Das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber 2024. Rund 3.200 Azubis starteten neu – 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: Über alle Berufe hinweg verzeichneten die IHKs im Land im vergangenen Jahr 6,3 Prozent weniger Neueintragungen. „Diese Entwicklung zeigt: Unsere Branche bietet gute Perspektiven und zieht damit junge Menschen an – trotz aller aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten“, betont Tanja Traub, Hauptgeschäftsführerin der IHK Nordschwarzwald, die im BWIHK federführend ist für den Tourismus, gemeinsam mit dem DEHOGA-Landesvorsitzenden Hans-Ulrich Kauderer. Mit über 60 Millionen Übernachtungen jährlich zählt Baden-Württemberg zu den führenden Tourismusregionen Deutschlands.
Klassische Berufe, neue Dynamik
Besonders gefragt bleiben die Ausbildungsberufe Koch/Köchin (2.240), Hotelfachleute (über 1.720) sowie Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (rund 1.170). Zuwächse gibt es auch bei Restaurantfachleuten (+3,8 Prozent) sowie in den zweijährigen Ausbildungen zur Fachkraft für Gastronomie (+4 Prozent) und Fachkraft Küche (+21 Prozent). Auch die Reisebranche legt mit 3,7 Prozent zu, und rund 800 junge Menschen lernen in Veranstaltungs-, Eventund Kulturbetrieben. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Erlebnisorientierung prägen die Branche zunehmend. Automatisierte Check-ins, KI-gestützter Service und klimafreundliche Konzepte sind Wettbewerbsvorteile, und interkulturelle Kompetenz und Sprachkenntnisse sind wichtige Schlüsselqualifikationen. Das alles trägt zur Attraktivität der Ausbildung bei.