Stadt Osnabrück - Entlastungsstraße West
Nach einer ausführlichen und teilweise kontroversen Diskussion hat sich die IHK-Vollversammlung in ihrer Sitzung am 18. Februar 2014 mehrheitlich für den Bau der Entlastungsstraße West ausgesprochen. "Bei Infrastrukturprojekten gibt es immer Argumente, die dafür und dagegen sprechen. Darum muss im Einzelfall abgewogen werden. Am Ende überwog in der Vollversammlung die Überzeugung, dass die Entlastungsstraße West der Stadt insgesamt zugute kommen wird", erläutert IHK-Präsident Martin Schlichter.
Der noch laufende Ausbau des Hochschulstandortes, das bald in Betrieb gehende Innovationscentrum Osnabrück (ICO) und die weiteren städtebaulichen Entwicklungen auf den ehemaligen britischen Kasernenflächen würden das bisherige Verkehrsaufkommen weiter erhöhen. Gleichzeitig trage die Entlastungsstraße West zu einer Reduzierung des Verkehrsaufkommens auf dem nordwestlichen Wallring und der Lotter Straße bei. Dies sei notwendig, um die verkehrliche Erreichbarkeit der Innenstadt zu sichern, zumal die zukünftig zweistreifige Verkehrsführung auf dem Neumarkt bereits vom Rat beschlossen sei.
Um auch den Bedenken gegen die Entlastungsstraße West Rechnung zu tragen, hat sich die IHK-Vollversammlung dafür ausgesprochen, diese mit einer Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 7,5 Tonnen zu versehen. Die Straße sei als innerstädtische Erschließungs- und Entlastungsstraße gedacht, nicht als Abkürzung für Maut-Flüchtlinge, so Schlichter. "Wir setzen damit ein wichtiges Signal und wollen die Akzeptanz des Projekts auf diese Weise verbessern helfen."
Kontakt
Dr. Stefan Schomaker
Standortentwicklung, Innovation und Energie
Projektleiter Mobilität und Infrastruktur