Beim ersten Energieforum wurden sowohl der Status quo als auch Zukunftsperspektiven der Energieversorgungssicherheit in der Region diskutiert und die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit hervorgehoben – mit dem Ziel, für eine nachhaltige Energieversorgung zu sensibilisieren. Neben Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der die Veranstaltung eröffnete, waren Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen anwesend und trugen zu einer umfassenden thematischen Mischung und angeregter Diskussion bei.
Eindrücke aus lokalen Unternehmen
Stefan Amann von der Wieland Werke AG, Ulm, und Robert Renz von der Teva GmbH, Ulm, gaben den Anwesenden kleine Einblicke in die Aktivitäten der beiden Unternehmen und berichteten wie die Wieland Werke CO2-Emissionen in der Produktion senken konnten und wie bei Teva der Wandel hin zum CO2-neutralen Unternehmensfuhrpark vorangetrieben wird. Neben Sebastian Maier, Vorstand der EnBW ODR AG aus Ellwangen, war auch Klaus Eder, Geschäftsführer der SWU-Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm, als Keynote-Speatker zu Gast und zeigte, wie die Energie- und Mobilitätswende konkret vor Ort gestaltet wird.
Eine Analyse für die Zukunft
Zwar ist die Potenzialanalyse für erneuerbare Energien in der Innovationsregion Ulm noch nicht abgeschlossen, einen Ausblick konnte Thomas Stäbler von der Netze BW GmbH, Stuttgart, allerdings schon beitragen: Schon jetzt zeige sich, dass die Region über wichtige Ressourcen für die Energiewende verfüge. Netzausbau, Speicherbedarf und Koordination werden die größten Herausforderungen. Mit diesen Impulsen im Gepäck wurde im Anschluss zu verschiedenen Themen diskutiert und im Gespräch mit Kommunen, Wissenschaft und Unternehmen gemeinsam konkrete Handlungsideen entwickelt. So entstand ein lebendiger Dia-log, der die Erkenntnisse der Vorträge unmittelbar in praxisnahe Maßnahmen übertrug. „In der Innovationsregion Ulm sehen wir nicht nur Potenzial, wir leben Vernetzung. Energieversorgungssicherheit und nachhaltige Innovation sind nur dann möglich, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen“, betonte Simone Strobel, Geschäftsführerin der Innovationsregion Ulm.
WAB