Nr. 1616

Wissenschaft und Kooperation

Hier werden Projekte und transferaffine Forschungsgruppen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt. Es werden niederschwellige Transfer- und Unterstützungsangebote aufgezeigt, die auch für Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung und Forschungsbudget tragbar sind.
Wiese steht in voll Blüte © KompetenzGrün/Hochschule Anhalt

Richtig angelegt, können Flächen nahe an Gebäuden und Straßen von hohem Nutzen sein. Wo artenreiche Blühstreifen mit regionalen Wildpflanzen Platz haben, profitieren Mensch, Natur und Klima. Wie man Grünflächen aufwertet, dazu hat die Hochschule Anhalt ein neues Beratungsangebot aufgebaut.

junge Frau im Labor © anyaivanova_iStock_Thinkstock

​​​​​​​Forschungspartner für den Mittelstand - für kleine und mittlere Unternehmen mit innovativen Ideen für neue Produkte oder Verfahren bieten sich verschiedene Kooperationspartner an – unter anderem die Institute der Zuse-Gemeinschaft mit ihren vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.

Prozesslandkarte digitale Gesundheitsanwendungen © TDG

Die TDG ist ein regionales Innovationsökosystem für digitalisierte Gesundheitsversorgung mit den Schwerpunkten pflegerische Versorgung und Autonomieerhalt im Alter. Durch das Bündnis werden neue Konzepte und Lösungen für die Zukunft der Gesundheit und Pflege mit Hilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und neue Netzwerke geknüpft.

Grafik mit Kreisen und Branchenbezeichnungen © OVGU

Das Forschungs- und Innovationsportal Sachsen-Anhalt ist eine umfassende Informationsplattform über Forschung, wissenschaftliche Innovationen und Technologietransfer des Landes. Hier finden sich Lösungsansätze, Themenbeschreibungen, Kooperationen, Serviceangebote und verfügbare Forschungstechnik als auch Kontakte und Ansprechpartner.

Schriftzug Forschungslandkarte mit Deutschlandkarte im Hintergrund

Mit der zweisprachigen Forschungslandkarte (Research Map) informiert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) über die thematischen Schwerpunkte der Forschung in den Hochschulen. Sie erlaubt die Suche nach Forschungsthemen, die das institutionelle Profil einer Hochschule besonders prägen. Die Forschungsthemen können fachlich und regional abgefragt werden.

Gebäude einer Universität © OVGU

Die international vernetzten Forschungsschwerpunkte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) liegen in den Neurowissenschaften und den Dynamischen Systemen. Zu den Transferschwerpunkten zählen Medizintechnik, Automotive, Digital Engineering, Wirbelschichttechnologie und Erneuerbare Energien.

Universitätsgebäude mit einer Löwenskulptur © MLU

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften an. Heute hat sie rund 20.000 Studierende und 340 Professoren (2020).

Ausbilder mit Azubi an einer Werkstatteinheit © Cultura Images/F1online

Die drei Forschungsschwerpunkte der Hochschule Magdeburg-Stendal liegen auf Energie und Technik; Gesundheit, Soziales, Bildung und Medien sowie Umwelt und Ressourcen. Die Kompetenzen werden in Kompetenzzentren gebündelt und ermöglichen die übergreifende und interdisziplinäre Bearbeitung von Forschungsthemen. Zusätzlich besteht das Querschnittskompetenzfeld Wirtschaft.

Universitätsgebäude mit Grünflächen © HS Harz

Der Hauptforschungsschwerpunkt ist DEMOGRAFIEFOLGENFORSCHUNG. Dieser Schwerpunkt wird in allen 3 Fachbereichen bearbeitet, technisch im Fachbereich Automatisierung und Informatik, wirtschaftswissenschaftlich im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und sozialwissenschaftlich im Fachbereich Verwaltungswissenschaften in Halberstadt.

Wirtschaft trifft Wissenschaft_HS Anhalt © Hochschule Anhalt

Jährlich werden mehr als 100 Drittmittel-finanzierte Forschungsprojekte bearbeitet, häufig mit (regionalen) Wirtschaftspartnern. Daran haben die Forschungsschwerpunkte Life Science, Engineering Sciences und ICT & Media Sciences den größten Anteil.

Studenten im Hörsaal © Image Source/F1online

Entsprechend den Expertisen der Hochschule Merseburg und den Bedarfen in der Region wurden die Forschungsschwerpunkte „Nachhaltige Prozesse“ und „Digitaler Wandel“- jeweils mit den drei Profillinien Leben, Arbeit und Technologie - etabliert, um Transformationsprozesse aktiv und effektiv mitzugestalten und Fragestellungen aus der Praxis in inter- oder transdisziplinärer Zusammenarbeit zu lösen.

Aktenstapel liegt auch Tisch © jmccurley51_iStock_Thinkstock

Eine praxistaugliche Hilfestellung für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bietet der Leitfaden für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).