IHK-Gremium Schwandorf

Feste Größe vor Ort

11.07.2018
Die neu gewählten Unternehmerinnen und Unternehmer des IHK-Gremiums Schwandorf trafen sich am 09. Juli zu ihrer konstituierenden Sitzung im Panorama-Hotel am See in Gütenland bei Neunburg vorm Wald. Der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Weber bedankte sich bei den acht neuen Mitgliedern des insgesamt 32 Köpfe starken Gremiums: „Für die IHK-Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement der Unternehmer, ob als Gremiumsmitglied, in der Vollversammlung oder als Prüfer von besonderer Bedeutung.“ Die regionalen Gremien wüssten um die Herausforderungen der Betriebe und können dort gemeinsam mit der IHK ansetzen.

Vorsitzender Döpfer wieder gewählt

Mit der IHK-Geschäftsstelle in Wackersdorf, die als Teil der bezirksweiten Vor-Ort-Strategie im Mai 2016 eröffnet wurde, sei eine feste Größe für Unternehmen in der Region geschaffen worden, ergänzte der einstimmig wieder gewählte Gremiumsvorsitzende Hubert Döpfer, Inhaber der Döpfer Schulen GmbH. In den kommenden fünf Jahren wird er von seinen Stellvertretern Claudia Donhauser, Manfred Sax und Herbert Zweck unterstützt. Weil die Spiegelbildlichkeit des Gremiums mit der regionalen Wirtschaft in den Branchen Kreditgewerbe und Einzelhandel nach Ansicht der gewählten Unternehmerinnen und Unternehmer nicht gegeben war, wurden in der ersten Sitzung per Beschluss Bernhard Werner, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank im Naabtal eG, für die Wahlgruppe Kreditgewerbe und Reiner Debernitz, Geschäftsleiter der Globus Handelshof St. Wendel GmbH & Co. KG, in der Wahlgruppe Einzelhandel hinzugewählt.

Regionale Themen vorantreiben

IHK-Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka blickte gemeinsam mit Döpfer auf aktuelle Projekte des Gremiums. Das Hauptaugenmerk liege nach wie vor auf den Themen Mobilität, Fachkräftesicherung und Digitalisierung. „Schwandorf verbindet als überregionale Verkehrsschnittstelle München mit Hof und Nürnberg mit Prag“, sagte Lischka. Wichtig für die Zukunft: „Schwandorf muss Knotenpunkt bleiben und seine Bedeutung kommunizieren“, so Döpfer. Der Region gehe es so gut wie nie zuvor – der Fachkräftebedarf ist hoch. Die Gewinnung und Sicherung qualifizierter Mitarbeiter stehe deshalb ganz oben auf der Liste der Unternehmen – vor allem in Zeiten des digitalen Wandels. „Das Gremium wird weiterhin die Veränderungen begleiten und wichtige Impulse für die Wirtschaft in der Region setzen“, ist sich Döpfer sicher.