Vorsicht: IPON ACER (auch NWM Web) schickt betrügerische Rechnungen
Ein wichtiger Hinweis vorab:
Dies ist eine allgemeine Information. Sofern Sie weitere Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich stets an die für Sie zuständige IHK. Die zuständige IHK können Sie hier ermitteln: IHK-Finder
Dies ist eine allgemeine Information. Sofern Sie weitere Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich stets an die für Sie zuständige IHK. Die zuständige IHK können Sie hier ermitteln: IHK-Finder
Hier finden Sie alle IHK-Warnmeldungen zu Fakes, Phishing, Formularfallen, Rechnungsschwindel auf einen Blick.
Update vom 19.02.2026
Seit Mitte 2025 kursieren Zahlungsaufforderungen von IPON ACER aus den NIederlanden für eine angeblich für alle kommerziellen Unternehmen in Europa zwingende „Phase-1-Registrierung“. Dazu erreichen uns immer wieder Anfragen zur Seriösität.
Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität (DSW) warnt nun vor einer abweichenden Variante. Durch eine deutliche Erhöhung des Zahlbetrags auf fast 2.000 € erlangen die Rechnungen inzwischen eine neue kriminelle Dimension.
Ob es sich um das identische Unternehmen handelt - der Firmenzusatz Europe fehlt inzwischen - bleibt ebenso unklar wie seinerzeit die Zielrichtung bzw. der Zahlungsgrund.
Bislang wird als Herkunftsland ausschließlich die Niederlande angegeben. Der Firmensitz wechselt inzwischen: Neben Amsterdam taucht Utrecht auf sowie Heerenveen.
Die Bankverbindungen der Empfängerbank sind inzwischen weiter verteilt als ursprünglich: Neben niederländischen Konten der Revolutbank und der Rabobank wird nunmehr auch ein spanisches Konto der Openbank ebenso wie ein französisches Konto der Qontobank eingesetzt.
Der größte Unterschied zu den ursprünglichen Aussendungen besteht in der Höhe der Rechnungsbeträge: Bewegten sich diese im Vorjahr noch zwischen rund 820, 880 und 980 €, haben sich die Beträge inzwischen mehr als verdoppelt und zwar auf 1.940 €!
Bei irrtümlicher Zahlung und erfolgloser Rückbuchung rät der DSW ausdrücklich, die Rückforderung auch bei der Empfängerbank geltend zu machen!
Stand: 19.02.2026
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Warnmeldung aus Juli 2025:
Aktuell kursieren Zahlungsaufforderungen von IPON ACER Europe, Amsterdam, für eine angeblich für alle kommerziellen Unternehmen in Europa zwingende „Phase-1-Registrierung“.
Aktuell sind auch Aussendungen einer NWM Web, Veendam, mit gleichem Text zu beobachten.
Die geltend gemachte Summe ist nicht bei allen bekannt gewordenen Fällen identisch, bewegt sich aber in einer Größenordnung von zwischen 800 und 900 EUR.
Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität (DSW), mit dem auch die IHKs vernetzt sind, hat eine Warnmeldung herausgegeben. Der Schutzverband stuft die Rechnungen als gefälscht ein, da die Abrechnung jeglicher Grundlage entbehre. Auch das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) warnt: DPMA | Irreführende Zahlungsaufforderungen
Empfehlung der IHK: Betroffene Unternehmen sollten die Forderung und Mahnungen ignorieren und im Zweifel ihre zuständige IHK kontaktieren.
Stand: 22.07.2025