Workshop "Gesunde Mitarbeiter - starke Unternehmen"

Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind eine zentrale Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg. Welche Chancen das Fürsorgegespräch dabei bietet und wie Unternehmen eine resiliente Unternehmenskultur stärken können, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Gesunde Mitarbeiter – starke Unternehmen: Das Fürsorgegespräch als Personalinstrument.“
„Gesunde Mitarbeiter und resiliente Teams sind kein Nice-to-have, sondern wichtige Erfolgsfaktoren für Unternehmen und Regionen.“ Mit diesen Worten eröffnete Anja Lange-Huber, Vizepräsidentin der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, die Veranstaltung „Gesunde Mitarbeiter – starke Unternehmen: Das Fürsorgegespräch als Personalinstrument“.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen Beschäftigte wirksam unterstützen und gleichzeitig eine resiliente Unternehmenskultur fördern können. Adam Pietzka, Betrieblicher Gesundheitsmanager bei Hellmann Worldwide Logistics, betonte, dass Fürsorge eine klare Führungsaufgabe sei, für eine erfolgreiche Umsetzung aber vor allem die innere Haltung entscheidend ist. Für Führungskräfte entstehe dabei oft ein Spannungsfeld zwischen der Nähe zu Mitarbeitern und ihrer Führungsverantwortung. Das Fürsorgegespräch sei hierfür ein passendes Instrument, erklärte Judith Schmidt, Leiterin der Betrieblichen Sozial- und Gesundheitsberatung bei der Diakonie Osnabrück Stadt und Land. Es bietet die Chance, Veränderungen frühzeitig anzusprechen, ohne übergriffig zu sein, und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nähe und Führungsrolle zu finden. Veränderungen wahrnehmen, ansprechen, gemeinsam verstehen und Lösungswege vereinbaren sind dabei entscheidend. Der offene Austausch zeigte, dass Fürsorge und eine respektvolle Ansprache das Fundament gesunder Unternehmenskulturen bilden. Richtig eingesetzt stärken Fürsorgegespräche Vertrauen, unterstützen Führungskräfte in herausfordernden Situationen und fördern die Gesundheit sowie Resilienz von Teams nachhaltig.