1. IHK-Forum Infrastruktur

Das 1. IHK-Forum Infrastruktur brachte rund 70 Branchenvertreter aus Industrie, Logistik, Luftverkehr, Schifffahrt und Bauwirtschaft sowie Politik zusammen. Informationen und Impulse gaben zunächst Referenten der Autobahn GmbH des Bundes, der DB InfraGO AG sowie des Wasserstraßen-Neubauamts Datteln. Diskutiert wurde im Anschluss über bedeutende transeuropäische Verkehrsachsen der Region.
Die Forderung der Teilnehmer: „Der Lückenschluss A 33 Nord und der Kapazitätsausbau der Autobahnen sind zu beschleunigen, die Engpässe auf der West-Ost-Achse zu beseitigen und der Schleusenneubau auf der DEK-Nordstrecke ist schnell zu realisieren." Hierfür seien Planungs- und Genehmigungsverfahren endlich zu vereinfachen. Das Sondervermögen Infrastruktur in Höhe von 500 Mrd. Euro sei daher schnellstmöglich und unkompliziert bereitzustellen.
Bekräftigt wurde zudem, wie sehr der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) Standortfaktor und Voraussetzung für den internationalen Erfolg der Wirtschaft ist. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland muss gewährleistet sein.
Worauf es ankommt, das zeigen Erfolge in unserer Region wie der Erhalt der Flugverbindung vom FMO nach München sowie der Einsatz des ICE 3neo auf der West-Ost-Achse Amsterdam – Bad Bentheim – Osnabrück – Hannover – Berlin: „Wenn wir die Verkehrsinfrastrukturprojekte erfolgreich voranbringen und weiterentwickeln wollen, braucht es den regionalen Schulterschluss vieler Akteure“, forderte Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung.
Das Kernergebnis: Verkehrsinfrastruktur ist keine Option. Sie ist Voraussetzung für den Erfolg unserer Wirtschaftsregion. Daher muss bei unseren wichtigen Infrastrukturprojekten Tempo gemacht werden. Alles andere schwächt den Wirtschaftsstandort.