Mehrwertsteuer auf Restaurantleistungen dauerhaft reduzieren

Von der Pandemie angeschlagene Branche entlasten.
Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie gilt für Speisen in Restaurants und Catering bis zum 31.12.2022 der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent. Finanzminister Christian Lindner kündigte in einem Schreiben an den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) an, dass er sich innerhalb der Bundesregierung dafür einsetzen wolle, den Mehrwertsteuersatz auf Speisen in Restaurants und Verpflegungsdienstleistungen dauerhaft bei 7 Prozent zu belassen.
Hierzu äußert sich Dr. Matthias Leder, Federführer Steuern der hessischen Industrie- und Handelskammern: "Die dauerhafte Anwendung des ermäßigten Steuersatzes auf Bewirtungsleistungen ist der richtige Schritt. Die Gastronomie gehört zu den durch die Pandemie am stärksten geschädigten Branchen. Neben finanziellen Einbußen leidet sie besonders durch den Verlust an Arbeitskräften. Zugleich gibt es ein gesellschaftliches Interesse an einer vielseitigen und omnipräsenten Gastronomie, da sie positive Auswirkungen auf Tourismus, Einzelhandel, soziales Miteinander und öffentliche Sicherheit hat. In mehr als der Hälfte der EU-Länder habe es schon vor der Coronakrise dauerhaft einen ermäßigten Steuersatz auf Gastronomieleistungen gegeben."
 
Herausgegeben am 21. April 2022
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Pressemeldung Nr. 029, 1.282 Zeichen, 19 Zeilen
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Stand: 02.05.2022