Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Es ist wohl einer der größten Transformationsprozesse des Landes: Damit Baden-Württemberg bis 2040 klimaneutral werden kann, sollen 2 Prozent der Flächen für erneuerbare Energien genutzt werden, darunter 1,8 Prozent für Windkraft und mindestens 0,2 Prozent für Freiflächenphotovoltaik – das ist mehr als der Anteil der Industrie- und Gewerbeflächen in den IHK-Regionen Bodensee-Oberschwaben und Ulm. Investoren zeigen großes Interesse, auch kleine und mittelständische Unternehmen wollen sich einbringen. Doch sowohl der fehlende Netzausbau als auch die bürokratischen Hürden wirken bremsend. Es ist eine Herausforderung, zwischen Anwohnerbelangen, Arten- und Umweltschutz, militärischen Zonen und windschwachen Gebieten den idealen Standort zu finden. Wir haben nachgefragt: Wie läuft die Suche nach geeigneten Flächen bei den Regionalverbänden? Welche Herausforderungen sehen Unternehmen und Investoren? Und wo gibt es Hürden, wo bereits erste Erfolge?
Der Zeitplan ist straff. Das am 1. Februar 2023 von der Bundesregierung beschlossene Wind-an-Land-Gesetz sieht vor, dass die Bundesländer bis zum 31. Dezember 2032 eine Fläche von 1,8 Prozent für Windenergie bereitstellen müssen; Baden- Württemberg hat den Zeitplan sogar auf Ende 2025 vorgezogen. „Die Fläche entspricht bei uns der Summe an Gewerbegebieten, die über Jahrzehnte gewachsen sind“, betont Wolfgang Heine, Verbandsdirektor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben. Konkret liegt das Flächenziel in seiner Region bei 6.300 Hektar. „Da eine Windkraftanlage mit Abständen etwa 30 Hektar benötigt, sprechen wir von etwa 200 Windrädern.“ Momentan gebe es 14 aktive Windkraftanlagen. „Eine Herkulesaufgabe“, sagt Heine. Alle zwölf Regionalverbände Baden-Württembergs arbeiten daran, passende Flächen für Windkraftanlagen auszuweisen. Bis zum 1. Januar 2024 müssen sie ihren Teilregionalplan offenlegen, sodass öffentliche und private Personen dazu Stellung beziehen können. Ihr Ziel: Flächen mit „guter Eignung bei wenig Konfliktpotenzial“ zu finden. Es gibt Bereiche, die für Windkraftanlagen ausgeschlossen sind – wie Naturschutz- oder Wohngebiete. Wasser-, Arten- und Denkmalschutz, zivile Luftfahrt und Landesverteidigung werden ebenfalls mitberücksichtigt. „Als Regionalverband suchen wir geeignete Flächen“, so Heine. „Den genauen Standort können wir nicht bestimmen. Der liegt in den Händen der antragstellenden Projektierer.“
Ausschlusskriterien für Windkraftanlagen
Das wohl wichtigste Kriterium ist die Windhöffigkeit. Liegt diese bei unter 190 Watt pro Quadratmeter, ist die Windkraftanlage in der Regel nicht rentabel. Hier steht der Regionalverband vor einem Problem, denn am Bodensee herrscht sprichwörtlich Flaute. „Die Landkreise Sigmaringen und Ravensburg müssen 95 Prozent an Flächen stemmen, während der Bodenseekreis nur 5 Prozent beitragen kann“, so Heine. Dies liege neben der geringen Windhöffigkeit auch an der dichten Besiedlung. Die Landkarte am Ende des Ermittlungsprozesses zeigt, dass nicht viel Platz übrigbleibt. Dennoch ist der Verbandsdirektor überzeugt, das Flächenziel zu erreichen. Einen geeigneten Standort sieht Heine auch im Altdorfer Wald. „Wälder sind durch ihre oft anzutreffenden Anhöhen und Abstände zu Wohnsiedlungen prädestiniert für Windräder“, weiß der Experte. Aber: „Die Anlagen sind nicht unsichtbar. Das Landschaftsbild wird sich verändern.“ Besser sieht die Situation bei Freiflächen-Photovoltaik aus. Nach Ende der Ausschlussverfahren bleiben rund 30 Prozent an Flächen übrig. Mit einem Anteil von 0,2 Prozent an den erneuerbaren Energien entspricht dies in der Region Bodensee Oberschwaben einer Fläche von 700 bis 800 Hektar.
“Die Anlagen sind nicht unsichtbar. Das Landschaftsbild wird sich verändern.” - Wolfgang Heine
Bevölkerung heute offener
„Es gibt nicht mehr die großen Widerstände gegen Windkraft wie vor zehn Jahren“, beobachtet Heine. Klimawandel und Ukrainekrieg hätten die Menschen sensibilisiert. Es gelte, Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken zu ersetzen und zusätzlichen Strom für die Elektrifizierung des Verkehrs und Wärmepumpen bereitzustellen. Zudem müsse die Energie bezahlbar bleiben, sonst könnte die Industrie abwandern. Falls es nicht gelingen sollte, das Flächenziel für Windkraftanlagen zu erreichen, greift zudem die sogenannte „Super-Privilegierung“, das heißt, auf kommunaler und regionaler Ebene gingen sämtliche Steuerungsoptionen für Windkraftanlagen verloren. Heines Appell: „Entweder wir machen es jetzt gemeinsam selbst oder es wird uns gemacht.“
Unternehmen wollen investieren
Einer der anpacken will, aber noch nicht zum Zug kommt, ist Johannes Remmele. Der Unternehmer und Gesellschafter der Südpack Gruppe in Ochsenhausen produziert Hochleistungsfolien für Lebensmittel, technische Anwendungen und Medizinverpackungen. „Wir sind ein energieintensives Unternehmen, das aufgrund der Verarbeitung von Kunststoff öfters in der Kritik stand“, sagt er. Schon aus unternehmerischer Verantwortung liegt ihm das Thema Nachhaltigkeit am Herzen. Von recyclingfähigen Materialien zu erneuerbaren Energien: Südpack hat einen Platz unter den TOP 50 der nachhaltigsten Mittelständler Deutschlands von der Wirtschafswoche erhalten. „Seit 2009 tätige ich private Investitionen in Windkraft“, so Remmele. Um regionale Standorte wie den in Ochsenhausen zu sichern, strebt er unternehmenseigene Windkraft- und Solaranlagen an, um deren Strom unmittelbar zu nutzen. Der Standort Erolzheim erhielt 2021 eine neue Photovoltaikanlage. „Für die Umsetzung eigener Windkraft- und Solaranlagen benötigen Sie als Unternehmer einen langen Atem und eine extrem hohe Frustrationsgrenze“, fasst Remmele seine Erfahrungen zusammen.
Bürokratie und Unwägbarkeiten
Das Thema treibt Remmele um. Mehrmals springt er während des Gesprächs von seinem Platz auf, läuft durch sein Büro, um seinem Ärger Luft zu machen: „Bis man als Unternehmen das Projektrecht bekommt, dauert es sechs bis sieben Jahre. Ein Zeitraum, in dem Sie das investierte Geld vorhalten müssen.“ Abgelehnte Anträge verursachten Kosten von 1 bis 1,5 Millionen Euro, entstanden für diverse Gutachten. Hinzu komme das Ringen um Standorte: „Viele Gemeinderäte trauen sich an das Thema nicht heran, weil sie Widerstände in der Bevölkerung fürchten.“ Große Sorgen bereitet dem Unternehmer der stockende Netzausbau. Niemand könne abschätzen, wie sehr sich dieser noch als versteckter Preistreiber entlarven könnte. Remmele pocht auf einheitliche europäische Lösungen: „Deutschland ist momentan das einzige Land in Europa, das sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert – ohne deren effiziente Nutzbarkeit gewährleisten zu können, denn es mangelt an Speicherkapazitäten, Leitungen und Fachingenieuren.“
Dazu ein Rechenbeispiel: „In hiesigen Breitengraden produzieren unsere Photovoltaikanlagen in 1.100 Stunden pro Jahr Strom. Unsere Produktion läuft aber über 8.600 Stunden.“ Da es bislang keine effektiven Speicher gebe, müssten diese Lücken durch Windkraft geschlossen werden. Dann fehle dem Unternehmen aber immer noch Strom für 2.500 bis 3.000 Stunden. Was passiere, wenn Strom aus sonnenreichen Wüstenregionen über Wasserstoff in unser Netz eingespeist werden könnte – und dieser Strom billiger sei als Strom aus Eigenproduktion?
„Als mittelständisches Unternehmen mit volkswirtschaftlicher Kompetenz müssen wir das Geld für diesen Wandel erstmal verdienen – ohne die nötigen Absicherungen.“ Sollte die Energiewende nicht gelingen, wäre es nötig, gewisse Produktionsschritte nach Asien zu verlagern „auch wenn es mir das Herz brechen würde“, sagt Remmele. Noch gibt der investitionsfreudige Unternehmer nicht auf. Seine Forderungen: Weniger Bürokratie, eine bessere Vernetzung zwischen Politik, Unternehmen und Ingenieuren sowie mehr Technologieoffenheit, zum Beispiel in Richtung E-Fuels. Sein Appell an die Politik: „Wir brauchen Projekte, die auch real umsetzbar sind.“
“Wir brauchen Projekte, die auch real umsetzbar sind.” - Johannes Remmele
Militärische Verbotszonen
Wie seine Kollegen aus den anderen elf Regionalverbänden Baden-Württembergs befasst sich auch Markus Riethe vom Regionalverband Donau-Iller mit der Ausarbeitung des Teilregionalplans Windenergie. Eine anspruchsvolle Umsetzung, denn die Region Donau-Iller muss zwei deutschlandweit einzigartige Herausforderungen bewältigen. „Wir haben über 60 Prozent Ausschluss aller Flächen durch militärische Belange, was für Außenstehende unsichtbar bleibt“, so der Verbandsdirektor. Dazu gehört beispielsweise eine Zone unterhalb von Augsburg sowie ein riesiges Gebiet um den Militärflughafen Laupheim. Hier werden Hubschrauberpiloten der Bundeswehr ausgebildet. Eine Aufgabe, die angesichts des Ukrainekriegs an Bedeutung gewonnen hat. „Wir müssen Radarführungsbereiche und Hubschrauber-Tiefflugstrecken mit 3 Kilometer breiten Abstandskorridoren berücksichtigen“, sagt Riethe. Zumal Windräder der neueren Generation bereits die Marke von 260 Höhenmetern knackten. Hinzu komme, dass rund 80 Prozent aller Flächen in der Region Donau-Iller wegen Abständen zu Wohngebieten von vornherein ausgeschlossen seien.
Länderspezifische Herausforderungen
Zweite Herausforderung: Die Bundesregierung überlässt den Ländern die detaillierte Umsetzung der Flächenziele. „Bis auf die Region Rhein-Neckar sind wir der einzige Regionalverband Deutschlands, der über verschiedene Bundesländer reicht“, so Riethe. Es gelte, verschiedene Vorgehensweisen unter einen Hut zu bringen. Zum Beispiel habe Baden- Württemberg die Deadline zur Ausweisung der Flächen für Windkraftenergie um sieben Jahre nach vorne gezogen, von Ende 2032 auf Ende 2025. Dazu komme eine uneinheitliche Datenlage, wie bei den aktuellen Windatlanten, mit teils widersprüchlichen Ergebnissen. Um die erforderlichen Flächen von 9.840 Hektar für Windenergie in seiner Region auszuweisen, ist also Diplomatie gefragt. Für Riethe kein Problem: „Unser Regionalverband plant und besteht seit 50 Jahren mit hervorragenden Resultaten.“ Was Außenstehende ebenfalls kaum wahrnehmen: „Regionalverbände warten ständig auf die Zuarbeit Dritter wie der Bundeswehr oder auf nachgereichte Daten zum Thema Artenschutz.“ Bei Artenschutzgutachten sind sämtliche Jahreszeiten zu beachten, zum Beispiel aufgrund der Brutsaison oder der Vogelzüge.
Dem Verbandsdirektor ist es ein großes Anliegen, Kommunen und Bevölkerung von Anfang an mitzunehmen: „Ein Windrad hat auch Nachteile. Es erzeugt Lärm und Schattenwurf.“ Dies gelte es offen zu kommunizieren – ob durch Informationsveranstaltungen oder Besuche bei Gemeinden, die bereits seit Jahren mit Windrädern in der Nachbarschaft leben. So könnten Vorbehalte genommen werden.
Norddeutschland verfügt im Durchschnitt über 60 Prozent mehr Wind, Süddeutschland dafür über 10 Prozent mehr Sonnenstunden. Auch daher ist Freiflächen-Photovoltaik laut Riethe in der Region einfacher planbar. Die Planungshoheit, wo ein Solarpark errichtet werden darf, liegt bei der Kommune. Als nicht privilegierte Vorhaben benötigen Freiflächen-PVs einen Bebauungsplan. Auf privilegierten Flächen wie an Autobahnen und Schienenstrecken ist dieser überflüssig, hier können Investoren ihren Antrag direkt einreichen. Ebenfalls hervorragend geeignet sind ehemalige Mülldeponien oder leerstehende, versiegelte Flächen.
Agri-Photovoltaik: Strom über Äpfeln
Er nutzt Solar auf ganz neue Art: Stolz läuft Hubert Bernhard durch die Reihen seiner Apfelbäume in Kressbronn. Auf seinem Obsthof am Bodensee wurde die europaweit erste Agri- Photovoltaikanlage errichtet, wissenschaftlich begleitet vom Fraunhofer-Institut. Äpfel ernten und gleichzeitig Strom erzeugen, das klingt nach einer intelligenten Doppelnutzung. Wie kam es dazu?
Es begann im Jahr 2009. „Auf einen Schlag wurde die gesamte Obsternte im Raum Kressbronn durch ein Hagelunwetter zerstört. Viele Obstbauern standen vor dem Aus“, erinnert sich Bernhard. Daraufhin sicherte er seine Apfelbäume durch Hagelnetze, was auf Widerstand in der Bevölkerung stieß. „Die meisten hier leben vom Tourismus. Da muss man aufpassen, dass man die Landschaft nicht verschandelt“, sagt Bernhard. Seit Solarpaneele statt Hagelnetzten über den Bäumen thronen, sei die Akzeptanz merklich gestiegen: „Erstens macht es optisch keinen Unterschied. Zweitens haben die Bewohner den Zusatznutzen der Stromerzeugung erkannt.“ Mit seiner 0,4 Hektar großen Pilotanlage produziert der Obsthof Bernhard rund 230 Kilowattpeak sowie Strom für 65 Haushalte. Hochgerechnet bedeutet dies: „In der Region steckt ein Riesenpotenzial!“ Würden die existierenden 5.000 Hektar mit Hagelnetzen durch Agri-PV ausgetauscht, könnten sie Strom für rund 812.500 Haushalte produzieren. Hinzu kommen weitere 8.000 Hektar Obstanbauflächen im Bodenseekreis.
Eine Motivation Bernhards bestand auch darin, seiner in den Betrieb eingestiegenen Tochter eine zusätzliche Einnahmequelle zu sichern. „Ernten unterliegen einem Auf und Ab. Durch den Klimawandel ist alles noch riskanter geworden“, sagt er. „Früher hatten wir alle 20 Jahre ein schlimmes Hagelunwetter, mittlerweile jährlich.“ Ein Unwetter im August, bei dem sogar ein Campingplatz in Lindau evakuiert werden musste, überstanden Bernhards dank der Solarpaneele unbeschadet.
Freilich gibt es noch viel zu testen. Bernhard probiert, welche Apfelsorten besonders gut geeignet sind und wie sich die Schnittform, zum Beispiel als Spalierobst, optimieren ließe. Für sein Modellbauprojekt erhält Bernhard eine 50-prozentige Förderung vom Land. Dafür speist er drei Jahre lang den erzeugten Strom ins Netz. Danach soll der Strom dem Eigenbedarf dienen. Er sei „keiner, der stehenbleibt“, sagt Bernhard. Die Überlegungen des experimentierfreudigen Obstbauers gehen in Richtung E-Traktor, E-Maschinen und Bodenbearbeitungsroboter: „Die Elektrifizierung der Landwirtschaft wird kommen.“ Der Obsthof Bernhard ist bereit – beziehungsweise schon einen Schritt voraus.
“Agri-Photovoltaik kann einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Ernährungssicherheit leisten.” - Hubert Bernhard
Spitzenreiter statt Schlusslicht
Es herrscht Aufbruchstimmung. Markus Riethe vom Regionalverband Donau-Iller ärgert sich über die einseitige Fokussierung auf Windkraft und die Kritik an Süddeutschland. Er betont bereits erzielte Erfolge: „Baden- Württemberg und Bayern sind führend in erneuerbaren Energien wie Wasserkraft und Biogas. In punkto Freiflächenphotovoltaik hat die Region Donau-Iller mit 0,3 Prozent die Vorgaben bereits übertroffen, wir sind Spitzenreiter in Baden-Württemberg und wahrscheinlich auch in ganz Deutschland.“ Sein Kollege Wolfgang Heine vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben ist sich sicher: „Jetzt ist unsere Zeit für Windkraft gekommen.“ Dies gelte besonders für den windarmen Süden, denn „dank neuer Technologiesprünge haben wir nun sehr effiziente Windräder, die gegenüber den älteren Modellen eine achtfach höhere Leistung erbringen.“ An die Kraft der Innovationen glaubt auch Johannes Remmele von Südpack: „Deutschland stellt jeden Tag seine Ingenieursfähigkeiten unter Beweis. Darum brauchen wir Projekte, die von Ingenieuren und nicht von Ideologen vorangetrieben werden.“ Währenddessen blickt Visionär Hubert Bernhard über die Kronen seiner Obstbäume am Bodensee hinaus. Rund 3.000 Interessenten hat er dieses Jahr durch seine Agri-PV-Anlage geführt, darunter Delegationen aus den USA und Spanien. „Sogar der Energie- und Wasserminister aus Äthiopien war zu Gast“, erinnert sich Bernhard schmunzelnd. Die zunehmende Hitze mache der dortigen Landwirtschaft zu schaffen, während es im Hinterland kaum Zugang zu Strom gebe. „Agri-Photovoltaik kann einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Ernährungssicherheit leisten“, sagt er. Süddeutschland als Schlusslicht in Sachen Energiewende? Keinesfalls. Die Region zwischen Alb und Bodensee punktet als innovativer Ideengeber mit weltweiter Strahlkraft. Vorausgesetzt, man lässt sie auch.
Diana Wieser, Inhaberin von adWORDising Journalismus & Werbetext, Ulm
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft unterstützt mit dem neuen
Förderprogramm „EnergizeBW“ Unternehmen bei der Erstellung von Energiefahrplänen.
1 minLesezeit
Regionen
Wasserstoff-Power für die maritime Energiewende
Schiffe über lange Distanzen emissionsfrei und effizient anzutreiben, ist ein zentraler Schritt für die maritime Energiewende. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat dafür einen großformatigen PEM-Brennstoffzellen-Stack entwickelt. Erste Leistungs- und Sensitivitätstests wurden erfolgreich im hauseigenen Brennstoffzellentestzentrum in Ulm durchgeführt.
1 minLesezeit
Regionen
Kommunales Flächenpooling für Batteriespeicher in Laichingen
Die Stadt Laichingen hat erfolgreich ein kommunales Flächenpooling für einen Großbatteriespeicher durchgeführt. Damit leistet die Stadt Pionierarbeit für die Energiewende und schafft gemeinsam mit den beteiligten Flächeneigentümerinnen und -eigentümern die Voraussetzungen für den Bau des Speichers.
1 minLesezeit
Auftakt
Meta-Faktencheck Wasserstoff
100 Faktenchecks bringen mehr Klarheit in die Debatte um das Thema Wasserstoff.
1 minLesezeit
trends
Potenzial mit vielen Unbekannten: der Digitale Produktpass
Der Digitale Produktpass (DPP) ist eines der zentralen Instrumente der neuen EU-Ökodesign-Verordnung und wird ab den kommenden Jahren für immer mehr Produktgruppen verpflichtend. Der DPP bündelt alle relevanten Informationen zu einem Produkt – von Materialien über Reparaturfähigkeit bis zur Recyclingquote – und macht sie digital, transparent und jederzeit abrufbar.
3 minLesezeit
trends
DIHK: Klimaschutz flexibler und internationaler ausrichten
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) appelliert an die Politik in Berlin und Brüssel, der Wirtschaft beim Erreichen globaler Klimaziele neue Wege zu ermöglichen.
2 minLesezeit
region
IHK Ulm unterzeichnet für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Wer die Klimawin BW-Urkunde unterzeichnet, bekennt sich zur Einhaltung spezifischer Leitsätze, jährlichen Berichten und dazu, das Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu steigern und sichtbar zu machen – auch die IHK Ulm ist nun anerkanntes Mitglied der Initiative.
2 minLesezeit
auftakt
L-Bank baut Förderung von Umwelt, Klima und Kreislaufwirtschaft aus
Mit dem neuen Förderprogramm Umweltfinanzierung unterstützt die L-Bank künftig verstärkt Investitionen in Umweltschutz, Klimaschutz und Klimawandelanpassung sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
1 minLesezeit
Regionen
Für eine sichere und CO2-neutrale Energiezukunft
Wie gelingt eine sichere und CO2-neutrale Energiezukunft? Mit dieser Frage befasste sich die Innovationsregion Ulm beim ersten Energieforum an der Technischen Hochschule Ulm.
2 minLesezeit
Auftakt
Logistiker bauen eigenes E-Ladenetz auf
Ein neues Netzwerk soll im Südwesten Versorgungslücken in der Ladeinfrastruktur für Elektro-LKWs schließen und die Kosten der Speditionen senken.
1 minLesezeit
Auftakt
Hindernisse beim Aufbau des Wasserstoff- ökosystems in Baden-Württemberg
Ein neues White Paper zeigt, wo es in Sachen Wasserstoff im Land hakt – und wie der Markthochlauf gelingen kann.
1 minLesezeit
Auftakt
Hindernisse beim Aufbau des Wasserstoff- ökosystems in Baden-Württemberg
Ein neues White Paper zeigt, wo es in Sachen Wasserstoff im Land hakt – und wie der Markthochlauf gelingen kann.
1 minLesezeit
trends
Aktuelle Energiewende-Politik verursacht Kosten von bis zu 5,4 Billionen Euro
DIHK fordert Kurswechsel: Die Energiepolitik muss effektiver, flexibler und internationaler werden.
4 minLesezeit
Regionen
Auf dem Weg zum klimaneutralen Industriegebiet
Innovativ, zukunftsfähig und attraktiv – für ein Industriegebiet bedeutet das auch nachhaltig zu sein. Die Unternehmen aus dem Donautal haben sich auf den Weg gemacht.
2 minLesezeit
Regionen
Selbstverständlich nachhaltig
Wenn er mit seinem Hund an seiner Seite durch die Felder rund um Laupheim spaziert, dann wirkt Stephan Rayher eher weniger wie der Geschäftsführer eines international agierenden Familienunternehmens. Er wirkt locker, geerdet, gut gelaunt – als sei er genau da, wo er hingehört.
4 minLesezeit
auftakt
Wie Unternehmen im Land die Energiewende sehen
Das aktuelle IHK-Energiewende-Barometer für Baden-Württemberg zeigt: Die Wirtschaft im Südwesten bleibt skeptisch. Hohe Energiepreise, wachsende Bürokratie und fehlende Planungssicherheit bremsen Investitionen und belasten die Wettbewerbsfähigkeit.
Das Projekt NatFair fördert Naturkontakt am Arbeitsplatz
Grüne Auszeiten und „Urban Gardening“: Das Universitätsklinikum Ulm erforscht neue Wege zu mehr Gesundheit und
Nachhaltigkeit im Betrieb – in Kooperation mit interessierten Unternehmen.
Fahrgemeinschaften: nachhaltig, günstig und stressfrei
Ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität: Gemeinsam mit dem Alb-Donau-Kreis, der Stadt Ulm und der Stadt Neu-Ulm startet die Innovationsregion Ulm ein neues Pendlerportal.
2 minLesezeit
auftakt
Baden-Württemberg braucht Wasserstoff-Importe
Importe sind ein wichtiger Bestandteil des Wasserstoffhochlaufs in Baden-Württemberg: Zu diesem Ergebnis kommt die vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft geförderte H2BW-Importstudie des Fraunhofer ISE.
Große Unterschiede beim Ausbau von PV und Windkraft im Land
Das Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg und der Landesverband Windenergie haben aktuelle Zahlen zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg veröffentlicht.
In Ulm werden ab 2026 mehr klimafreundliche Elektrobusse unterwegs sein. Das Land unterstützt die Stadtwerke Ulm (SWU) beim Aufbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur.
1 minLesezeit
regionen
Wissenschaft. Wirtschaft. Motorsport.
Der Einstein-Automotive e. V., gegründet an der Technischen Hochschule Ulm, ist mit dem Formula Student Team Einstein Motorsport mehr als ein studentisches Projekt: Der Verein bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und leistet einen großen Beitrag zur Innovations- und Wirtschaftskraft der Region.
Kernbotschaften für die Energiewende beim Energiegipfel Süd in Ulm
Wie kann die Energiewende gelingen, und was ist aus Sicht der Wirtschaft dabei wichtig? Diese und andere Fragen waren Thema beim Energiegipfel Süd in Ulm. Eingeladen hatten die IHKs Bodensee-Oberschwaben, Ulm, Ostwürttemberg und Schwaben. Zahlreiche Teilnehmer aus der ganzen Region nutzten die Chance, über eine wirtschaftliche und finanzierbare Energiezukunft zu sprechen.
2 minLesezeit
AUFTAKT
Anschub für E-LKWs und Infrastruktur
Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit zwei Programmen den Umstieg auf leise und klimafreundliche LKWs sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
2 minLesezeit
AUFTAKT
Wasserstoff-Kernnetz enthält noch viele weiße Flecken
Nach der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur ist jetzt der Weg frei für die Errichtung eines Wasserstoff Kernnetzes. Im Südwesten sind aber noch viele Lücken zu schließen.
Erste Photovoltaikanlage mit Wallbox an Bestandstunnel eingeweiht
Der Tunnel in Blaubeuren ist der erste Tunnel in Baden-Württemberg, der mit einer Photovoltaik-Anlage mit Wallbox zu dessen Grundversorgung nachgerüstet wurde. Eingeweiht wurde die Anlage im Beisein von Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Klaus Tappeser.
446 Unternehmen aus Baden-Württemberg, davon 204 aus der Industrie, haben im Juni an der Befragung zum Energiewende- Barometer 2024 teilgenommen. Ernüchterndes Fazit: Das Vertrauen in die Energiepolitik ist stark angeschlagen.
Land fördert mehrere regionale Wasserstoff-Konzepte
Das Land Baden-Württemberg stellt 1,5 Millionen Euro für regionale Wasserstoff-Konzepte zur Verfügung. Gefördert werden auch drei Projekte aus der Region zwischen Alb und Bodensee.
Azubis entwickeln innovative Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz
In diesem Jahr nahmen 35 engagierte Azubis aus zehn Unternehmen am Projekt „Vom Azubi zum Energie-Scout“ teil. Die innovativen Projekte, die sie in diesem Rahmen entwickelten und im eigenen Unternehmen umsetzten, wurden bei der Abschlussveranstaltung dem Publikum und der Jury vorgestellt. Alle sind Gewinner: Die Azubis erhalten eine Zusatzqualifikation der IHK und Unternehmen werden Einsparpotenziale aufgezeigt.
Ressourceneffizienz-Turbo für die Produktentwicklung
Ein neues kostenfreies Workshopformat des VDI ZRE im Auftrag des Bundesumweltministeriums hilft dabei, Produkte ressourceneffizient und umweltgerecht zu entwickeln.
Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn haben die Auswirkungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auf die mittelständischen Unternehmen untersucht.
Beim 13. Energiepolitischen Gespräch der Landesregierung standen im März die Kosten und die Finanzierung der Energiewende in Baden-Württemberg im Fokus.
Klimaschutz: 180 Förderprogramme der Landesenergieagentur
Förderprogramme geben attraktive finanzielle Anreize, um die Energiewende voranzubringen. Bund und Land unterstützen Klimaschutzmaßnahmen mit zahlreichen Zuschuss- und Kreditprogrammen.
Im März feierte die Noerpel-Gruppe die Einweihung eines „grünen“ Logistikterminals in Langenfeld bei Düsseldorf: Dank nachhaltiger Ausstattung erfüllt das Gebäude die Anforderungen für das Platin-Zertifikat der DGNB, die 14.500 Quadratmeter große Anlage läuft CO2-neutral.
Mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien: Diese Forderung der Wirtschaft in Baden-Württemberg ist das Resultat einer Studie zur Stromversorgung im Land bis zum Jahr 2040. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg.
3 minLesezeit
Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien
Umweltfreundliche Energiespeicher
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) entwickelt mit drei renommierten Partnern eine Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien.
Die Nachhaltigkeitsstrategie des Alb-Donau-Kreises beinhaltet drei neue Instrumente, um die Energiewende voranzutreiben – darunter auch konkrete Hilfestellungen für Kommunen, Anwohner und Unternehmen.
Wasserstoff wurde schon vor hundert Jahren produziert. Doch erst jetzt kommt H2 als Energieträger in Fahrt. Bis 2030 will die Bundesregierung zehn Gigawatt Elektrolysekapazität aufbauen. Auch Unternehmen der Region sind beim „Erdgas der Zukunft“ dabei. Welche Pläne haben sie, welche Visionen? Und was passiert konkret vor Ort? Vier Betriebe geben Einblick.
BWIHK-Federführung Energie: Energiepolitisches Sprachrohr der Wirtschaft in Baden-Württemberg
Die IHK Ulm übernimmt ab Januar 2024 die Federführung Energie für die IHKs in Baden-Württemberg. Doch was hat es mit dieser Federführung auf sich? Was sind ihre Aufgaben? Und wie stellt sich die IHK Ulm hierzu auf?
Mehr als 100 Repräsentanten der baden-württembergischen Wirtschaft trafen sich Ende Oktober zum Wirtschaftsgipfel in Brüssel mit Vertretern der europäischen Institutionen. Angeführt wurde die Delegationsreise von Baden Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.
IHKs begrüßen Strompreiseinigung und fordern weitere Schritte
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket zur Strompreissenkung vorgelegt. Richtiger Impuls, sagen die IHKs Bodensee-Oberschwaben und Ulm – aber leider nicht für alle Branchen.
Spitzengespräch zur Zukunftstechnologie Wasserstoff in Ulm
Die Region zwischen Alb und Bodensee samt Schwaben und Ostwürttemberg braucht als starke Wirtschaftsregion mit hohem Energiebedarf Stromleitungen und Wasserstoffversorgung sowie Investitions- und Planungssicherheit. Dies ist das Fazit einer länderübergreifenden Expertenrunde mit Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie von Fernleitungs- und Verteilnetzbetreibern in Ulm.
Die Dekarbonisierung der Wirtschaft erfordert unter anderem eine ausreichende Infrastruktur und einen geeigneten Rechtsrahmen. In ihrem Positionspapier „Klimaneutralität 2045“ hat die DIHK-Vollversammlung festgehalten, welche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen beziehungsweise zu schaffen sind, wenn die Energiewende gelingen soll.
Das geplante Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben hat nicht nur Anhänger. Zu groß ist die Sorge vor Veränderungen, Einschränkungen, mehr Bürokratie, zu wenig Vertrauen auf der einen Seite. Doch die Befürworter auf der anderen Seite wittern eine Riesenchance für mehr Klima- und Naturschutz, Wertschätzung und Nachhaltigkeit. Für innovative Geschäftsmodelle, weitere Wertschöpfungsketten. Und eine wachsende Anziehungskraft auf neue Arbeitskräfte und Auszubildende für die regionale Wirtschaft.
Umweltschutz und wirtschaftliche Interessen schließen sich oft gegenseitig aus: Diese Denkweise war vor allem in der Vergangenheit weit verbreitet. Dass es auch anders geht, zeigt die Bioökonomie, die zunehmend Lösungen dafür anbietet, beide Seiten in Einklang zu bringen. Sie sind auch im Zusammenhang mit Biosphärengebieten von großer Bedeutung.
Unternehmen in Deutschland stellen sich auf die Folgen der Extremwetterereignisse ein
Vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden Klimawandels sehen sich Unternehmen zunehmend mit einer Reihe von Risiken wie zum Beispiel Extremwetterereignissen konfrontiert.
Am 1. Oktober 2023 startete der neue „EUGrenzausgleichsmechanismus für CO2“, „CBAM“ (Carbon Border Adjustment Mechanism). Er soll emissionsintensive Importe aus Drittstaaten auf das europäische Preisniveau verteuern, um so die Wettbewerbsnachteile der Betriebe in der EU infolge strengerer Klimaschutzvorgaben auszugleichen.
Kosten und Umweltwirkungen beim Import von Wasserstoff
Wasserstoff soll künftig fossile Brennstoffe in Bereichen ersetzen, die nicht durch grünen Strom dekarbonisiert werden können. Um den Bedarf zu decken, muss Deutschland Wasserstoff importieren. Prognos untersuchte gemeinsam mit dem Öko-Institut und IREES, mit welchen Kosten für den Import von Wasserstoff zu rechnen ist und welche Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Auftraggeber der Studie ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Ohne entscheidende Erleichterungen in den Regelwerken werden Investitionen in den Standort vermehrt zurückgestellt – so das Fazit eines Gesprächs zwischen Unternehmensvertretern aus der IHK-Region Ulm und Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg.
Wasserstoff aus erneuerbaren Energien wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen: Darüber waren sich die Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik beim zweiten Spitzengespräch Wasserstoffinfrastruktur in Stuttgart einig. Es sei enorm wichtig, die Versorgung rechtzeitig sicherzustellen. Die Beteiligten unterzeichneten eine Gemeinsame Erklärung.
Verpackungen – funktional, effizient und recyclingfähig
Das Sustainable Packaging Institute SPI der Hochschule Albstadt-Sigmaringen stellt sich gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen, viele davon aus der Region, den vielfältigen Herausforderungen rund um das Thema nachhaltigere Verpackungskonzepte.
Eine runde Sache: Material- und Ressourceneffizienz
Von A wie Aluminium bis Z wie Zinn: Ohne Rohstoffe ist keine Produktion möglich. Doch die natürlichen Ressourcen sind endlich und werden immer teurer. Was können Unternehmen tun, um trotzdem wettbewerbsfähig zu bleiben? Wo können sie Ressourcen effizienter einsetzen und neue Materialien nutzen? Wie funktioniert Kreislaufwirtschaft, und was bringt das alles für den Klimaschutz?
9 minLesezeit
klimafreundlicher Arbeitsweg
klimafreundlicher Arbeitsweg
Namhafte Unternehmen und Verbände sowie der BWIHK und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg haben die Bündniserklärung zur „Verkehrswende in der Arbeitswelt“ unterzeichnet, um den Weg zur Arbeit oder Ausbildung klimafreundlicher zu machen.
Wie kann das Ulmer Industrie- und Gewerbegebiet Donautal klimafreundlicher werden? In einem neuen Reallabor der Universität Ulm in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen soll mit Geschäftsleitungen und Beschäftigten ein Zukunftskonzept erarbeitet werden.
2 minLesezeit
Photovoltaik
Region liegt vorn beim Photovoltaik-Ausbau
Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg und das Solar Cluster Baden-Württemberg haben die aktuellen Zahlen zum Photovoltaik-Ausbau in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Region zwischen Alb und Bodensee schneidet dabei sehr gut ab.
„Beim Bürokratieabbau muss schneller und entschlossener gehandelt werden“, fordert Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ulm beim gemeinsamen Gespräch der IHK Ulm und der Handwerkskammer Ulm mit dem Bundestagsabgeordneten der FDP Benjamin Strasser.
Um das Investitionsverhalten der Unternehmen zu steuern, hat Europa mit seiner Strategie zur nachhaltigen Finanzierung (Sustainable Finance) unter anderem Finanzdienstleister verpflichtet, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen in ihren Strategien, Prozessen und Produkten offenzulegen.
Bürokratieabbau stärkt den Wirtschaftsstandort Deutschland
Ein Wirtschaftsstandort lässt sich anhand vieler Faktoren beschreiben. Neben der Energieversorgung gewinnt der Faktor „Bürokratie“ eine immer höhere Relevanz.
In einer konzertierten Aktion mit den relevanten Akteuren des Landes hat das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Energiewirtschaft eine neue Wasserstoff-Bedarfsanalyse auf den Weg gebracht. Der Auftakt zur H2-Kampagne Baden-Württemberg fand Ende April in Ulm statt.
2 minLesezeit
Nachhaltigkeit
Photovoltaik auf dem Unternehmensdach
Photovoltaikanlagen lohnen sich nicht nur für Hauseigentümer, auch Unternehmen aus Handel, Gewerbe und Industrie profitieren davon.
2 minLesezeit
In Kürze
58 Indikatoren zur Entwicklung der Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg
Im Indikatorenbericht 2022 zur Entwicklung der Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg beschreiben insgesamt 52 Statusindikatoren, wie zum Beispiel zur Nitratbelastung des Grundwassers, zum Zustand des Waldes oder zur Luftqualität, wo das Land beim Thema Nachhaltigkeit im Jahr 2021 steht.
1 minLesezeit
In Kürze
Neuer Podcast für unternehmerischen Klimaschutz
Schon von den besten Klimaschutz-Ideen gehört? In einer neuen Podcast-Reihe erläutern Unternehmerinnen und Unternehmer, welche betrieblichen Maßnahmen das Thema voranbringen.
1 minLesezeit
In Kürze
Entwicklung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg
Wie sich die erneuerbaren Energien im Strom-, Wärme und Verkehrssektor im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg entwickelt haben, zeigt eine neue Broschüre des Umweltministeriums Baden-Württemberg.
Herausforderungen und Chancen der Automobilzulieferindustrie
Die Automobilwirtschaft befindet sich im Umbruch. Eine Vielzahl von Komponenten ist für die E-Mobilität nicht mehr erforderlich, Produktionsprozesse und Serienintervalle verändern sich, eingespielte Partnerschaften werden infrage gestellt und neue Automobilhersteller beeinflussen die Wettbewerbssituation. Wie sichert die Zulieferindustrie ihre Existenz? Wie kann die Transformation in die neue Mobilität auch für diese Branche gelingen?