Von Andreas Lukesch
Dr. Gunther Wobser ist ein Überzeugungstäter. Künstliche Intelligenz (KI) hat in seinem Unternehmen für exakte Temperierung in Lauda-Königshofen längst einen festen Platz, wird in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Damit ist die LAUDA Dr. Wobser GmbH & CO. KG weiter als viele mittelständische Unternehmen, in denen noch darüber nachgedacht wird, wie der professionelle Einstieg in KI-Anwendungen gelingen kann.
Dr. Gunther Wobser hat es, wie er im Podcast „Kammertöne“ der IHK Heilbronn-Franken berichtet, einfach gemacht, hat Kontakte zu Start-ups gesucht, ein InnovationLab gegründet und Ressourcen im Unternehmen aufgebaut.
Es hilft, wenn der Geschäftsführer eigene Erfahrungen mitbringt
Dr. Gunther Wobser
Das Unternehmen setzt bereits eigene KI-Agenten ein, die „Aufgaben übernehmen, die bisher von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erledigt wurden“. Für die Umsetzung im Betrieb war viel Überzeugungsarbeit notwendig. Und die konnte er nach seinem USA-Trip leisten: „Da hilft es schon, wenn der Geschäftsführer eigene Erfahrungen mitbringt“, sagt der LAUDA-Chef.
Die Risiken der KI? Die kennt Dr. Gunther Wobser durchaus, hält sie aber für beherrschbar. Viel schlimmer ist es für ihn, zu zögerlich an das Thema heranzugehen. Daher ist Dr. Gunther Wobser überzeugt: „Das größte Risiko von KI besteht darin, sie nicht schnell genug anzuwenden.“
Im IHK-Podcast erzählt Dr. Gunther Wobser, was es mit LAUDA GPT auf sich hat, was er vom EU-AI-Act hält und vom KI-Innovationspark IAPAI in Heilbronn erwartet – nämlich eine wichtige Rolle, „die über Gebäude hinaus geht“.
Die aktuelle Ausgabe der IHK-Kammertöne gibt es ab sofort überall, wo es gute Podcasts gibt: