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Aktuelles aus der Handelsbranche

Was passiert im regionalen Einzelhandel? Um auf dem neusten Stand zu bleiben, stellen wir allen Interessierten und Entscheidungsträgern aus und rund um den Handel ausgewählte Informationen zur Verfügung.
Haben Sie auch interessante Neuigkeiten, die Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft wissen sollten? Schreiben Sie uns eine E-Mail.

IHK-Fachausschuss_Handel_Adidas © Rolf Kamper

Der IHK-Fachausschuss Handel hat sich in seiner jüngsten Sitzung ein Bild von der Bedeutung des Adidas-Standorts im interkommunalen Gewerbegebiet Niedersachsenpark gemacht.

Tante-Enso-Pressebilder_03 © ENSO ecommerce GmbH

Smart Stores können zu einem wichtigen Baustein einer zukunftsfähigen Nahversorgung werden. Das aktuelle Impulspapier "Smart Stores - Innovative Nahversorgung in Niedersachsen" der sieben IHKs in Niedersachsen zeigt, dass Smart Stores bereits heute zur Sicherung der Nahversorgung beitragen.

Einkaufsstrasse © MAGIC OF ART

Die baden‑württembergischen Industrie- und Handelskammern (BWIHK) veröffentlichten ein Rezeptbuch für eine attraktive Innenstadt. Es richtet sich vor allem an kleinere Städte unter 50.000 Einwohnern und soll Kommunen, Wirtschaftsförderungen und lokalen Akteuren konkrete Maßnahmen an die Hand geben, um Innenstädte attraktiver, wirtschaftlich stabiler und zukunftsfähiger zu gestalten.

Fotolia_67131964_S - Kopie © JackF - Fotolia

„Die Politik verspricht seit vielen Jahren einen nachhaltigen Bürokratieabbau. Davon ist in der betrieblichen Praxis im Handel aber nichts zu spüren. Im Gegenteil: Es kommen immer neue zusätzliche Nachweis- und Berichtspflichten“, fasste Carla Gundlach, Vorsitzende des IHK-Fachausschuss Handel, die Eindrücke der Sitzungsteilnehmer zu einem Vortrag von Dr. Ulrike Regele, Referatsleiterin Handel bei der DIHK, zusammen.

© Imakomm AKADEMIE GmbH

Wie sieht die Zukunft von Standortgemeinschaften aus, wo liegen die Herausforderungen und wo gibt es mutmachende Projekte? Die aktuelle Studie der imakomm-Akademie „Standortgemeinschaften der Zukunft. Der Kompass Deutschland“ geht diesen Fragen auf den Grund. Der sogenannte Kompass wurde zusammen mit 55 IHKs in Deutschland sowie der bcsd und dem CVMO erarbeitet.

innenstadt-luftbild2020_NOH © Stadt Nordhorn

Die Mobilitätswende verändert Niedersachsens Innenstädte spürbar – mit unmittelbaren Folgen für Erreichbarkeit, Kundenfrequenz und wirtschaftliche Entwicklung. Die IHK Niedersachsen (IHKN) mahnt deshalb an, Mobilitätspolitik mit Augenmaß zu gestalten und die Wirtschaft in allen verkehrsverändernden Prozessen frühzeitig einzubinden.

„Wasserstadt“ Nordhorn © Helmut Kramer I IHK

„Lebendige Innenstädte und Ortskerne zu gestalten, gelingt am besten, wenn alle Akteure zusammenarbeiten. Der IHK-City-Rundgang in Nordhorn hat gezeigt, dass der Austausch untereinander die Basis dafür bildet“, resümierte Werner Heckmann, Mitglied des IHK-Fachausschusses Handel.

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„Die konjunkturelle Verunsicherung sorgt dafür, dass die Verbraucher sich zurückhalten und nicht unbedingt notwendige Ausgaben aufschieben. Das drückt die Geschäftslage im Handel. Daher ist es wichtig, die Konsum- und Investitionsbereitschaft wieder zu beleben“, schätzt Carla Gundlach, Vorsitzende des IHK-Fachausschusses Handel und Geschäftsführerin der bi-markt Bürobedarfsgesellschaft mbH & Co. KG, die aktuelle Situation angesichts der Ergebnisse der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage ein.

IHK_Handelsmonitor © Faszinations-Fotografie by Holger Bulk

Zum zehnten Mal haben IHK und die Marketing Osnabrück GmbH die Situation des Handelsstandorts Osnabrück untersucht. „Beim stationären Einzelhandel geht die Schere zwischen Innenstadt und Stadtrand immer weiter auseinander. Während der Umsatz in der Innenstadt 2025 gegenüber dem Jahr 2019 um 85 Mio. Euro gesunken ist, hat der Umsatz im übrigen Stadtgebiet um 119 Mio. Euro zugenommen“, berichtete Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung.

Handelsausschuss_eins © Helmut Kramer

„Was uns besonders an Nordhorn begeistert, ist das konstruktive Miteinander, mit der Wirtschaft, Verwaltung, Wirtschaftsförderung, VVV und Bevölkerung gemeinsam an der Attraktivitätssteigerung ihrer Stadt arbeiten. Die Dynamik und Zielorientierung, die Nordhorn bei der Stadtentwicklung zeigt, würden wir uns an vielen anderen Standorten wünschen“, fasste Ausschussvorsitzende Carla Gundlach die Eindrücke der Ausschussmitglieder anlässlich der jüngsten Sitzung des IHK-Fachausschusses Handel in Nordhorn zusammen.

HK250506244 © Helmut Kramer

„Neben dem Einzelhandel sind auch Gastronomie, Tourismus, Dienstleistungen und Kultur wichtig für die Lebendigkeit der Innenstädte. Die aktuellen Krisenzeiten beschleunigen den Strukturwandel in allen Zentren. Daher ist die Symbiose dieser Nutzungen essenziell für eine attraktive Stadtmitte“, erklärte Wolfgang Hackmann, Vorsitzender des IHK-Fachausschusses Tourismus und einer der knapp 30 Teilnehmer des City-Rundganges.

© ibi research

Der Handel bietet seinen Kunden häufig die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Zahlungsarten. Das ibi-Institut hat jetzt neben den direkten Kosten des Zahlungsverkehrs auch die Gesamtkosten der unterschiedlichen Zahlungsarten verglichen. Ein Ergebnis: Im Online-Handel verursacht die Zahlung auf Rechnung die höchsten Gesamtkosten.

1_heimatshoppenIMG_3972_bearbeitet © IHK

Auch im Jahr 2025 unterstützt die IHK die regionale Wirtschaft mit der Kampagne „heimat shoppen“. Ziel ist, die Kundschaft über die Bedeutung des örtlichen Angebots von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen zu informieren. An der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Kampagne nahmen rund 20 Vertreter von Werbegemeinschaften, Kommunen und Stadtmarketingakteuren teil.

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Die EU-Kommission hat Anfang Februar 2025 eine Toolbox mit Maßnahmen vorstellt, die für einen fairen und nachhaltigen Wettbewerb im E-Commerce sorgen sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, fordert die Kommission die Mitgliedstaaten auf, eine proaktive Rolle bei der Überwachung und Umsetzung der Maßnahmen zu spielen.

© IHK/Dallmöller

Zum dritten Mal hat das ibi-Institut für Handelsforschung im Jahr 2024 die Situation und die Perspektiven des Einzelhandels untersucht. Erstmalig gibt es bei diesem Gutachten auch eine regionalisierte Auswertung für unseren IHK-Bezirk.

Mittelzentrenmonitor Lingen © IHK/Karl-Heinz Berger

Lingen bleibt als Einkaufsziel attraktiv und zeichnet sich im aktuellen IHK-Mittelzentrenmonitor durch eine hohe Handelszentralität aus. Trotz des wachsenden Online-Handels konnte die Stadt bei Passantenfrequenz und Einzelhandelsbeschäftigung überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen.

Mittelzentrenmonitor Meppen © IHK/Karl-Heinz Berger

Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Jahr 2024 zeigt sich Meppen im aktuellen IHK-Mittelzentrenmonitor gut aufgestellt. Mit einer überdurchschnittlichen Handelszentralität und einer positiven Entwicklung in Bereichen wie Passantenfrequenz und Online-Aktivitäten setzt die Stadt auf ein starkes Zukunftskonzept.

Georgsmarienhütte Mittelzentrenmonitor © IHK / Pentermann

„Georgsmarienhütte bindet die örtliche Kaufkraft am Standort. Dies ist einem guten Mix aus Handel, Gastronomie und Dienstleistungen zu verdanken. Zudem punktet Georgsmarienhütte durch die zahlreichen kostenlosen Parkplätze“, fasste Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, die Ergebnisse des Mittelzentrenmonitors im Gespräch mit Dagmar Bahlo, Bürgermeisterin der Stadt Georgsmarienhütte, zusammen.

Mittelzentrenmonitor 2024 Melle IHK OS-EL-GB © IHK / Moritz Münch

„Melle konnte die Handelszentralität, also das Verhältnis von Umsatz zu Kaufkraft, von 85 im Jahr 2020 auf 87 im Jahr 2024 gegen den Trend verbessern. Allgemein sinken die Handelszentralitäten, weil der Umsatz online häufig dynamischer wächst als im stationären Einzelhandel“, erläuterte Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, die Ergebnisse des IHK-Mittelzentrenmonitors, die sie Jutta Dettmann, Bürgermeisterin der Stadt Melle, vorstellte.

AdobeStock_201159591 © Mario Hoesel

Bei der Vorstellung der Ergebnisse des Mittelzentrenmonitors für Bramsche hatte IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung Anke Schweda überwiegend gute Nachrichten: „Neben dem Rückgang der Leerstandsquote von neun Prozent im Jahr 2022 auf vier Prozent in 2024 ist auch die Beschäftigungsentwicklung im Einzelhandel erfreulich“.

IHK-Handelsforum © Holger Bulk

Rund 40 Teilnehmer aus Handel, Stadtmarketing und Regionalplanung tauschten sich beim Handelsforum mit Experten zu digitalen Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Handel und Gastronomie, einem intelligenten Leerstandsmanagement und Konzepten zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum aus.

Mittelzentrenmonitor quakenbrueck © IHK / HERMANN PENTERMANN

„Als Zentrum des Artlandes punktet Quakenbrück bei der neuen Einzelhandelsauswertung unserer IHK: Die Stadt hat eine Handelszentralität von 143, das ist der höchste Wert in den sieben Mittelzentren in unserer Region“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des IHK-Mittelzentrenmonitors.

372 - IHK-Fachausschuss_Handel © IHK

„Innenstädte befinden sich gerade in einer herausfordernden Transformation. Ein breites Angebot von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen ist eine gute Voraussetzung für ihre Attraktivität. Wichtig für vitale Innenstädte sind jedoch besonders ihre gute Erreichbarkeit, ein individueller Erlebnischarakter und eine hohe Aufenthaltsqualität. Neben ausreichenden und kostengünstigen Parkmöglichkeiten, Sicherheit und Sauberkeit gewinnen Veranstaltungen immer mehr an Bedeutung. Sie können wichtige Impulse zur Identifikation der Besucher mit dem Standort geben und zu einem positiven Erlebnis der Innenstadt beitragen“, fasste Carla Gundlach, Vorsitzende des IHK-Fachausschusses Handel, die jüngste Sitzung des IHK-Gremiums in der Innenstadt von Lingen bei der Emsländischen Volksbank eG zusammen.

handeln vor Ort nachhaltig preise © IHK/Jörg Schiffke

Beim Landeswettbewerb „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort“ wurden jetzt in Verden zwei Osnabrücker Unternehmen ausgezeichnet. Christina Herzig „das ökolädchen“ sowie Torben Paul und Philipp Wessel „Young Diversity – Social Fashion" bekamen die Preise jetzt vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies überreicht.

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Der IHK-Mittelzentrenmonitor weist 2024 für Nordhorn eine Handelszentralität von 139 aus. Somit setzt der örtliche Einzelhandel deutlich mehr um als an einzelhandelsrelevanter Kaufkraft bei der Bevölkerung vorhanden ist.

heimatshoppen - Motiv-2 © IHK

Zum zehnjährigen Bestehen hat ‚heimat shoppen‘ ein neues, modernes Logo bekommen. Dies hat der IHK-Kampagne frischen Auftrieb gegeben“, freut sich Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung über die gute Resonanz.

© UWE LEWANDOWSKI NEELMEYERSTRASSE2649082 OSNABRUECK

Mehr als 1.100 Unternehmen aus dem-Bezirk der IHK Osnabrück – Emsland - Grafschaft Bentheim nehmen in diesem Jahr an der IHK-Kampagne „heimat shoppen“ teil. Mit neuem Logo und Werbematerial starten die Teilnehmer am 13. und 14. September in das bundesweite Aktionswochenende der Kampagne für mehr Sichtbarkeit der lokalen Wirtschaft.

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In der konstituierenden Sitzung des IHK-Fachausschusses Handel haben die Mitglieder Carla Gundlach, Geschäftsführerin der bi-markt Bürobedarfsgesellschaft mbH in Osnabrück, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie vertritt die IHK gleichzeitig seit 2013 im DIHK-Ausschuss Handel und ist dort seit 2021 stellvertretende Vorsitzende.

Wie fast jedes Jahr gilt es auch für 2024/2025, sich auf anstehende Gesetzesänderungen vorzubereiten. Hier finden Sie Hinweise und weiterführende Links zu den wichtigsten Gesetzesänderungen für den Handel.

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Der Digital Service Act zielt auf harmonisierte Vorschriften für Online-Vermittlungsdienste. Da hierunter auch Online-Marktplätze fallen, ist auch der Online-Handel betroffen. Ab dem 17. Februar 2024 müssen die Regeln in allen EU-Mitgliedsstaaten verbindlich angewendet werden.

Globus Pakete Handel © ©kbuntu - stock.adobe.com

Zur Verbesserung des Verbraucherschutzes sowohl im Onlinehandel als auch im stationären Handel hat die EU eine neue Produktsicherheitsverordnung verabschiedet. Noch bis zum 13. Dezember 2024 haben die Wirtschaftsakteure Zeit, die neuen Anforderungen umzusetzen. Vor allem sind hier die Hersteller und Importeure in der Pflicht, aber auch der Handel muss sich auf die neuen Regeln einstellen.

Nachhaltigkeit mit Ökologie, Ökonomie und Soziales © Wolfgang Filser

Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union (EU) ein umfassendes Programm für mehr Umwelt- und Klimaschutz auferlegt. Ein ganz entscheidendes Element dabei ist der Ausbau der Kreislaufwirtschaft: Produkte sollen langlebiger und besser wieder verwendbar werden, Konsum sehr viel nachhaltiger. Darauf und auf viele andere Maßnahmen des Green Deals wird sich der Handel einstellen müssen.

Gundlach_1 © Jens Schicke / DIHK

In der aktuellen Sitzung in Berlin hat der Handelsausschuss der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) jetzt Carla Gundlach, Geschäftsführerin der bi-markt Bürobedarfsgesellschaft mbH & Co. KG, Osnabrück, erneut zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie wurde auf Vorschlag der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim 2013 in diesen Ausschuss berufen und ist seit 2017 stellvertretende Ausschussvorsitzende.

verkaufsoffener Sonntag © WoGi - stock.adobe.com / Fotolia

Immer wieder kommt es vor, dass von den jeweiligen Standortkommunen genehmigte Verkaufsoffene Sonntage per Eilverfahren untersagt werden. Die erfolgreiche Antragstellung und Durchführung von Verkaufsoffenen Sonntagen haben für unsere IHK einen hohen Stellwert. Wir möchten die Handels- und Gewerbevereine, Werbegemeinschaften und Stadtmarketingorganisationen dabei unterstützen, die Genehmigungsfähigkeit und Rechtssicherheit bei der Beantragung von Verkaufsoffenen Sonntagen zu verbessern.

63 - Bild I_Tourismusausschuss © IHK

Diskussionen über Bettensteuer oder Tourismusabgabe kommen absolut zur Unzeit. Sie verunsichern die Branche und gefährden so dringend benötigte Investitionen.

Einkaufsstrasse © MAGIC OF ART

Die Energiekrise belastet den Handel schon jetzt. Nach der Pandemie und unterbrochenen Lieferketten setzt der Branche damit die nächste Entwicklung binnen weniger Monate zu. „Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit ist es wichtig, Zuversicht zu vermitteln und positive Atmosphäre zu erzeugen. Dazu benötigt der Handel jetzt mehr denn je Planungssicherheit.

OS_marktplatz_144dpi_8x4 © Stadt Osnabrück

Wenige Monate nach Inkrafttreten des Niedersächsischen Quartiersgesetzes (NQG) hat die IHK Niedersachsen (IHKN) jetzt einen Leitfaden für Unternehmen, Werbegemeinschaften und Kommunen veröffentlicht.

Anke Schweda
Standortentwicklung, Innovation und Energie
Geschäftsbereichsleiterin, Mitglied der Geschäftsführung