IHK-Magazin
Nr. 6994476

IHK-Magazin 1/2026

weibliches Gesicht mit geschmickter Europaflagge © stock.adobe.com

Rheinhessen liegt im Herzen Europas – und wirtschaftlich mitten im Binnenmarkt. Während Handelskonflikte weltweit zunehmen, gewinnt der europäische Raum als verlässlicher Partner weiter an Bedeutung. Die EU muss sich reformieren. Doch sie bleibt einer der größten Standortvorteile der Region.

Freya Lemke © DIHK

Brüssel entscheidet – und zwar über das, was Unternehmen jeden Tag betrifft. Nach Jahren wachsender Regulierung verspricht die Europäische Union nun Vereinfachung und einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Freya Lemcke, Leiterin der DIHK-Vertretung bei der EU, ordnet ihn ein.

Containerhafen © stock.adobe.com

Mehr als eine Währungsreform: Mit dem Beitritt zur Eurozone rückt Bulgarien wirtschaftlich enger an Europa – und positioniert sich zugleich als dynamischer Innovationsstandort in Südosteuropa.

Europaflaggen vor den Parlament-Gebäuden in Brüssel © stock.adobe.com

Ob London, Paris oder Kyjiw – wer in Europa wachsen will, braucht starke Partner vor Ort. Die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) unterstützen Unternehmen weltweit beim Markteinstieg und vernetzen mit relevanten Kontakten. Unsere Kurzinterviews zeigen, wo sich für rheinhessische Betriebe Chancen bieten.

Mit der Entwaldungsverordnung EUDR und dem CO2-Ausgleichsystem CBAM hat die Europäische Union Neuregelungen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit getroffen. Die Zoll- und Exportkontrollbeauftragte bei der Rowe Mineralölwerk GmbH in Worms, Christiane Konnermann, berichtet aus Unternehmenssicht von den Auswirkungen. Und Martin Krause, Referent Mobilität, Umwelt und Energie bei der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, erläutert, wie solche Gesetze zustande kommen – und wie sich Unternehmen einbringen können.

IHK-Wahlgipfel Rheinland-Pfalz am 26. Januar © Foto:Nathalie Zimmermann

Am 22. März entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die politische Ausrichtung in Rheinland-Pfalz. Und auch für die Wirtschaft ist diese Wahl entscheidend: Sie steckt im dritten Rezessionsjahr, geprägt von Investitionszurückhaltung und Unsicherheit. Die IHK für Rheinhessen hat daher mit der Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern Rheinland-Pfalz ein Forderungspapier vorgelegt.

Bundesbeste Auszubildende aus Rheinhessen © DIHK

Eine Kauffrau für Büromanagement und ein Automatenfachmann aus Rheinhessen gehören zu den Spitzen-Azubis Deutschlands. Emely Schmidt und Eric Schmitt sind bei der nationalen Bestenehrung der Industrie- und Handelskammern als beste Absolventen ihrer Berufe prämiert worden.

Ahlers-Gerrit © Andrew Collings

Zölle, „Buy American“ und geopolitische Spannungen sorgen für Unsicherheit – und doch investieren deutsche Unternehmen weiterhin Milliarden in den USA. Widerspruch oder strategische Notwendigkeit? Gerrit Ahlers erklärt, warum der US-Markt trotz veränderter Spielregeln chancenreich bleibt. Der Vice President der Auslandshandelskammer USA-Chicago kommt im Sommer als Referent zum Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftstag nach Mainz.