die WIRTSCHAFT | Das Magazin
Nr. 6649676
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Leitartikel

Cyber- und Informationssicherheit

Cyberkriminalität ist allgegenwärtig: Allein im Jahr 2021 hat das Bundskriminalamt 146.363 Fälle erfasst. Davon konnten weniger als 30 Prozent aufgeklärt werden. Bei einer Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom vom September 2022 gaben 84 Prozent der befragten 1.000 Unternehmen an, in den letzten zwölf Monaten Cyberattacken erlebt zu haben. Experten erwarten einen weiteren Anstieg, ermöglicht durch neue Technologien wie Chatbots. Die Größe oder Branche eines Unternehmens spielt bei einem Angriff kaum eine Rolle. Betroffen sind KMUs, Großkonzerne, Startups und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen. Doch wie können sich Unternehmen schützen? Wir haben mit Experten gesprochen. Auch Betroffene kommen zu Wort und berichten von ihren eigenen Erfahrungen nach einer Cyberattacke.
Es geschah in der Nacht des 12. Oktober 2022. Bei der Wilken Software Group aus Ulm fielen trotz umfassendem Notfallkonzept im Minutentakt immer mehr Dienste aus. Am nächsten Morgen stand fest: Über einen Verschlüsselungstrojaner wurde eine Cyberattacke auf das IT-Unternehmen gestartet. „Wir hatten keinen Zugriff mehr auf bestimmte Anwendungen“, erinnert sich CEO Dominik Schwärzel. Nun war schnelles Handeln gefragt. Sprich: Server und Netzwerke entkoppeln, ganze Systeme herunterfahren. „Zum Glück waren aufgrund physikalisch getrennter Netzwerke unsere Kundendaten zu jeder Zeit geschützt. Das hat uns erst-mal durchatmen lassen“, so Schwärzel. Eine lohnenswerte Vorsichtsmaßnahme. Denn in vielen Fällen haben es Hacker auf diese sensiblen Daten abgesehen, um sie weiterzuverkaufen oder zu Erpressungszwecken zu benutzen.
„Wir sind gestärkt daraus hervorgegangen.“
- Dominik Schwärzel

Best Practice für Worst-Case-Szenario

Als ISO-zertifiziertes Rechenzentrum verfügt Wilken über einen durchdachten Notfallplan. Diese Vorbereitung machte sich nun bezahlt. Als nächstes wurde ein Krisenstab ins Leben gerufen. „Durch Corona waren wir zum Glück geübt darin“, schmunzelt Schwärzel. Dabei wurden Teilprojekte festgelegt und entsprechend priorisiert. An erster Stelle stand für die Wilken Group die Kommunikation. Das Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt weder über Telefon noch via Internet oder E-Mail zu erreichen. Also wurden viele Kunden direkt angerufen und Informationen über die Presse verbreitet, um Transparenz zu schaffen. Weil Wilken das Intranet auf einen separaten Cloud-Anbieter ausgelagert hatte, konnten die Mitarbeiter schnell über die nächsten Schritte gebrieft werden. Ein Effekt überraschte den Geschäftsführer besonders: „Wir entwickelten eine ungeheure Kraft. Wenn man von außen angegriffen wird, schweißt das unglaublich zusammen.“ In den ersten Tagen erfolgte eine Umstellung auf Schichtdienst. Es wurde sogar nachts gearbeitet, um alles schnell wieder zum Laufen zu bringen. Dennoch seien die ersten Tage ein Blindflug gewesen, erinnert sich der Wilken-CEO. „Wir waren dabei, neue Systeme aufzubauen, den Angriffsvektor zu bestimmen und wussten noch nicht, mit welchen Auswirkungen auf andere interne Systemumgebungen wir noch zu rechnen hatten.“ Zeitgleich lief im Hintergrund die IT-Forensik.
Durch die Entkopplung der Kundendaten sowie die Auslagerung des Intranets auf externe Cloud-Server, aber vor allem durch ein gut strukturiertes Krisenmanagement konnte das 600 Mitarbeiter starke Unternehmen nach nur einer Woche wieder ans Netz gehen. Nach weiteren acht Wochen war es wieder vollständig arbeitsfähig. Ein erstaunlich kurzer Zeitrahmen für einen Angriff dieser Größe. „Wir sind nicht nur mit einem blauen Auge davongekommen, sondern sogar gestärkt daraus hervorgegangen“, zieht Schwärzel ein Resümee. Erstens konnte die Wilken Group den Cyberangriff dazu nutzen, Strukturen neu aufzubauen, zu optimieren und bestehende Systeme zu hinterfragen. Unterm Strich ein großer Effizienzgewinn. Zweitens: „Wir erhielten viele Neukundenanfragen auch aus der Region, die in unser Rechenzentrum wollten. Sie waren beeindruckt, wie gut wir die Cyberattacke gemeistert hatten.“ Fazit: Wilken hat als Best-Practice-Beispiel für den Worst Case positive Aufmerksamkeit erregt.

Unternehmen kaum auf Ernstfall vorbereitet

Der Wilken-Fall zeigt noch etwas: „Egal, wie professionell und IT-affin ein Unternehmen aufgestellt ist, es kann jeden treffen“, so Schwärzel. Diese Erfahrung kann auch Martin Theimer, Vertriebsleiter bei der SOFT-CONSULT Häge GmbH in Langenau, nur bestätigen. Er bemängelt die fehlende Wahrnehmung für das Thema Cybersicherheit. So ergab eine Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV), dass 48 Prozent aller Unternehmen keinen Notfallplan oder IT-Dienstleister für den Ernstfall haben. „Es gibt kaum einen Produktionsprozess, der heute nicht EDV-gesteuert ist“, sagt Theimer. „Daher sind zwei von drei Firmen nach einem Angriff stark bis sehr stark eingeschränkt.“ Außerdem rechnet er mit einer Zunahme von Ransomware-Attacken. Laut dem Bundeskriminalamt lagen die durch Ransomware verursachten Schäden im Jahr 2021 in Deutschland bei 24,3 Milliarden Euro. Solche Attacken ließen sich sehr leicht starten und könnten heute im Darknet als Paket gebucht werden. „Verschlüsselungsattacken via E-Mail sind mittlerweile viel besser geworden und zum Beispiel in fehlerfreiem Deutsch geschrieben“, so Theimer. Unternehmen rät er, ein Meldesystem bei Verdachtsfällen einzurichten. Dies funktioniere aber nur, wenn es positiv in der Unternehmenskultur verankert werde: „Statt den Mitarbeiter zu tadeln, dass er womöglich auf eine Phishing-E-Mail geklickt hat, sollten Sie ihn für die offene Kommunikation loben. Sprich: Toll, dass du dich meldest, wir schauen uns den Vorgang an.“

Sicherheitslösungen – am besten mehrgleisig fahren

Ein wichtiges Schlagwort in punkto Cybersicherheit sieht Martin Theimer in einem guten Patch-Management. Für den Mittelstand seien regelmäßige Security-Checks sehr wichtig. Doch es sei sehr aufwändig, sich bei der Vielzahl der Programme auf dem neuesten Stand zu halten. Und nicht jede Firma könne sich einen eigenen IT-Experten leisten. „Es gibt hierfür nicht genügend Fachkräfte“, sagt Theimer. So sei es für viele Firmen praktikabler, das Patch-Management an IT-Dienstleister auszulagern. Security-Checks sollten laut dem Experten mindestens alle drei Monate durchgeführt und Updates monatlich geprüft werden. Die SOFT-CONSULT Häge GmbH prüft im Zuge ihrer Servicepakete sogar wöchentlich. Auch Mitarbeiterschulungen sollten mindestens einmal pro Jahr auf dem Programm stehen, so Theimer: „Cyberversicherungen fordern all diese Punkte. Kommt es zu Versäumnissen, wird Ihre Police unwirksam und Sie stehen ohne finanzielle Absicherung da.“
Ein weiterer Tipp von dem IT-Fachmann: „Schaffen Sie verschiedene Brandschutzzonen. Bricht irgendwo Feuer durch einen Angriff aus, kann es sich nicht so leicht auf andere Bereiche ausweiten.“ Dazu gebe es viele Möglichkeiten: Trennung von Nutzer- und Administratorkonten, Sperrung der USB-Ports für Datenträger, Ein-loggen ausschließlich über eine VPN-gesicherte Leitung sowie eine Multifaktor-Authentifizierung. Ein Backup-Management zur Sicherung der Daten sei ebenso wichtig, sagt Theimer: „Fragen Sie sich, welche Systeme Sie auf Ihren eigenen Servern belassen und welche Sie auf eine Cloud auslagern wollen. Letzteres spart Ressourcen für Wartung und Personal.“

Cyberdefence kann Leben retten

Tobias Eggendorfer ist Professor für IT-Sicherheit an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Momentan hat er sich beurlauben lassen, um die Leitung der Abteilung „Sichere Systeme“ bei der Agentur für Innovation und Cybersicherheit (Cyberagentur) zu übernehmen. „Die Cyberagentur vergibt Forschungsaufträge im Bereich Cybersicherheit zu Themen, bei denen der Erfolg noch ungewiss ist, die aber in fünf bis zehn Jahren relevant sein werden“, erläutert Eggendorfer. Verschlüsselungstechnologien, cyberresiliente Gesellschaft, Bionik, Quantentechnologie, Robotik, Schutz der Infrastruktur bis in die maritime Tiefsee hinein – solche Themenfelder lägen im Fokus. Cyberdefence könne lebensrettend sein: „Ob Herzschrittmacher, Insulinpumpen oder Geräte auf der Intensivstation – sie alle haben digitale Schnittstellen“, sagt Eggendorfer. Diese könnten theoretisch von außen gehackt werden. Erste Krimis handelten diese Methoden bereits literarisch ab. Auch Smart Devices wie digital gesteuerte Heizsysteme oder autonomes Fahren zeigten, wie wichtig Cybersicherheit schon heute ist.

Penetrationstest und Qualitätskontrolle

Umso mehr ärgert sich Eggendorfer über die marode IT-Landschaft weltweit. Dafür sieht er mehrere Gründe: „Wir haben Systeme, die per se
anfällig sind und deren Sicherheitslücken schon seit Jahrzehnten bestehen.“ Auch das BGH-Urteil von 1986, das oft dahingehend fehlinterpretiert werde, dass Software nicht fehlerfrei sein könne, sei wenig hilfreich gewesen. Denn Eggendorfer ist der Überzeugung, dass es sichere Systeme gibt. Diese hätten sich nur kaum auf dem Markt durchsetzen können und seien von Monopolisten wie Microsoft verdrängt worden. Weiterer Punkt: „Bei Software haben Sie keine Qualitätserwartungen. Sie können die immaterielle Qualität nur oberflächlich prüfen und nicht anfassen wie ein Möbelstück.“ Also gäben sich viele Unternehmen mit fehlerhaften Systemen zufrieden und packten einfach Malwarescanner und Firewalls obendrauf. Für Eggendorfer keine Dauerlösung: „Wenn Ihr Auto alle fünf Kilometer stehen bleibt und nach einem neuen Update verlangt, würden Sie diesen Zustand auch nicht hinnehmen.“
Der Professor für IT-Sicherheit rät jedem Unternehmen vor dem Kauf eines Softwaresystems, dieses genau prüfen zu lassen: „Fordern Sie einen vollständigen Penetrationstest ein und nicht nur ein oberflächliches Buzzword-Bingo.“ Ein Penetrationstest entspreche dem Pendant zum Auto-TÜV.
Auch an der kulturellen Problematik müsse angesetzt werden: „Länder wie Estland haben bereits komplett auf E-Government umgestellt, weil dort alle an einem Strang ziehen.“ Hierzulande gebe es Vorbehalte wegen vieler missglückter IT-Projekte, zum Beispiel das beA-Anwaltspostfach der Bundesrechtsanwaltskammer oder der elektronische Personalausweis. Dazu kämen fragliche Qualifikationen in Schlüsselpositionen wie die der Datenschutzbeauftragten, die laut Eggendorfer „ein Zertifikat erhalten, wenn sie einen zweitägigen Kurs absolvieren. Egal, welchen Beruf sie vorher ausgeübt haben. Es gibt keinerlei Zugangsvoraussetzungen.“ Darunter leide häufig die Qualität. Eggendorfer legt Unternehmen nahe, sich bei wichtigen Sicherheitsfragen mit erfahrenen IT-Spezialisten auszutauschen, die über ein entsprechendes Studium und Erfahrung mit verschiedenen Systemen verfügen.
„Schaffen Sie verschiedene Brandschutzzonen.“
- Martin Theimer

Sind Narzissten besonders anfällig?

Mit der menschlichen Seite von Cyberkriminalität befasst sich Stefan Sütterlin. Er ist Professor an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen im Fachbereich Informations- und IT-Security sowie Cyberpsychologie. „Laut aller verfügbaren polizeilichen Statistiken ist das Ausnutzen menschlicher Schwächen Bestandteil fast jeder Cyberattacke“, zitiert Sütterlin. Dabei gehe es stets um die Frage, wie man an die Daten von Personen gelangen, sich Zugang zu deren Systeme verschaffen oder sie zu Handlungen wie Geldüberweisungen bewegen kann. Die Angriffsvektoren änderten sich mit der technischen Entwicklung: „Dem Enkeltrick am Telefon entsprechend, sind es hier Deepfakes, Phishing-Mails oder der absichtlich platzierte USB-Stick.“
Attacken wie individualisiertes Spear Phishing oder Whaling – welches sich gezielt gegen Führungskräfte oder Entscheider richtet – beruhen auf Social Engineering. „Inzwischen ist es möglich, mithilfe von Computerprogrammen Persönlichkeitsprofile anhand von Social-Media-Accounts zu erstellen. Sie nutzen die jeweiligen Vorlieben oder Schwächen als Einfallstor aus“, so Sütterlin. Es werde Vertrauen aufgebaut und Neugierde geweckt. Diese Art von Mails wirken glaubwürdiger, weil sie als Absender den Namen von Kunden, Vorgesetzten oder Institutionen tragen. Entsprechende Informationen würden vorab recherchiert und auf den jeweiligen Persönlichkeitstyp zugeschnitten. Ein einfaches hypothetisches Beispiel: Computerprogramme erfassen, wie oft eine Person auf Fotos auftaucht, was sie liked, kommentiert, wem sie folgt. „Extrovertierte Menschen posten viele Fotos, aber auch Landschaftsaufnahmen, sagt Sütterlin. Der Persönlichkeitstyp des Narzissten postet hingegen fast nur Selfies von sich selbst.“ Spear-Phishing-Mails könnten nun folgendermaßen lauten: „Sie wurden auf einem Foto von Veranstaltung XY markiert.“ Handelt es sich um Akademiker: „Ihr Beitrag wurde kommentiert.“ Oder: „Einladung zur Expertenrunde“. Stimmen Anlass und Absender, klickten viele auf den entsprechenden Link. Bei anderen Persönlichkeitstypen werde beispielsweise auf Hilfsbereitschaft abgezielt oder ein Zeitdruck-Szenario aufgebaut.
„Mitarbeiter sind nicht das schwächste Glied, sondern die letzte Hoffnung im Bereich Cyberdefence.“
- Stefan Sütterlin

Schwer zu durchschauen: Spear Phishing & Deepfakes

Um sich vor Spear Phishing zu schützen, empfiehlt der Cyberpsychologe individuelle Mitarbeiterschulungen, da jeder Mensch eigene Einfallstore habe. Dazu gebe es bereits gut aufbereite wissenschaftliche Fragebögen und Methoden. Diese führen dazu, dass ein höherer Grad der weitgehend automatisiert gesteuerten Individualisierung effizienter und zeitsparender sein kann. Individualisiertes Training bedeutet also nicht mehr, sondern weniger Aufwand, bei besseren Resultaten. Bei standardisierten Schulungen bemängelt Sütterlin die schlechte Qualitätskontrolle: „Laut Studien reduziert sich die Chance, dass jemand auf solche Tricks hereinfällt, nach der Schulung um 20 bis 80 Prozent. An dieser Spanne erkennen wir sowohl das Potenzial als auch das Risiko, es falsch anzugehen.“ Bei manchen Firmen hätte die Schulung langfristig so gut wie nichts gebracht. Awareness, Intention, Handeln und Gewohnheit – das sind für Sütterlin die vier Schritte, die zu einem nachhaltigen Erfolg führen. Auch IT-Fachkräfte seien durch Selbstüberschätzung nicht vor Fehlern gefeit. Eine gemeinsam mit norwegischen Forschern durchgeführte Studie der Hochschule Albstadt-Sigmaringen legte 300 Personen zehn Videos mit Aussagen von Personen vor. Teils Originale, teils Deepfakes. Die Probanden sollten sich einschätzen, wie gut sie echte von gefälschten Videos unterscheiden können. Das Ergebnis ließ aufhorchen: „Normale Mitarbeiter hatten sich im Durschnitt um 20 Prozent überschätzt, IT-Fachkräfte aber um 80 Prozent. Frauen lagen in ihrer Einschätzung mit Faktor 1,0 genau richtig“, so Sütterlin. Menschen, die zur Selbstüberschätzung neigen, seien auch im Falle größeren Fachwissens ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sei der interne Daten- und Informationsdiebstahl durch Mitarbeiter. Rache sei hier das zentrale Motiv, wie im Fall einer Kündigung. All diese Beispiele zeigten: „Wenn Menschen andere Menschen über einen technischen Weg angreifen, kann man sich nicht nur auf die Technik in der Mitte konzentrieren, wenn am Anfang und Ende immer noch der Mensch steht.“ Vieles sei auf dieser Ebene bereits machbar, wenn das Bewusstsein vorhanden ist, betont Sütterlin. Doch der Gedanke, man sei als Unternehmen zu klein oder nicht systemrelevant, sei weit verbreitet. Es gebe keine uninteressanten Informationen: „Alles, was die Existenz Ihrer Firma sichert, ist für Cyberkriminelle von Interesse.“

Was Experten wünschen und raten

Martin Theimer wäre glücklich, wenn sich das Notfallmanagement von Unternehmen mehr in Richtung Vorsorge verlagern würde: „IT-Dienstleister sind nicht nur dazu da, um bei Problemen kontaktiert zu werden. Sie stehen für den regelmäßigen Austausch zur Verfügung.“ Dominik Schwärzel legt allen Firmen na-he, schnell eine Cyberversicherung abzuschließen, falls sie noch keine haben: „Die Policen erhöhen sich momentan um mehrere Hundert Prozent. In zwei Jahren werden sie vermutlich gar keine vernünftig abgesicherte Police mehr bekommen.“ Zudem sollten Firmen einen Notfallplan ausarbeiten, damit am Tag X jeder Mitarbeiter seine klaren Aufgaben und seine Rolle kennt. Tobias Eggendorfer empfiehlt, die Abhängigkeit von bestehenden Betriebssystem-Anbietern zu reduzieren. Er glaubt daran, dass sich in Zukunft die besten und nicht die werbewirksamsten Produkte durchsetzen werden. Ein weiterer Tipp von ihm: „Die Landesämter für Verfassungsschutz können Sie präventiv bei Spionagegefahr sowie nach einem Hackerangriff beraten.“
Stefan Sütterlin hofft auf eine bessere interdisziplinäre Vernetzung: „Es gibt momentan noch keinen Studiengang, der bei der IT-Sicherheit Bereiche wie Recht, Risikomanagement, Ethik und Psychologie gänzlich einbezieht. Auch wenn wir dem Ganzen an unserer Hochschule schon recht nahekommen.“ Zudem wünscht er sich ein Umdenken: „Mitarbeiter sind nicht das schwächste Glied, sondern die letzte Hoffnung im Bereich Cyberdefence. Man sollte sich seiner Selbstwirksamkeit im positiven Sinne bewusst sein.“
Diana Wieser, Inhaberin von adWORDising Journalismus & Werbetext, Ulm
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Trends & Hintergründe

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt vor einer schleichenden Schwächung der Informations- und Medienvielfalt in Deutschland. Zunehmende digitale Abhängigkeiten und bürokratische Hürden erschweren es Medien- und Kreativunternehmen, wirtschaftlich tragfähig zu arbeiten. Dabei ist Medienvielfalt ein zentraler Standortfaktor.

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Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzesentwurfs der Rechenzentrumsstrategie mahnt die IHK-Organisation, wichtige Punkte für die deutsche Wirtschaft nicht außer Acht zu lassen.

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Für Angreifer führt der Weg zu den geschützten Informationen von Unternehmen oft über die Mitarbeitenden – sie nutzen den Faktor Mensch. Neben dem bekannten Phishing ist es wichtig, auch weitere Methoden wie Smishing und Vishing zu kennen und die Belegschaft entsprechend vorzubereiten.

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Ab dem 19. Juni wird das gesetzliche Widerrufsrecht digital verschärft: Verbraucher sollen ihren Vertrag künftig mit nur wenigen Klicks über einen verpflichtenden Widerrufsbutton beenden können. Die neue Regelung betrifft sämtliche Fernabsatzverträge, von Waren über Dienstleistungen bis hin zu digitalen Inhalten. Was Unternehmen jetzt wissen und technisch umsetzen müssen – und welche datenschutzrechtlichen Fallstricke lauern – lesen Sie hier.

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Unternehmen verarbeiten täglich eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen. Dabei sind die Daten hinsichtlich ihres Schutzbedarfs unterschiedlich zu behandeln: Manche sind für die Öffentlichkeit geeignet, andere nur für bestimmte Personenkreise oder gar streng vertraulich. Eine Klassifizierung hilft dabei, Daten so zu strukturieren, dass sie vertraulich bleiben, korrekt und für die richtigen Personen zugänglich sind.

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Die Auswertung der bundesweiten DIHK-Digitalisierungsumfrage 2025 für Baden-Württemberg zeigt: Die Unternehmen halten Kurs, doch Tempo und Rahmenbedingungen bremsen. Besonders kritisch sehen Betriebe die Verwaltungsdigitalisierung und wachsende Abhängigkeiten von US-Technologien.

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Versehentliches Löschen, ein Brand im Rechenzentrum oder ein Cyberangriff – wichtige Daten können auf vielfältige Arten verloren gehen. Mit regelmäßig und systematisch angelegten Backups können Unternehmen dem Verlust vorbeugen.

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Stellen Sie sich vor, ein Monteur steht auf einer Baustelle vor einem komplexen Heizungsmodul. Der zuständige Experte sitzt 40 Kilometer entfernt im Büro.

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In einer Welt, in der geopolitische Spannungen zunehmen und gestörte Lieferketten sowie Cyberangriffe zum unternehmerischen Alltag gehören, hat Brüssel Sicherheit zur Priorität gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt dieser neuen Priorität liegt auf der Stärkung der „technologischen und industriellen Basis der europäischen Verteidigung“. Was können Unternehmen davon erwarten? Ein kurzer Überblick.

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Die Industrie- und Handelskammern warnen: Fake-Shops sind keine Einzelfälle, sondern ein ernstzunehmendes Risiko für Verbraucher und auch für Unternehmen in der Region.

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Durch ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen ermöglichen Forschungsinstitute den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis und unterstützen so die Entwicklung neuer Technologien und Produkte. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Innovation und Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg – und werden mit rund 39,7 Millionen Euro gefördert.

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Für Exporteure hat eine neue Ära begonnen: Seit kurzem erhalten Unternehmen Ursprungszeugnisse und Bescheinigungen als fälschungssicheres, digital unterschriebenes PDF. Möglich macht das eine neue Funktion der bewährten IHK-Anwendung eUZweb.

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In etwas mehr als 100 Tagen müssen die Unternehmen den Data Act umgesetzt haben – doch die große Mehrheit hat sich damit noch überhaupt nicht beschäftigt. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 605 Unternehmen in Deutschland ab 20 Beschäftigten aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wird es eine Steigerung der Produktivität geben – ein Produktivitätswunder durch KI ist in Deutschland in den nächsten Jahren aber nicht zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft erstellt hat.

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Der Bundestag hatte im vergangenen Sommer das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG) verabschiedet und damit die Weichen gestellt, um die Fachkräftesicherung zu stärken. Doch was genau ändert sich nun für die Betriebe? Das erklären Valerie Merz und Kathrin Tews, die bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Gesetzesnovelle begleitet haben, im Interview.

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Auftakt
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Die Digitalisierung kommt nicht so recht in die Gänge – deutschlandweit und regional.

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reg_ul_stiftungsprof © Bild: Technische Hochschule Ulm

Die Technische Hochschule Ulm (THU) richtet eine neue Stiftungsprofessur für Künstliche Intelligenz in der Produktion ein. Finanziert wird die Stelle mit 1,2 Millionen Euro von den Unternehmen Albert Handtmann Holding GmbH & Co. KG, Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, ulrich GmbH & Co. KG und ZwickRoell GmbH & Co. KG sowie der Industrie- und Handelskammer Ulm.

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Beim Unternehmerinnen-Netzwerk WOMEN IN BUSINESS waren die Teilnehmerinnen zu Besuch im Digitalisierungszentrum Ulm | Alb- Donau | Biberach | Neu-Ulm.

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auftakt FOSS_Alice_a_AdobeStock_910089031 © Bild: Alice a., stock.adobe.com

Das Wirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg starten ein Programm zu Free and Open Source Software (FOSS) in der Automobilwirtschaft.

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Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ulm (THU) arbeitet die Stadt Ulm an einem ambitionierten Projekt: dem digitalen Portier. Er soll einfache Routineaufgaben übernehmen und so die Kommunalverwaltung entlasten.

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Im Rahmen der Initiative „Bürokratieabbau vor Ort“ wurden die Gemeinde Alleshausen im Kreis Biberach und die itomatics GmbH aus Ulm von der IHK Ulm und der Südwest Presse ausgezeichnet.

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Die am 13. Dezember 2024 in Kraft getretene EU-Produktsicherheitsverordnung stößt auch bei den Unternehmen in der Region zwischen Alb und Bodensee auf deutliche Kritik. Während das Ziel des Verbraucherschutzes grundsätzlich begrüßt wird, sehen sich Hersteller und Händler mit einer Flut neuer Verpflichtungen konfrontiert, die den Geschäftsbetrieb erheblich erschweren können.

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reg_ul_WIB08112024 © IHK Ulm

Beim Unternehmerinnen-Netzwerk WOMEN IN BUSINESS waren die Teilnehmerinnen zu Besuch im Digitalisierungszentrum Ulm | Alb- Donau | Biberach | Neu-Ulm.

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50 Sachverständige aus der Region tauschten sich beim Sachverständigenforum der IHK Bodensee-Oberschwaben, unter Mitwirkung der IHK Ulm, über die Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei der Gutachtenerstellung sowie die Digitalisierung der Gerichte aus.

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Bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz sind immer noch viele Fragen offen – Unsicherheit bremst den Einsatz von KI in Unternehmen. Ein unterstützendes Tool gibt es jetzt vom Digitalverband Bitkom.

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Der Name ist sperrig, der Inhalt erfreulich: Das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG), das der Deutsche Bundestag im Sommer 2024 verabschiedet hat, kann einen Betrag leisten, Prozesse in der beruflichen Ausbildung zu vereinfachen und den Fachkräftemangel zu lindern.

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Darum ging es zuletzt im Arbeitskreis Führung und Personal.

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Im November wurde der KI Campus Ulm (KICU) feierlich eröffnet. Auf 1.100 Quadratmetern sollen Wissenschaft und Wirtschaft bei Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten.

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Am 18. Oktober findet der Frauenwirtschaftstag 2024 in der Handwerkskammer Ulm statt.

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Die IHK Bodensee-Oberschwaben lädt am 6. November von 9 bis 13:30 Uhr zum Sachverständigenforum ein, das abwechselnd von ihr und der IHK Ulm veranstaltet wird.

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Gemeinsam mit den IHKs und weiteren Kooperationspartnern hat das Land Baden- Württemberg einen CyberSicherheitsCheck speziell für kleine und mittlere Unternehmen aufgelegt.

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Für die Position Deutschlands in Bezug auf die Künstliche Intelligenz (KI) ergibt sich, laut einer Analyse der KfW-Research, ein gemischtes Bild. Untersucht wurden der aktuelle Stand, Chancen sowie Handlungsoptionen der Wirtschaftspolitik.

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Wie können Offline- und Online-Handel wirksam verschmelzen? Darum geht es im Whitepaper des Digitalverbands Bitkom.

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In den Sitzungen des Arbeitskreis Führung und Personal werden regelmäßig neue Impulse gesetzt und diskutiert. Diesmal: Führung hybrid.

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Die digitale Präsenz eines Unternehmens ist in der heutigen Zeit mitentscheidend für dessen Erfolg. Eine der effektivsten Methoden, um die Sichtbarkeit, die Präsenz und den Erfolg im Internet zu steigern, ist die Suchmaschinenoptimierung.

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Der Gebäudesektor ist einer der größten Emittenten von CO2 in Deutschland, liegt bei den notwendigen Einsparungen bis zum Klimaziel 2030 aber zurück. Digitale Technologien können einen deutlichen Beitrag dazu leisten – der Digitalverband Bitkom hat einen Leitfaden zu „Building Information Modelling“ (BIM) veröffentlicht.

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Ermutigend: Die Zahl der Patent- und Markenanmeldungen beim Deutschen Patent und Markenamt ist 2023 gestiegen. Auf Platz 1 liegt dabei Baden-Württemberg.

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Viele Internetangebote fallen in ihren Nutzungsstatistiken nach dem Pandemiehoch deutlich ab. Das zeigt eine Online-Studie von ARD und ZDF aus dem vergangenen Jahr. Die Verknüpfung von Film und Social Media, wie sie zum Beispiel auf TikTok, Instagram, aber auch LinkedIn eingesetzt wird, erlebt hingegen einen gewaltigen Aufwind. Ein Großteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen gibt daher an, 2024 vermehrt Videos einsetzen zu wollen. Aber welche Formate bieten sich dafür an?

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Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn nutzen kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland häufiger Künstliche Intelligenz als in anderen EU-Ländern. Bei vielen überwiegt noch die Unsicherheit – bei den rechtlichen Aspekten von KI gibt es nun Unterstützung.

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Der Biberacher Netzbetreiber e.wa riss Netze treibt die Digitalisierung des Biberacher Stromnetzes voran. In der Schweidnitzallee wurde vor kurzem eine Umspannstation mit intelligenter Technik ausgerüstet. Damit ist ein erster Baustein für das sogenannte Smart Grid – das intelligente Stromnetz – gelegt.

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Tensor Al Solutions ist eine Ausgründung der Universität Ulm. Das Startup entwickelt erklärbare KI-Systeme, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Daten transparent und nachvollziehbar zu verarbeiten und ihre Prozesse damit effizient und kontrollierbar zu automatisieren.

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Wir stellen Gründer oder Jungunternehmen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor – diesmal die Workonio GmbH aus Ulm.

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Arbeiten im Homeoffice ist längst eine Selbstverständlichkeit. Doch für die Personalführung ist die räumliche Distanz herausfordernd. Wie sich die Anforderungen an Führungskräfte verändert haben und worauf diese achten sollten, darum ging es beim vergangenen Treffen des Cluster Nutzfahrzeuge Schwaben (CNS). Rede und Antwort zum Thema stand Joachim Lang, Geschäftsführer des Ulmer Technologie-Unternehmens cigus GmbH und Leiter des Arbeitskreises Nachwuchs-Ausbildung-Personal des CNS.

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Die deutsche Wirtschaft benötigt dringend Rechts- und Planungssicherheit beim Thema Künstliche Intelligenz (KI). In einem aktuellen Impulspapier fordert die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), dass „zügig Tatsachen geschaffen werden“.

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Im November fand das elfte Unternehmerinnen-Netzwerktreffen WOMEN IN BUSINESS statt. Thema war „KI als Gamechanger für Ihr Unternehmen“.

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Ein digitales Tool des Mittelstand-Digital Zentrums Handel hilft Händlern bei der Optimierung ihres B2B-Online-Shops.

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Vom Abendkleid bis zur Zimmerpflanze – das Internet hat sich zum größten Marktplatz der Welt entwickelt. Vor 25 Jahren, als Amazon als reiner Bücher-Online-Handel in Deutschland startete, war daran noch nicht zu denken. Wie sich Online-Shopping seither entwickelt hat, zeigt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

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In seinem Vortrag „Sorting the future: Möglichkeiten und Grenzen von KI in der Personalarbeit“ zeigte Martin Kersting beim Netzwerk Personalleiter den Personalverantwortlichen aus Unternehmen der Region neue Perspektiven auf.

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Der Smart City Index 2023: Für das Digitalranking untersuchte der Digitalverband Bitkom alle 81 deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in fünf verschiedenen Themenbereichen Das Ergebnis: Ein Wechsel an der Spitze – und auch für Ulm lief es gut.

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Der Rohstoffhunger der deutschen Wirtschaft ist groß und auch riskant. Der digitale Produktpass soll helfen, gegenzusteuern, indem er etwa Reparatur- oder Recycling-Optionen aufzeigt. Damit bietet dieser „Ausweis für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit“ Chancen, aber er birgt auch Herausforderungen.

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Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) hat seine Studie zur Situation der Direktvertriebsbranche in Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Direktvertriebsunternehmen als auch die Beraterinnen und Berater Social Media in vielen Bereichen für die Vertriebsförderung und Kundenansprache nutzen. Die sozialen Medien werden aber auch im Direktvertrieb für die Gewinnung neuer Vertriebspartnerinnen und -partner und die Informationsvermittlung genutzt.

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Künstliche Intelligenz
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An der Fakultät der Technischen Hochschule Ulm (THU) ist zum März 2024 oder später eine W2-Stiftungsprofessur für das Fachgebiet „Künstliche Intelligenz in der Produktion“ zu besetzen.

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Leitartikel
IMG_7025_ret_19x13cm_rgb © Armin Buhl, photodesign armin buhl

Das 2017 von der Bundesregierung verabschiedete Onlinezugangsgesetz (OZG) sollte die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Von Anfang an war klar, dass dieser Zeitrahmen nicht ausreichen würde. Mit dem am 24. Mai 2023 von Bundesministerin Nancy Faeser vorgelegten Nachfolgepaket zum OZG 2.0 wurde der Rahmen für weitere Digitalisierungsmaßnahmen geschaffen. Wir haben nachgefragt: Wie ist der Stand bei der Umsetzung der digitalen Verwaltung? Welche Erfolge wurden erzielt, wo gibt es noch Baustellen? Und was wünschen sich die Unternehmen, Städte und Kommunen?

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Fachartikel
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Schneller, effizienter, nutzerfreundlicher – das Onlinezugangsgesetz (OZG). Die Interaktion von Bürgerschaft und Unternehmen mit der Verwaltung soll durch die digitale Bereitstellung der Verwaltungsleistungen vereinfacht werden. Nur wie lässt sich das nun umsetzen?

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Glasfaser-Anbindung
reg_ul_Spatenstich Glasfaserausbau 11 Versatel Berndt Fotografie Koeln © Berndt Fotografie Koeln

Der Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel erweitert in Ulm das Glasfasernetz für 80 Unternehmen im Gebiet zwischen der Herrlinger Straße und der Klosterstraße.

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Künstliche Intelligenz
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ChatGPT erstaunt, begeistert, verängstigt und verunsichert – und ist Stoff für Diskussionen. In jedem Fall aber erfordern neue Technologien wie diese einen neuen rechtlichen Rahmen für ihre Nutzung.

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Künstliche Intelligenz
reg_ul_Bewilligung KI-Exzellenzzentrum Ulm © Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Land Baden-Württemberg fördert das regionale KI-Exzellenzzentrum „KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm“. Es soll Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft in der Region sein.

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Leitartikel
Dr.Tobias Eggendorfer.
© Rolf Schultes/Drumlin Photos

Cyberkriminalität ist allgegenwärtig: Bei einer Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom vom September 2022 gaben 84 Prozent der befragten 1.000 Unternehmen an, in den letzten zwölf Monaten Cyberattacken erlebt zu haben. Experten erwarten einen weiteren Anstieg, ermöglicht durch neue Technologien wie Chatbots. Doch wie können sich Unternehmen schützen? Wir haben mit Experten gesprochen. Auch Betroffene kommen zu Wort und berichten von ihren eigenen Erfahrungen nach einer Cyberattacke.

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Studie
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Eine Studie der KfW zeigt, dass Unternehmen mit konkreter Wettbewerbsstrategie deutlich aktiver in Sachen Digitalisierung sind und diese auch strategisch einsetzen. Doch das trifft nur auf einen kleinen Teil der mittelständischen Unternehmen zu.

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Digitalisierung
Serious student touching his chin while looking at the tablet © stock.adobe.com, Viacheslav Yakobchuk

Vom tiefgreifenden Strukturwandel der Branchen über die Energiekrise, gestörte Lieferketten, den Klimawandel, die Digitalisierung bis hin zum Fachkräftemangel: Angesichts der aktuellen enormen Herausforderungen sei die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft und auch die der Wirtschaftspolitik in noch nie dagewesener Weise gefordert.

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Leitartikel
Tom Reding und Zoe Kaiser © Rolf Schultes

Laut Deutschlandstudie Innenstadt 2022 spielt Shopping in der Innenstadt nur noch für 40 Prozent der unter 30-Jährigen eine Rolle. 2015 waren es noch 75 Prozent. Das veränderte Konsumverhalten stellt Handel, Gastronomie und Stadtverwaltungen vor neue Herausforderungen. Die Jugend von heute wird zum Kunden von morgen. Es gilt zu erfragen, wie sie sich eine attraktive Innenstadt vorstellt, damit das Leben in der City erhalten bleibt.

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