muss das gesamte Verfahren digital denken – und gleichzeitig den Prozess selbst auf den Prüfstand stellen.”
- Heiner Scheffold
Markus Romer weiß, wovon er spricht, wenn es um das Thema „Digitale Verwaltung“ geht. Er ist Leiter der Unternehmensentwicklung bei der Max Wild GmbH in Berkheim-Illerbachen. Die 700 Mitarbeiter starke Firma ist nicht nur im Bereich Tiefbau und Abbruch tätig, sondern betreibt Deponien und Kiesbetriebe, bietet Umwelt- und Energiedienstleistungen an, plant und realisiert den Ausbau von Infrastrukturprojekten. Ob Glasfaserleitungen, Photovoltaikanlagen oder Bienenschutz: Für Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren ist das Unternehmen mit dem Regierungspräsidium über die Kreisverwaltung bis zu den unteren Verwaltungsebenen in ständigem Austausch. Daneben war Romer selbst sechs Jahre lang in der Verwaltung tätig. Er misst dem Bereich einen hohen Stellenwert bei. „Die Zuverlässigkeit der Verwaltung ist eine der größten Stärken der deutschen Wirtschaft. Doch seit den 2000er-Jahren hinkt die Adaption der Zeit hinterher.“ Insbesondere Baugenehmigungs-, Immissionsschutz- oder Flächennutzungsverfahren laufen laut Romer viel zu langsam. „Verfahren, die früher normativ zum Beispiel neun Monate benötigt haben, dauern heute im Regelfall zwei bis drei Jahre.“ Dies könnte für Deutschland künftig einen großen Wettbewerbsnachteil zur Folge haben, warnt der Verwaltungsexperte.

Gemeinsame Datenräume schaffen

„Digitalisierung bedeutet nicht, einfach nur ein paar PDFs zum Download bereit zu stellen“, sagt Romer. Der ganze Projektprozess müsste durchdigitalisiert werden, auch vonseiten der Unternehmen. Die Nutzung gemeinsamer, geschützter Datenräume sei ein wesentlicher Bestandteil, so dass Behörden, Stakeholder und weitere Akteure auf dieselben Basisdaten zugreifen können. Das spart Papier und unnötige Arbeitsschritte. Zudem sollten unterschiedlichste Interessen durch rechtsstaatliche Vorgaben schneller gegeneinander abgewogen werden. Romer wünscht sich klare, vereinheitlichte Verfahren. „Wir sind zurzeit mit dem gleichen Thema in zwölf Landkreisen tätig. Das Handling erfolgt in jedem Landkreis ganz unterschiedlich.“

Verwaltungen oft zu Unrecht in Kritik

Ein Thema liegt Romer hierbei besonders am Herzen. „Die Verwaltungen müssen oft zu Unrecht als Prügelknaben herhalten. Dabei sind sie oftmals Opfer rein politischer, nicht zu Ende gedachter Visionen, denen es an normativen und formalen Vorgaben fehlt.“ Schließlich können Verwaltungen als Exekutive nur umsetzen, was ihnen die Legislative vorgibt. Romer betont, dass er im Umkreis von 70 Kilometern mit vielen Verwaltungen zusammengearbeitet habe. Er sieht große Fortschritte: Die Sensibilisierung für das Thema ist gegeben, die Mitarbeiter sind bereit, zu helfen. Doch es fehlt die mögliche Agilität in der Folge. Diesbezüglich sieht Romer die Politik auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene in der Pflicht. „Unsere Verwaltungen müssen mit materiellen, personellen und normativen Ressourcen aufgestockt werden, damit wir gemeinsam agile, effiziente, schnelle und digitalisierte Verwaltungsprozesse bekommen – zum Wohle unserer Volkswirtschaft.“ Der mit Umweltpreisen ausgezeichneten Max Wild GmbH liegt zum Beispiel das Thema Abfallentsorgung am Herzen. Sie hat dafür so-gar eigene Technologien entwickelt. Doch den Verwaltungen würden häufig die Kapazitäten fehlen, um Kontrollen in der gesamten Branche durchzuführen sowie Möglichkeiten zur rechtlichen Handhabe bei Verstößen, so Romer. Das habe leider oftmals eine Wettbewerbsverzerrung zur Folge, zum Nachteil derer, die sich an geltendes Recht halten. Letzt-endlich benötige die Digitalisierung dieselbe Priorisierung wie die aktuelle Energiepolitik, um Prozesse wie den Ausbau von regenerativen Energien zu beschleunigen.

176 Leistungen bereits online

Ein Kommunalpolitiker, der sich die Digitalisierung von Anfang an auf die Fahnen geschrieben hat, ist Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises. „1992 habe ich mir im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart einen der ersten beiden PCs gesichert“, erinnert sich Scheffold schmunzelnd. Jahre später hat er die ersten Förderrichtlinien zum Breitbandausbau aufgesetzt. Mit rund 176 digital angebotenen Leistungen über das landesweite Online-Serviceportal Service BW ist das Landratsamt Alb-Donau-Kreis derzeit unter den Spitzenreitern in Baden-Württemberg. Und Scheffold ist nun auch einer der ersten Landräte des Bundeslandes, der selbst mit der neuen digitalen Akte arbeiten wird.
Er ist sich sicher: Digitalisierung muss Chefsache sein und vorgelebt werden. Trotz all dieser Vorreitererfolge weiß Scheffold, dass dies keine leichte Aufgabe ist. „Im Landratsamt wird eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben bearbeitet – die der vielen unteren staatlichen Behörden, beispielsweise von der unteren Naturschutzbehörde bis zum Katastrophenschutz, sowie die kommunalen Aufgaben des Landkreises wie etwa Jugendhilfe, Abfallwirtschaft oder ÖPNV. Die große Bandbreite unserer Aufgaben sowie die Abhängigkeit von den bereits laufenden Fachverfahren mit jeweils eigener Software und anderen Behörden macht die Digitalisierung komplex.“ Außenstehende bekämen davon kaum etwas mit. Weder von den Erfolgen – 16 der 23 Ämter des Landratsamtes arbeiten bereits mit der digitalen Akte – noch von Reglementierungen, welche die Digitalisierung bremsen. 2016 hat Scheffold alle Faxgeräte aus dem Landratsamt verbannt, außer ein paar wenigen, die für den Katastrophenfall vorgehalten werden müssen. Diese mussten dann in der Corona-Pandemie wieder entstaubt werden: „Ärzte und Labore durften aus Datenschutzgründen die Corona-Befunde nicht an unser Gesundheitsamt mailen. Sie mussten diese faxen – und wir sie wieder einscannen, um sie weiterzuverarbeiten. Aber wir sind öffentlich gescholten worden, wir arbeiten nicht digital. Das hat mich sehr geärgert!“
“Es kommt darauf an, die digitale Verwaltung international zu vernetzen.”
- Stefan Fiedler

Flächenkontrollen via Weltraumsatellit

Den Landrat treibt die Digitalisierung um, die viele Chancen für Synergien biete: „Man muss das gesamte Verfahren digital denken – und gleichzeitig den Prozess selbst auf den Prüfstand stellen“, sagt Scheffold. Viele Bereiche des Landratsamts arbeiten schon lange digital: „Ein Förster kann die IST-Daten seines Reviers auf einer digitalen Karte abrufen und vor Ort in seinem Tablet neue Informationen eingeben.“ Ein wenig nach Science-Fiction klingt die Agrarkontrolle via Weltraumsatellit: Eine Künstliche Intelligenz gleicht die Satellitenbilder mit den Angaben auf den Anträgen ab und kontrolliert so, ob die Fördergelder für Umweltschutz- oder Tierwohlmaßnahmen zurecht ausbezahlt worden sind. Auch an der Testphase zum „Virtuellen Bauamt“ des Landes nimmt der Alb-Donau-Kreis teil – ebenso wie als Pilotlandkreis für den digitalen Führerschein. Nicht nur die Abläufe sind vielfach bereits digital, auch viele Dienstleistungen des Landratsamts können inzwischen bereits online beantragt werden, beispielsweise Wohngeld, die KfZ-Zulassung oder in Kürze auch der erste Führerschein. Durch die Buchung von Online-Terminen gehören Wartezeiten bei vielen Behörden der Vergangenheit an. Vorausgesetzt, man nutzt sie auch. Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es weitere digitale Helferlein: „Wir haben eine Bürger-App, die Sie daran erinnert, wann Sie welche Abfalltonne vor die Türe stellen müssen“, so Scheffold. Und eine Integrations-App informiert Neuankömmlinge in zehn Sprachen über Einkaufsmöglichkeiten, Bildungsstätten oder die medizinische Versorgung im Alb-Donau-Kreis. Die Digitalisierung wirkt sich auch auf den Arbeitsalltag aus: Über 50 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts können bereits mobil arbeiten und freie Parkplätze in der Tiefgarage über eine interne App buchen. Auch die sechs kreiseigenen Schulen sind alle an das Glasfasernetz angeschlossen und mit Tablets ausgestattet. „Unser Anspruch ist es, dass die Schülerinnen und Schüler auf dem neusten Stand der Technik lernen und die digitale Transformation, wo nötig, auch in die Unternehmen bringen“, so Scheffold.
Auch im Landkreis Biberach und bei der Stadt Ulm geht es voran: Im Landkreis Biberach steht die Einführung der elektronischen Akte in der gesamten Kreisverwaltung ganz oben auf der Agenda, ebenso die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). „Die Digitalisierung der Verwaltung ist das Zukunftsinstrument für Effizienz und Bürgernähe“, so Landrat Mario Glaser. „Die Weiterentwicklung ist angesichts des Fachkräftemangels und des komplizierten Zusammenspiels der verschiedenen Ebenen eine riesige Herausforderung.“
Das Ziel der Stadt Ulm ist die Bereitstellung möglichst vieler durchgängig digitalisierter Prozesse für Bürgerschaft und Unternehmen: Anliegen und Anträge werden über einen digitalen Zugang gestellt und im Backoffice durchgehend digital bearbeitet, mit Schnittstellen zum Fachverfahren, E-Payment und Aktenablage im DMS. Ein wichtiges Projekt im Rahmen der digitalen Roadmap ist die digitale Baugenehmigung, hier ist die Stadt Ulm Teil eines Pilotprojekts des Landes.

Digitales Ursprungszeugnis von der IHK

Im Zuge der digitalen Verwaltung beschäftigen Zulassungsverfahren, insbesondere auf internationaler Ebene, die SternMed GmbH aus Ravensburg. Der Hersteller medizinischer Geräte wie MRTs, Ultraschall- und Röntgengeräte, liefert seine Entwicklungen in alle Welt. Mit dem dazugehörigen Aufwand. „Wir verkaufen streng regulierte Geräte, die direkt am Menschen wirken. Diese müssen extrem komplexe Prüf- und Testverfahren durchlaufen“, so der Geschäftsführer Stefan Fiedler. Beispielsweise umfasst der Zulassungsantrag eines Beatmungsgeräts rund 1.000 Seiten. Idee, Entwicklung, Produktionsverfahren, Forschungsstudien und klinische Tests werden darin dokumentiert.
“Nutzen Sie die digitalen Angebote und gehen Sie nicht aus Bequemlichkeit die alten Wege.”
-Clemens Moll
Im Bereich Logistik ist das Ursprungszertifikat von großer Bedeutung. Dieses kann online beantragt werden, seit 2020 sogar noch unkomplizierter per webbasierter Nutzerkennung. Nach Prüfung und Bewilligung durch die zuständige IHK wird das elektronische Ursprungszertifikat direkt im jeweiligen Unternehmen ausgedruckt. Das spart Zeit und Botengänge. Ein Service, den die SternMed GmbH gerne in Anspruch nimmt. Seit diesem Jahr besteht auch die Möglichkeit, Online-Anträge für Carnets, also internationale Zollpassierscheine, zu stellen. Diese beschleunigen die Grenzabfertigung. Sie werden digital geprüft und dem oder der Antragstellenden anschließend von der IHK postalisch zugeschickt oder können dort abgeholt werden. Auch wenn einzelne Teilschritte bereits digitalisiert wurden, läuft es am Ende immer noch auf den Papierausdruck hinaus. Im Februar 2023 hat die deutsche Generalzolldirektion dem internationalen Pilotprojekt eCarnet zugestimmt, sodass das volldigitale Carnet nun auch in Deutschland getestet werden kann. (Mehr zum eCarnet lesen Sie auf Seite 21)

Verwaltung international vernetzen

Kompliziert wird es bei Warenlieferungen außerhalb der EU. „Verkaufen wir medizinische Geräte an Länder wie Pakistan oder Ägypten, so müssen die Dokumente notariell beglaubigt, vom Landgericht apostilliert und von den jeweiligen Botschaften zusätzlich legalisiert werden. Dazu werden diese durch einen Kurierdienst mit Rückantwort verschickt. Anschließend versenden wir die Dokumente in das entsprechende Land“, weiß Fiedler. Der Arbeits-aufwand ist hoch: Bis der Vorgang abgeschlossen ist, vergeht mindestens ein Monat Zeit. Ginge das Dokument verloren, müsste der ganze Prozess von vorn durchlaufen werden, da es keine Datensicherung gibt. „Eine zunehmende Digitalisierung und elektronische Validierung wie im Blockchain-Verfahren würde viele Verfahren erleichtern. Allerdings können wir in Deutschland noch so viel digitalisieren, es kommt darauf an, die digitale Verwaltung international zu vernetzen.“ Momentan muss SternMed für seine Produkte in jedem Land außerhalb der EU ein eigenes Zulassungsverfahren durchlaufen. Die weltweite Anerkennung der EU-Zulassung könnte Abhilfe schaffen. Ein gelungenes Beispiel sieht der Geschäftsführer in den USA und in dem Medical Device Single Audit Program (MDSAP). Erhält ein medizinisches Gerät dort eine Zulassung, ist diese automatisch in anderen Teilnehmerländern wie Kanada und Australien gültig.

OZG muss nachgebessert werden

Im Rathaus der Stadt Weingarten sitzen mit Oberbürgermeister Clemens Moll und Verwaltungsdirektorin Sylvia Burg zwei qualifizierte Impulsgeber der Digitalen Transformation an der Spitze. Beide sind ausgebildete „Digitallotsen“ und für eine Stadt tätig, die 2018 als ein Gewinner des landesweiten Wettbewerbs „Digitale Zukunftskommune@bw“ ausgezeichnet wurde. Ob Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende: Die Welt hat sich seit der Verabschiedung des Onlinezugangsgesetztes (OZG) im Jahr 2017 durch globale Krisen stark verändert. „Wir können uns nicht vorstellen, was noch auf uns zukommt. Daher muss die Digitalisierungsstrategie überarbeitet und agiler werden“, so Moll. Vieles aus dem OZG sei nicht zu Ende gedacht. „Was passiert beispielsweise mit der digitalen Erstausstattung in Schulen? Es gibt keine Nachfolgeregelung für veraltete Geräte.“
Aktuelle Zahlen belegen: Von den 575 Leistungsbündeln des OZGs wurden bislang erst 128 umgesetzt. Es bleibt noch viel zu tun. Verwaltungsdirektorin Burg wünscht sich ein Umdenken in der Politik. „Beispiele wie Estland zeigen: Gibt die Politik Standards vor, geht die Digitalisierung wesentlich schneller voran.“ Als richtigen Schritt begrüßt sie die Anwendung des sogenannten EfA-Prinzips (Einer-für-Alle) auf föderaler Ebene. Damit können Zeit, Kosten und Ressourcen eingespart werden. Entwickelt ein Bundesland einen Digitaldienst, darf dieser von allen anderen genutzt werden. „Mecklenburg-Vorpommern hat kürzlich ein digitales Bauamt entwickelt, das wir im Laufe des Jahres auch in Baden-Württemberg einführen wollen.“

Digitale Zukunftskommune für alle

Zurück zu den Erfolgen in Weingarten: Die Digitalisierungsstrategie setzt in den drei Bereichen Bildung, Verwaltung und kommunale Partizipation an. Rund 75 Digitalleistungen sind mittlerweile im Netz, die meisten über den Service-BW-Onlinedienst. Dazu gehören Anträge auf Baugenehmigungen, Wohngeld, Straßenplakatierungen. Stark nachgefragt werden Gewerbeanmeldungen, Anfragen zur Geburtsurkunde und zur allgemeinen Überraschung die An- und Abmeldung von Hunden. Auch die Kommunikation zwischen Staatsanwalt, Gerichten und Behörden läuft digital.
Um eine Stadt nachhaltig zu transformieren, gilt es, alle mit einzubeziehen. „Wir haben eine digitale Ehrenamtsplattform entwickelt, in der Multiplikatoren, Vereinsvorsitzende und Agendagruppen zusammengebracht werden“, sagt OB Moll. So sollen auch ältere Personen oder Menschen, die der Digitalisierung kritisch gegenüberstehen, ins Boot geholt werden. In der zentralen Bürgerinfo wird ein „Bürgerterminal“ eingerichtet, mit einem Berater, der vor Ort behilflich sein kann. Die Volkshochschule bietet Kurse zur Schulung digitaler Kompetenzen an. Burg sieht vor allem in den fehlenden Digitalisierungsfachkräften eine große Herausforderung für die Zukunft. So setzt die Stadt Weingarten durch die Vergabe von Bachelor- und Projektarbeiten von Anfang an auf eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten und der Pädagogischen Hochschule Weingarten, „um sich von der jüngeren Generation inspirieren zu lassen“. Doch auch die Nachfrage muss stimmen. Weingartens Oberbürgermeister appelliert an Bürger und Unternehmen: „Nutzen Sie die digitalen Angebote und gehen Sie nicht aus reiner Bequemlichkeit weiterhin alte Wege.“

Was sich Experten wünschen

Landrat Heiner Scheffold plädiert für eine positive Grundhaltung seitens Unternehmern und Bürgern zum Thema digitale Verwaltung: „Sollte einmal etwas nicht sofort klappen, liegt es nicht an Unwilligkeit, sondern schlicht an der Komplexität der Materie.“ Markus Romer hofft im Sinne der internationalen Wettbewerbsfähigkeit auf einen Ausbau von Ressourcen für die Digitalisierung, „damit sich Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft wieder im Gleichschritt weiterentwickeln können“. Clemens Moll und Sylvia Burg wünschen sich einerseits mehr Mut bei der digitalen Transformation. Und andererseits, „dass die Digitalisierung nicht nur als ein anderer Weg angesehen wird, sondern als ein Weg, der wirkliche Erleichterungen bringt.“
Diana Wieser, Inhaberin von adWORDising Journalismus & Werbetext, Ulm
IHK Ulm
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Trends & Hintergründe

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt vor einer schleichenden Schwächung der Informations- und Medienvielfalt in Deutschland. Zunehmende digitale Abhängigkeiten und bürokratische Hürden erschweren es Medien- und Kreativunternehmen, wirtschaftlich tragfähig zu arbeiten. Dabei ist Medienvielfalt ein zentraler Standortfaktor.

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Trends
Rechenzentrum © Choirul, stock.adobe.com

Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzesentwurfs der Rechenzentrumsstrategie mahnt die IHK-Organisation, wichtige Punkte für die deutsche Wirtschaft nicht außer Acht zu lassen.

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Trends

Für Angreifer führt der Weg zu den geschützten Informationen von Unternehmen oft über die Mitarbeitenden – sie nutzen den Faktor Mensch. Neben dem bekannten Phishing ist es wichtig, auch weitere Methoden wie Smishing und Vishing zu kennen und die Belegschaft entsprechend vorzubereiten.

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Trends

Ab dem 19. Juni wird das gesetzliche Widerrufsrecht digital verschärft: Verbraucher sollen ihren Vertrag künftig mit nur wenigen Klicks über einen verpflichtenden Widerrufsbutton beenden können. Die neue Regelung betrifft sämtliche Fernabsatzverträge, von Waren über Dienstleistungen bis hin zu digitalen Inhalten. Was Unternehmen jetzt wissen und technisch umsetzen müssen – und welche datenschutzrechtlichen Fallstricke lauern – lesen Sie hier.

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Trends

Unternehmen verarbeiten täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen. Dabei sind die Daten hinsichtlich ihres Schutzbedarfs unterschiedlich zu behandeln: Manche sind für die Öffentlichkeit geeignet, andere nur für bestimmte Personenkreise oder gar streng vertraulich. Eine Klassifizierung hilft dabei, Daten so zu strukturieren, dass sie vertraulich bleiben, korrekt und für die richtigen Personen zugänglich sind.

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Auftakt

Die Auswertung der bundesweiten DIHK-Digitalisierungsumfrage 2025 für Baden-Württemberg zeigt: Die Unternehmen halten Kurs, doch Tempo und Rahmenbedingungen bremsen. Besonders kritisch sehen Betriebe die Verwaltungsdigitalisierung und wachsende Abhängigkeiten von US-Technologien.

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trends
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Versehentliches Löschen, ein Brand im Rechenzentrum oder ein Cyberangriff – wichtige Daten können auf vielfältige Arten verloren gehen. Mit regelmäßig und systematisch angelegten Backups können Unternehmen dem Verlust vorbeugen.

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regionen

Stellen Sie sich vor, ein Monteur steht auf einer Baustelle vor einem komplexen Heizungsmodul. Der zuständige Experte sitzt 40 Kilometer entfernt im Büro.

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trends & hintergründe
Zahnräder

In einer Welt, in der geopolitische Spannungen zunehmen und gestörte Lieferketten sowie Cyberangriffe zum unternehmerischen Alltag gehören, hat Brüssel Sicherheit zur Priorität gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt dieser neuen Priorität liegt auf der Stärkung der „technologischen und industriellen Basis der europäischen Verteidigung“. Was können Unternehmen davon erwarten? Ein kurzer Überblick.

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Trends & Hintergründe
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Die Industrie- und Handelskammern warnen: Fake-Shops sind keine Einzelfälle, sondern ein ernstzunehmendes Risiko für Verbraucher und auch für Unternehmen in der Region.

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Regionen

Durch ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen ermöglichen Forschungsinstitute den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis und unterstützen so die Entwicklung neuer Technologien und Produkte. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Innovation und Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg – und werden mit rund 39,7 Millionen Euro gefördert.

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AUFTAKT

Für Exporteure hat eine neue Ära begonnen: Seit kurzem erhalten Unternehmen Ursprungszeugnisse und Bescheinigungen als fälschungssicheres, digital unterschriebenes PDF. Möglich macht das eine neue Funktion der bewährten IHK-Anwendung eUZweb.

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TRENDS & HINTERGRÜNDE
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In etwas mehr als 100 Tagen müssen die Unternehmen den Data Act umgesetzt haben – doch die große Mehrheit hat sich damit noch überhaupt nicht beschäftigt. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 605 Unternehmen in Deutschland ab 20 Beschäftigten aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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trends & hintergründe
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Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wird es eine Steigerung der Produktivität geben – ein Produktivitätswunder durch KI ist in Deutschland in den nächsten Jahren aber nicht zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft erstellt hat.

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TRENDS & HINTERGRÜNDE
trends_Interview Berufsbildungsrecht © Bilder: Pure Solution, stock.adobe.com (oben); Trang Vu (rechts unten)

Der Bundestag hatte im vergangenen Sommer das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG) verabschiedet und damit die Weichen gestellt, um die Fachkräftesicherung zu stärken. Doch was genau ändert sich nun für die Betriebe? Das erklären Valerie Merz und Kathrin Tews, die bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Gesetzesnovelle begleitet haben, im Interview.

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Auftakt
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Die Digitalisierung kommt nicht so recht in die Gänge – deutschlandweit und regional.

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Regionen
reg_ul_stiftungsprof © Bild: Technische Hochschule Ulm

Die Technische Hochschule Ulm (THU) richtet eine neue Stiftungsprofessur für Künstliche Intelligenz in der Produktion ein. Finanziert wird die Stelle mit 1,2 Millionen Euro von den Unternehmen Albert Handtmann Holding GmbH & Co. KG, Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, ulrich GmbH & Co. KG und ZwickRoell GmbH & Co. KG sowie der Industrie- und Handelskammer Ulm.

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REGIONEN
reg_ul_WIB08112024.jpg © IHK Ulm

Beim Unternehmerinnen-Netzwerk WOMEN IN BUSINESS waren die Teilnehmerinnen zu Besuch im Digitalisierungszentrum Ulm | Alb- Donau | Biberach | Neu-Ulm.

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Auftakt
auftakt FOSS_Alice_a_AdobeStock_910089031 © Bild: Alice a., stock.adobe.com

Das Wirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg starten ein Programm zu Free and Open Source Software (FOSS) in der Automobilwirtschaft.

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REGIONEN
reg_ul_THU_Stadt © Bild: Technische Hochschule Ulm

Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ulm (THU) arbeitet die Stadt Ulm an einem ambitionierten Projekt: dem digitalen Portier. Er soll einfache Routineaufgaben übernehmen und so die Kommunalverwaltung entlasten.

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REGIONEN
reg_ul_initiativeparagraf © Volkmar Könneke, Südwest Press

Im Rahmen der Initiative „Bürokratieabbau vor Ort“ wurden die Gemeinde Alleshausen im Kreis Biberach und die itomatics GmbH aus Ulm von der IHK Ulm und der Südwest Presse ausgezeichnet.

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AUFTAKT

Die am 13. Dezember 2024 in Kraft getretene EU-Produktsicherheitsverordnung stößt auch bei den Unternehmen in der Region zwischen Alb und Bodensee auf deutliche Kritik. Während das Ziel des Verbraucherschutzes grundsätzlich begrüßt wird, sehen sich Hersteller und Händler mit einer Flut neuer Verpflichtungen konfrontiert, die den Geschäftsbetrieb erheblich erschweren können.

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regionen
reg_ul_WIB08112024 © IHK Ulm

Beim Unternehmerinnen-Netzwerk WOMEN IN BUSINESS waren die Teilnehmerinnen zu Besuch im Digitalisierungszentrum Ulm | Alb- Donau | Biberach | Neu-Ulm.

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AUFTAKT

50 Sachverständige aus der Region tauschten sich beim Sachverständigenforum der IHK Bodensee-Oberschwaben, unter Mitwirkung der IHK Ulm, über die Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei der Gutachtenerstellung sowie die Digitalisierung der Gerichte aus.

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TRENDS & HINTERGRÜNDE
trends_burokratie2AdobeStock_607565321 (1) © stock.adobe.com

Bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz sind immer noch viele Fragen offen – Unsicherheit bremst den Einsatz von KI in Unternehmen. Ein unterstützendes Tool gibt es jetzt vom Digitalverband Bitkom.

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TRENDS & HINTERGRÜNDE
trends_ildung_AdobeStock_598604076 © stock.adobe.com

Der Name ist sperrig, der Inhalt erfreulich: Das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG), das der Deutsche Bundestag im Sommer 2024 verabschiedet hat, kann einen Betrag leisten, Prozesse in der beruflichen Ausbildung zu vereinfachen und den Fachkräftemangel zu lindern.

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REGIONEN

Darum ging es zuletzt im Arbeitskreis Führung und Personal.

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REGIONEN
reg_ul_KICU_0008 © Conné van d´ Grachten, PEG Ulm

Im November wurde der KI Campus Ulm (KICU) feierlich eröffnet. Auf 1.100 Quadratmetern sollen Wissenschaft und Wirtschaft bei Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten.

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region
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Am 18. Oktober findet der Frauenwirtschaftstag 2024 in der Handwerkskammer Ulm statt.

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Auftakt

Die IHK Bodensee-Oberschwaben lädt am 6. November von 9 bis 13:30 Uhr zum Sachverständigenforum ein, das abwechselnd von ihr und der IHK Ulm veranstaltet wird.

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Auftakt
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Gemeinsam mit den IHKs und weiteren Kooperationspartnern hat das Land Baden- Württemberg einen CyberSicherheitsCheck speziell für kleine und mittlere Unternehmen aufgelegt.

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trends & hintergründe

Für die Position Deutschlands in Bezug auf die Künstliche Intelligenz (KI) ergibt sich, laut einer Analyse der KfW-Research, ein gemischtes Bild. Untersucht wurden der aktuelle Stand, Chancen sowie Handlungsoptionen der Wirtschaftspolitik.

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trends & hintergründe
trends_shopping_AdobeStock_581345792 © stokkete, stock.adobe.com

Wie können Offline- und Online-Handel wirksam verschmelzen? Darum geht es im Whitepaper des Digitalverbands Bitkom.

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region
reg_ul_Florian Kunze © Willi Nothers

In den Sitzungen des Arbeitskreis Führung und Personal werden regelmäßig neue Impulse gesetzt und diskutiert. Diesmal: Führung hybrid.

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Fachartikel
SEO © Deivison, stock.adobe.com

Die digitale Präsenz eines Unternehmens ist in der heutigen Zeit mitentscheidend für dessen Erfolg. Eine der effektivsten Methoden, um die Sichtbarkeit, die Präsenz und den Erfolg im Internet zu steigern, ist die Suchmaschinenoptimierung.

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Building Information Modelling (BIM)
CO2 Fußabdruck © J-A-Photography, stock.adobe.com

Der Gebäudesektor ist einer der größten Emittenten von CO2 in Deutschland, liegt bei den notwendigen Einsparungen bis zum Klimaziel 2030 aber zurück. Digitale Technologien können einen deutlichen Beitrag dazu leisten – der Digitalverband Bitkom hat einen Leitfaden zu „Building Information Modelling“ (BIM) veröffentlicht.

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auftakt
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Ermutigend: Die Zahl der Patent- und Markenanmeldungen beim Deutschen Patent und Markenamt ist 2023 gestiegen. Auf Platz 1 liegt dabei Baden-Württemberg.

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trends
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Viele Internetangebote fallen in ihren Nutzungsstatistiken nach dem Pandemiehoch deutlich ab. Das zeigt eine Online-Studie von ARD und ZDF aus dem vergangenen Jahr. Die Verknüpfung von Film und Social Media, wie sie zum Beispiel auf TikTok, Instagram, aber auch LinkedIn eingesetzt wird, erlebt hingegen einen gewaltigen Aufwind. Ein Großteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen gibt daher an, 2024 vermehrt Videos einsetzen zu wollen. Aber welche Formate bieten sich dafür an?

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trends
trends_TensorSpark © TensorSpark, stock.adobe.com
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trends
trends_Imagecreator © Imagecreator, stock.adobe.com

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn nutzen kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland häufiger Künstliche Intelligenz als in anderen EU-Ländern. Bei vielen überwiegt noch die Unsicherheit – bei den rechtlichen Aspekten von KI gibt es nun Unterstützung.

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Neu am markt
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Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die SECURITYSQUAD GmbH aus Frickingen.

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untern_ul_ewanetze © e.wa riss Netze

Der Biberacher Netzbetreiber e.wa riss Netze treibt die Digitalisierung des Biberacher Stromnetzes voran. In der Schweidnitzallee wurde vor kurzem eine Umspannstation mit intelligenter Technik ausgerüstet. Damit ist ein erster Baustein für das sogenannte Smart Grid – das intelligente Stromnetz – gelegt.

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Tensor AI Solutions GmbH, Ulm
untern_ul_tensorsolutions © Tensor AI Solutions

Tensor Al Solutions ist eine Ausgründung der Universität Ulm. Das Startup entwickelt erklärbare KI-Systeme, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Daten transparent und nachvollziehbar zu verarbeiten und ihre Prozesse damit effizient und kontrollierbar zu automatisieren.

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NEU AM MARKT
Neu Am Markt_Workonio © Workonio

Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die Workonio GmbH aus Ulm.

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Arbeiten im Homeoffice ist längst eine Selbstverständlichkeit. Doch für die Personalführung ist die räumliche Distanz herausfordernd. Wie sich die Anforderungen an Führungskräfte verändert haben und worauf diese achten sollten, darum ging es beim vergangenen Treffen des Cluster Nutzfahrzeuge Schwaben (CNS). Rede und Antwort zum Thema stand Joachim Lang, Geschäftsführer des Ulmer Technologie-Unternehmens cigus GmbH und Leiter des Arbeitskreises Nachwuchs-Ausbildung-Personal des CNS.

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Die deutsche Wirtschaft benötigt dringend Rechts- und Planungssicherheit beim Thema Künstliche Intelligenz (KI). In einem aktuellen Impulspapier fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), dass „zügig Tatsachen geschaffen werden“.

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Im November fand das elfte Unternehmerinnen-Netzwerktreffen WOMEN IN BUSINESS statt. Thema war „KI als Gamechanger für Ihr Unternehmen“.

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Ein digitales Tool des Mittelstand-Digital Zentrums Handel hilft Händlern bei der Optimierung ihres B2B-Online-Shops.

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Vom Abendkleid bis zur Zimmerpflanze – das Internet hat sich zum größten Marktplatz der Welt entwickelt. Vor 25 Jahren, als Amazon als reiner Bücher-Online-Handel in Deutschland startete, war daran noch nicht zu denken. Wie sich Online-Shopping seither entwickelt hat, zeigt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

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In seinem Vortrag „Sorting the future: Möglichkeiten und Grenzen von KI in der Personalarbeit“ zeigte Martin Kersting beim Netzwerk Personalleiter den Personalverantwortlichen aus Unternehmen der Region neue Perspektiven auf.

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Der Smart City Index 2023: Für das Digitalranking untersuchte der Digitalverband Bitkom alle 81 deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in fünf verschiedenen Themenbereichen Das Ergebnis: Ein Wechsel an der Spitze – und auch für Ulm lief es gut.

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Der Rohstoffhunger der deutschen Wirtschaft ist groß und auch riskant. Der digitale Produktpass soll helfen, gegenzusteuern, indem er etwa Reparatur- oder Recycling-Optionen aufzeigt. Damit bietet dieser „Ausweis für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit“ Chancen, aber er birgt auch Herausforderungen.

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Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg hat einen „Leitfaden zur Etablierung eines Cyber-Bündnisses“ für Unternehmen veröffentlicht.

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Social Media
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Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) hat seine Studie zur Situation der Direktvertriebsbranche in Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Direktvertriebsunternehmen als auch die Beraterinnen und Berater Social Media in vielen Bereichen für die Vertriebsförderung und Kundenansprache nutzen. Die sozialen Medien werden aber auch im Direktvertrieb für die Gewinnung neuer Vertriebspartnerinnen und -partner und die Informationsvermittlung genutzt.

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Künstliche Intelligenz
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An der Fakultät der Technischen Hochschule Ulm (THU) ist zum März 2024 oder später eine W2-Stiftungsprofessur für das Fachgebiet „Künstliche Intelligenz in der Produktion“ zu besetzen.

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Leitartikel
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Das 2017 von der Bundesregierung verabschiedete Onlinezugangsgesetz (OZG) sollte die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Von Anfang an war klar, dass dieser Zeitrahmen nicht ausreichen würde. Mit dem am 24. Mai 2023 von Bundesministerin Nancy Faeser vorgelegten Nachfolgepaket zum OZG 2.0 wurde der Rahmen für weitere Digitalisierungsmaßnahmen geschaffen. Wir haben nachgefragt: Wie ist der Stand bei der Umsetzung der digitalen Verwaltung? Welche Erfolge wurden erzielt, wo gibt es noch Baustellen? Und was wünschen sich die Unternehmen, Städte und Kommunen?

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Fachartikel
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Schneller, effizienter, nutzerfreundlicher – das Onlinezugangsgesetz (OZG). Die Interaktion von Bürgerschaft und Unternehmen mit der Verwaltung soll durch die digitale Bereitstellung der Verwaltungsleistungen vereinfacht werden. Nur wie lässt sich das nun umsetzen?

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Glasfaser-Anbindung
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Der Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel erweitert in Ulm das Glasfasernetz für 80 Unternehmen im Gebiet zwischen der Herrlinger Straße und der Klosterstraße.

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Künstliche Intelligenz
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ChatGPT erstaunt, begeistert, verängstigt und verunsichert – und ist Stoff für Diskussionen. In jedem Fall aber erfordern neue Technologien wie diese einen neuen rechtlichen Rahmen für ihre Nutzung.

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Künstliche Intelligenz
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Das Land Baden-Württemberg fördert das regionale KI-Exzellenzzentrum „KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm“. Es soll Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft in der Region sein.

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Leitartikel
Dr.Tobias Eggendorfer.
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Cyberkriminalität ist allgegenwärtig: Bei einer Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom vom September 2022 gaben 84 Prozent der befragten 1.000 Unternehmen an, in den letzten zwölf Monaten Cyberattacken erlebt zu haben. Experten erwarten einen weiteren Anstieg, ermöglicht durch neue Technologien wie Chatbots. Doch wie können sich Unternehmen schützen? Wir haben mit Experten gesprochen. Auch Betroffene kommen zu Wort und berichten von ihren eigenen Erfahrungen nach einer Cyberattacke.

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Studie
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Eine Studie der KfW zeigt, dass Unternehmen mit konkreter Wettbewerbsstrategie deutlich aktiver in Sachen Digitalisierung sind und diese auch strategisch einsetzen. Doch das trifft nur auf einen kleinen Teil der mittelständischen Unternehmen zu.

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Digitalisierung
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Vom tiefgreifenden Strukturwandel der Branchen über die Energiekrise, gestörte Lieferketten, den Klimawandel, die Digitalisierung bis hin zum Fachkräftemangel: Angesichts der aktuellen enormen Herausforderungen sei die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft und auch die der Wirtschaftspolitik in noch nie dagewesener Weise gefordert.

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Leitartikel
Tom Reding und Zoe Kaiser © Rolf Schultes

Laut Deutschlandstudie Innenstadt 2022 spielt Shopping in der Innenstadt nur noch für 40 Prozent der unter 30-Jährigen eine Rolle. 2015 waren es noch 75 Prozent. Das veränderte Konsumverhalten stellt Handel, Gastronomie und Stadtverwaltungen vor neue Herausforderungen. Die Jugend von heute wird zum Kunden von morgen. Es gilt zu erfragen, wie sie sich eine attraktive Innenstadt vorstellt, damit das Leben in der City erhalten bleibt.

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