Nr. 6097780
IHK Region Stuttgart

Chemikalien und REACH

Chemikalien
Labormitarbeiterin mit Pipette und Laborglas © Thinkstock/wavebreakmedia

Das EU-weite Beschränkungsverfahren zu den sogenannten Ewigkeitschemikalien PFAS tritt in eine entscheidende Phase: Die ECHA startet weitere Konsultation bis 25. Mai 2026.

27.11.2025: RoHS Ausnahmen laufen aus
Ein Plastikparagrafenzeichen liegt auf einer Computertastatur © Thinkstock/Oakozhan

Die EU-Kommission hat überraschend das Auslaufen zu den bestehenden RoHS-Ausnahmen für die Verwendung von Blei vorgelegt. Von großer Bedeutung ist dies für Blei als Legierungselement in Stahl, Aluminium und Kupfer (Messing).

F-Gase
City-Ring in Stuttgart © Catherine Swirsky

Mit einer Berichtigung der EU-F-Gas-Verordnung wird klargestellt, dass Fahrzeuge mit komplett entleerten Klimaanlagen nicht unter die Pflicht zur Registrierung im F-Gas-Portal fallen.

IHK Region Stuttgart
Electronic waste © GettyImages_Huseyin Asliyuce

Hersteller und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten müssen Stoffverwendungsverbote einhalten. Diese werden EU-weit in der RoHS-Richtlinie festgelegt und in Deutschland durch die Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung umgesetzt.

F-Gase
City-Ring in Stuttgart © Catherine Swirsky

Seit 2024 gilt für den Im- und Export bestimmter F-Gase (bspw. Kältemittel) eine Registrierungspflicht im F-Gase-Portal. Der Zoll überprüft dies verstärkt. Hier gibt es einen Leitfaden für den Registrierungsprozess.

August 2024
Industrieschlote mit Abgasen © Fotolia, Gina Sanders

Mit der Verordnung (EU) 2024/573) über fluorierte Treibhausgase sind im Februar 2024 Änderungen in Kraft getretenen. Hierzu haben sich viele Fragen zum Inverkehrbringen und der Ausfuhr von F-Gase aufgeworfen.

IHK Region Stuttgart
Person zieht sich Schutzkleidung an © getty images/Hin255

Die EU möchte die Arbeit der Giftnotrufzentralen durch ein Kennzeichnungs- und Informationssystem verbessern. Seit 2021 müssen gefährliche Chemikalienprodukte ementsprechend mit einem so genannten UFI-Code versehen werden.

REACH
Person zieht sich Schutzkleidung an © getty images/Hin255

Anregung für eine Antwort auf Standardfragebögen/Anfragen zu REACH-Informationspflichten „Pflicht zur Weitergabe von Informationen über Kandidatenstoffe in Erzeugnissen“.

IHK Region Stuttgart
Ein Chemiker und eine Chemikerin untersuchen eine Flüssigkeit im Labor © Fotolia, kasto

REACH ist ein umfangreiches Regelwerk der EU, das nicht nur reine Chemikalien umfasst, sondern auch Chemikalien in Form von Stoffen, als Stoffe in Gemischen und in Erzeugnissen. Von REACH betroffen sind demnach viele Unternehmen. Mit verschiedenen Publikationen soll ein erster Überblick über die Pflichten nach REACH gegeben werden.

Europäische Chemikalienverordnung
MAnn prüft Unterlagen ernst © getty images/Moon Safari

REACH und CLP enthalten Regelungen zur Sprache im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Kennzeichnungsetikett. Im Allgemeinen wird die Sprache des Mitgliedstaates verwendet, in dem die Stoffe oder Gemische in Verkehr gebracht werden.

IHK Region Stuttgart
Ein Chemiker und eine Chemikerin untersuchen eine Flüssigkeit im Labor © Fotolia, kasto

Die europäische REACH-Verordnung regelt „registration, evaluation and authorisation of chemicals“ und ist damit für fast alle Unternehmen relevant. Unterstützung gibt es durch den REACH-CLP-Biozid-Helpdesk und Leitfäden der ECHA auf deutsch.

Chemikalienrecht
Chemielaborantin bei der Arbeit © Fotolia, Gina Sanders

EU verschiebt zentrale Änderungen der CLP-Verordnung auf 2028: Neue Vorgaben zu Etiketten, Werbung, Online-Handel und Tankstellenkennzeichnung treten später in Kraft – Teil des „Chemikalien‑Omnibusses“.

REACH – Kandidatenliste
Ein Chemiker und eine Chemikerin untersuchen eine Flüssigkeit im Labor © Fotolia, kasto

Wie die Europäische Chemikalienagentur mitteilt, ist die sogenannte Kandidatenliste im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH um acht Stoffe erweitert worden. Die Liste umfasst nun 240 sogenannte besonders besorgniserregendes Stoffe (SVHCs).

August 2024
Industrieschlote mit Abgasen © Fotolia, Gina Sanders

Mit der Verordnung (EU) 2024/573) über fluorierte Treibhausgase sind im Februar 2024 Änderungen in Kraft getretenen. Hierzu haben sich viele Fragen zum Inverkehrbringen und der Ausfuhr von F-Gase aufgeworfen.

Meldepflicht seit 5. Januar 2021
Labormitarbeiterin mit Pipette und Laborglas © Thinkstock/wavebreakmedia

Die EU-Abfallrahmenrichtlinie sieht im kommenden Jahr neue Pflichten für Unternehmen vor: Für alle Erzeugnisse in der EU, die SVHC mit einem Gehalt von über 0,1 Prozent Massenanteil enthalten, besteht die Meldepflicht in der SCIP-Datenbank der ECHA.