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Beteiligung und Dialog

Perspektiven für die Industrie und die Region Rhein-Main-Neckar

Die Industrie hat großen Anteil an Wachstum und Wohlstand der florierenden Wirtschaftsregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Sie schafft neues Wissen und entwickelt innovative Technologien. Sie bildet im großen Stil Fachkräfte für die Region aus und eröffnet dem Nachwuchs erstklassige Karrierechancen.
Die Industrie schafft Perspektiven für Menschen und Standorte. Damit sie das kann, braucht sie gute Rahmenbedingungen wie einen einfachen Zugang zu Ressourcen, gut ausgebildeten Fachkräfte oder geeigneten Gewerbeflächen. Doch genau das wird immer schwieriger. Auf Initiative des Ausschusses für Industrie, Forschung und Innovation sucht die IHK Darmstadt deshalb in einem breit angelegten Beteiligungsprozess das Gespräch mit der regionalen Wirtschaft sowie regionalen Politik und Verwaltung.
Zwischen Dezember 2020 und April 2021 haben wir zentrale Themen wie Ressourceneffizienz, Flächenentwicklung, Fachkräftegewinnung, Mobilität, Logistik oder Innovation zum einen aus der Perspektive der Unternehmen, zum anderen aus der Perspektive von Politik, Verwaltung und mehr beleuchtet. Zu jedem Thema gibt es Videosequenzen mit Beispielunternehmen. Außerdem hat die IHK jeweils eine Umfrage bei ihren Mitgliedsunternehmen durchgeführt, die auf diese Weise ihre Meinung einbringen konnten.
Auch soll die Videoreihe der Öffentlichkeit deutlich machen: Fließbandarbeit, dröhnende Maschinen und rauchende Schlote – dieses einseitige Bild entspricht dieser hoch technisierten Zukunftsbranche schon lange nicht mehr.
Ein großes Dankeschön an alle, die sich an den Umfragen beteiligt haben und so den Industriestandort mitgestalten! Die Ergebnisse finden Sie hier auf der Seite.

Thema: Fachkräfte

Fachkräfte ausbilden
Ausbilder mit Azubi an der Fräse © ©industrieblick - stock.adobe.com

Mit über 2.500 Azubis stellt die Industrie weiterhin den größten Anteil an Ausbildungsplätzen in der Region. Um einer Fachkräftekrise aktiv entgegenzusteuern, hat die IHK Darmstadt während der Pandemie die Angebote zur beruflichen Orientierung erweitert und bietet ihre Unterstützungs- und Beratungsformate auch digital an.

Fachkräfte

Wie dringlich ist das Thema “Fachkräftegewinnung und Fachkräftebindung” bei den befragten Mitgliedsunternehmen der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar? Was tun die Industriebetriebe, um Fachkräfte zu gewinnen? Was erwarten und wünschen sie von der Politik?

Thema: Innovation

Zukunftsfähige Industrie
Technische Zeichnung © Milan - stock.adobe.com

Die Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft in Südhessen, das ist auch und gerade in Krisenzeiten sichtbar. Industrieunternehmen, industrienahe Dienstleister, Forschungseinrichtungen und technologieorientierte Gründungen bilden ein starkes Netzwerk, in dem innovative Branchen wie IT, Chemie, Pharma, Automatisierung und Automotive sehr gut vertreten sind. Aber ist die Industrie in Südhessen für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt?

Digitalisierung und Gründung

Von Digitalisierung, vernetzter Produktion (Industrie 4.0) bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz sowie Ressourcen- und Energieeffizienz reichen die Themen, die im „Netzwerk Industrie“ der Region Rhein-Main-Neckar vorangetrieben werden. Damit das so bleibt, braucht die Industrie gute Rahmenbedingungen. Wie dies die Unternehmen wahrnehmen, was sie planen und was sie hemmt, haben wir im Sommer 2021 gefragt. Die Ergebnisse unserer Befragung finden Sie hier.

Thema: Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung

Wirtschaft braucht Fläche
Industrieanlage © netsay - stock.adobe.com

Unsere Region ist hochattraktiv – für Unternehmen und für Arbeitskräfte. Damit das so bleibt, gilt es vorausschauende Flächenpolitik zu betreiben. Es gilt qualitative Flächen an der richtigen Stelle zu entwickeln und bestehende Flächen attraktiv für die Zukunft zu gestalten. Doch dies liegt oftmals nicht im Fokus der Kommunalpolitik.

Positionen und Projekte
Bebauungsplan © ronstik

Die IHK Darmstadt steht in engen Kontakt mit den Kommunen und engagiert sich in dem Zukunftsprojekt Perform dafür, dass die Wirtschaft in der Region FrankfurtRheinMain die Flächen bekommt, die sie benötigt, um zukunftsfähig zu bleiben. Sehen Sie hier einige Beispiele.

Gewerbe- und Industrieflächen

Welche Standortfaktoren sind wichtig für den Erfolg eines Unternehmens? Welche davon sehen die regionalen Unternehmer kritisch und wo sehen sie Verbesserungspotenzial? Die Ergebnisse der Umfrage zur Standort- und Flächenentwicklung sind hier dargestellt.

Thema: Mobilität und Logistik

Hintergrund
Fahrender Omnibus im öffentlichen Personennahverkehr © ZenShui by PhotoAlto/F1online

Die zentrale Lage in Deutschland und das dichte Verkehrsnetz sind wichtige Standortfaktoren für zahlreiche Unternehmen in Südhessen, teilweise mit weltweiter Bekanntheit. Deren Produktionsstandorte müssen nicht nur beliefert werden, die Waren müssen auch „von der Fabrik ins Regal“ gelangen. Ohne verlässliche Logistik wäre das nicht möglich und die Wertschätzung dafür steigt gerade in Krisenzeiten.

Kommunen und Städte
LKW-Fahrer © MEV-Verlag

Kommunen beschäftigen sich immer öfter mit der Frage, ob Industrie- und Logistikunternehmen innerhalb der eigenen Grenzen noch angesiedelt werden können. Vorurteile gibt es viele, aber die Vorteile überwiegen. Die Branche schafft sichere Arbeitsplätze und hat die Mobilität von morgen im Blick.

Mobilität und Logistik

Mobilität und Logistik sind überlebenswichtig für eine funktionierende Wirtschaft. Gerade in der produzierenden Wirtschaft, der Industrie, sind die Betriebe darauf angewiesen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut zur Arbeit kommen und Lieferketten nicht an schlechten Straßen und fehlender Schieneninfrastruktur brechen. Was den Unternehmerinnen und Unternehmern wichtig ist, haben wir in unserer Umfrage ausgewertet. Die Kernergebnisse dieser Beteiligung haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Thema: Energie- und Ressourceneffizienz

Video und Beispiele
klar_sehen © ©lassedesignen - stock.adobe.com

Viele Unternehmen in Südhessen haben die Chancen auf dem Weg zur Klimaneutralität längst ergriffen. Allein die ein Dutzend Unternehmen im regionalen Energieeffizienznetzwerk ETA-Plus, konnten seit 2015 den CO2-Ausstoß um mehr als 10.000 Tonnen reduzieren. Mit dem Green Deal bekommt die Wirtschaft in den kommenden Jahren neue Leitplanken und Spielregeln.

Trends rund um den Green Deal
Tablett mit Daten © Pugun & Photo Studio - stock.adobe.com

Klimaschutz und CO2-Preise, erneuerbare Energien im Betrieb, Verkehr und neue Mobilität, Green & Sustainable Finance: Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar unterstützt die gewerbliche Wirtschaft zum Thema Green Deal mit Informationen, Fördermöglichkeiten, Beratungs- und Qualifizierungsangeboten sowie einem regelmäßigen Austausch in ihren themenspezifischen Netzwerken.

Energie- und Ressourcenmanagement

Für mehr Energie- und Ressourceneffizienz fehlen bisher die notwendigen Rahmenbedingungen in der Wirtschaft, weil die Chancen für einen attraktiven Handel und Markt für Sekundärrohstoffen nicht ausgeschöpft werden.