Sechs Schulen aus der Region Ulm haben im letzten Schuljahr das BoriS–Berufswahl-SIEGEL erhalten – ein Qualitätssiegel, das besonderes Engagement in der Berufs- und Studienorientierung sichtbar macht.
Juroren aus der Wirtschaft gesucht
Damit diese Auszeichnung auch in Zukunft vergeben werden kann, braucht es Juroren: engagierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Pädagogik, die sich etwa 10 bis 18 Stunden pro Schule Zeit nehmen, um die Bewerbungen zu prüfen, Schulen zu besuchen und gemeinsam in der Jury zu bewerten. Die Tätigkeit ist verantwortungsvoll und bietet zugleich viele Vorteile für Unternehmen.
Ermöglichen, gestalten, netzwerken
Für Unternehmer eröffnet die Jurorentätigkeit gleich mehrere Perspektiven: Sie haben die Möglichkeit, die Berufsorientierung an Schulen aktiv mitzugestalten und ihre eigenen Erwartungen sowie Angebote einzubringen – ein direkter Beitrag, um Schülerinnen und Schüler auf eine Ausbildung vorzubereiten. Gleichzeitig lernen sie Schulen kennen, die sich für Bildungspartnerschaften eignen könnten und erhalten so wertvolle Anknüpfungspunkte für eine nachhaltige Zusammenarbeit. Nicht zuletzt ist das Engagement eine gute Gelegenheit, mit Juroren anderer Unternehmen, Schulleitungen und Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Teil dieses Gremiums zu sein und die Qualität schulischer Berufsorientierung sichtbar mitzugestalten, ist eine besondere Auszeichnung.
6. November in Ulm: unverbindlich informieren und kennenlernen
Die Auftaktveranstaltung am 6. November in der IHK Ulm bietet Unternehmen die Gelegenheit, sich umfassend über die Jurorentätigkeit zu informieren. Präsentiert werden Best Practices aus Schulen des vorangegangenen Durchgangs. Und darüber hinaus bleibt Raum für Austausch und Gespräche – eine Chance, sich unverbindlich einen Eindruck zu verschaffen.
WAB