Aktuell

Wenn Auszubildende in Klassenzimmern allgemeinbildender Schulen von ihrem Beruf erzählen, kann das den Blick auf Ausbildungsberufe verändern. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Technischen Universität (TU) Darmstadt. Demnach tragen Schulbesuche von Ausbildungsbotschafterinnen und Ausbildungsbotschaftern dazu bei, dass vor allem Schülerinnen mehr über MINT-Ausbildungsberufe erfahren und diese Berufe eher für sich in Betracht ziehen.

Eine Studie der Universität Tübingen zeigt: Viele Jugendliche überschätzen die Fähigkeiten von KI und korrigieren diese Einschätzung häufig nicht von selbst. Ohne gezielte Förderung könnten bestehende Bildungsunterschiede weiter zunehmen.

Ein aktueller Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass die Generation Z heute so häufig am Arbeitsmarkt aktiv ist wie junge Menschen seit Jahrzehnten nicht. Für die IHK Hannover unterstreicht das die Bedeutung früher Berufsorientierung sowie der Kampagne #jetztkönnenlernen, die für die duale Berufsausbildung wirbt.

Neun von zehn Auszubildenden sind mit ihrer Ausbildung zufrieden und würden sich erneut für diesen Weg entscheiden. Gleichzeitig wünschen sich viele Jugendliche eine bessere berufliche Orientierung und mehr Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Das zeigt die Studie „Ausbildungsperspektiven 2026“ der Bertelsmann Stiftung.

Beim Ausbilder-Talk der IHK am 10. September (15 bis 17 Uhr) in Einbeck können sich Ausbilderinnen und Ausbilder über aktuelle Entwicklungen und wichtige Themen der betrieblichen Ausbildung informieren und austauschen.

Die Ausbildungsbörse der IHK präsentiert sich im neuen Design. Mit Motiven aus der bundesweiten Ausbildungskampagne werden Jugendliche altersgerecht angesprochen. Die Fotos zeigen Auszubildende, auch aus dem Bereich der IHK Hannover.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juli 2026 auf 99,4 Punkte gesunken und liegt damit leicht unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Die Entwicklung deutet auf eine nachlassende Beschäftigungsdynamik bei gleichzeitig weiter steigender Arbeitslosigkeit hin. Für niedersächsische Unternehmen ergeben sich daraus unterschiedliche Auswirkungen auf Personalplanung, Fachkräftesicherung und Investitionsentscheidungen.

Das Deutschlandstipendium bietet seit 15 Jahren Unternehmen die Möglichkeit, junge akademische Nachwuchskräfte zu fördern, kennen zu lernen und so möglicherweise schon frühzeitig an sich zu binden.

Mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihr Ausbildungsangebot auf dem bisherigen Niveau zu halten oder auszuweiten. Gleichzeitig wird die Besetzung freier Ausbildungsplätze zunehmend schwieriger. Das zeigt die im Mai durchgeführte Ausbildungsumfrage der IHK Niedersachsen 2026. Hauptursache ist ein zunehmend schwieriges Matching.

Die Abschlussquoten im Bachelor- und Masterstudium sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Studienverlaufsstatistik 2025 mit.

Der jetzt veröffentlichte „DatenCheck 9/26“ des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt: Künstliche Intelligenz (KI) ist bei Studierenden fest etabliert. Vier von fünf Studierenden nutzen KI-Tools mindestens wöchentlich, fast 47 Prozent sogar täglich.

Die Initiative „Zweifellos – Finde deinen Weg“ hat die Beratungsangebote für Studienzweiflerinnen und -zweifler in Niedersachsen kompakt in einer Beratungslandkarte zusammengestellt. Die Initiative gibt es auch in sechs weiteren Bundesländern.

Ab sofort können Auszubildende ihren Zugang zum Azubi-Infocenter – dem digitalen IHK-Portal für Auszubildende – per E-Mail erhalten. Voraussetzung ist, dass das ausbildende Unternehmen bei der Eintragung des Ausbildungsvertrags die persönliche E-Mail-Adresse des Azubis hinterlegt.

Eine aktuelle CHE-Publikation zeigt: Zum Wintersemester 2026/27 sind in Deutschland nur noch 31,6 Prozent der Studienangebote zugangsbeschränkt, bei Bachelorstudiengängen sogar nur 28,7 Prozent. Damit stehen mehr als zwei Drittel aller Studienangebote unabhängig von der Abiturnote offen.

Wie wird generative KI aktuell in Unternehmen und beruflichen Schulen genutzt? Welche Veränderungen zeigen sich im Ausbildungsalltag? Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt hierzu eine bundesweite Befragung durch bei Personen, die in der beruflichen Bildung tätig sind.

Am 15. Juni wurde der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ vorgestellt. Dieser wird von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstellt, federführend ist dabei das DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Mit dem neuen Dazubi-Dashboard stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ein interaktives Instrument bereit, das zentrale Daten zur dualen Berufsausbildung anschaulich darstellt.

Der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) veröffentlichte Bildungsreport 2026 dokumentiert die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt und dient mit dem ergänzenden Datenreport (in diesem Jahr zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Berufsbildung“) und der BIBB-Hauptausschuss-Stellungname als Grundlage für die bildungspolitische Diskussion.

Um sprachlich gut vorbereitet in die Ausbildung starten zu können, bieten verschiedene Bildungsträger ausbildungsvorbereitende Berufssprachkurse für angehende Auszubildende in einer dualen Berufsausbildung an.

Zum zehnten Mal in Folge hat das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge eigene Mitglieder zur aktuellen Situation der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten befragt.

Die Fachkräfteinitiative für Klimaberufe in Südniedersachsen lädt Eltern, Schüler und Studierende zu zwei kostenlosen, digitalen Informationsveranstaltungen ein. Vorgestellt werden verschiedene zukunftsrelevante Berufsfelder sowie Einstiegsmöglichkeiten in der Region.

Gute Nachrichten für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe in Niedersachsen: Zum 1. Januar 2026 wird das Azubi-Ticket Niedersachsen eingeführt. Damit können Auszubildende künftig günstig und unkompliziert Bus und Bahn in ganz Deutschland nutzen.

Die Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in der Bauwirtschaft tritt am 1. August 2026 in Kraft. Inzwischen liegen auch detaillierte Informationen zu den Prüfungen vor.

Die Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) stellt alle Informationen zu den aktuellen Abschlussprüfungen in den gewerblich-technischen Berufen im Sommer 2026 zur Verfügung:

Das Digitale Berichtsheft im Serviceportal Bildung wird bundesweit zum 31. Dezember 2026 eingestellt und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von der IHK Hannover angeboten. Für Auszubildende bieten sich verschiedene Alternativen für das Führen des Berichtshefts.

Das Programm VeraAplus des Senior Expert Service vermittelt Auszubildenden ehrenamtlich engagierte Fachkräfte im Ruhestand, die ihnen als persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Seite stehen. So sollen junge Talente gezielt gefördert und Ausbildungserfolge gesichert werden

Ab Frühjahr 2026 fließt die DIN EN ISO 22081:2022-10 in die praktischen Prüfungen Teil I für Technische Produktdesigner/-innen ein. Die PAL informiert über die Anwendung der ISO-GPS-Tolerierung in den Fachrichtungen Produktgestaltung und Maschinenkonstruktion.

Als „ein starkes Signal und ein großes Lob für die Ausbildungsbetriebe" bezeichnet Markus Kiss, Ausbildungsexperte der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die Ergebnisse der jüngsten Jugendbefragung der Bertelsmann Stiftung.

2024 wurden bundesweit rund 487.000 duale Ausbildungsverträge neu abgeschlossen – ein leichter Rückgang von 0,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Dabei gab es beim Start ins neue Ausbildungsjahr deutlich mehr offene Stellen als unvermittelte Bewerberinnen und Bewerber. Weniger Azubis heute bedeuten aber fehlende Fachkräfte in den Unternehmen morgen.

Unternehmen, die ausbilden, können sich mit ihren freien Ausbildungsplätzen kostenfrei in der Ausbildungsbörse www.ihk-boerse.de registrieren. Auf der Plattform können sich Unternehmen auch mit einer Profilseite als Arbeitgeber präsentieren.

Die Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) informiert über die Umsetzung des Normensystems Geometrische Produktspezifikation (ISO-GPS) in gewerblich-technischen Zwischen- und Abschlussprüfungen

Die Bildungsministerkonferenz hat jetzt eine Handlungsempfehlung für die Bildungsverwaltung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in schulischen Bildungsprozessen beschlossen:

Die Umsetzungshilfe zum Ausbildungsberuf Industriekaufmann/Industriekauffrau aus der Reihe „Ausbildung gestalten“ ist auf der Webseite des Bundesinstituts für Berufliche Bildung kostenlos downloadbar. Sie enthält Erläuterungen zum betrieblichen Ausbildungs¬rahmen¬plan mit Beispielen aus der Praxis.

Teilen Sie der IHK Hannover bitte mit, wenn Ausbilder wechseln oder ausscheiden. Die ausbildenden Unternehmen sind gesetzlich zur Benennung eines Ausbilders, aber auch zur Information bei Änderungen, verpflichtet.

Die Neuordnung der Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit ist das bisher größte Neuordnungsverfahren mit insgesamt 19 Ausbildungsordnungen abgeschlossen. Die Neuordnung tritt erst zum 1. August 2026 in Kraft.

Vielfältige wirtschaftliche, technologische und arbeitsorganisatorische Entwicklungen wirkten sich auf das Berufsbild aus. Das nun modernisierte Kompetenzprofil des Berufes greift diese Entwicklungen auf.

Die inhaltliche Modernisierung des Ausbildungsberufes „Industriekaufmann/-frau“ ist abgeschlossen: Der novellierte Beruf ist zum 1. August 2024 in Kraft getreten. Einer der vertragsstärksten und wichtigsten kaufmännischen Berufe der Industrie erfährt damit ein Update.

Nach 22 Jahren wurden die vier Ausbildungsordnungen für umwelttechnische Berufe aktualisiert und die Berufe mit neuen Abschlussbezeichnungen versehen. Die Änderungen gelten ab 1. August 2024:

Bei den Prüfungen der Kaufleute für Büromanagement gibt es ab dem Prüfungstermin Herbst 2024 im Prüfungsbereich „Informationstechnisches Büromanagement“ unter anderen folgende Änderung: Die Lösungen zu den Aufgabenstellungen und die Datensammlung NÜRA beruhen auf dem Microsoft Office Paket 365.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die neuen Sätze zur Mindestausbildungsvergütung für nicht tarifgebundene Ausbildungsverhältnisse, die ab Januar 2026 beginnen, veröffentlicht.

Die Assistierte Ausbildung flexibel (AsA flex) hilft jungen Menschen, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden und abzuschließen. Das Angebot beinhaltet etwa Stütz- und Förderunterricht, mit dem Sprach- und Bildungsdefizite abgebaut und fachtheoretische Inhalte gefestigt werden können.

Die Verordnung zur Neuordnung der Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik vom 14. Juni 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 151) wurde geringfügig berichtigt

Seit dem 1. August 2023 gibt es mit dem/r Kunststoff- und Kautschuktechnologen/in in der Kunststoff-Ausbildung einige Veränderungen. Neben einem neuen Namen sind jetzt Lerninhalte zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung mehr im Ausbildungsgang integriert.

Die Termine für den ersten Teil der gestreckten Abschlussprüfung in kaufmännischen Ausbildungsberufen finden in diesem und im kommenden Jahr wie folgt statt:

Für die Abschlussprüfungen „Bankkaufmann/Bankkauffrau“ sucht die Geschäftsstelle Hameln der IHK Hannover Fachkräfte aus den Mitgliedsunternehmen, um die dortigen Prüfungsausschüsse zu verstärken.

Die Ausbildungsberufe im Gastgewerbe sind zum 1. August 2022 neu geordnet worden. Die Präsentationen zu den Infoveranstaltungen, die Ausbildungsordnungen sowie die Rahmenlehrpläne finden Sie hier:

Für die Abschlussprüfungen in den IT-Berufen sucht die IHK Hannover Fachkräfte aus den Mitgliedsunternehmen, um die Prüfungsausschüsse in Hannover zu verstärken.

Das neue Online-Portal "Berufenavi" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) soll Jugendliche dabei unterstützen, strukturiert Wege für ihre berufliche Orientierung zu finden und ihren persönlichen Wunschberuf zu erreichen.