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Auf einen Schnack mit Sedef Atasoy
Seit zehn Jahren bei der IHK Flensburg: Sedef Atasoy, Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin, leitet die Geschäftsbereiche Standortpolitik sowie Existenzgründung und Unternehmensförderung.
Was macht die Arbeit in Deutschlands nördlichster IHK besonders?
Unsere Region ist von einem starken Mittelstand geprägt und bietet durch ihre Grenzlage und die enge Verbindung zu Skandinavien, die stark vertretenen Erneuerbaren Energien, die maritime Wirtschaft und den Tourismus besondere Chancen. Als IHK verstehen wir uns dabei auch als Brückenbauer – zwischen Unternehmen, Branchen, Regionen und über nationale Grenzen hinweg. Gerade diese Vielfalt, die kurzen Wege und die Nähe zu unseren Mitgliedsunternehmen machen die Arbeit hier besonders spannend und abwechslungsreich.
Unsere Region ist von einem starken Mittelstand geprägt und bietet durch ihre Grenzlage und die enge Verbindung zu Skandinavien, die stark vertretenen Erneuerbaren Energien, die maritime Wirtschaft und den Tourismus besondere Chancen. Als IHK verstehen wir uns dabei auch als Brückenbauer – zwischen Unternehmen, Branchen, Regionen und über nationale Grenzen hinweg. Gerade diese Vielfalt, die kurzen Wege und die Nähe zu unseren Mitgliedsunternehmen machen die Arbeit hier besonders spannend und abwechslungsreich.
Sie arbeiten seit zehn Jahren bei der IHK Flensburg. Wie hat sich der Standort seitdem verändert?
Vor allem haben die Geschwindigkeit und die Vielfalt der Herausforderungen deutlich zugenommen. Die Corona-Pandemie war sicherlich ein einschneidendes Erlebnis. Hinzu kamen unterbrochene Lieferketten, die Energiekrise und eine grundlegend veränderte Sicherheitslage in Europa. Viele Entwicklungen, die wir lange Zeit kaum für möglich gehalten hätten, gehören heute zur Realität. Dadurch ist das Thema Resilienz deutlich stärker in den Fokus gerückt – sowohl für die einzelnen Unternehmen als auch für den Wirtschaftsstandort insgesamt. Gleichzeitig stehen wir weiterhin vor großen Zukunftsaufgaben: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung, Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit sowie die Sicherung von Energieversorgung, Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit. Ich erlebe aber auch, mit wie viel Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Gestaltungswillen unsere Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen. Das stimmt mich optimistisch und zeigt, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind, damit unsere Wirtschaft auch künftig stark, wettbewerbsfähig und krisenfest bleibt.
Vor allem haben die Geschwindigkeit und die Vielfalt der Herausforderungen deutlich zugenommen. Die Corona-Pandemie war sicherlich ein einschneidendes Erlebnis. Hinzu kamen unterbrochene Lieferketten, die Energiekrise und eine grundlegend veränderte Sicherheitslage in Europa. Viele Entwicklungen, die wir lange Zeit kaum für möglich gehalten hätten, gehören heute zur Realität. Dadurch ist das Thema Resilienz deutlich stärker in den Fokus gerückt – sowohl für die einzelnen Unternehmen als auch für den Wirtschaftsstandort insgesamt. Gleichzeitig stehen wir weiterhin vor großen Zukunftsaufgaben: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung, Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit sowie die Sicherung von Energieversorgung, Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit. Ich erlebe aber auch, mit wie viel Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Gestaltungswillen unsere Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen. Das stimmt mich optimistisch und zeigt, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind, damit unsere Wirtschaft auch künftig stark, wettbewerbsfähig und krisenfest bleibt.
Ihr wichtigster Rat an Existenzgründer?
Mein wichtigster Rat lautet: Haben Sie den Mut, Ihre Idee umzusetzen – aber gehen Sie gut vorbereitet an die Gründung heran. Eine gute Idee allein reicht nicht aus. Entscheidend sind ein tragfähiges Geschäftsmodell, eine realistische Planung und die Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Herausforderungen einzustellen. Und ganz wichtig: Nutzen Sie frühzeitig Beratung und Unterstützung. Tauschen Sie sich mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern aus und holen Sie sich auch kritisches Feedback ein. Niemand muss alle Fragen allein beantworten. Ein starkes Netzwerk und der Blick von außen helfen dabei, aus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen zu machen.
Mein wichtigster Rat lautet: Haben Sie den Mut, Ihre Idee umzusetzen – aber gehen Sie gut vorbereitet an die Gründung heran. Eine gute Idee allein reicht nicht aus. Entscheidend sind ein tragfähiges Geschäftsmodell, eine realistische Planung und die Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Herausforderungen einzustellen. Und ganz wichtig: Nutzen Sie frühzeitig Beratung und Unterstützung. Tauschen Sie sich mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern aus und holen Sie sich auch kritisches Feedback ein. Niemand muss alle Fragen allein beantworten. Ein starkes Netzwerk und der Blick von außen helfen dabei, aus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen zu machen.
Aufgezeichnet von: Petra Vogt
Veröffentlicht: Oktober 2026
Veröffentlicht: Oktober 2026
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