Digitale Bauleitplanung: Niedersachsen setzt auf DiPlanung

Wie können Planungsverfahren einfacher, transparenter und digitaler gestaltet werden?

Bauleitplanverfahren bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbeflächen. Entsprechend vielfältig sind die Akteure, die an den Verfahren beteiligt werden.
Beim 1. IHK-Forum Stadt- und Regionalentwicklung am 3. Juni stellte Thorsten Blauert, stellvertretender Referatsleiter des Bereichs „Allgemeines Städtebaurecht, Bauleitplanung“ im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, die Plattform DiPlanung vor. Diese soll künftig Bauleitplanverfahren digitalisieren und somit beschleunigen.
Um die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Behörden, Trägern öffentlicher Belange und
der Öffentlichkeit, so auch den Unternehmen in unserer Region, zu vereinfachen, setzt Niedersachsen auf eine gemeinsame digitale Lösung: Eine von der Freien und Hansestadt Hamburg entwickelte Beteiligungsplattform, die nach dem „Einer-für-Alle“-Prinzip auch anderen Bundesländern zur Verfügung gestellt wird.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird das System nun schrittweise weiteren Kommunen
und Verfahrensbeteiligten zur Verfügung gestellt. Über die Plattform können Planunterlagen, Beteiligungsverfahren und Stellungnahmen zentral bereitgestellt und bearbeitet werden.
Unsere IHK unterstützt diese Entwicklung. Als Träger öffentlicher Belange beteiligen wir uns regelmäßig an Bauleitplanverfahren und bringen dabei die Gesamtinteressen der regionalen Wirtschaft ein.
Im Rahmen des IHK-Forums wurde deutlich, dass die Vorteile von DiPlanung vor allem in zahlreichen kleinen Verbesserungen liegen, so u. a. durch einen direkten Ortsbezug aufgrund verbundener Karten. Die Möglichkeiten der Plattform sollen die Zusammenarbeit der Beteiligten erleichtern und Planungsverfahren Schritt für Schritt effizienter gestalten.
Weitere Informationen zur Plattform sind unter diplanung.niedersachsen.de verfügbar.