Nr. 4578212

ihk-analysen

2023

Cover Wanderungen 2023

Ein wichtiger Indikator für die Attraktivität von Regionen sind die Zu- und Fortzüge. Während die Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim von Zuzügen aus dem Ausland profitiert, sind bei rein inländischen Wanderungen Verluste festzustellen, insbesondere in der für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt besonders wichtigen Gruppen der 18- bis 25-Jährigen bzw. der 25- bis 30-Jährigen.

2022

4 Junge Menschen in der Startposition © ©VadimGuzhva - stock.adobe.com

Lediglich etwas mehr als die Hälfte (61%) der regionalen Unternehmen konnte im vergangenen Ausbildungsjahr alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der bundesweiten Aus– und Weiterbildungsumfrage.

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Die IHK-Organisation führte Ende 2021 eine Umfrage zum Digitalisierungsstand der Unternehmen durch, an der sich bundesweit knapp 4.300 Betriebe beteiligten. Danach bewerten sich die Betriebe im Durchschnitt sowohl auf Bundesebene als auch in der Region Osnabrück-Emsland -Grafschaft Bentheim insgesamt mit der Note 2,9.

Aktuelle Barometer

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Die Wirtschaft in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ist zu Beginn des Jahres 2024 in der Stagnation gefangen. Unter dem Eindruck politischer Unsicherheiten und fehlender Planbarkeit beträgt der IHK-Konjunkturklimaindex nahezu unverändert 69 Punkte. Damit liegt er weiter deutlich unterhalb des langjährigen Durchschnitts von 104 Punkten.

Container Export © tashatuvango - Fotolia

Trotz eines wirtschaftlich und politisch turbulenten Umfelds mit weltweiten Krisen haben die Unternehmen im IHK-Bezirk in den ersten acht Monaten im Jahr 2022 Waren im Wert von 7,9 Mrd. € exportiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung von 22 Prozent.

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Zum Stichtag 31. Dezember 2021 konnte unsere IHK 3.902 neue Verträge mit Ausbildungsbeginn 2021 registrieren. Dies entspricht nahezu dem Vorjahresendwert von 3.890 Verträgen (0,3 % bzw. 12 Verträge). Landesweit liegt die Anzahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge bei den sieben niedersächsischen IHKs ebenfalls über dem Vorjahresniveau.

Starthilfe_groß

Die Anzahl der Neugründungen übersteigt in den letzten Jahren die Anzahl der vollständigen Aufgaben von Unternehmen. Seit 2018 steigt der positive Saldo (Differenzwert) im Bund, in Nieder sachsen und in allen Teilregionen des Wirtschaftsraumes Osna brück - Emsland - Grafschaft Bentheim deutlich an.

2021

cover ihk-analyse frauen in fuehrung 2021 © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in den IHK-Mitgliedsbetrieben stagnierte zuletzt. Aktuell liegt er bei 23 % und damit nur leicht über dem Wert von vor zwei Jahren. Dies zeigt die aktuelle ihk-analyse „Frauen in Führung 2021“. Zuvor war der Anteil von knapp 19 % im Jahr 2013 über 22,2 % im Jahr 2014 auf 23,6 % im Jahr 2016 gestiegen und dann im Jahr 2019 auf 22,8 % zurückgegangen.

Löhne_Cover © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Monetäre Aspekte spielen bei der Wahl des Arbeitgebers eine entscheidende Rolle. Insofern ist das Verhältnis zwischen Lohn und Gehalt einerseits und den Lebensunterhaltungskosten andererseits nicht nur für den Arbeitnehmer, sondern auch für den beschäftigenden Betrieb ein zentrales Thema. Die vorliegende ihk-analyse beschäftigt sich mit der Lohn- und Gehaltsentwicklung im IHK-Bezirk und aktualisiert die Ergebnisse der Vorläufer-Studie aus dem Jahr 2015.

Größte Arbeitgeber © .shock - stock.adobe.com

Die IHK hat jetzt wieder die größten Arbeitgeber aus Industrie, Handel, Verkehr und Dienstleistung in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ermittelt. Die Arbeitgeberliste enthält gewerbliche Unternehmen, die mindestens 500 sozial­versicherungspflichtig Beschäftigte im IHK-Bezirk haben. Das sind derzeit 70 Unternehmen, die in Summe rund 77.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Handelsmonitor 2021 © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Die Stadt Osnabrück verzeichnet im Einzelhandel für die Jahre 2020 und 2021 einen Umsatzverlust von insgesamt rund 170 Millionen Euro. Davon entfallen 140 Millionen allein auf die erweiterte Innenstadt. Der Grund: Gerade die Innenstadt war mit ihren Sortimentsschwerpunkten Bekleidung sowie Schuhe und Lederwaren von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Der Umsatzrückgang für die Gesamtstadt betrug 2020 etwa elf Prozent gegenüber 2019.

Industrie_Cover © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Bereits im Jahr 2013 wurden mit der Analyse „Bedeutung der Industrie“ im Rahmen der Kampagne „Industrie ist Zukunft“ in Kooperation mit dem Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim e. V. (IAV) die wichtigsten statistischen Kennziffern vorgestellt. 2017 wurden die Daten in der ihk-analyse „Bedeutung der Industrie“ fortgeschrieben. Nun erfolgt eine erneute Bestandsaufnahme.

Cover_Ausländische_Beteiligungen © IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

Die ihk-analyse untersucht das Engagement ausländischer Unternehmen und Unternehmer in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Die Daten zeigen, dass von den knapp 60.000 Mitgliedsunternehmen der IHK 4.500 einen ausländischen Eigentümer bzw. Gesellschafter mit mehr als 50 % ausländischem Gesellschaftskapital haben oder von einer Person mit ausländischer Staatsangehörigkeit betrieben werden.

realsteueratlas2019

2022 haben 13 Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk die Grundsteuer A bzw. Grundsteuer B erhöht – das war mehr als jede zehnte Kommune in der Region. Zehn Kommunen erhöhten auch die Gewerbesteuer. Damit ist der Trend zu Steuererhöhungen in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim stärker ausgeprägt als im Land Niedersachsen.

2020

Atypische Beschäftigung (1) © ©gerasimov174 - stock.adobe.com

Atypische Beschäftigungsverhältnisse – Teilzeitbeschäftigung, Zeitarbeit sowie geringfügige Beschäftigung – haben nach wie vor eine hohe Bedeutung für die Unternehmen in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Wie die aktuelle IHK-Analyse zeigt, lag die Quote der atypischen Beschäftigten im Jahr 2019 bei 42,7 %. Damit ist sie gegenüber 2014 – dem Jahr, für das die IHK letztmals entsprechende Daten ausgewertet hatte – nahezu konstant geblieben.

2019

shutterstock_125735678 © ArtisticPhoto@shutterstock

Ausländische Staatsbürger beeinflussen das Existenzgründungsgeschehen bundesweit seit Jahren in besonderem Maße. Im IHK-Bezirk wurden allein im vergangenen Jahr mit insgesamt 1.182 Neuanmeldungen mehr als 22 Prozent aller Einzelunternehmen bei den Gewerbeämtern durch Ausländer angemeldet.

Chance Ausbildung nutzen

Fast jedes dritte regionale Unternehmen konnte im vorigen Jahr nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Der Anteil der Betriebe mit Besetzungsproblemen hat sich in der Region im Jahr 2018 jedoch leicht verringert. Um die Veränderungen der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten, kommt auch der Weiterbildung eine entscheidende Rolle zu.

befragung sv meppen

Ergebnispräsentation der „Fan- und Gästebefragung SV Meppen“ in der Saison 2018/2019. Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Meppen, des SV Meppen 1912 e.V. und der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, die das Projekt geleitet und die Umfrage ausgewertet hat. Knapp 1.000 Personen, überwiegend Fans, nahmen an der Umfrage teil.

2018

wanderungen im IHK Bezirk 2019

Der Wanderungssaldo der In- und Ausländer – also die Differenz aus Zu- und Fortzügen – hat sich in den vergangenen 20 Jahren im IHK-Bezirk ähnlich entwickelt wie im Bundes- und Landesdurchschnitt. In den meisten Jahren erzielte die Region leichte Wanderungsüberschüsse. Besonders große Überschüsse ergaben sich zu Beginn der 1990er Jahre. Aktuell wirkt sich die steigende Zahl von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und aus Afrika auf die Zuwanderungsstatistik aus.

Container Schiff © Artens / shutterstock.com

Die Internationalisierung der regionalen Unternehmen hat deutlich zugenommen. Die meisten international aktiven Unternehmen unterhalten dabei außenwirtschaftliche Beziehungen in das Nachbarland Niederlande.

Standortumfrage 2018

In der ihk-analyse sind die wichtigsten Ergebnisse der Standortumfrage für den IHK-Bezirk insgesamt, für die Stadt Osnabrück und die drei Landkreise, für die sieben Mittelzentren sowie solche Grundzentren, für die mehr als 30 Antworten vorliegen, zusammengefasst. Wesentliches Ergebnis: In Sachen Standortattraktivität schneidet die Region gut ab. Allerdings werden auch Handlungsbedarfe deutlich.